So schnell vergeht die Zeit

Nun ist es schon drei Wochen her, dass wir wieder „allein zu Haus sind“. Es ist ruhig, geordnet, ein wenig strukturiert. Aber auch mit Terminen gepflastert. Immer noch in der Pipeline die Zähne, die Berieselungsanlage und das Bad. Alles wird noch im Herbst fertiggestellt, so hoffen wir. Es war eine schöne, sonnige und lebhafte Zeit mit der Familie. Wir hatten so tolles Wetter, so dass wir nur für den Spielplatz, den Wald oder zum einkaufen das Grundstück verlassen haben. Das fanden auch die Kinder gar nicht schlimm. Ausflüge, die auf dem Programm standen wurden auf den nächsten Besuch verschoben. An erster Stelle stand natürlich das tägliche Bad im Pool, der Besuch der erwachsenen Tochter vom Schwiegersohn. (Überraschung für diesen), der Besuch der Freundin und Patentante mit 7 Monate altem Baby. Also immer etwas los und Full House. An manchen Tagen haben wir uns auch ein wenig zurückgezogen (zum Glück ist das Haus groß genug) um einfach mal ein wenig Ruhe zu haben. Es ist schon erstaunlich, was allein an Essen so über den Tisch geht. Schon ein Unterschied, ob zwei oder 6-8 Personen am Tisch sitzen. Unser Trip nach Frankfurt am Main war ein Höhepunkt. Wir sind mit der S-Bahn bis zum Hauptbahnhof gefahren. Es ist ein riesiger Bahnhof mit 24 Gleisen und unterirdisch U- und S-Bahn. Von dort mit der Straßenbahn zur Haltestelle Hauptwache und dann zu Fuß zum Römer. Hier den schönen Platz mit Rathaus und Altstadt genossen. Die „neue“ Altstadt ist auch sehr gelungen. Dort wurden verschiedene Fachwerkhäuser im alten Stil aufgebaut. Die Wohnungen und Geschäfte waren noch nicht bezugsfertig. Da müssen wir unbedingt im nächsten Jahr noch einmal hin.  Auf dem Weg zum Architekturmuseum haben wir erstmal Rast in einem Restaurant gemacht. Einer hat ja immer Hunger. Nebenan noch ein wenig in den Souvenierläden geschnüffelt, den Mädchen je ein „Frankfurt“ T-Shirt gekauft und dann über den Eisernen Steg zum Museumsufer. Da an diesem Wochenende auch Museumsuferfest war, war viel los in der Stadt, jedoch alles ruhig und gesittet. Man wurde nicht geschoben und konnte überall schön schauen. Die Kinder kannten so eine Großstadt mit Hochhäusern und so vielen Menschen nicht. Sie waren sehr beeindruckt. Die Märklin Ausstellung hatte ich mir größer vorgestellt. Der Schwiegersohn war froh, dass wir dort Halt gemacht haben. Im Museumscafe gab es noch einen Kaffee und für die Kids ein Stück Schokoladenkuchen. Alsdann traten wir den Heimweg an. Der Große freute sich, als wir zu Hause ankamen und wieder Leben in die Bude einzog. Dann erst einmal alle zum schwimmen. Die Familie ist wieder gut an der Atlantikküste angekommen, der Kater hat auch alles gut überstanden und unsere 6-jährige ist mittlerweile 3 Wochen in der Schule und hat „noch“ viel Spaß.

Das Thema „Zähne“ haben wir hoffentlich in der nächsten Woche ausgestanden, dann wird die untere Prothese mit den Implantaten verbunden. Bitte Daumen drücken, dass alles passt und er bald wieder ein Stück Fleisch kauen kann. 🙂

Morgen haben wir um 8.15 h einen Termin beim Kardiologen. Diese Uhrzeit ist ja schon Körperverletzung. Aber was will man machen. Diese Termine muss man nehmen, wie sie angeboten werden. Und einmal im Jahr muss ja sein. Im November sind es 10 Jahre her, dass der Große nach einem Herzinfarkt eine Stent- und Bypassoperation überstanden hat.

Heute genießen wir mal den ruhigen Sonntag. Es ist trüb, es hat heute Nacht sehr viel geregnet und es ist sehr kühl draußen. Vielleicht werden wir den Kleiderschrank ein wenig der kommenden Wetterlage anpassen.

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Heute wurde

…wieder fleissig am Schwimmstil gefeilt. Sie ist geschwommen bis zum umfallen. Immer noch kein Regen, keine Abkühlung. Aber wir sind so froh und denken jeden Tag daran, wie schön es doch ist, dass wir das Schwimmbad haben.

Gestern am späten Nachmittag habe ich mit der Tochter ein paar tote Pflanzen aus dem Vorgarten gegraben, die diesen Sommer nicht überlebt haben. Gemacht haben wir das bei der Hitze nur, weil unsere Biotonne nicht gefüllt war – nur so ein paar Obstreste und Biomüll aus dem Haushalt. Hilfst du mir, dann habe ich im Herbst nicht soviel zu tun und nun bekommen wir die Tonne ganz schnell voll. Gesagt, getan. Wir haben geschuftet und geschwitzt, wie die Bullen (warum sagt man das eigentlich so, ich weiß gar nicht wie Bullen schwitzen). Danach gab es nur eins, Badeanzug an und rein in die Fluten. Man was tat das gut.

Dabei meinte ich, weißt du, allein das die Große nun schwimmen kann, war die Reparatur schon wert. Da lachte die Tochter und erwiderte, boah Mama, dann warte mal auf die Rechnung. Die ist schon da und die habe ich gerade angewiesen. Hat mich nicht so sehr aufgeregt. Wir wussten ja, was auf uns zukommt.

Ich bin so stolz

auf meine 8jährige Enkelin. Sie hat im vergangenen Jahr in der Schule einmal wöchentlich Schwimmunerricht erhalten, war aber immer sehr vorsichtig im Wasser, wie sie mir erzählt hat.In diesem Jahr gab es keinen Unterricht mehr.  Hier bei uns tobte sie mit Flügeln und Nudel oder anderem Equipment durch die „Fluten“. Gestern sah sich sie nur mit Schwimmflügeln im Wasser. Gestern Abend nur ein Flügel. Als ich heute Mittag nach dem Schläfchen in den Garten kam traute ich meinen Augen nicht. Sie schwamm ohne Schwimmflügel ihrer Mama entgegen. Ich war so glücklich und stolz auf meine „Mausi“ und musste gleich ins Wasser und sie drücken und abknuddeln. Sie hat es auch sehr genossen, dass sie heute die Sensation im Wasser war. Sie konnte gar nicht mehr aufhören ihre Runden zu drehen, mit Opa, Mama und Oma – wie toll.

Ich muss dazu sagen, dass ich erst mit 40 Jahren schwimmen gelernt habe und mit einer Portion Angst im Gepäck. Unsere Tochter war knapp 6 Jahre alt und wir lernten beide in der gleichen Schwimmschule. Ich wollte unbedingt, dass sie schwimmen kann, wenn das Schwimmbad fertig ist (das war im Mai 1992). Wir haben es beide gelernt. Sie natürlich viel besser als ich. Aber ich bin froh, dass ich so schwimmen kann, wie es ist. Mein Seepferdchen habe ich damals aus Spaß in einem wöchentlichen Schwimmkurs im Winter gemacht, damit ich es nicht bis zum nächsten Sommer verlerne oder sich die Angst wieder aufbaut. Wir waren so eine schöne Gruppe damals. Es gibt immer noch Personen, die ich regelmäßig sehe und wir freuen uns jedesmal, wenn wir uns sehen.

 

Verabschiedung

Da ich in den nächsten 3 Wochen wohl nicht soviel Zeit habe am PC zu sitzen, verabschiede ich mich heute und werde diese Zeit mit der Familie genießen.

Bis bald. Eine schöne Zeit wünsche ich Euch

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Das neue Opa-Tüta

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So schnell gehen 9 Monate vorbei, da ist es schon wieder soweit und wir tauschen das Auto gehen ein neues aus. Diesmal haben wir uns für den Opel Crossland entschieden. Allerdings konnten wir ihn nicht mit Automatic leasen. Nun müssen wir uns nach 2-jähriger Automatic-Fahrerei wieder ans Schalten gewöhnen. Ich, die ja keine Automatic fahren wollte, vermisse sie jetzt sehr. Auf der Fahrt vom Opel nach Hause bin ich schön im zweiten Gang daher gezockelt. Irgendwann meinte der Große „willst du nicht mal schalten“. Jetzt nach einer Woche hat es sich fast normalisiert. Diesen Wagen fahren wir jetzt 11 Monate, bis dahin werde ich es wohl kapiert haben 🙂

Beim Nummernschild überlegte ich dauernd, was man aus dem XX-OT-XXX machen könnte. Vorher hatten wir MP, das hieß ganz schnell Mama+Papa. Bei OT fiel mir nix ein. Als die Tochter die Bilder erhielt, schrieb sie gleich zurück, prima OT=Opa-Tüta. Da hätte ich ja auch drauf kommen können.

 

**Opa-Tüta sagte die große Enkelin als sie noch kaum reden konnte. Immer wenn sie ein Auto mit Blitz gesehen hat, war sie begeistert und rief gleich „da, Opa-Tüta“

So schnell wächst bei uns in Hessen der Rasen

Nachdem durch anhaltende Trockenheit und Baustelle verschiedene Stellen des Rasens vertrocknet sind, musste eine Lösung her. Wir tragen nämlich ständig die Reste des trockenen Rasens ins Schwimmbad. Ab Dienstag toben hier zwei Kinder durch den Garten und da wollten wir auch nicht ständig sagen „zieht eure Schuhe an, macht die Füße sauber, bevor ihr ins Wasser geht.“ Es musste eine Lösung her. Und siehe da, hier ist sie

kein Rasen

bdr

in 30 Minuten alles grün 🙂

Die unendliche Geschichte Nr. 1 (Swimmingpool)

…sie geht ihrem Ende entgegen.

Im August 2017 hatten wir beschlossen, die Innenfolie austauschen zu lassen, da wir im Frühjahr sowieso das Wasser ablassen müssen. Anfang des Jahres begannen wir Angebote diverser Schwimmbadfirmen einzuholen, derer es im Rhein-Main-Gebiet haufenweise gibt. Allerdings gingen wir davon aus, dass sich jedwede Firma freut, uns ein Angebot zu unterbreiten. „Machen wir nich“, gar kein Angebot abgeben, oder bei der Frage nach einem Besuch bei uns, die Antwort „wir leben vom Verkaufen, nicht vom spazierenfahren“. Alles klar. Letztendlich fanden wir über einen Tipp unserer Fliegenfenster-Firma ein Unternehmen aus Dietzenbach (nahe Offenbach). Gutes Angebot, nette Beratung und Besuch noch vor unserem Mai-Urlaub. Bei der Frage nach dem Alter des Pools, meinte der Chef „und was machen wir, wenn wir eine Überraschung erleben, sobald die Folie entfernt wurde?“. Meine Antwort: „Dann machen Sie sich mal schlau, wo sie innerhalb kürzester Zeit eine neue Stahlwand herbekommen.“ Danach fuhren wir guter Dinge in den Urlaub an die Atlantikküste. Wieder zu Hause wurde das „Bauvorhaben Swimmingpool“ gestartet. Das Wasser wurde abgelassen nach dem“ Hydrostatischem Druck“, d.h. das eine Ende vom Schlauch wurde in den Pool gehängt und das andere in den Kanal. So konnte über das komplette Wochenende das Wasser von ganz allein ablaufen, ohne Hilfe, ohne Pumpe und dgl. Am Montag Morgen kamen unsere 2 Freunde, um den Rest noch herauszuholen, der nicht mehr ohne Hilfe abgelaufen ist. Sie wurden in die „Schwimmbad Truppe“ aufgenommen. Über jede Veränderung bzw. wichtiges Ereignis konnten wir die zwei informieren. Nachdem der Pool nun komplett entleert war, gab es als zweites Frühstück Leberkäsbrötchen. Am 12.06.2018 rückte die Schwimmbadfirma mit der Innenfolie, dem Handlauf und diversen Utensilien hier an. Es regnete in Strömen. Hiiiilfe. Nachdem die Folie entfernt war, lieferte uns die Stahlwand ein erschreckendes Erlebnis. Durchgerostet an vielen Stellen. Erste Übelegungen wurden angegestellt. z.B. flicken mit Alu-Streifen, Kunststoff usw. Zum guten Schluss mussten wir leider zugeben, dass dies alles keinen Sinn macht. Eine neue Stahlwand muss her. Firma macht Angebot, wir schauen im Internet. Angebot der Firma zu hoch. Deal mit dem Unternehmen, dass wir die Stahlwand selbst besorgen und diese dann aber von ihr eingebaut wird. Gesagt, getan. 3 Wochen Lieferzeit müssen wir nun in Kauf nehmen. In der Zwischenzeit waren die zwei Freunde noch einmal da, um die Rohrleitungen freizulegen, d.h. Rasen abstechen, Platten aufheben und Riesenlöcher ausheben, die mit Magerbeton verfüllt waren. An diesem Tag verwöhnten wir die zwei mit Frikadellenbrötchen, einem kühlen Bier und ganz vielen Umarmungen für ihren Einsatz. Wie schön, wenn man so gute Freunde hat. Nach Erhalt der Wand dauert es noch eine Woche, bis die Firma wieder anrückt. Am 16.07. um 10.30 Uhr steht ein „Männeken“ vor der Tür. Wir machen große Augen. „Das ist schon o.k., wir kommen immer allein“. Er baut alles ab, richtet alles her für den nächsten Tag, an dem die Wand gestellt werden soll. Da ist dann der Chef persönlich dabei. Als die Wand steht, ist auch der wieder weg. So haben wir eine ganze Woche das Vergnügen eines Handwerkers, wenn auch außer Haus. Allerdings wollte dieser immer nur mit Mineralwasser versorgt werden. Sehr genügsam. Jeden Tag erzählte er uns „morgen werde ich fertig“. Am Freitag dann um 14.00 h „ich muss heute früh gehen, der Hund ist krank und muss in Klinik“. Ich große Augen gemacht und gefragt, wie lange es noch dauern würde. „so ca. 2 Stunden“. Unserer Bitte, das am Samstag zu erledigen, ist er nachgekommen. Wir wollten doch endlich fertig werden. Am Samstag Morgen 9.00 Uhr steht er pünktlich auf der Matte/Rasen. Schnell sind letzte Arbeiten und Anschlüsse erledigt. Wasser wird über den Hydranten auf unserem Weg ins Becken gelassen. Den Schlauch samt Hydrant und Schlüssel hatte ich ja schon Wochen vorher von unseren Wasserwerken ausgeliehen. Sie wollten das Teil nicht zurück, bis wir fertig sind. Nach ca. 1 Std. als der Mensch das Grundstück verlassen hatte, krachte etwas ganz fürchterlich und machte komische Geräusche. Der Große erschrak und rief sehr aufgeregt nach mir. Ohh nein, der Skimmer war gerissen und hatte sich auch verbogen. Wir erstmal steif vor Schreck. Pumpe aus und geschaut, was das Teil macht. Die Schwimmbadfirma angeschrieben, was wir tun sollen. Der Chef antwortete sogar am Sonntag Morgen. Er hätte schon einen neuen Skimmer bestellt und sobald dieser da ist, wird er eingebaut. Am 23.07.2018 war Premiere. Der Große hat den neuen Pool eingeweiht. Ein paar Tage später kam unser Haus- und Poolmechaniker und baute das neue Teil ein. Was ich gar nicht bedachte, er grub wieder bis an die Rohrleitung ein Riesenloch, um den Aus- bzw. Einbau zu bewerkstelligen. Es wurde wieder gebastelt und passend gemacht. Was im Normalfall eine halbe Stunde dauert, nahm fast den ganzen Tag in Anspruch. Zum Glück hatten wir den Hydranten noch da und konnten schnell das zuvor abgelassene Wasser wieder auffüllen. Bitte drückt uns die Daumen, dass wir keine Überraschung mehr erleben, was dieses Bauvorhaben angeht. Wir genießen jeden Tag bei dieser Hitze das erfrischende Wasser und sind froh, dass wir uns noch einmal für einen neuen Pool entschieden haben. Zwischenzeitlich sind alle Löcher zu, rundum mit Bauschaum abgespritzt. Morgen besorge ich noch ein Silikon um dem ganzen einen ordentlichen Abschluss zu geben. Dann ist aber Schicht im Schacht. Der Rasen wir erst im September eingesät, das ist uns jetzt zu aufwändig bei der Hitze.

Sobald ich etwas mehr Zeit habe, gibt es evtl. auch ein paar Fotos. Die sind alle noch auf dem Smartphone und müssen erst übertragen werden. Im Moment stecke ich allerdings voll in Besucher-Vorbereitungen. Nächste Woche kommen nämlich unsere „Franzosen“ für 3 Wochen in Urlaub. Es gibt noch einiges zu tun. Bedingt durch die Hitze geht hier alles nicht so von der Hand wie ich es mir wünsche, bzw. gewohnt bin.

 

Time to say Goodbye

Heute gab es bei uns zum letzten Mal Spargel. Die Saison ist morgen zu Ende. Am 24.06. ist Johannis Tag.Morgen wird zum letzten Mal Spargel gestochen. Wir aßen heute Kartoffeln und Sauce Vinaigrette dazu. Hmmmm, war das lecker

In Mainz wird dieser Tag mit einem großen Fest begangen „Johannisfest“, ist Kirmes, Essen und Trinken, Verkaufsstände mit  Handwerkskunst, das Gautschen (https://de.wikipedia.org/wiki/Gautschen) siehe auch: http://www.mainzer-johannisnacht.de

Time to say Goodbye – bis zum nächsten Jahr

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