Auch ein Hammerbrot

Um den/das Post von https://plattlandtage.wordpress.com/2017/03/10/hammerbrot/ aufzugreifen, ich habe am vergangenen Sonntag ein „Hammerbrot“ gebacken. Die Zutaten kamen aus der Flasche. Diese erstand ich auf unserem letzten Weihnachtsmarkt am Stand, der sich für behinderte Menschen einsetzt. Die Zubereitung ging unwahrscheinlich schnell und das Backen von 50 Min. bis 1 Std. fand ich auch akzeptabel. Heraus kam ein wahnsinnig gut schmeckendes Brot. Wir essen nämlich auch gern Brot mit vielen Körnern und wenn möglich mit einem gesunden Mehl.

Hier das Rezept:

  • 450 ml Wasser, (bei Bedarf 500 ml) lauwarm
  • 1 Würfel Hefe
  • 400 g Dinkelvollkornmehl
  • 100 g Buchweizenmehl
  • 100 g Salatkernmix, (z. B. Salatveredler mit Sonnenblumenkernen, Kürbiskernen und Pinienkernen)
  • 50 g Leinsamen
  • 2 Tl Salz
  • 2 El Apfelessig, (oder Brottrunk) (ich habe ganz normalen Essig genommen)

    Zubereitung

    1. Lauwarmes Wasser in eine Schüssel geben, Hefewürfel zerbröselt dazugeben und mit dem Schneebesen so lange verrühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat.
    2. In eine zweite Schüssel Dinkelvollkornmehl, Buchweizenmehl, Salatkernmix, Leinsamen und Salz mischen. Hefe-Wasser und Apfelessig zugeben und mit dem Knethaken des Handrührers zu einem glatten Teig verkneten.
    3. Eine Kastenform mit Backpapier auslegen, den Teig einfüllen und glatt streichen und in den kalten (!) Ofen stellen. Erst dann den Ofen auf 200 °C (Ober- und Unterhitze) heizen und für 50-60 Minuten backen.

    Zusatztipps zur Zubereitung

    Sollte der Teig zu nass/trocken sein, löffelweise Mehl/Wasser dazugeben. +++ Wichtig: Der Ofen darf nicht vorgeheizt werden!
    Dieses Brot schmeckt sogar morgens mit Marmelade oder Honig. Probiert es mal.

Hmmm, wie lecker

In Vorbereitung auf unser kommendes Wochenende, gab es heute ein schnelles und leichtes Mittagessen. Wir fahren nämlich morgen in der Früh zu einem Erholungswochenende nach Bad Windsheim in die Frankentherme. Da wir schon einmal im Nov.  wegen Erkältung so ein Vorhaben absagen mussten, wird es nun nachgeholt. Außerdem kann ich ich seit ca. 2 Wochen sagen, dass ich mich nun wieder total gesund und fit fühle. Die alten Kräfte sind wieder da. Am Freitag gibt es im Gasthaus ein Karpfenbuffet und am Samstag können wir a la carte essen. Somit heute nur leichte Kost.

Es gab Reis mit Stangenselleriegemüse und Riesengarnelen. Leute, das ist so lecker, dass ich es nur weiterempfehlen kann. Ich habe das am vergangenen Wochenende beim Abendessen bei einem Thai probiert.

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Ein Bund Stangensellerie, 1 Karotte (die lag noch im Kühlschrank und musste weg), 1 Päckchen Garnelen und Reis für 2 Personen. Das Gemüse bissfest kochen. Das Gemüsewasser auffangen. Die Riesengarnelen kurz in heißes Wasser legen. Dann eine recht flüssige Mehlschwitze herstellen, dazu das Gemüsewasser verwenden und zum abschmecken habe ich etwas Dosenmilch genommen. Pfeffer, Salz, Sweetchilli  zum würzen. Herr Mälzer sagt immer, die Soße muss „schlotzig“ sein. Das Gemüse und die Garnelen noch einmal in der Soße warm werden lassen. Etwas Grün vom Sellerie drübergeben. Dazu habe ich Reis gereicht.

Was soll ich sagen, es hat so lecker geschmeckt. Der Große hat sämtliche Schüsseln ausgeputzt und gemeint „das kannst du aber bald mal wieder machen“.

Heute können wir mitteilen

dass die Boys wieder gut auf ihrem Kontinent angekommen sind. Sie haben uns eine Nachricht sowie ein Bild, noch im Flughafen aufgenommen, geschickt. Die Eltern waren sehr froh, ihre Abenteurer in die Arme nehmen zu können. Ich wünsche ihnen, dass sie diese Reise nie vergessen werden.

Sehr schön, aber anstrengend

war unser Wochenende. Wir bekamen Besuch von zwei 18-jährigen Australiern. Der eine aus meiner Verwandtschaft, der älteste Enkel meiner Cousine, der andere, sein Freund. Sie haben in drei Wochen Amsterdam, Berlin, München, Neuschwanstein, Mannheim und Raunheim besucht. Von uns wurden sie am Samstag in Mannheim beim Onkel abgeholt. Danach gleich nach Mainz. Einmal Marktfrühstück, d.h. Weck, Worscht und Wein, nein Wein haben wir nicht getrunken. Aber so ein Stück warme Fleischwurst aus dem Kessel ist schon gut. Das hat ihnen auch geschmeckt. Aber satt waren sie davon nicht. Beim Bäcker noch ein Stück Kuchen reingeschoben. Nach dieser Stärkung schauten sie sich sehr wissbegierig den Dom an und waren sehr beeindruckt. Nach einem kleinen Bummel durch die Altstadt noch ein Besuch im Gutenberg Museum. Wir hängten ihnen einen Englisch-Guide um und jeder ging seiner Wege. Nach gut 1,5 Stunden trafen wir uns am Ausgang wieder. Sie hatten sich soviel zu erzählen. Zuhause gab es dann ein verspätetes Mittagessen und wir mussten eigentlich nur noch ausruhen. Sonntag Vormittag, nach einem guten Frühstück fuhren wir Richtung Rheingau und nach Rüdesheim. (das hatte die australische Oma empfohlen). Im Winter ist da allerdings tote Hose. Niederwalddenkmal ist ein Muss und die Drosselgasse nicht zu vergessen. Da hatten die Buben auch schon wieder Hunger. Somit stand ein Restaurantbesuch an. Alles sehr lecker. Wir hätten ihnen gern mehr gezeigt, aber wie gesagt im Winter ist nix los. Am Montag wollten sie gern noch eine Ritterburg sehen, eine Burg am Rhein. Wie gut, dass es Internet gibt, denn dort erfuhren wir schon im Vorfeld, dass die bis auf die Marksburg alle geschlossen haben. Die Saison beginnt erst Ende März. Na gut, dann eben Marksburg. Sie waren so happy, alte Räume, alte Gemäuer und vor allen Dingen Ritterrüstungen zu sehen. Wer es nicht weiß, die Marksburg ist eine der Burgen, die nie zerstört wurde. Sehenswert

http://www.marksburg.de

Nach einer kleinen Fahrt durch das Mittelrheintal meldete sich schon wieder der Magen. Wir fanden ein schönes Restaurant, direkt gegenüber des Loreley-Felsens. Blondi war allerdings nicht da. Gut gestärkt konnten wir so den Heimweg antreten. Als wir zu Hause ankamen, gaben wir den beiden Gelegenheit ihr Gepäck in Ordnung zu bringen und nach dem Abendessen konnten wir auch die Füße hochlegen. Die Abende zuvor wollten sie gern Fotos von unseren Städtereisen sehen, z.B. Paris, Rom und Istanbul sehen. „Da wollen wir auch hin“, war ihre Meinung. Aber in drei Tagen ist das leider nicht machbar.  Heute Morgen haben wir sie zum Airport gebracht und am Schalter „abgegeben“. Sie waren sehr beeindruckt vom Frankfurter Flughafen. Ihr Flieger ging zur geplanten Zeit in die Luft und wir konnten unser Haus wieder für uns einnehmen. Was sind wir doch so froh, die kleine Wohnung im Erdgeschoss zu haben. Dort haben haben wir sie einquartiert und sind uns in unserer Wohnung nicht in die Quere gekommen. Wunderbar! Es war sehr schön, die Beiden hier zu haben, und wir sind froh, dass die Familienbande nach Australien nicht abreißen. Es gibt ja noch mehr Enkelkinder bei der Cousine. Aber bitte, schickt sie nicht mehr im Winter nach Deutschland.  So jetzt muss ich mal ein kleines Schläfchen machen.

Kreppel von der Nachbarin

Mann, was sind die gut. Weil es heute kein Mittagessen bei uns gab, wurde das Kaffeetrinken vorverlegt.IMG_20170204_142608.jpg

Gestern konnten wir dem Nachbarn mit einem Akku für den Rolladenmotor aushelfen. Es lag noch ein neuer im Keller. Wir haben seit 2 Jahren ein neues System. Auf die Frage nach der Bezahlung, meinte ich: “wenn deine Frau mal wieder Kreppel backt, dann kannst du mit einem Teller bei uns klingeln. Das haben sie gleich umgesetzt.

Heute vor 39 Jahren

waren wir aufgeregt. Unser Hochzeitstag. Es war sehr kalt und hatte geschneit. Wir waren heute Morgen der Meinung, dass wir es bis jetzt ganz gut gemeistert haben. Lassen es weiter so laufen, dann ist alles gut. Nachdem wir den Geburtstag vom Großen gestern zu Hause verbracht haben, werden wir heute mit Freunden essen gehen. Unser Opa feiert heute seinen 89. Geburtstag. IMG_20170204_142540.jpg

Langsam

nehme ich wieder am Leben teil. Nachdem ich zweimal Antibiotika geschluckt habe, hat sich die Bronchitis verabschiedet. Allerdings hat sie diesen doofen Husten nicht mitgenommen. Morgens nach dem Aufstehen huste ich rum, als hätte ich am Abend vorher ein Päckchen Zigaretten vequalmt. Der Januar ist mittlerweile an mir vorbei gezogen, ohne irgendwelche Erlebnisse bzw. Ereignisse. Ich versuche mit verschiedenen Mitteln auch diesen Husten aus dem Haus zu treiben. Bei allem was ich esse, trinke denke ich immer, eigentlich müsste ich fit wie ein Turnschuh sein. Einen Dämpfer bekam ich gestern. Ich kam von einer kleinen Besorgungzurück und wollte das Auto in die Garage fahren. Davor stand ein weißer Kastenwagen. Ich machte mich bemerkbar und er fuhr ein paar Meter vor. Auto in Garage und Tor runtergelassen. Von allen seiten strömten plötzlich Nachbarinnen herbei, um bei diesem weißen Gefährt einzukaufen. Es war ein Metzger aus dem Taunus. Alle erzählten mir, wie gut die Bratwurst schmeckt und die Eier würden sie nur noch hier kaufen. Ich reihte mich in die Schlange ein. Dabei unterhielt ich mich mit der Beifahrerin des Metzgers – seine Mutter -. Sie sah wie gefühlte 90 Jahre aus, aber war witzig und sehr fit. Sie hörte mein Gebelle und meinte „na Mädchen, da hat es dich aber erwischt. Ja, war meine Antwort, ich mache nun schon seit 5 Wochen damit rum. Das dauert 100 Tage, bis so ein böser Husten wieder ganz weg ist. Na, sie machen mir Mut, meinte ich. Aber ich habe das Gefühl, sie hat nicht so unrecht. Auf jeden Fall werde ich berichten, wenn der Bello aus unserem Haus ausgezogen ist.

Heute Mittag werden wir die Bratwurst probieren. Dazu gibt es Kartoffelbrei und Schwarzwurzelgemüse. Oh, ich muss ja langsam anfangen mit der Kocherei.

Den Jahresabschluss

begingen wir in unserem Pantoffelkino. Aus unserem Weihnachtsurlaub im Pfarrhaus an der Atlantikküste kam ich leider „sehr“ krank zurück. Antibiotika, Hustensaft, Ibuprofen, Nasentropfen kamen zum Gepäck hinzu. Der französische Arzt stellte die Diagnose „einseitige Bronchitis, ganz weit unten“. Das merkte man bei den Hustenanfällen, vor allen Dingen in der Nacht. Ich hustete mir die Seele aus dem Leib (wie man so sagt). Verlängern konnten wir nicht, da das Domizil bereits an unserem geplanten Abreisetag wieder belegt wurde. Nun war das Auto gepackt und wir hatten auch keinen Nerv noch einmal für 1-2 Tage ins Pfarrhaus einzuziehen. Der Rückweg gestaltete sich ganz easy. Der Große musste natürlich den Löwenanteil der Fahrerei übernehmen. Von 6,5 Std. schaffte ich gerade mal 1 Stunde. Belohnt wurden wir, wie schon im Oktober, mit einem leckeren Abendessen im Kartoffelhaus „Papaterie“. Ich aß sogar wieder das gleiche Gericht und es schmeckte mir trotz Erkältung hervorragend. Geschlafen haben wir auch recht gut und konnten gestärkt am nächsten Tag den Rest der Reise antreten. Knappe 4 Stunden. Die sind wir in einem Rutsch durchgefahren. Was war ich froh, mein Bett, mein Sofa zu sehen. Dort lag ich die nächsten 2 Tage abwechselnd. Den Silvesterabend mussten wir schweren Herzens absagen. Die Freunde waren auch sehr traurig. Alles Jammern half jedoch nichts. So machten wir es uns nach einem leckeren Abendessen vor der Flimmerkiste gemütlich. Wir haben noch nie Silvester vor dem Fernseher gesessen, eine ganz neue Erfahrung. Und dann noch mit Mineralwasser. Das hatte jedoch einen Vorteil. Gestern waren wir nicht müde, hatten keinen Kater bzw. fühlten uns nicht kaputt. Hat auch was für sich.   Um 24.00 h wurde hier geknallt, das haben wir noch nie erlebt. Es ging bis 00:45 h ohne Unterbrechnung. Mein Gott, was wurde da in die Luft gepulvert. Gegen 01:00 h konnte man endlich schlafen gehen. Heute Morgen konnten wir unser neues Auto in der Opelstadt abholen, d.h. 9 Monate altes Auto durch die Waschanlage, schnell saugen und vorfahren. Neues Auto mitnehmen. Da es heute Morgen hier ein wenig geschneit hat, haben wir es noch gar nicht genießen können, sondern erst einmal in die Garage gestellt. Es gibt ein wenig Neues, an das wir uns noch gewöhnen müssen. Anderes Modell, Schlüssel nur noch als Funkkontakt, anderes Cockpit, andere Ablageflächen, Onstar-Funktion (müssen wir noch aktivieren, erstmal aufmerksam lesen).

http://www.opel.de/onstar/onstar.html?ppc=GOOGLE_700000001313749_71700000013876773_58700001122675989_p10090592436&gclid=CIGNjPS1o9ECFY3BGQodnIYHyQ&gclsrc=ds

Das war unser Start ins Neue Jahr. Vorgenommen haben wir uns nichts. Wir haben resümiert und festgestellt, dass 2016 gar nicht so schlecht für uns gelaufen ist und wenn es so weitergeht, sind wir zufrieden.

Wer gut aufgepasst hat

hat bemerkt, dass immer noch 1 Tag der Reisebeschreibung „Provence“ fehlt. Nämlich die Fahrt nach Marseille. Sie war allerdings auch ein Höhepunkt dieser Reise. Wir hatten sagenhaftes Wetter, das sieht man gleich auf den Bildern. Strahlend blauer Himmel und Sonnenschein. Eine beeindruckende Stadt mit ganz viel Gewusel (Betrieb) einem wunderschönen Hafen sowie einer schönen Altstadt. Ein Highlight natürlich die Kirche Notre Dame. Von diesem Hügel hat man einen atemberaubenden Blick über die Stadt. Dort hatten wir ein wenig Zeit zum schlendern. Eine Mitreisende hatte jedoch so einen Hunger, dass wir ihr zu Liebe in einem Fischlokal eingekehrt sind. Plat du jour – war hervorragend.

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Das ist nur ein kleiner Teil der Eindrücke, die wir dort gesammelt haben.

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Von Marseille aus fuhren wir in das idyllische Bergdorf Les Baux de Provence. Mein Gott ist es schön dort. Trotz der Touristen so ruhig und einsam gelegen. Hier schlenderten wir durch den Ort, schauten in die netten Läden und tranken einen guten Kaffee. Die Kirche sowie das Krippenmuseum besuchten wir natürlich auch.

Les Baux de Provence

Les Baux de Provence

In der Provence ist es Brauch, dass an Heiligabend ein Schafhirte mit seiner Herde, bzw. einem Teil seiner Herde, einem Hammel, der einen Wagen hinter sich her zieht, in die Kirche einzieht. In diesem Wagen liegt das kleinste Lamm, welches es in der Herde gibt. Dieses Lamm symbolisiert das neue Leben. Was muss das für ein Spektakel sein, hört sich jedoch sehr schön und traditionell an. Auf einem Bild oben sieht man die dort hergestellten Krippenfiguren. Sie sind alle handgefertigt, sehen sehr einfach aus, sind jedoch wunderschön. Im Krippenmuseum wurde so ein Heiligabend in der Kirche nachgestellt.

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So, jetzt habe ich dieses Kapitel endgültig abgschlossen.