Es ist eine Herausforderung

So langsam beruhigen sich meine Gedanken und der Einkaufszettel lichtet sich. Heute war ich zum zweitenmal einen größeren Einkauf tätigen. Den Großen habe ich vorher abgesetzt. Der macht mit seinen Jungs ein Weihnachtsessen, das zwei der Tennisjungs im Vereinsheim zubereiten (Lammfrikadellen). So hatte ich das Auto und konnte in Ruhe meiner Wege gehen. Eigentlich bin ich wegen eines Kinderbuchs zu A..i Süd gegangen und hatte dann einen Wagen voller leckerer Sachen. Ich versuche, nicht nur für 2-3 Tage einzukaufen, sondern dass wir für die vorgesehene „kurze Zeit“ alles/oder fast alles im Haus haben. Wir wollen ja nicht die kostbare Zeit, die wir zusammen sein können mit einkaufen verplempern. Aber es ist schon eine logistische Herausforderung, für 2 oder 6 Personen einzukaufen und das für ca. 10 Tage. Der Inhalt der Gefriertruhe ist in einer Excel-Liste festgehalten, die bekommen sie dann täglich unter die Nase gehalten und können aussuchen, was es zu essen gibt. Sicher gibt es auch wieder ein „Essen auf Rädern“, ich denke nur an die Schlacht mit Currywurst und Pommes. So etwas Profanes wie Currywurst gibt es bei unseren franz. Nachbarn nämlich nicht zu essen, aber wir lieben sie alle. Das liegt sicher an unseren Ruhrgebietswurzeln.

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Schon fast auf der Zielgeraden

Alle Geschenke besorgt und bereits eingepackt. Das Fotobuch für die Mädels ist so schön geworden. Jetzt wird es noch mit einem Tagebuch versehen, damit sie in ein paar Jahren noch einmal lesen können, was wir denn alles so angestellt haben. Den großen Einkauf habe ich bereits erledigt. Nächste Woche nur noch ein paar kleine Sachen und ganz viel Obst für meine Mäuse. Morgen werden die Betten bezogen und dann zählen wir die Tage bis zum 26.12.2017. Oh ganz vergessen, die Rehkeule wurde auch bereits zubereitet und liegt nun bis zum Verzehr in der Kühltruhe.Sieben Sorten Plätzchen warten auf den Verzehr. Ich hoffe mal, ich habe an alles gedacht und es ist für jeden etwas dabei. Zum Wochenende werden wir noch den Weihnachtsbaum besorgen. Da wir ja die letzten 7 Jahre immer Weihnachten in Frankreich verbracht haben, ist es für uns auch wieder neu, einen Baum aufzustellen. Ich hatte noch die Tochter gefragt: „Soll ich Kugeln oder meine Holzfiguren aufhängen?“ Da kam die Antwort: „Die Kinder würden sagen beides“. Ich werde ihn präsentieren, wenn er an Ort und Stelle steht.

Heute habe ich die ersten Plätzchen an meine Putzfee verschenkt. Die hat sich so gefreut. Sie meinte beim Rausgehen „die muss ich im Auto liegen lassen, sonst fallen meine drei Mädels darüber her“.

Ein geselliger Abend

Vor ein paar Wochen traf ich beim Mittagessen einen früheren Kollegen aus dem Rathaus meines früheren Arbeitgebers. Er war dort Amtsleiter der Kämmerei und später der Stadtwerke. Wir haben uns gleich wieder erkannt, doch mit meinem Namen tat er sich schwer. Nachdem wir das geklärt hatten, entschuldigte er sich gefühlte 10 x, dass ihm dieser nicht eingefallen war. Zeitweilig arbeitete ich damals zur Aushilfe in beiden Abteilungen. Er erzählte mir, dass am 08.12.2017 ein Treffen in einem Flörsheimer Restaurant stattfinden soll und fragte, ob ich nicht Lust und Zeit hätte auch einmal an einem Treffen von „alten“ Kollegen teilzunehmen. Natürlich, das ließ ich mir nicht zweimal sagen. Gestern Abend war es dann soweit. Mir saßen 3 Herren gegenüber, für die ich mal gearbeitet habe. Der letzte Chef, Geschäftsführer des Regionalparks, musste mich erst einmal in den Arm nehmen, so freute er sich, mich zu sehen. Wir erzählten dann, dass wir uns schon 41 Jahre kennen. Der dritte Herr war Amtsleiter des Tiefbauamtes. Dort arbeitete ich 1999 zur Aushilfe, da die Sekretärin ein paar Wochen vor dem Ruhestand in Kur ging, Überstunden abfeierte und Resturlaub nahm. Im Jahr 2000 setzte ich nach 13jähriger Pause meine berufliche Laufbahn wieder fort. Mein allererster Chef der Stadtverwaltung konnte leider nicht dabei sein (auf den freute ich mich allerdings am meisten). Er bekam überraschend Besuch und den konnte er auch nicht absagen. Auf jeden Fall war es ein so geselliger Abend mit vielen Gesprächsthemen aus alten Zeiten und aktuellen Anlässen. Auch zwei Ehefrauen waren dabei und diese meinten beim Verabschieden „gell, sie kommen aber beim nächsten Mal auch wieder und dann bringen sie ihren Mann mit“. Das hat mich doch sehr gefreut.

Endlich fertig

Endlich habe ich es geschafft. Ich habe ein Fotobuch mit 64 Seiten für meine Enkelkinder erstellt. Gar nicht so einfach, aus den vielen Fotos, die im Sommer geschossen wurden, die richtigen, schönsten, aussagekräftigsten herauszusuchen. Aber irgendwann musste ich es jetzt abschließen, denn es soll eins der Weihnachtsgeschenke werden.
Im vergangenen Jahr hatte ich ja Bilder abziehen lassen, zwei Fotoalben gekauft und für jedes Mädchen ein Album erstellt. War auch ganz schön aufwändig.
Mit so einer Software vom Anbieter hat man tausende von Möglichkeiten so ein Buch zu erstellen. Ich bin fast durchgedreht. Aber nun ist es hochgeladen und bestellt. Am 6. oder 7.12. kann ich es im Drogeriehandel Ross..nn abholen. Ich lasse mich überraschen. Der Große sollte noch einmal drüberschauen und meinte dann aber, du wirst das schon gut gemacht haben. Wir werden sehen. Es ist ja das erstemal, dass ich mich daran gewagt habe. Das Schöne ist, dass man immer wieder alles speichern kann und Tage später weitermacht.
Ich freue mich auf ihre Gesichter. Sicher haben sie Spaß damit. Hoffentlich auch später noch, wenn sie es sich im Erwachsenenalter ansehen.

Überraschung

Als ich gestern morgen um 11.00 h von meiner Shiatsu-Stunde kam, erlebte ich eine super Überraschung. Es stand ein kleines Kästchen auf der Treppe. Darin befand sich ein Syphon sowie der Inhalt dieses Teils, welcher uns ein wenig Kopfzerbrechen bereitet hat. Dann las ich auch die Nachricht vom Großen. „Rainer war da, ausgebaut, eingebaut, Wassertest. Alles super. Dusche ausgeputzt. Boden gekehrt“, nach 10 Minuten wieder weg. Man was war ich froh, dass das so abgelaufen ist. Später wurde mir dann erzählt, dass sich unser Installateur noch einmal entschuldigt hat, dass er das Bad ein paar Tage zuvor so hinterlassen hat. Aber er hätte nicht mit soviel Arbeit an diesem Vormittag bei uns gerechnet und wollte eigentlich nach 1 Stunde schon auf einer anderen Baustelle sein. Er ließ ausrichten, dass ich in nächster Zeit etwas bei ihm gut hätte. Nette Geste. Nun läuft alles wieder wie geschmiert. Prima

Die Moral von der Geschichte: Kippt nie und nimmer irgendwelche flüssigen Rohrreiniger in irgendwelche Ausgüsse. Lieber mit einem Pümpel versuchen. Und wenn es unbedingt sein muss, dann mit ganz viel Wasser nachspülen. Dieses Zeug hatte sich in dem flachen Duschsyphon so verhärtet. Es sah aus, als wären kleine schwarze Steine dort drin.  (Bild folgt)

 

 

Mein Black-Friday

Seit Anfang des Jahres hatte uns unsere Heizung ein wenig auf Trapp gehalten. Immer wieder mal Aussetzer u.ä. Angefangen wohl schon im Februar, als die australischen Jungs zu Besuch da waren. Dann hatten wir bis zum September Ruhe. Anfang Sept. fing der Brenner an der Heizungsanlage wieder an zu spinnen. Nach mehreren Besuchen unseres Installateurs merkten wir irgendwann, dass ein Elektronikteil am Brenner einen Wackelkontakt hat. Es war von der Halterung ein winzig kleines Teil abgebrochen, so dass dieses Teil nicht richtig aufsaß. Es wurde mit Kabelbindern fixiert. Dann wieder Ruhe. Im Oktober standen wir irgendwann morgens auf und „die Bude war kalt“, wie man so schön sagt. Wieder Aussetzer. Ich band dann noch einen Draht um das Teil und siehe da es hielt. Allerdings verständigte ich den Installateur, damit dem Ganzen Abhilfe geschaffen werden konnte. In der Beschreibung des Brenners waren zum Glück alle Einzelteile aufgelistet und gut abgebildet. Ich wollte nicht solange warten, bis das Teil wieder den Geist aufgab, sondern ich wollte ein Neues, damit wir den Winter unbeschadet überstehen. Gesagt, getan. Es sollte bestellt werden. „In ein paar Tagen ist es da“, meinte der Gute. Nach gefühlten drei Wochen wollte ich doch Gewissheit haben, denn diese Apparatur über Weihnachten, wenn die Familie zu Besuch ist, war für mich keine Option.  Ich sagte noch zum Großen „Rainer hat das sicher in seiner Kiste liegen und wartet, dass wir anrufen“. Tatsächlich, wir haben ihn erwischt. „Ach ja, das Teil liegt hier in meiner Kiste, ich hätte mich nächste Tage auch gemeldet.“ Wer’s glaubt. „Und denk dran, du hast noch ein Teil in deiner Kiste, und zwar für den Mischer an der Fußbodenheizung.“ „Stimmt, das mache ich dann gleich mit“. Wir vereinbarten einen ganz schnellen Termin, nämlich Freitag um 8.30 h. Dass hieß gestern morgen, zeitig aufstehen, ab ins Bad, mal einen schnellen Kaffee, Zeitung anschließend. Der liebe Rainer montierte beide Teile im Heizungskeller. Alles läuft wie geschmiert. Da er dann schon mal da war, bat ich ihn mal nach meiner Dusche zu sehen. Dort läuft das Wasser sehr schlecht ab, bzw. wenn Wasser am Waschbecken läuft, kommt es in der Dusche hoch.Er gab sich redlich Mühe, verwandelte das Bad in eine mittlere Baustelle, holte sogar noch schnell die Spirale von zu Hause und ließ diese durch sämtliche Öffnungen laufen. Am Waschbecken war alles o.k. Also muss es die Dusche sein. Der Syphon ließ sich nicht öffnen, denn dort sitzen Verhärtungen drin. Wir haben irgendwann mal Drano oder ähnliches hineingekippt, nicht genug Wasser nachgespült und dann hat sich das ganze zu einem dicken Kloß verhärtet. (Annahme von Rainer) Ich muss erst einen Syphon dieser Art besorgen, denn den kann ich nicht mehr verwenden, wenn ich ihn rausgeholt habe war das Fazit. Also alle Geräte eingepackt, den Installateur an der Haustür verabschiedet bis Dienstag oder Mittwoch. Dann sah ich, dass er mit regennassen Arbeitsschuhen  durch das Erdgeschoss in den Keller und wieder zurück in den ersten Stock gelaufen ist. Zwischendrin immer wieder mal am Auto etwas geholt. Nicht nur das Bad sah aus wie Harry, sondern der komplette Hausflur bis in den Keller. Das hieß Putzeimer schwingen. Erst das Bad gereinigt und dann von oben bis unten einmal durchgewischt. So war der Freitag Vormittag überhaupt nicht geplant. Wer braucht denn sowas. Als ich fertig war, konnte ich gleich meine Schwimmtasche greifen, den Großen aufscheuchen und zur Wassergymnastik fahren. Was für eine Erholung. Am Abend haben wir uns dann mit einer leckeren Pizza in unserer Lieblingspizzeria mit 2 guten Bekannten belohnt. So wurde es ein schöner Abend und der Vormittag war Geschichte. Hoffentlich wird das nächste Woche nicht wieder so ein Akt.

Was ein Gedöns – aber unheimlich lecker

Nach meiner Shiatsu-Stunde habe ich mich heute an die MANDARINENKONFITÜRE gemacht. Gestern fand ich endlich Bio-Mandarinen bei Rewe. Gar nicht so einfach, diese zu bekommen. Dazu noch 1 Orange und 1 Zitrone. Hier das Rezept.

1 kg gewaschene Bio-Mandarinen von Kernen befreien, und mitsamt der Schale  in kleine Stücke schneiden und im Mixer zerkleinern. 1 Orange, 1 Zitrone und weitere 3 Mandarinen auspressen und den Saft zu den zerkleinerten Mandarinen geben. 700 g Zucker und 200 ml Wasser beifügen. Unter Rühren aufkochen und bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis die Konsistenz zähflüssig ist. Heiß in sterile Gläser abfüllen und diese sofort verschließen. Nach dem Öffnen im Kühlschrank etwa 14 Tage haltbar.

Quelle: Aldi Süd – inspiriert – das Kundenmagazin Ausgabe Nov./Dez. 2017

Ich habe, in Zusammenarbeit mit dem Großen, die Mandarinen im Mixer zerkleinert. Das gibt eine ganz glatte dicke Flüssigkeit und die 700 g Zucker sind nicht zuviel. Die Konfitüre schmeckt unheimlich lecker und recht bitter. So wie ich sie mag.

Produkt für die Spülmaschine

Vor zwei Wochen gab es bei A..i Süd ein Produkt für die Spülmaschine im Angebot. Allerdings nur für einen Tag.

Rokittas Rostschreck – Verhindert Rostflecken auf Bestecken, Töpfen und Pfannen. Bekannt aus der Gründer-Show „Die Höhle der Löwen“

Da wir seit einiger Zeit Probleme mit den Messern haben, bin ich am Nachmittag zum besagten Laden gesprintet. Leider eine Metzgerfahrt. Nach Rückfrage mit dem Personal wurde mir gesagt, dass es in keinem Laden mehr vorrätig ist. Die Zeit könnte ich mir sparen. Es hätte Käufer gegeben, die hätten gleich 5 Stck. davon gekauft.

Wieder zu Hause schmiss ich das Internet an. Dort gibt es mehrere Anbieter, jedoch teurer. Ist ja klar. Auf jeden Fall bestellte ich mir so ein Teil und siehe da. Das Besteck glänzt, die Messer sind einwandfrei, kein einziges Fleckchen und sie glänzen richtig schön. Wir sind begeistert, weil wir nun auch nicht mehr nachspülen oder polieren müssen.

https://www.rostschreck.de/

 

Mama weisst du noch

…als Oma uns immer einen Adventskalender gemacht hat? Das war schön.“ Das meinte unsere kleine Enkeltochter letzte Tage. Wenn die wüsste, dass Oma die Adventskalender für beide Mädchen schon im Sommer ihrer Mama mitgegeben hat. Ja, ihr lest richtig. Ich fange ja schon immer gleich im neuen Jahr an, Kleinigkeiten für die Kalender zu sammeln. 2 x 24 kleine Überraschungen, gar nicht so einfach, es soll ja auch nicht jedes Jahr dasselbe sein. Als die Familie im Sommer bei uns Urlaub machte, schauten die Tochter und ich einmal in die Schatzkiste und stellten fest, dass bereits 48 kleine Überraschungen darin enthalten waren. Also wurden die Beutelchen zusammengestellt für Groß und Klein, in einen Karton verpackt und für die Abreise bereitgestellt. Man was war ich froh, dass ich das nun aus den Füßen hatte (so sagt man hier).

Die zwei werden sich hoffentlich freuen, wenn es am 1. Dezember losgeht.