Jungrentnerin „allein auf dem Hessentag“

 

Wie ja man weiß, hat der Große Probleme mit der Lauferei. Desolate Hüfte, Beeinträchtigung durch Achillessehne (hier schon viel besser) und andere Wehwehchen. Er wollte auch lieber mit seinen Jungs zu Mittag essen. Er mit dem Auto, die Jungs mit dem Fahrrad. Treffpunkt Alt-Schwanheim (ein Stadtteil von Frankfurt), ca. 15 km von hier.

Da dachte ich mir, warum soll ich hier zu Hause sitzen und auf ihn warten oder wieder irgendwelche Arbeiten verrichten, wenn in Rüsselsheim der Hessentag 2017 stattfindet. Ein einmaliges Erlebnis. So nah werden wir nie mehr einen Hessentag erleben können. So machte ich mich stadtfein und fuhr mit der S-Bahn eine Station. Man stolpert aus dem Bahnhof und konnte gleich die Hessentagsstraße entlang schlendern. Es gab so viel zu sehen, zu schnuppern, zu essen und trinken. In guten 3 Stunden konnte ich jedoch nur einen Teil des Hessentagsgeländes ablaufen, mein Mittagessen war eine Wildschweinbratwurst im Brötchen sowie eine Flasche Mineralwasser. Vermisst habe ich Büdchen, die regionales Essen anbieten. Zu 80% gab es überall eine doofe Bratwurst oder ein STeak. Hessen ist ein so großes Bundesland. Da gibt es doch in bestimmten Regionen auch Spezialitäten. Ich sah auf jeden Fall keine. LEIDER. Nach gut 3,5 Stunden machte ich mich wieder auf den Heimweg. Der Große hatte mittlerweile sein Mittagschläfchen beendet. Ich habe mich und meine Füße erst einmal in den Pool gestürzt. Wie gut das tat, bei dieser Wärme. Am Abend danach stellte ich fest, dass ich einen ganz leichten Sonnenbrand im Genick hatte, genau da, wo das T-Shirt endete. Sollten wir noch einmal ins Weindorf fahren, werde ich mich noch gründlicher eincremen.

Hier ein paar Eindrücke:IMG_20170614_124548.jpgIMG_20170614_131433.jpgdavIMG_20170614_133432.jpgdav

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Mein alter Arbeitgeber, der Regionalpark RheinMain

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In der Arche war es so schön. Für Kinder ganz toll gemacht.

 

Erdbeermarmelade zum Vierten

Nachdem ich bereits 24 Gläser Erdbeermarmelade gekocht habe, weil dies meine Lieblingsmarmelade und die meiner Enkeltöchter ist, meinte der Große am Donnerstag „meinst Du das reicht? sie essen die doch so gern“. An diesem Tag hatte er Physiotherapie und in der Nähe steht der Spargel- und Erdbeerstand unseres Vertrauens. Heim kam er mit 2 kg Erdbeeren. Diese wurden abends geschnippelt und mit Zucker bestreut, den ich tags zuvor bei Rewe eingekauft habe. 5 Pakete, schnell gegriffen und ab an die Kasse.

Der Zucker war ein wenig bröselig, aber ich dachte mir nichts dabei, denn es war sehr feucht am Tag des Einkaufs. Als ich jedoch die Tüte in den Korb mit Altpapier werfen wollte, stach mir ein Datum ins Auge. Mindesthaltbarkeit 11/16. Oh verdammt. Schnell die anderen Päckchen kontrolliert, alle 11/18. Auf einmal wurde mir ganz komisch zu Mute. Anruf bei der Hotline von Dr. Oetker, Geschichte erzählt und als Antwort erhalten: „Wir übernehmen eine Garantie nur bis zu 11/16, deshalb steht ja das Datum drauf“. Also da muss ich nun sagen, dass ich bei Wurst, Käse oder Joghurt auf das MHD schaue, aber bei Zucker??? Es ging mir auch nicht darum, ob es geliert, sonder darum, ob die Marmelade ein paar Monate haltbar bleibt.  Weiterer Anruf bei Rewe. Am Apparat der Stellv. Marktleiter. Wieder dieselbe Geschichte erzählt. Er geht zum Regal und erzählt mir, dass dort noch drei Pakete stehen, die das MHD 11/18 haben. Ich werde ungeduldig. Wollte ich wissen, wieviele Pakete dort noch stehen? Ich erzähle meine Geschichte noch einmal so, als hätte ich einen Erstklässler am Apparat. Und siehe da, er versteht mich. (Oh Mann). Dann kam seine Frage: „Und was soll ich da jetzt machen?“ Nun verließ mich fast meine Contenance. Ich nochmal: „Was tuen Sie, wenn ich morgen früh die Marmelade koche und sie nicht geliert, bzw. eine Konsistenz hat, die mir nicht gefällt.“ „Ach so, dann ersetze ich Ihnen den Zucker“. (er lacht) Ich: „Ich finde das nicht witzig. Es wurden 2 kg Erdbeeren verschnippelt, die möchte ich natürlich auch ersetzt bekommen.“ Er: „Ach so! Ja natürlich. Wenn Sie feststellen, dass das gewünschte Ergebnis nicht erreicht wird, kommen sie morgen früh und wir ersetzen Erdbeeren und Zucker.“ Na also, nun kommen wir auf einen Nenner.

Am nächsten Morgen begann ich ganz früh mit der Kochaktion. Es gelierte wunderbar. Der Duft, der durchs Haus zog war atemberaubend. 7 große Gläser mit wunderbarer Erdbeermarmelade. Den kleinen Rest im Schälchen aßen wir am Samstag Morgen auf einem Brötchen. Der Große verdrehte die Augen. Er dachte natürlich an seine Mädchen, äh ich meine unsere Mädchen. Die Gläser haben ihren Platz im Keller eingenommen. Sie stehen so, dass sie zuerst gegessen werden. Das Risiko mit dem MHD möchte ich nicht eingehen.

PS: Die zwei „Herzchen“ im Header fand ich im Erdbeerkörbchen.

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Der Hessentag in Rüsselsheim

wirft seine Schatten voraus. Dem Großen ist vergangene Woche ein Missgeschick mit der Zahnprothese passiert. Mitten durchgebrochen. Zum Glück gibt es noch einen Ersatz im Badezimmerschrank. Freitag Anruf beim Zahnarzt mit der Auskunft „heute haben wir nur bis 12.00 Uhr auf, aber sie können am Dienstag gleich kommen“. 09.15 h ist ja schon sehr zeitig für uns, aber wat mut, dat mut (wie Elke immer sagt). Wir fahren Richtung Rüsselsheim, alle Einfahrten Richtung Innenstadt sind gesperrt.  Nur die Anwohner dürfen mit Genehmigungsschein dort reinfahren. Also nächste Gelegenheit beim Schopfe gepackt und von anderer Seite an die Stadt herangeschlichen. Den Großen abgesetzt. Hier musste er nur noch ein paar Schritte laufen. Wir vereinbarten eine Zeit und ich düste wieder ab Richtung Einkaufsmarkt. Dort gab es Aprikosen, Weinbergpfirsiche und superschöne Duschtücher im Angebot. Nach dem Einkauf konnte ich ihn an besagter Stelle wieder aufgabeln. Er hat sich die Zeit ein wenig in der Innenstadt vertrieben, denn da war total „tote Hose“ angesagt. Die Geschäftsleute waren ein wenig genervt, wie er sagte. Es war nicht viel los. Nur ein paar Menschen, die vielleicht dort wohnen oder mit der S-Bahn reingefahen sind. Abholen sollte er die Beisserchen um 17.00 Uhr. Ich fragte zweimal, ob ich richtig verstanden hätte.“Du glaubst doch wohl nicht, dass ich im Feierabendverkehr Richtung Rüsselsheim fahre? Da kannst du allein fahren, oder mit der S-Bahn.“ Da ging im aber eine Riesenleuchte auf. „Nee, da fahre ich auch nicht. Dann sag das mal ab. Wir fahren morgen früh.“ Gesagt, getan.Am Mittwoch Morgen das gleiche Spiel. Vor einer Ampel staute sich der Verkehr bis an unsere Ortsgrenze. Irgendwann hatten wir es geschafft, absetzen, weiterfahren. Aber wir sind ja nicht von gestern. Ich habe dann einen Weg genommen, der ein wenig um die Innenstadt herum führt, aber ich bin ganz easy zu meinem Spargel- und Erdbeerenstand gelangt. Schnell alles eingekauft, Post für meine Mädels abgegeben, Apotheke gewesen und wieder zurück. Natürlich den verkehrsarmen Weg. Großen eingeladen und ab nach Hause. Ganz relaxt.

Morgen beginnt derHessentag 2017 in RüsselsheimWir sind total gespannt, was und wie es hier in unserer „Metropole“ abläuft. Es sind namhafte Künstler eingeladen, die hier Konzerte geben.  Hoffentlich hat Rüsselsheim Erfolg und kann nachhaltig von diesem Event profitieren. Es wäre zu wünschen, denn in der Vergangenheit kann die Stadt nicht mit den Großen mithalten. Zum Einkaufen fährt man einfach nach Mainz, Wiesbaden oder Frankfurt a.M.

https://www.hessentag2017.de/main-hessentag.html

4 in a box „paarweise“

An diesem Wochenende hatte Anne die Idee (http://xn--anneliemller-klb.de) eine Box unter dem Thema „paarweise“ zu erstellen. Hier meine Box1496667195410links oben: ein Entenpaar, das im April jeden Morgen zu uns baden kam

rechts oben: wir sind meistens paarweise unterwegs, und das schon sehr lange

links unten: diese zwei Gesellen sitzen in unserem Gästebad

rechts unten: mein Lieblingsobst (ich esse sie unheimlich gern in Zucker getunkt) dafür werde ich meistens belächelt. Aber da stehe ich drüber.

4 in a box „downunder“

Dieses Wochenende hat uns die liebe Anne (http://xn--anneliemller-klb.de) als Vorgabe das Thema „downunder“ unterbreitet.

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Ich bin ein wenig spät dran, da ich am Wochenende Besuch von meiner „kleinen“ Schwester hatte. Sie ist nicht nur 18 Jahre jünger als ich, sondern sie ist auch kleiner.

Das Thema „downunder“ habe ich sehr wörtlich genommen, da es in unserem Hause ein paar Dinge aus down under gibt. Down Under.jpg

Bild 1: zu sehen ist eine Tagesdecke, die meine verstorbene Tante genäht hat. Es sind      Tiere und Pflanzen aus Australien darauf zu sehen. Sie hatte diese Decke bei unserem Besuch im Jahr 2002 auf ihrem Bett liegen. Wir durften damals in ihrem Schlafzimmer schlafen. Jeden Tag habe ich das Bett gemacht und diese schöne Decke drauf gelegt und ihr immer wieder gesagt, wie schön ich sie finde. Als wir den Koffer für die Rückfahrt nach Sydney packen mussten, meinte sie „nun lasse ein paar Klamotten hier, damit die Decke in deinen Koffer passt.“ Ich habe vor Freude unter der Zimmerdecke gehangen. Mein Gepäck wurde auf die Koffer vom Großen und der Tochter verteilt, so konnte diese Decke die Reise nach Europa antreten. Sie liegt nun im Schlafzimmer unserer Erdgeschosswohnung und ich freue mich immer, wenn ich sie sehe und muss an meine Tante Edith denken.

Bild 2: Es ist eine CD mit Musik der Aborigines – gut zum Entspannen

Bild 3: Eine wunderschöne Geschichte – Tatsachenroman – sehr zu empfehlen. Dieses Buch habe ich schon mehrmals verschenkt. Es spricht nicht nur Australien-Fans an.

Bild 4: Das ist mein Profilbild – Der Kookabarra (auch lachender Hans genannt, weil es sich anhört, als würde er lachen, wenn sein Ruf durch den Regenwald schallt). Er ist so niedlich. Im Zoo durfte ich einen auf die Hand nehmen und seitdem bin ich verliebt in diesen niedlichen Kerl.

So das ist meine Box „downunder“. Ich würde mich freuen, wenn sie Euch gefällt.

Ausgebremst

Nachdem wir gesund und munter von der Atlantikküste zurückgekehrt sind, habe ich mir tatsächlich ein paar Tage Ruhe und Muße gegönnt. Am Muttertag machte ich nachmittags einen Rundgang durch den Garten. Wo war er, mein gepflegter und unkrautfreier Garten, den ich vor der Reise noch „in die Reih geschafft“ habe (hessischer Ausdruck). Arbeit an allen Ecken und in allen Ritzen. Am Montag machte ich mich erstmal an die Beete, damit die Tomaten ihren Standort einnehmen konnten. Habe 8 Tomatenstöcke gepflanzt, die Bohnenstangen gestellt und gaaaaanz viel Unkraut entfernt. Der Nachbar bekam noch ein Plätzchen für seine Hokaido-Pflanze zugeteilt. Danach eine Ruhepause und eine Tasse Kaffee. Abends bin ich fröhlich mit der Nachbarin zum Turnen gefahren (soll ja gut tun, nach soviel Arbeit). Es tat auch gut. Allerdings musste ich in der Nacht mal aufstehen und konnte mich kaum bewegen. Die Lendenwirbelsäule hat sich nach sehr sehr langer Zeit mal wieder gemeldet. Ich fand noch eine 1 Diclo und einen Wärmegürtel von Thermacare. Dann wieder ins Bett, aber keinen Schlaf gefunden. Am Morgen steif wie ein Brett. Erstmal Shiatsu absagen, was mir ein wenig unangenehm war, denn man rechnete mit meiner Anwesenheit. Aber es ging beim besten Willen nicht. Nach dem Frühstück hatte der Große einen Termin, auf dem Rückweg brachte er „Drogen“ und weiteren Wärmegürtel aus der Apotheke mit. Es geht mir heute wesentlich besser. Habe sogar den Einkauf heute erledigt und die Taschen von der Garage zum Haus geschleppt, da wir zur Zeit nicht in unseren Weg fahren können. Hoffentlich ist diese doofe Baustelle bald fertig. Das hat man davon. Eigentlich weiß ich ja, dass der verrutschte Wirbel immer wieder mal Schwierigkeiten machen kann. Aber seit ca. 2 Jahren hat er nichts mehr gesagt. Dass er allerdings gleich so zuschlagen muss, braucht ja niemand. Auf jeden Fall werde ich die Gartenarbeit wieder so einteilen, dass der Rücken keinen weiteren Schaden nimmt.

Kindermund oder was Kinder so denken

Kleine Enkeltochter:              Haben Oma und Opa auch Kinder?

Tochter und Schwiegersohn bekommen große Augen.

Ja. Wer sagt denn Mama und Papa zu den Beiden?“

Kleine Enkeltochter:             „Hm, Mama sagt das zu Oma und Opa.“

Kleine Enkeltochter:              „Sind Oma und Opa verheiratet?“  

                                                   (Heutzutage berechtigte Frage)                  

Große Enkeltochter:               Ja, aber schon lange!

Nachtrag zu Feigenbaum

Leider hat mein Feigenbaum zwei kalte Nächte ertragen müssen. Die oben ausgetriebenen Blätter sind erfroren. Ich hatte jedoch keine Gelegenheit mehr, mich um ihn zu kümmern, da wir schon auf gepackten Koffern saßen. Wir sind seit Montag Nachmittag wieder zu Hause. Alles steht an seinem Platz, Koffer stehen im Keller, Wäsche hängt im Keller bzw. liegt teilweise schon wieder im Schrank. Heute Morgen schien schon sehr früh die Sonne und ich schaute mir mal das Blütenmeer an unserer Terrasse an. Herrrrrlich.

Den Feigenbaum hat es jedoch ganz schön erwischt ebenso meinen Schlitzahorn. Ich hoffe, dass sich beide wieder erholen. Dafür haben sich die Tomatenpflanzen am Küchenfenster toll entwickelt. Der Nachbar hat sich 2 Wochen liebevoll um sie gekümmert und hat gleich eine Schubkarre der Ernte angemeldet 🙂

Mein Feigenbaum

Wer erinnert sich noch an den Feigenbaum von der Atlantikküste. Ein Geschenk zum 60. Geburtstag. Ein kleines mickeriges Stöckchen. OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Mittlerweile steht er seit 4 1/2 Jahren hier bei uns auf dem Grundstück. Er entwickelte sich sehr gut und wurde in einen größeren Topf verfrachtet. Allerdings gaben wir ihm  Frühjahr die Freiheit. Ein geeignetes Plätzchen fanden wir auch. Schön geschützt durch Hecke und Mauer. Ein paar andere Pflanzen mussten jedoch dafür weichen. Mein „Helferlein“ machte dies möglich.

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Vor ein paar Tagen machten wir einen Rundgang durch den Garten und erlebten eine Riesenüberraschung.

 

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Ich war so happy, dass ich meinte „da kann ich ja im Sommer Marmelade kochen“ und das „Helferlein“ entgegnete „sicher kannst du auch welche verkaufen“. Ich bin so froh, dass er sich in unserem Garten wohlfühlt.

4 in a Box „Floral“

Ich glaube, ich bin ein wenig spät, aber hier doch meine 4 in a Box

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Auf die Idee von Anne (http://anneliemüller.de/blog) auch florale Muster abzulichten, bin ich gar nicht gekommen. Mir ist auch nichts dazu eingefallen. Beim nächsten Mittagessen fiel mir allerdings unser Geschirr auf. Aber jetzt ist die Box zusammengestellt. Die oberen zwei Bilder sind in unserem Garten aufgenommen. Der Apfelbaum links unten steht in Nachbars Garten und das Tränende Herz sah ich im Garten des Pflegeheims unseres Seniors. Trotzdem möchte ich ein Bild des Geschirrs nicht vorenthalten.

Hutschenreuther Arabella   2 Kaffeegedecke  6 Teile  TOP 1.Wahl