Muttertag in Frankreich

Gestern konnten die Pfarrfrau und ich uns freuen, es war Muttertag. Die Mädels waren schon total aufgeregt, wann Oma und Opa endlich ins Pfarrhaus kommen. Ihre Mama hatte für mich schon einen kleinen Geschenketisch aufgebaut. Als wir endlich dort ankamen, konnten sie es nicht erwarten, dss wir beide unsere Geschenke auspacken. Der Schwiegersohn war im Gottesdienst, so lange wollten sie auf keinen Fall warten.Die Kleine hat in der Ecole Maternelle für ihre Mama gemalt und gebastelt und war ganz stolz. Die Große ist bereits in der 3. Klasse und ihr Lehrer hat mit den Kindern nichts vorbereitet. Sie war ein wenig traurig. Aber dann kam Omas Geschenkeauspacken. Ich bekam eine Digitalwaage auf der Macarons abgebildet sind, ein Herz mit meinen Mädels und Herzchen die im Wasser schwimmen (ähnlich Schneekugel), wunderbar riechende Rosen aus Nachbars Garten sowie ein Päckchen Macarons, weil ich die so gern mag. Habe mich sehr über die Geschenke gefreut und nachdem ich gefragt wurde, ob ich die Macarons mit allen teile, musste ich mir das erst überlegen. 😉 (Spaß). Natürlich haben wir alle gleich zugegriffen. Zum Mittagessen gab es Pasta mit Lachssahnesoße. Hmmmm lecker und einen wunderbaren Nachtisch. Quark mit Mascarpone darüber pürrierte Erdbeeren mit weißer Schokolade. Die Tochter weiß, dass ich gern Spagetti-Eis esse. Es war so gut. Danach mussten wir erstmal im Garten die Füße hochlegen. Am Nachmittag bin ich mit den Kindern noch einmal zu den Pferden gelaufen. Wir hatten am Morgen Karotten besorgt. Electron, ein ziemlich altes Pferd, das auch nicht mehr sehr gut sehen kann, hat sich sehr gefreut und alle 4 Karotten verspeist. Sein Kumpel Ilios hatte keine Lust und fraß lieber Gras. Wie immer  gingen wir den Nachhauseweg durch eine Straße, in der große Steine am Wegrand liegen, auf die wir klettern und mit Begeisterung runter springen. Das machen wir nun schon fast 6 Jahre, aber es macht ihnen immer wieder Spaß.

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Was für ein schöner Tag

mit einem einmaligen Erlebnis. Vor ein paar Tagen erzählte uns der Schwiegersohn, dass er am Wochenende ein deutsches Brautpaar trauen soll, und zwar im Temple in Saint Augustin. „Können wir da mitgehen?“ war meine Frage. „Ja, wir sind sogar eingeladen“.  Nach dem gestrigen Regentag waren wir froh, dass heute Morgen die Sonne schien. Es war sehr warm und 100 % Luftfeuchtigkeit. Die Pfarrfrau, die Enkelinnen, der Große und ich machten uns für 13.00 Uhr zur Trauung auf den Weg.Eine illustre Hochzeitsgesellschaft stand schon vor dem Temple und wartete auf die Brautleute. Der Brautvater erzählte uns, dass er mit seiner Familie seit 25 Jahren in die Charante Maritim in Urlaub fährt und seine jüngste Tochter sich diesen Ort für die kirchliche Trauung ausgesucht hat. Sie hat lange gesucht und recherchiert, um einen deutsch sprechenden Pastor zu finden. Unser Schwiegersohn war sofort bereit, dieses Paar zu trauen. Eine neue Herausforderung, auch für ihn. Eine Trauung in deutsch, ein Abendmahl oder Kommunion direkt im Anschluss an die Trauung. Die Brautleute hatten ihre Familien und Freunde eingeladen, ihre eigenen Musiker mitgebracht. Es war ein fröhlicher und unkomplizierter Traugottesdienst. Nach der Kirche fand der Sektempfang am Strand statt, und zwar in der Nähe vom Phare de la Coubre, wo seit vielen Jahren der Urlaub verlebt wurde bzw. wird. In einem großen Autokorso fuhren wir dorthin. 4 junge Leute hatten mit Getränkewagen kleine Tische und Getränke bereitgestellt. Zu knabbern gab es kleines gebackenes Gebäck. Hier nahm das Brautpaar auch die Glückwünsche ihrer Gäste an. Allerdings war das Wetter nicht so freundlich zu uns. Sehr windig und  sehr kühl. Damit hatten wir nicht gerechnet. Wir fröstelten ein wenig.Die Kinder hatten viel Spaß. Es gab Seifenblasen, sie suchten Muscheln und plötzlich froren sie auch nicht mehr. Um 16.30 Uhr machten wir uns wieder auf den Heimweg. Plötzlich gab es auch wieder ein wenig Sonne. Nun hatten wir uns ein gutes Abendessen verdient. Die Pfarrfrau kochte ein schnelles Curry mit Reis, ich kreierte einen schönen Salat. Zwischendrin noch schnell die Kinder geduscht und ab an den Tisch. Beim Abendessen sprachen wir noch einmal über dieses schöne Erlebnis. Wir machten uns dann auf den Weg in unser Ferienhaus. Der Große war sehr tapfer und ist alles gut mitgelaufen. Der Weg vom Parkplatz zum Strand war schon ein wenig beschwerlich. Nun sind wir rechtschaffen müde. Bilder gibt es nächste Tage. Der Große braucht das Laptop um Fußball zu schauen. A bientôt

Überraschung gelungen

Die Checkliste haben wir erfolgreich abgearbeitet. Heute Mittag sind wir gut an der Atlantikküste angekommen. Tochter und Schwiegersohn haben dichtgehalten. Die Mädels hatten absolut keine Ahnung, dass wir kommen. Sie haben uns angeschaut, als wäre Ostern und Weihnachten an einem Tag. Nach ein paar Sekunden dann die übergroße Freude. Ganz viele Küsschen und Drücker. Es war bzw. ist so schön, die kleinen zarten Arme um sich zu spüren. Immer wieder gab es Küsschen heute Nachmittag.

Checkliste

  1. FERIENHAUS RESERVEREN
  2. FERIENHAUS BEZAHLEN
  3. UNTERKUNFT FÜR UNTERWEGS BUCHEN
  4. KARTOFFELN EINBUDDELN
  5. BOHNENSTANGEN AUFSTELLEN
  6. TOMATENSTANGEN AUFSTELLEN
  7. ZUCCHINIPFLANZEN
  8. STANGENBOHNEN LEGEN
  9. TOMATEN PFLANZEN
  10. PLATTENWEG MIT UNKRAUTVERNICHTER EINSPRÜHEN
  11. SCHWIMMBADFIRMA EMPFANGEN UND REPARATUR BESPRECHEN
  12. FAHRRÄDER ZU INSPEKTION ABHOLEN LASSEN
  13. FRISEURBESUCH
  14. BALKONKÄSTEN BEPFLANZEN **
  15. FÄDEN ZIEHEN LASSEN BEI DEN IMPLANTATEN ***
  16. GRÜNKOHLESSEN MIT UTE
  17. PIZZATREFF
  18. JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG DEUTSCH-FRANZÖSICHER FREUNDESKREIS
  19. FUßPFLEGE 
  20. THAI MASSAGE
  21. EINKAUFEN REISEPROVIANT UND MITBRINGSEL
  22. AKUPUNKTUR VOM GROSSEN
  23. REPARATUR BERIESELUNG UND ANGEBOT FÜR ERWEITERUNG EINHOLEN
  24. WERTSTOFFHOF ANRUFEN WEGEN WASSERVERSORGUNG SCHWIMMBAD IM JUNI
  25. DEN NACHBARN DEN SCHLÜSSEL ZWECKS BLUMEN UND BEETE BEWÄSSERN
  26. KOFFER PACKEN
  27. LOSFAHREN****
  28. GUT ANKOMMEN

**Die Nachbarin kam letzte Tage und fragte nach meinen Balkonkästen. Die wollte ich eigentlich erst bepflanzen, wenn wir wieder da sind. Aber sie meinte, es mache ihr nichts aus die zu gießen. Wenn wir wieder da wären, gäbe es keine schönen Blumen mehr. Also ich los, Blumen kaufen.

***Gestern waren wir zum Fäden ziehen beim Kieferchirurgen. Der war begeistert, wie gut der Kiefer zugewachsen war. Gutes Heilfleisch meinte er. Nun geht es am 25.07. weiter. Bis dahin muss der Große sich in Geduld üben.

****die erste Etappe wäre geschafft. Gleich ein gutes Abendessen. Morgen früh noch 400 km

 

 

Ausflug nach Frankfurt am Main

Vergangene Woche unternahmen wir einen Ausflug nach Frankfurt. Zu Hause wurde  heftig diskutiert.

„Wir fahren doch mit der S-Bahn?“ „Nein, ich möchte lieber mit dem Auto fahren.“ „Da gibt es doch keine Parkplätze“, „wir haben bisher immer einen gefunden“. ???? Waren schon lang nicht mehr in Frankfurt a.M. Aber was nützt alles diskutieren, wir fuhren mit dem Auto. Am Museumsufer gibt es eine Handvoll Parkplätze, allerdings waren die alle besetzt, in den Seitenstraßen auch keine Chance. Auf der anderen Seite vom Main ein Parkhaus gesucht. Nach gefühlten 30 Minuten vor lauter Baustellen und Umleitungen den Eingang zum Theater-Parkhaus gefunden. „Hallelujah“. Auf dem schnellsten Weg über die Fußgängerbrücke Richtung Städel, so meinte der Herr Gemahl.  Dort ist seit Februar 2018 die Rubens Ausstellung zu sehen. Eine sehr gelungene Ausstellung und für einen normalen Wochentag sehr gut besucht. Hier ein paar Eindrücke

 

Wir haben ca. 2 Stunden gebraucht, um die Ausstellung anzuschauen. Wir hätten die Möglichkeit gehabt, das komplette Museum zu besichtigen. Wir waren jedoch von diesen Eindrücken, den vielen Besuchern und der Luft dort so müde, dass es für diesen Tag genug war. Selbst einen Bummel in die Stadt verschoben wir auf irgendwann.

Vor der Tür meinte ich dann, „schau mal, wir gehen jetzt hier direkt über die Brücke, dann nach rechts und nach ca. 300-400 m sind wir schon am Parkhaus.“ „Nie im Leben“, war die Antwort. „OK – ich laufe links und du rechts rum und am Parkhaus treffen wir uns wieder, denn wir sind vorhin viel zu weit gelaufen, bzw. der Bogen war zu groß“. Grummel, grummel,maul, maul. Ich gehe los, der Große hinterher. Auf dem Weg zum Parkhaus bewundern wir noch das schön angelegte Mainufer. Ein toller Baumbestand, alles in Blüte und saftig grün. Herrlich. Frankfurt am Main ist eine Großstadt mit sehr viel Grün.  Wir sind ruckzuck an der Eingangstür vom Parkhaus. Der Große läuft und läuft, ich bleibe an der Tür stehen. Irgendwann merkt er, dass ich nicht mehr da bin, schüttelt den Kopf und wir gehen gemeinsam zum Kassenautomaten und zu unserem Fahrzeug. „Fährst du, oder soll ich?“ „Ich fahr schon, habe dich ja auch hierher gebracht“. Dies nur so nebenbei. Wir haben unseren Ausflug und diese wunderschöne Ausstellung sehr genossen.

 

Was soll das denn?

Ich war so froh, dass ich den Winter ohne Erkältung bzw. Krankheit überstanden habe. Keine Impfung, nur viel Obst, jeden Morgen ein Glas La Vita und es ging mir gut. Am Samstag Morgen werde ich wach und habe ein Herpes am Mund. „Mist, wo kommt der denn her?“ Ansonsten keine weiteren Vorkommnisse, abends gehen wir in unser kommunales Kino und gehen entspannt nach Hause. Nach ca. 1 Stunde beginnt meine Nase zu laufen wie ein Wasserhahn. Die Nacht war nicht sehr erholsam. Sonntag auf der Couch verbracht. Der Montag ging so, aber keine Energie. Nun muss ich das wohl aussitzen. Es gäbe eigentlich noch einiges im Garten zu tun. Ich wünsche allen, die hier vorbeischauen, dass sie gesund bleiben oder gesund werden. „Hatschi“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tag der Offenen Tür

war gestern in Flörsheim am Main im Neuen Rathaus. Das wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Früher saßen wir in historischen Gebäuden untergebracht und über den gesamten Ort verstreut. Da hatten die Bürger schon Wege hinter sich zu bringen, bevor sie etwas erledigen konnten. Nun ist ein sehr schönes Gebäude errichtet worden, mit schönen Büros, zeitgemäßer Einrichtung. toll, toll, toll

Gleich auf dem Rathausplatz wurden wir schon begrüßt. Es hat eine Weile gedauert, bis wir im Haus herumlaufen konnten und auch dort war an vielen Stellen die Freude groß, freudige Überraschung, mich zu sehen, wurde zum Ausdruck gebracht. Der Große seilte sich ab und zu ab, weil es ihm zu langweilig wurde und schaute einfach weiter. Immer wieder wurde mir gesagt, wie schön es wäre mich zusehen und wie schade, dass man sich so selten sieht. Aber das lasse ich mir nicht sagen. „Ich bin flexibel. Wenn jemand den Wunsch hat, sich mit mir zu treffen, muss er sich melden“. So sind wir dann auch verblieben. Zum  nächsten Mittagessen an einem Donnerstag (1,5 Std.) werde ich benachrichtigt.

Nach dieser Tour wurde noch schnell ein wenig eingekauft und anschließend der erste Spargel in diesem Jahr verköstigt. Danach hatten wir uns ein kleines Nickerchen verdient. Auf jeden Fall ein wunderschönes Wochenende. Und jetzt scheint die Sonne wie verrückt. Werden gleich mal einen Spaziergang machen. Den Fotoapparat nicht vergessen!

Am Freitag

den 13. fand wieder ein Kollegentreffen statt. Amtsleiter, davon 2 frühere Chefs, und „alte Kollegen“ aus verschiedenen Ämtern. Es war wieder so ein kurzweiliger Abend mit ganz viel Erzählen, Erinnern und alten Geschichten und Erlebnissen auskramen. Diesmal war auch mein erster Chef mit Frau dabei. Wir kennen uns seit 1976. Ich war 23 Jahre alt und ganz schüchtern und zurückhaltend. Wie man so erzogen war. Wenn wir uns heute sehen, freuen wir uns von Herzen und müssen uns drücken. Auch seine Frau ist so lieb und freut sich für uns. Sie meint immer „Sie sind immer noch die große Liebe“, wenn er von seiner Arbeit oder den Kollegen spricht. Ich hatte am nächsten Tag so viel zu erzählen. Der Große wollte auch alles genau wissen. Beim nächsten Mal im August wird er sicher mitgehen. Im Moment ist es nicht so angenehm mit seiner Baustelle im Mund

Gasthaus zum HirschDieses Restaurant steht direkt am Mainufer. Es war auch schon vom Hochwasser betroffen. Es wurde im April 1977 eingeweiht. Im Februar 1978 feierten wir dort unsere standesamtliche Trauung. Wenn man bei gutem Wetter draußen sitzen kann, schaut man direkt auf das Mainufer mit seinem schönen Brunnen und kann die Schiffe vorbeifahren sehen.