Neue Freund(e)in

Vor unserem Frankreich-Urlaub machte unsere Waschmaschine komische Geräusche. Mal mehr, mal weniger. Ich drohte ihr ein wenig, sich zu benehmen, oder sie wird ausgetauscht. Sie hat sich nicht beeinflussen lassen und die furchtbaren Geräusche auch dann noch gemacht. Ich telefonierte mit einem Monteur und ging mit dem Telefon in die Waschküche. “da sind die Lager kaputt“, war die Diagnose. 25 Jahre hatte das Schätzchen auf dem Buckel. Sie hatte die Kindheit unserer Tochter erlebt sowie eine 3köpfige Tennis spielende Familie. Mit anderen Worten, sie hatte ein hartes Arbeitsleben hinter sich, mit einer Reparatur von 90€. Also machten wir uns auf den Weg, neue Geräte zu kaufen. Der Trockner sollte bei dieser Gelegenheit auch ausgetauscht werden. Fündig wurden wir vor Ort bei Expert Klein mit einer guten Beratung. Da es vorher eine Miele war, wollte ich auch diesmal wieder eine.

Das sind sie, meine neuen Freunde.IMG_20170630_150603.jpg

Ich bin total begeistert. Die Maschine, ist das neueste Produkt der Fa. MIELE. Mit integrierten Waschmittel-Behältern. Waschmittel für 1Jahr dazu. Nun hoffen wir, dass alles wieder 25Jahre hält. Dann sind wir bzw. ich 90. Wahrscheinlich brauche ich dann gar keine mehr.😉😯 die Wascherfolge sind grandios.

Neue Bezüge

für unsere Sitzkissen. Vor ein paar Jahren kaufte ich 2 Frotteebezüge für unsere Sitzkissen auf der Terrasse. Die haben wir drauf, weil wir bedingt durch das Schwimmbad sehr oft in Badekleidung (trocken) dort sitzen und auch ein wenig schwitzen. Um die Kissen ein wenig zu schonen gibt es diese Bezüge. Die waren nun ein wenig in die Jahre gekommen, ausgeblichen und an einer Stelle ein wenig durchgesessen bzw. dünn. Ich wollte neue. Immer wieder in die Angebote geschaut bei Aldi und Lidl oder sonst wem. In diesem Jahr gab es die nur für die Liege. Als ich mit der kleinen Schwester unterwegs war, schaute ich nach einem Stoffgeschäft, um dort evtl. Frottee oder ähnl. zu finden. In ganz Offenbach kein Geschäft. Abends im Internet geschaut. Dort wurden wir fündig. Fertig gibt es diese Teile auch, aber knapp 30,– € für ein Stück wollte ich nicht bezahlen. Bei meinem Kegelstammtisch fragte ich eine Näherin, ob sie mir diese Teile zurecht nähen könnte, wenn ich mir den besagten Stoff schicken lassen würde. Das wollte sie wohl gern für mich machen. Am nächsten Tag gab es die sogenannte Wochenendlektüre der hiesigen Supermärkte und siehe da, bei Rewe sollte es Velour-Duschlaken im Angebot für 7,99 € geben. Man, das war doch die Idee. Die schaute ich mir an und kaufte sofort 4 Stück. Ein Termin für die Näharbeit wurde ausgemacht und an einem Tag mit 35 °C machte ich mich auf den Weg. Meine liebe Brigitte setzte sich sofort an die Maschine, damit ich mit fertiger Ware den Heimweg antreten konnte. Ich bin so happy, denn diese Auflagen sehen so schön aus und sind sehr angenehm, wenn man drauf sitzt. IMG_20170620_171858.jpg

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Jungrentnerin „allein auf dem Hessentag“

 

Wie ja man weiß, hat der Große Probleme mit der Lauferei. Desolate Hüfte, Beeinträchtigung durch Achillessehne (hier schon viel besser) und andere Wehwehchen. Er wollte auch lieber mit seinen Jungs zu Mittag essen. Er mit dem Auto, die Jungs mit dem Fahrrad. Treffpunkt Alt-Schwanheim (ein Stadtteil von Frankfurt), ca. 15 km von hier.

Da dachte ich mir, warum soll ich hier zu Hause sitzen und auf ihn warten oder wieder irgendwelche Arbeiten verrichten, wenn in Rüsselsheim der Hessentag 2017 stattfindet. Ein einmaliges Erlebnis. So nah werden wir nie mehr einen Hessentag erleben können. So machte ich mich stadtfein und fuhr mit der S-Bahn eine Station. Man stolpert aus dem Bahnhof und konnte gleich die Hessentagsstraße entlang schlendern. Es gab so viel zu sehen, zu schnuppern, zu essen und trinken. In guten 3 Stunden konnte ich jedoch nur einen Teil des Hessentagsgeländes ablaufen, mein Mittagessen war eine Wildschweinbratwurst im Brötchen sowie eine Flasche Mineralwasser. Vermisst habe ich Büdchen, die regionales Essen anbieten. Zu 80% gab es überall eine doofe Bratwurst oder ein STeak. Hessen ist ein so großes Bundesland. Da gibt es doch in bestimmten Regionen auch Spezialitäten. Ich sah auf jeden Fall keine. LEIDER. Nach gut 3,5 Stunden machte ich mich wieder auf den Heimweg. Der Große hatte mittlerweile sein Mittagschläfchen beendet. Ich habe mich und meine Füße erst einmal in den Pool gestürzt. Wie gut das tat, bei dieser Wärme. Am Abend danach stellte ich fest, dass ich einen ganz leichten Sonnenbrand im Genick hatte, genau da, wo das T-Shirt endete. Sollten wir noch einmal ins Weindorf fahren, werde ich mich noch gründlicher eincremen.

Hier ein paar Eindrücke:IMG_20170614_124548.jpgIMG_20170614_131433.jpgdavIMG_20170614_133432.jpgdav

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Mein alter Arbeitgeber, der Regionalpark RheinMain

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In der Arche war es so schön. Für Kinder ganz toll gemacht.

 

Erdbeermarmelade zum Vierten

Nachdem ich bereits 24 Gläser Erdbeermarmelade gekocht habe, weil dies meine Lieblingsmarmelade und die meiner Enkeltöchter ist, meinte der Große am Donnerstag „meinst Du das reicht? sie essen die doch so gern“. An diesem Tag hatte er Physiotherapie und in der Nähe steht der Spargel- und Erdbeerstand unseres Vertrauens. Heim kam er mit 2 kg Erdbeeren. Diese wurden abends geschnippelt und mit Zucker bestreut, den ich tags zuvor bei Rewe eingekauft habe. 5 Pakete, schnell gegriffen und ab an die Kasse.

Der Zucker war ein wenig bröselig, aber ich dachte mir nichts dabei, denn es war sehr feucht am Tag des Einkaufs. Als ich jedoch die Tüte in den Korb mit Altpapier werfen wollte, stach mir ein Datum ins Auge. Mindesthaltbarkeit 11/16. Oh verdammt. Schnell die anderen Päckchen kontrolliert, alle 11/18. Auf einmal wurde mir ganz komisch zu Mute. Anruf bei der Hotline von Dr. Oetker, Geschichte erzählt und als Antwort erhalten: „Wir übernehmen eine Garantie nur bis zu 11/16, deshalb steht ja das Datum drauf“. Also da muss ich nun sagen, dass ich bei Wurst, Käse oder Joghurt auf das MHD schaue, aber bei Zucker??? Es ging mir auch nicht darum, ob es geliert, sonder darum, ob die Marmelade ein paar Monate haltbar bleibt.  Weiterer Anruf bei Rewe. Am Apparat der Stellv. Marktleiter. Wieder dieselbe Geschichte erzählt. Er geht zum Regal und erzählt mir, dass dort noch drei Pakete stehen, die das MHD 11/18 haben. Ich werde ungeduldig. Wollte ich wissen, wieviele Pakete dort noch stehen? Ich erzähle meine Geschichte noch einmal so, als hätte ich einen Erstklässler am Apparat. Und siehe da, er versteht mich. (Oh Mann). Dann kam seine Frage: „Und was soll ich da jetzt machen?“ Nun verließ mich fast meine Contenance. Ich nochmal: „Was tuen Sie, wenn ich morgen früh die Marmelade koche und sie nicht geliert, bzw. eine Konsistenz hat, die mir nicht gefällt.“ „Ach so, dann ersetze ich Ihnen den Zucker“. (er lacht) Ich: „Ich finde das nicht witzig. Es wurden 2 kg Erdbeeren verschnippelt, die möchte ich natürlich auch ersetzt bekommen.“ Er: „Ach so! Ja natürlich. Wenn Sie feststellen, dass das gewünschte Ergebnis nicht erreicht wird, kommen sie morgen früh und wir ersetzen Erdbeeren und Zucker.“ Na also, nun kommen wir auf einen Nenner.

Am nächsten Morgen begann ich ganz früh mit der Kochaktion. Es gelierte wunderbar. Der Duft, der durchs Haus zog war atemberaubend. 7 große Gläser mit wunderbarer Erdbeermarmelade. Den kleinen Rest im Schälchen aßen wir am Samstag Morgen auf einem Brötchen. Der Große verdrehte die Augen. Er dachte natürlich an seine Mädchen, äh ich meine unsere Mädchen. Die Gläser haben ihren Platz im Keller eingenommen. Sie stehen so, dass sie zuerst gegessen werden. Das Risiko mit dem MHD möchte ich nicht eingehen.

PS: Die zwei „Herzchen“ im Header fand ich im Erdbeerkörbchen.

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Der Hessentag in Rüsselsheim

wirft seine Schatten voraus. Dem Großen ist vergangene Woche ein Missgeschick mit der Zahnprothese passiert. Mitten durchgebrochen. Zum Glück gibt es noch einen Ersatz im Badezimmerschrank. Freitag Anruf beim Zahnarzt mit der Auskunft „heute haben wir nur bis 12.00 Uhr auf, aber sie können am Dienstag gleich kommen“. 09.15 h ist ja schon sehr zeitig für uns, aber wat mut, dat mut (wie Elke immer sagt). Wir fahren Richtung Rüsselsheim, alle Einfahrten Richtung Innenstadt sind gesperrt.  Nur die Anwohner dürfen mit Genehmigungsschein dort reinfahren. Also nächste Gelegenheit beim Schopfe gepackt und von anderer Seite an die Stadt herangeschlichen. Den Großen abgesetzt. Hier musste er nur noch ein paar Schritte laufen. Wir vereinbarten eine Zeit und ich düste wieder ab Richtung Einkaufsmarkt. Dort gab es Aprikosen, Weinbergpfirsiche und superschöne Duschtücher im Angebot. Nach dem Einkauf konnte ich ihn an besagter Stelle wieder aufgabeln. Er hat sich die Zeit ein wenig in der Innenstadt vertrieben, denn da war total „tote Hose“ angesagt. Die Geschäftsleute waren ein wenig genervt, wie er sagte. Es war nicht viel los. Nur ein paar Menschen, die vielleicht dort wohnen oder mit der S-Bahn reingefahen sind. Abholen sollte er die Beisserchen um 17.00 Uhr. Ich fragte zweimal, ob ich richtig verstanden hätte.“Du glaubst doch wohl nicht, dass ich im Feierabendverkehr Richtung Rüsselsheim fahre? Da kannst du allein fahren, oder mit der S-Bahn.“ Da ging im aber eine Riesenleuchte auf. „Nee, da fahre ich auch nicht. Dann sag das mal ab. Wir fahren morgen früh.“ Gesagt, getan.Am Mittwoch Morgen das gleiche Spiel. Vor einer Ampel staute sich der Verkehr bis an unsere Ortsgrenze. Irgendwann hatten wir es geschafft, absetzen, weiterfahren. Aber wir sind ja nicht von gestern. Ich habe dann einen Weg genommen, der ein wenig um die Innenstadt herum führt, aber ich bin ganz easy zu meinem Spargel- und Erdbeerenstand gelangt. Schnell alles eingekauft, Post für meine Mädels abgegeben, Apotheke gewesen und wieder zurück. Natürlich den verkehrsarmen Weg. Großen eingeladen und ab nach Hause. Ganz relaxt.

Morgen beginnt derHessentag 2017 in RüsselsheimWir sind total gespannt, was und wie es hier in unserer „Metropole“ abläuft. Es sind namhafte Künstler eingeladen, die hier Konzerte geben.  Hoffentlich hat Rüsselsheim Erfolg und kann nachhaltig von diesem Event profitieren. Es wäre zu wünschen, denn in der Vergangenheit kann die Stadt nicht mit den Großen mithalten. Zum Einkaufen fährt man einfach nach Mainz, Wiesbaden oder Frankfurt a.M.

https://www.hessentag2017.de/main-hessentag.html

4 in a box „paarweise“

An diesem Wochenende hatte Anne die Idee (http://xn--anneliemller-klb.de) eine Box unter dem Thema „paarweise“ zu erstellen. Hier meine Box1496667195410links oben: ein Entenpaar, das im April jeden Morgen zu uns baden kam

rechts oben: wir sind meistens paarweise unterwegs, und das schon sehr lange

links unten: diese zwei Gesellen sitzen in unserem Gästebad

rechts unten: mein Lieblingsobst (ich esse sie unheimlich gern in Zucker getunkt) dafür werde ich meistens belächelt. Aber da stehe ich drüber.