Über jungrentnerin

Ich bin 59 Jahre alt und werde in ein paar Tagen in die passive Phase der Altersteilzeit starten. Ab 16.08. bin ich freiiiiiiiiiiiiiiiiii Meine Freiheit genieße ich nun seit 7 Monaten und fühle mich großartig. Mittlerweile bin ich auch nicht mehr 59, aber das macht gar nichts. Es ist ein schönes Gefühl, eine gesunde und fröhliche Oma zu sein. Mittlerweile bin ich 62 und werde im Sommer ds.Js. die Rente einreichen. Kaum zu glauben, dass dann die 3 Jahre schon rum sind. Nun habe ich die 63 erreicht und ab heute, 01.10.2015, darf ich mich Rentnerin nennen. Mein Pseudo "jungrentnerin" fiel mir vor 3 Jahren ganz spontan ein, als ich aufhörte zu arbeiten. Ich war froh und glücklich, fühlte mich aber bei weitem nicht wie eine Rentnerin. Ich werde den Namen trotzdem so beibehalten.

Lebendige Adventskalender

Gestern Abend, pünktlich um 18.00 Uhr standen wir in unserer Straße vor einem Nachbarhaus. Dort brannten jede Menge Kerzen. Bäume und Sträucher waren mit Lichterketten illuminiert. Eine Feuerschale stand schon in hellen Flammen und spendete Wärme. Wir wurden freudig begrüßt und eingeladen, das Öffnen des 12. Türchens mitzuerleben. Ca. 15 Personen waren anwesend. In unsere mitgebrachten Tassen konnten wir Tee, heißen Äppelwoi, Saft oder Wasser füllen. Zu knabbern gab es frisch geknackte Nüsse. Der Hausherr hatte eine super leckere Linsensuppe gekocht. Die mussten wir uns allerdings erst einmal verdienen, in dem wir ein Lied sangen und die Gastgeberin eine Geschichte vorlas. Danach wurde das Fenster mit der großen 12 geöffnet. Zwei Kinder sprangen ganz aufgeregt umher.  Nach ca. 1 Stunde verabschiedeten wir uns. Die Suppe war unheimlich lecker. Die Gespräche sehr nett und gesellig. Das war ein sehr schöner Abend in der Adventszeit. Nächste Woche gibt es auf der anderen Straßenseite noch zwei Einladungen. Da freuen wir uns schon sehr drauf. Es ist so schön, auch im Winter mit Nachbarn oder auch unbekannten Personen so ein schönes Erlebnis zu haben.

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Der Adventskalender

Wie schon im Vorjahr bekamen meine Mädchen auch in diesem Jahr einen Adventskalender. 48 von Oma zusammen getragene Artikel. Im August habe ich die zwei Einkauftstaschen schon der Pfarrfrau mitgegeben, damit wir das teure Porto nach Frankreich sparen können. Mittlerweile wusste ich schon gar nicht mehr, was ich alles im Laufe des Jahres in die Taschen gesteckt hatte. So bekomme ich nun jeden Tag per  whattsApp zwei Fotos mit den jeweiligen Dingen, die der Kalender hervorbringt. Die Mädels sind begeistert. Gestern schrieb die Pfarrfrau sogar „Ich will auch so einen Kalender. Bin ein bisschen neidisch“. Die Mädels meinten dazu noch „Oma, du musst in Zukunft 26 Päckchen für jeden machen, damit wir die zwei Tage bis zu Euch auch noch überbrücken können“. Meine Antwort: „Könnt ihr sehen, wie mir die Haare zu Berge stehen?“ (kicher, kicher) Solche Schlawiner. Ich freue mich sehr, dass die zwei ihren Spaß daran haben und so lange ich das noch kann bzw. mir auch Spaß macht, werde ich sie zur Adventszeit mit so einem Kalender überraschen bzw. erfreuen. Gestern musste ich noch einmal los sausen, um Pinsel-Malstifte nachzukaufen. Die waren bei der Großen am Sonntag dran. So tolle Stifte. Natürlich sah die kleine Schwester ein wenig traurig auf diese Stifte. Zum Glück habe ich noch 2 Päckchen bei T..i bekommen. Die kann man sogar mit Farbe nachfüllen. Sehr praktisch. Nach dieser Aktion wurde ich zur besten Oma der Welt gekürt. Was ein schönes Gefühl.

Schade

dass wir nicht dabei sein konnten. Am vergangenen Wochenende fand der Adventsbasar der Kirchengemeinde unseres Schwiegersohnes statt. Das Thema war nun zum zweitenmal Allemagne (wie beim erstenmal). Vor vier Jahren gab es Stollen, Honigbrot, Bratapfelmarmelade u.a. Die Leute haben die Türen des Temple eingerannt und noch Tage später nach Marmelade und Stollen gefragt. So hat die Pfarrfrau (unsere Tochter) sich bereit erklärt, in diesem Jahr wieder vollen Einsatz zu zeigen. Sie hat Gelees, Marmeladen gekocht. Honig mit Walnüssen angerührt, Stollen und Honigbrote gebacken. Das Highlight war ein von ihr zusammengestelltes Kochbuch mit Rezepten aus unserer Familie. Das wurde ihr sprichwörtlich aus den Händen gerissen. Einige Bücher musste sie auch signieren. Am Samstag-Mittag rief sie ganz aufgeregt hier zu Hause an und berichtete ihrem Papa, was für ein großer Erfolg der Basar war. Die Leute haben um 09.30 h schon vor der Tür des Temple gestanden und auf das Öffnen der großen Tür gewartet. (Mama war einkaufen und bekam nichts mit) Am Abend waren die Tische so gut wie leer. Nur noch ein kläglicher Rest konnte am Sonntag verkauft werden. Wie schön, für alle Helferinnen, Köchinnen, Verkäuferinnen und der Buchhalter/Kassenwart der Gemeinde wird sich über diesen Erlös bestimmt sehr freuen, denn einen Teil der jährlichen Ausgaben muss die Gemeinde selbst aufbringen. Dass wir mächtig stolz auf unser „Mädchen“ sind, brauche ich wohl nicht erwähnen.

Man muss dazusagen, das derartige Basare an der Atlantikküste nicht bekannt sind. (ob woanders, kann ich nicht sagen). Vor vier Jahren gab es diesen zum erstenmal und die Menschen waren begeistert.  Bei uns hier und in der Umgebung, gibt es in jedem Ort einen Weihnachtsmarkt, jeder Hunde- und Karnickelverein macht einen Basar und von den Kindergärten und Kirchengemeinden wollen wir gar nicht reden. Einfach zu viel.

Der letzte Eintrag

ist ja schon Ewigkeiten her, stelle ich gerade fest. Hier ist aber auch viel passiert. Das Bad war nach 5 1/2 Arbeitstagen soweit fertig, dass es benutzt werden konne. Wir sind immer noch total begeistert. Die restlichen Arbeiten wurden einen Tag vor unserer Abreise in die Therme nach Bad Windsheim erledigt. Ich glaube, ich hatte irgendwann schon einmal geschrieben, dass die Toilette eine längere Lieferzeit hatte. Eine Sonderanfertigung eben. Aber das machte gar nichts, denn die „alte“ wurde noch einmal montiert. Wie gesagt, nachdem die neue Toilette montiert war, konnten auch die zusätzlichen Griffe angebracht werden. Nun ist alles fertig und komplett. Auch die Rechnung für die Restzahlung ist schon eingegangen. Wir sind so happy mit dem neuen Duschbereich. Die Platten sehen grandios aus und sind so gut zu reinigen bzw. zu trocknen und der Vorhang, den ich mir gewünscht habe ist eine tolle Sache. „Keine Glaswand mehr putzen“, „nein, dass will ich in Zukunft nicht mehr“, war schon bei der Planung meine strikte Aussage. Da wir heute Mittag erst zurück gekommen sind, gibt es die Bilder wahrscheinlich morgen. Also bitte Geduld.

Hör mal, wer da hämmert

(ausgeliehen aus dem WWW.)

Sicher kennt der eine oder andere, diese Sendung. Bei uns wird heute gehämmert. Wir lassen das Badezimmer im Erdgeschoss zu einem „seniorengerechten“ Bad umbauen. Das heißt Dusche und Badewanne müssen raus und dieser Bereich bekommt eine ebenerdige Dusche. Heute ist Tag 1. Es soll in einer Woche fertig sein. Wir werden sehen und berichten.

Zwei Erfolge an einem Tag

das ist der Hammer. Gestern Morgen hatte der Große das Finale beim Zahnarzt. Die Prothese sollte mit den Implantaten verbunden werden. Gedacht war, die Prothese morgens hinzubringen und nachmittags wieder abzuholen. Irgendwann bekam ich eine whattsApp, das er darauf warten kann. Super. Nach ca. 1,5 Std. kam er strahlend nach Hause. Es hat super funktioniert. Das Teil sitzt fest und er kann wieder gut essen, ohne dass dieses Teil im Mund herumwandert. Wir waren total erleichtert und froh. Ich konne ihn gestern nicht begleiten, da morgens früh die Firma für die Berieselungsanlage eingetroffen war. Die bestehende Anlage sollte überprüft und erweitert werden. Zwei nette junge Männer, die sich gleich ans Werk gemacht haben. Pumpenfilter auswechseln, bestehende Berieseler säubern und wenn erforderlich Siebe auswechseln. Zwei neue Berieseler anschließen. Dafür fuhren sie mit einem Gerät auf das Grundstück, welches den Schlauch ohne aufzugraben an die erforderliche Stelle zieht. Irre. Am Nachmittag wurden alle Sprenger noch feinjustiert und dann konnte es heißen „Wasser Marsch“. Prima. Nun sind wir für den nächsten Sommer gerüstet, das Spritzen mit dem Schlauch oder mobilen Sprenger war in diesem Sommer schon sehr anstrengend. Nach den Aufräumungsarbeiten haben wir uns einen erholsamen Abend verdient. Wieder können wir zwei Punkte auf der ToDo-Liste streichen. Unser letztes Bauvorhaben beginnt am Montag. Da werden wir das Bad im Erdgeschoss zu einem seniorengerechten Badezimmer für den Großen umbauen lassen, d.h. Dusche und Wanne raus und eine ebenerdige Dusche im Wannenbereich einrichten. Die Firma will in einer Woche fertig sein. Ich werde berichten.

So schnell vergeht die Zeit

Nun ist es schon drei Wochen her, dass wir wieder „allein zu Haus sind“. Es ist ruhig, geordnet, ein wenig strukturiert. Aber auch mit Terminen gepflastert. Immer noch in der Pipeline die Zähne, die Berieselungsanlage und das Bad. Alles wird noch im Herbst fertiggestellt, so hoffen wir. Es war eine schöne, sonnige und lebhafte Zeit mit der Familie. Wir hatten so tolles Wetter, so dass wir nur für den Spielplatz, den Wald oder zum einkaufen das Grundstück verlassen haben. Das fanden auch die Kinder gar nicht schlimm. Ausflüge, die auf dem Programm standen wurden auf den nächsten Besuch verschoben. An erster Stelle stand natürlich das tägliche Bad im Pool, der Besuch der erwachsenen Tochter vom Schwiegersohn. (Überraschung für diesen), der Besuch der Freundin und Patentante mit 7 Monate altem Baby. Also immer etwas los und Full House. An manchen Tagen haben wir uns auch ein wenig zurückgezogen (zum Glück ist das Haus groß genug) um einfach mal ein wenig Ruhe zu haben. Es ist schon erstaunlich, was allein an Essen so über den Tisch geht. Schon ein Unterschied, ob zwei oder 6-8 Personen am Tisch sitzen. Unser Trip nach Frankfurt am Main war ein Höhepunkt. Wir sind mit der S-Bahn bis zum Hauptbahnhof gefahren. Es ist ein riesiger Bahnhof mit 24 Gleisen und unterirdisch U- und S-Bahn. Von dort mit der Straßenbahn zur Haltestelle Hauptwache und dann zu Fuß zum Römer. Hier den schönen Platz mit Rathaus und Altstadt genossen. Die „neue“ Altstadt ist auch sehr gelungen. Dort wurden verschiedene Fachwerkhäuser im alten Stil aufgebaut. Die Wohnungen und Geschäfte waren noch nicht bezugsfertig. Da müssen wir unbedingt im nächsten Jahr noch einmal hin.  Auf dem Weg zum Architekturmuseum haben wir erstmal Rast in einem Restaurant gemacht. Einer hat ja immer Hunger. Nebenan noch ein wenig in den Souvenierläden geschnüffelt, den Mädchen je ein „Frankfurt“ T-Shirt gekauft und dann über den Eisernen Steg zum Museumsufer. Da an diesem Wochenende auch Museumsuferfest war, war viel los in der Stadt, jedoch alles ruhig und gesittet. Man wurde nicht geschoben und konnte überall schön schauen. Die Kinder kannten so eine Großstadt mit Hochhäusern und so vielen Menschen nicht. Sie waren sehr beeindruckt. Die Märklin Ausstellung hatte ich mir größer vorgestellt. Der Schwiegersohn war froh, dass wir dort Halt gemacht haben. Im Museumscafe gab es noch einen Kaffee und für die Kids ein Stück Schokoladenkuchen. Alsdann traten wir den Heimweg an. Der Große freute sich, als wir zu Hause ankamen und wieder Leben in die Bude einzog. Dann erst einmal alle zum schwimmen. Die Familie ist wieder gut an der Atlantikküste angekommen, der Kater hat auch alles gut überstanden und unsere 6-jährige ist mittlerweile 3 Wochen in der Schule und hat „noch“ viel Spaß.

Das Thema „Zähne“ haben wir hoffentlich in der nächsten Woche ausgestanden, dann wird die untere Prothese mit den Implantaten verbunden. Bitte Daumen drücken, dass alles passt und er bald wieder ein Stück Fleisch kauen kann. 🙂

Morgen haben wir um 8.15 h einen Termin beim Kardiologen. Diese Uhrzeit ist ja schon Körperverletzung. Aber was will man machen. Diese Termine muss man nehmen, wie sie angeboten werden. Und einmal im Jahr muss ja sein. Im November sind es 10 Jahre her, dass der Große nach einem Herzinfarkt eine Stent- und Bypassoperation überstanden hat.

Heute genießen wir mal den ruhigen Sonntag. Es ist trüb, es hat heute Nacht sehr viel geregnet und es ist sehr kühl draußen. Vielleicht werden wir den Kleiderschrank ein wenig der kommenden Wetterlage anpassen.

Heute wurde

…wieder fleissig am Schwimmstil gefeilt. Sie ist geschwommen bis zum umfallen. Immer noch kein Regen, keine Abkühlung. Aber wir sind so froh und denken jeden Tag daran, wie schön es doch ist, dass wir das Schwimmbad haben.

Gestern am späten Nachmittag habe ich mit der Tochter ein paar tote Pflanzen aus dem Vorgarten gegraben, die diesen Sommer nicht überlebt haben. Gemacht haben wir das bei der Hitze nur, weil unsere Biotonne nicht gefüllt war – nur so ein paar Obstreste und Biomüll aus dem Haushalt. Hilfst du mir, dann habe ich im Herbst nicht soviel zu tun und nun bekommen wir die Tonne ganz schnell voll. Gesagt, getan. Wir haben geschuftet und geschwitzt, wie die Bullen (warum sagt man das eigentlich so, ich weiß gar nicht wie Bullen schwitzen). Danach gab es nur eins, Badeanzug an und rein in die Fluten. Man was tat das gut.

Dabei meinte ich, weißt du, allein das die Große nun schwimmen kann, war die Reparatur schon wert. Da lachte die Tochter und erwiderte, boah Mama, dann warte mal auf die Rechnung. Die ist schon da und die habe ich gerade angewiesen. Hat mich nicht so sehr aufgeregt. Wir wussten ja, was auf uns zukommt.