Über jungrentnerin

Ich bin 59 Jahre alt und werde in ein paar Tagen in die passive Phase der Altersteilzeit starten. Ab 16.08. bin ich freiiiiiiiiiiiiiiiiii Meine Freiheit genieße ich nun seit 7 Monaten und fühle mich großartig. Mittlerweile bin ich auch nicht mehr 59, aber das macht gar nichts. Es ist ein schönes Gefühl, eine gesunde und fröhliche Oma zu sein. Mittlerweile bin ich 62 und werde im Sommer ds.Js. die Rente einreichen. Kaum zu glauben, dass dann die 3 Jahre schon rum sind. Nun habe ich die 63 erreicht und ab heute, 01.10.2015, darf ich mich Rentnerin nennen. Mein Pseudo "jungrentnerin" fiel mir vor 3 Jahren ganz spontan ein, als ich aufhörte zu arbeiten. Ich war froh und glücklich, fühlte mich aber bei weitem nicht wie eine Rentnerin. Ich werde den Namen trotzdem so beibehalten.

Hör mal, wer da hämmert

(ausgeliehen aus dem WWW.)

Sicher kennt der eine oder andere, diese Sendung. Bei uns wird heute gehämmert. Wir lassen das Badezimmer im Erdgeschoss zu einem „seniorengerechten“ Bad umbauen. Das heißt Dusche und Badewanne müssen raus und dieser Bereich bekommt eine ebenerdige Dusche. Heute ist Tag 1. Es soll in einer Woche fertig sein. Wir werden sehen und berichten.

Advertisements

Zwei Erfolge an einem Tag

das ist der Hammer. Gestern Morgen hatte der Große das Finale beim Zahnarzt. Die Prothese sollte mit den Implantaten verbunden werden. Gedacht war, die Prothese morgens hinzubringen und nachmittags wieder abzuholen. Irgendwann bekam ich eine whattsApp, das er darauf warten kann. Super. Nach ca. 1,5 Std. kam er strahlend nach Hause. Es hat super funktioniert. Das Teil sitzt fest und er kann wieder gut essen, ohne dass dieses Teil im Mund herumwandert. Wir waren total erleichtert und froh. Ich konne ihn gestern nicht begleiten, da morgens früh die Firma für die Berieselungsanlage eingetroffen war. Die bestehende Anlage sollte überprüft und erweitert werden. Zwei nette junge Männer, die sich gleich ans Werk gemacht haben. Pumpenfilter auswechseln, bestehende Berieseler säubern und wenn erforderlich Siebe auswechseln. Zwei neue Berieseler anschließen. Dafür fuhren sie mit einem Gerät auf das Grundstück, welches den Schlauch ohne aufzugraben an die erforderliche Stelle zieht. Irre. Am Nachmittag wurden alle Sprenger noch feinjustiert und dann konnte es heißen „Wasser Marsch“. Prima. Nun sind wir für den nächsten Sommer gerüstet, das Spritzen mit dem Schlauch oder mobilen Sprenger war in diesem Sommer schon sehr anstrengend. Nach den Aufräumungsarbeiten haben wir uns einen erholsamen Abend verdient. Wieder können wir zwei Punkte auf der ToDo-Liste streichen. Unser letztes Bauvorhaben beginnt am Montag. Da werden wir das Bad im Erdgeschoss zu einem seniorengerechten Badezimmer für den Großen umbauen lassen, d.h. Dusche und Wanne raus und eine ebenerdige Dusche im Wannenbereich einrichten. Die Firma will in einer Woche fertig sein. Ich werde berichten.

So schnell vergeht die Zeit

Nun ist es schon drei Wochen her, dass wir wieder „allein zu Haus sind“. Es ist ruhig, geordnet, ein wenig strukturiert. Aber auch mit Terminen gepflastert. Immer noch in der Pipeline die Zähne, die Berieselungsanlage und das Bad. Alles wird noch im Herbst fertiggestellt, so hoffen wir. Es war eine schöne, sonnige und lebhafte Zeit mit der Familie. Wir hatten so tolles Wetter, so dass wir nur für den Spielplatz, den Wald oder zum einkaufen das Grundstück verlassen haben. Das fanden auch die Kinder gar nicht schlimm. Ausflüge, die auf dem Programm standen wurden auf den nächsten Besuch verschoben. An erster Stelle stand natürlich das tägliche Bad im Pool, der Besuch der erwachsenen Tochter vom Schwiegersohn. (Überraschung für diesen), der Besuch der Freundin und Patentante mit 7 Monate altem Baby. Also immer etwas los und Full House. An manchen Tagen haben wir uns auch ein wenig zurückgezogen (zum Glück ist das Haus groß genug) um einfach mal ein wenig Ruhe zu haben. Es ist schon erstaunlich, was allein an Essen so über den Tisch geht. Schon ein Unterschied, ob zwei oder 6-8 Personen am Tisch sitzen. Unser Trip nach Frankfurt am Main war ein Höhepunkt. Wir sind mit der S-Bahn bis zum Hauptbahnhof gefahren. Es ist ein riesiger Bahnhof mit 24 Gleisen und unterirdisch U- und S-Bahn. Von dort mit der Straßenbahn zur Haltestelle Hauptwache und dann zu Fuß zum Römer. Hier den schönen Platz mit Rathaus und Altstadt genossen. Die „neue“ Altstadt ist auch sehr gelungen. Dort wurden verschiedene Fachwerkhäuser im alten Stil aufgebaut. Die Wohnungen und Geschäfte waren noch nicht bezugsfertig. Da müssen wir unbedingt im nächsten Jahr noch einmal hin.  Auf dem Weg zum Architekturmuseum haben wir erstmal Rast in einem Restaurant gemacht. Einer hat ja immer Hunger. Nebenan noch ein wenig in den Souvenierläden geschnüffelt, den Mädchen je ein „Frankfurt“ T-Shirt gekauft und dann über den Eisernen Steg zum Museumsufer. Da an diesem Wochenende auch Museumsuferfest war, war viel los in der Stadt, jedoch alles ruhig und gesittet. Man wurde nicht geschoben und konnte überall schön schauen. Die Kinder kannten so eine Großstadt mit Hochhäusern und so vielen Menschen nicht. Sie waren sehr beeindruckt. Die Märklin Ausstellung hatte ich mir größer vorgestellt. Der Schwiegersohn war froh, dass wir dort Halt gemacht haben. Im Museumscafe gab es noch einen Kaffee und für die Kids ein Stück Schokoladenkuchen. Alsdann traten wir den Heimweg an. Der Große freute sich, als wir zu Hause ankamen und wieder Leben in die Bude einzog. Dann erst einmal alle zum schwimmen. Die Familie ist wieder gut an der Atlantikküste angekommen, der Kater hat auch alles gut überstanden und unsere 6-jährige ist mittlerweile 3 Wochen in der Schule und hat „noch“ viel Spaß.

Das Thema „Zähne“ haben wir hoffentlich in der nächsten Woche ausgestanden, dann wird die untere Prothese mit den Implantaten verbunden. Bitte Daumen drücken, dass alles passt und er bald wieder ein Stück Fleisch kauen kann. 🙂

Morgen haben wir um 8.15 h einen Termin beim Kardiologen. Diese Uhrzeit ist ja schon Körperverletzung. Aber was will man machen. Diese Termine muss man nehmen, wie sie angeboten werden. Und einmal im Jahr muss ja sein. Im November sind es 10 Jahre her, dass der Große nach einem Herzinfarkt eine Stent- und Bypassoperation überstanden hat.

Heute genießen wir mal den ruhigen Sonntag. Es ist trüb, es hat heute Nacht sehr viel geregnet und es ist sehr kühl draußen. Vielleicht werden wir den Kleiderschrank ein wenig der kommenden Wetterlage anpassen.

Heute wurde

…wieder fleissig am Schwimmstil gefeilt. Sie ist geschwommen bis zum umfallen. Immer noch kein Regen, keine Abkühlung. Aber wir sind so froh und denken jeden Tag daran, wie schön es doch ist, dass wir das Schwimmbad haben.

Gestern am späten Nachmittag habe ich mit der Tochter ein paar tote Pflanzen aus dem Vorgarten gegraben, die diesen Sommer nicht überlebt haben. Gemacht haben wir das bei der Hitze nur, weil unsere Biotonne nicht gefüllt war – nur so ein paar Obstreste und Biomüll aus dem Haushalt. Hilfst du mir, dann habe ich im Herbst nicht soviel zu tun und nun bekommen wir die Tonne ganz schnell voll. Gesagt, getan. Wir haben geschuftet und geschwitzt, wie die Bullen (warum sagt man das eigentlich so, ich weiß gar nicht wie Bullen schwitzen). Danach gab es nur eins, Badeanzug an und rein in die Fluten. Man was tat das gut.

Dabei meinte ich, weißt du, allein das die Große nun schwimmen kann, war die Reparatur schon wert. Da lachte die Tochter und erwiderte, boah Mama, dann warte mal auf die Rechnung. Die ist schon da und die habe ich gerade angewiesen. Hat mich nicht so sehr aufgeregt. Wir wussten ja, was auf uns zukommt.

Ich bin so stolz

auf meine 8jährige Enkelin. Sie hat im vergangenen Jahr in der Schule einmal wöchentlich Schwimmunerricht erhalten, war aber immer sehr vorsichtig im Wasser, wie sie mir erzählt hat.In diesem Jahr gab es keinen Unterricht mehr.  Hier bei uns tobte sie mit Flügeln und Nudel oder anderem Equipment durch die „Fluten“. Gestern sah sich sie nur mit Schwimmflügeln im Wasser. Gestern Abend nur ein Flügel. Als ich heute Mittag nach dem Schläfchen in den Garten kam traute ich meinen Augen nicht. Sie schwamm ohne Schwimmflügel ihrer Mama entgegen. Ich war so glücklich und stolz auf meine „Mausi“ und musste gleich ins Wasser und sie drücken und abknuddeln. Sie hat es auch sehr genossen, dass sie heute die Sensation im Wasser war. Sie konnte gar nicht mehr aufhören ihre Runden zu drehen, mit Opa, Mama und Oma – wie toll.

Ich muss dazu sagen, dass ich erst mit 40 Jahren schwimmen gelernt habe und mit einer Portion Angst im Gepäck. Unsere Tochter war knapp 6 Jahre alt und wir lernten beide in der gleichen Schwimmschule. Ich wollte unbedingt, dass sie schwimmen kann, wenn das Schwimmbad fertig ist (das war im Mai 1992). Wir haben es beide gelernt. Sie natürlich viel besser als ich. Aber ich bin froh, dass ich so schwimmen kann, wie es ist. Mein Seepferdchen habe ich damals aus Spaß in einem wöchentlichen Schwimmkurs im Winter gemacht, damit ich es nicht bis zum nächsten Sommer verlerne oder sich die Angst wieder aufbaut. Wir waren so eine schöne Gruppe damals. Es gibt immer noch Personen, die ich regelmäßig sehe und wir freuen uns jedesmal, wenn wir uns sehen.

 

Verabschiedung

Da ich in den nächsten 3 Wochen wohl nicht soviel Zeit habe am PC zu sitzen, verabschiede ich mich heute und werde diese Zeit mit der Familie genießen.

Bis bald. Eine schöne Zeit wünsche ich Euch

IMG_20180712_115602.jpg

Das neue Opa-Tüta

IMG_20180807_134025_1.jpgIMG_20180807_134008.jpg

So schnell gehen 9 Monate vorbei, da ist es schon wieder soweit und wir tauschen das Auto gehen ein neues aus. Diesmal haben wir uns für den Opel Crossland entschieden. Allerdings konnten wir ihn nicht mit Automatic leasen. Nun müssen wir uns nach 2-jähriger Automatic-Fahrerei wieder ans Schalten gewöhnen. Ich, die ja keine Automatic fahren wollte, vermisse sie jetzt sehr. Auf der Fahrt vom Opel nach Hause bin ich schön im zweiten Gang daher gezockelt. Irgendwann meinte der Große „willst du nicht mal schalten“. Jetzt nach einer Woche hat es sich fast normalisiert. Diesen Wagen fahren wir jetzt 11 Monate, bis dahin werde ich es wohl kapiert haben 🙂

Beim Nummernschild überlegte ich dauernd, was man aus dem XX-OT-XXX machen könnte. Vorher hatten wir MP, das hieß ganz schnell Mama+Papa. Bei OT fiel mir nix ein. Als die Tochter die Bilder erhielt, schrieb sie gleich zurück, prima OT=Opa-Tüta. Da hätte ich ja auch drauf kommen können.

 

**Opa-Tüta sagte die große Enkelin als sie noch kaum reden konnte. Immer wenn sie ein Auto mit Blitz gesehen hat, war sie begeistert und rief gleich „da, Opa-Tüta“

So schnell wächst bei uns in Hessen der Rasen

Nachdem durch anhaltende Trockenheit und Baustelle verschiedene Stellen des Rasens vertrocknet sind, musste eine Lösung her. Wir tragen nämlich ständig die Reste des trockenen Rasens ins Schwimmbad. Ab Dienstag toben hier zwei Kinder durch den Garten und da wollten wir auch nicht ständig sagen „zieht eure Schuhe an, macht die Füße sauber, bevor ihr ins Wasser geht.“ Es musste eine Lösung her. Und siehe da, hier ist sie

kein Rasen

bdr

in 30 Minuten alles grün 🙂