Ausflug nach Frankfurt am Main

Vergangene Woche unternahmen wir einen Ausflug nach Frankfurt. Zu Hause wurde  heftig diskutiert.

„Wir fahren doch mit der S-Bahn?“ „Nein, ich möchte lieber mit dem Auto fahren.“ „Da gibt es doch keine Parkplätze“, „wir haben bisher immer einen gefunden“. ???? Waren schon lang nicht mehr in Frankfurt a.M. Aber was nützt alles diskutieren, wir fuhren mit dem Auto. Am Museumsufer gibt es eine Handvoll Parkplätze, allerdings waren die alle besetzt, in den Seitenstraßen auch keine Chance. Auf der anderen Seite vom Main ein Parkhaus gesucht. Nach gefühlten 30 Minuten vor lauter Baustellen und Umleitungen den Eingang zum Theater-Parkhaus gefunden. „Hallelujah“. Auf dem schnellsten Weg über die Fußgängerbrücke Richtung Städel, so meinte der Herr Gemahl.  Dort ist seit Februar 2018 die Rubens Ausstellung zu sehen. Eine sehr gelungene Ausstellung und für einen normalen Wochentag sehr gut besucht. Hier ein paar Eindrücke

 

Wir haben ca. 2 Stunden gebraucht, um die Ausstellung anzuschauen. Wir hätten die Möglichkeit gehabt, das komplette Museum zu besichtigen. Wir waren jedoch von diesen Eindrücken, den vielen Besuchern und der Luft dort so müde, dass es für diesen Tag genug war. Selbst einen Bummel in die Stadt verschoben wir auf irgendwann.

Vor der Tür meinte ich dann, „schau mal, wir gehen jetzt hier direkt über die Brücke, dann nach rechts und nach ca. 300-400 m sind wir schon am Parkhaus.“ „Nie im Leben“, war die Antwort. „OK – ich laufe links und du rechts rum und am Parkhaus treffen wir uns wieder, denn wir sind vorhin viel zu weit gelaufen, bzw. der Bogen war zu groß“. Grummel, grummel,maul, maul. Ich gehe los, der Große hinterher. Auf dem Weg zum Parkhaus bewundern wir noch das schön angelegte Mainufer. Ein toller Baumbestand, alles in Blüte und saftig grün. Herrlich. Frankfurt am Main ist eine Großstadt mit sehr viel Grün.  Wir sind ruckzuck an der Eingangstür vom Parkhaus. Der Große läuft und läuft, ich bleibe an der Tür stehen. Irgendwann merkt er, dass ich nicht mehr da bin, schüttelt den Kopf und wir gehen gemeinsam zum Kassenautomaten und zu unserem Fahrzeug. „Fährst du, oder soll ich?“ „Ich fahr schon, habe dich ja auch hierher gebracht“. Dies nur so nebenbei. Wir haben unseren Ausflug und diese wunderschöne Ausstellung sehr genossen.

 

Advertisements

Tag der Offenen Tür

war gestern in Flörsheim am Main im Neuen Rathaus. Das wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Früher saßen wir in historischen Gebäuden untergebracht und über den gesamten Ort verstreut. Da hatten die Bürger schon Wege hinter sich zu bringen, bevor sie etwas erledigen konnten. Nun ist ein sehr schönes Gebäude errichtet worden, mit schönen Büros, zeitgemäßer Einrichtung. toll, toll, toll

Gleich auf dem Rathausplatz wurden wir schon begrüßt. Es hat eine Weile gedauert, bis wir im Haus herumlaufen konnten und auch dort war an vielen Stellen die Freude groß, freudige Überraschung, mich zu sehen, wurde zum Ausdruck gebracht. Der Große seilte sich ab und zu ab, weil es ihm zu langweilig wurde und schaute einfach weiter. Immer wieder wurde mir gesagt, wie schön es wäre mich zusehen und wie schade, dass man sich so selten sieht. Aber das lasse ich mir nicht sagen. „Ich bin flexibel. Wenn jemand den Wunsch hat, sich mit mir zu treffen, muss er sich melden“. So sind wir dann auch verblieben. Zum  nächsten Mittagessen an einem Donnerstag (1,5 Std.) werde ich benachrichtigt.

Nach dieser Tour wurde noch schnell ein wenig eingekauft und anschließend der erste Spargel in diesem Jahr verköstigt. Danach hatten wir uns ein kleines Nickerchen verdient. Auf jeden Fall ein wunderschönes Wochenende. Und jetzt scheint die Sonne wie verrückt. Werden gleich mal einen Spaziergang machen. Den Fotoapparat nicht vergessen!

Am Freitag

den 13. fand wieder ein Kollegentreffen statt. Amtsleiter, davon 2 frühere Chefs, und „alte Kollegen“ aus verschiedenen Ämtern. Es war wieder so ein kurzweiliger Abend mit ganz viel Erzählen, Erinnern und alten Geschichten und Erlebnissen auskramen. Diesmal war auch mein erster Chef mit Frau dabei. Wir kennen uns seit 1976. Ich war 23 Jahre alt und ganz schüchtern und zurückhaltend. Wie man so erzogen war. Wenn wir uns heute sehen, freuen wir uns von Herzen und müssen uns drücken. Auch seine Frau ist so lieb und freut sich für uns. Sie meint immer „Sie sind immer noch die große Liebe“, wenn er von seiner Arbeit oder den Kollegen spricht. Ich hatte am nächsten Tag so viel zu erzählen. Der Große wollte auch alles genau wissen. Beim nächsten Mal im August wird er sicher mitgehen. Im Moment ist es nicht so angenehm mit seiner Baustelle im Mund

Gasthaus zum HirschDieses Restaurant steht direkt am Mainufer. Es war auch schon vom Hochwasser betroffen. Es wurde im April 1977 eingeweiht. Im Februar 1978 feierten wir dort unsere standesamtliche Trauung. Wenn man bei gutem Wetter draußen sitzen kann, schaut man direkt auf das Mainufer mit seinem schönen Brunnen und kann die Schiffe vorbeifahren sehen.

Nachdenken

Ich möchte hier mal den Blogeintrag von plattlandtage https://plattlandtage.wordpress.com/author/plattlandtage/    aufgreifen. Auch mir geht es inzwischen so, dass mir das Bloggen nicht mehr so leicht von der Hand geht, bzw. nicht so wichtig ist. Man setzt sich hin, schreibt etwas (wenn auch nicht für jedermann interessant) und bekommt überhaupt kein Feedback. Ein paar ganz treue Seelen schauen rein, klicken gefällt an und schweigen oder es gibt Leser, die schweigen ganz. Durch den Besitz eines Smartphones hat man auch die Möglichkeit überall und immer in der Lage zu sein, die Post’s zu lesen. Für eine Antwort nimmt man sich dann schon gar nicht mehr die Zeit. Vielleicht ist es auch eine gewisse Blogger-Müdigkeit, die sich nach ein paar Jahren einstellt. Schauen wir mal, wie es sich entwickelt.

Ich freue mich nach wie vor über Besuche. Bis bald

Servicewüste

Am Samstag besuchten wir nach langer Zeit mal wieder den Markt in der Opelstadt. Die Stände waren sehr übersichtlich und viele Leute waren auch nicht unterwegs. Wir kauften unser Gemüse fürs Wochenende und wollten auf dem Weg zum Auto noch einmal ein wenig Geld mitnehmen, wenn wir schon einmal hier sind. Unsere Bankfiliale der Santander Bank hat seit ein paar Wochen geschlossen und auch der Geldautomat wurde entfernt. Also noch einen kleinen Umweg Richtung targo-Bank. Auch hier können wir kostenlos Geld abheben. Meine EC-Karte kam mit dem Vermerk „Der Auftrag kann im Moment nicht bedient werden“ heraus. Zweiter Versuch – nix. Dann die Karte vom Großen?? Funktioniert. Seltsam, mehr als seltsam. Auf jeden Fall ist etwas Bargeld vorhanden.

Gestern Morgen lieferte ich den Großen beim Dentisten ab und wollte der Sache auf den Grund gehen. Es gibt noch eine Santander Consumer Bank am Bahnhof. Der freundliche junge Mann schaute ins Konto, untersuchte die Karte und riet mir, doch einmal am Geldautomaten zu probieren. Es funktionierte. Na also, sehen sie, alles gut. Er meinte noch, dass ich die Karte zum Einlesen in die Geschäftsstelle schicken könnte, kostet etwas und dauert.  Hier ist allerdings am Wochenende kein Geldautomat zur Verfügung. Auf dem Weg zum Zahnarzt versuchte ich mein Glück noch einmal bei Targo. Die selbe Aussage. „Der Auftag kann im Moment nicht bedient werden“. Mitarbeiter beigeholt und ihm das erklärt. Er verstand mich überhaupt nicht, oder wollte mich nicht verstehen. Er kann am wenigsten dazu bzw. kann auch mit meiner Karte nichts anfangen. Sein Kommentar „wechseln sie doch einfach zu uns“. In Zukunft werden wir unser Bargeld bei Rewe, Aldi oder Netto mit nach Hause nehmen. Die Städte bzw. Geschäftsinhaber wundern sich, dass kein Publikum vorhanden ist. Es wird auch nicht sehr viel dafür getan.

Zur Schließung dieser Geschäftsstelle muss man noch sagen, dass wir seit mehr als 20 Jahren dort Kunde sind. Alle Konten laufen über die Santander Bank kostenlos. Selbst das Darlehn für die Eigentumswohnung bekamen wir dort. Man bemühte sich, uns zufrieden zu stellen. Es wurde beraten, ständig gab es Infomaterial oder es wurde angerufen, um neue Produkte vorzustellen. Irgendwann sagten wir dort einmal klipp und klar, dass wir uns melden, sollte Bedarf bestehen. Wir sind konservative Sparer oder Anleger. Die Wohnung wurde verkauft, so dass heute unsere Rente dort eingeht und sämtliche Rechnungen von dort beglichen werden. Das meiste erledige ich online. Vor einem halben Jahr stellte die Filiale um auf Beraterbank. Ich konnte noch nicht einmal Zinsen auf einem Uralt-Sparbuch nachtragen lassen. *Würg, Ärger* Nun sind sie ganz weg. Die nächste Geschäftsstelle ist in Mainz oder im Main-Taunus-Zentrum. Zinsen sind dort auf dem Tiefstand.

Wenn ich dann in der Zeitung lese, dass die Deutsche Bank rote Zahlen verzeichnet, aber Bonus in Milliarden-Höhe an die Manager auszahlt, muss ich ….übergeben.

Wir haben es getan

Am Samstag besuchten wir in unserem Ort eine Veranstaltung für Senioren. Da wir uns ja in der Fastnachtszeit befinden, war dies eine von der Stadtverwaltung organisierte Veranstaltung für die Senioren unserer Stadt. Auf die Idee brachte uns eine Nachbarin. Da der Große ja noch nicht so lange sitzen kann, dachten wir so eine Sitzung am Nachmittag wäre da das richtige. Und so war es auch. Eine wunderbare Zusammensetzung verschiedener Darbietungen zweier  Vereine. Kindertanzgruppen, nette Vorträge, ein grandioser Auftritt des „Hofballetts“ mit einer aufwendigen Schwarzlicht-Show. Ein Vortrag unserer Apothekerin (erstmalig auf der Bühne) und zum guten Schluss ein Vortrag eines 85-jährigen Urgesteins. Ein köstlicher Vortrag. In der Pause gab es spendiert vom Seniorenbeirat 2 Kreppel und Kaffee. Alles in allem ein durchaus gelungener Nachmittag, viel gelacht und Spaß gehabt und jede Menge Bekannte getroffen, die sich alle gefreut haben, dass wir auch dabei waren. Hier muss ich noch anmerken, dass ich  beim Eintreten in die Halle gefragt wurde, wie alt ich denn wäre. „Viel zu jung für so eine Veranstaltung“, meinte der höfliche Herr. „Ich bin doch die Begleitperson dieses Herrn“, meinte ich und wir haben uns sehr amüsiert. Am Montag Morgen konnte man uns sogar in der Tageszeitung bewundern.

IMG_20180210_140911.jpg

Vor 40 Jahren

…da waren wir sehr aufgeregt. Es war der Fastnacht-Freitag. Der Große hatte Geburtstag und wir hatten am 03.02.1978 um 11.00 Uhr einen Termin auf dem Standesamt. Als meine Eltern morgens anreisten, wunderten sie sich, dass in der gesamten Stadt Fahnen aufgehängt waren. Die Straßen geschmückt und sauber. Wir erzählten ihnen dann, dass  für städtische Angestellte, die heiraten,  immer so ein Aufwand betrieben würde. Das hat sie sehr gefreut. Nach der Trauung lösten wir jedoch dieses Rätsel auf. Die Straßen waren für den Fastnachtsumzug am Sonntag so hergerichtet.

Es war so eine schöne Trauung mit all meinen damaligen Arbeitskollegen, den Standesbeamten durfte ich mir aussuchen. Ich mochte diesen Kollegen sehr und er machte es sehr persönlich und ein wenig fröhlich. Abends feierten wir in großem Kreis mit Verwandten, Freunden und Arbeitskollegen unsere Hochzeit.

bty

Hier standen wir am 04.02.1978 vor dem Altar. Es war eine ökumenische Trauung, die erste damals in unserem Ort. Links neben mir mein Papa, der an diesem Tag seinen 50. Geburtstag feierte. Er wäre nun 90 Jahre alt geworden. Am Sonntag werden wir eine dicke Kerze für ihn anzünden.

bmd

Wenn wir uns diese 40 Jahre vor Augen halten, wundern wir uns, wo die Zeit geblieben ist und wenn man die Jahre durchgeht, stellt man fest, dass man so Vieles miteinander erlebt hat. Es gab so vieles Schönes und Trauriges, wir haben wunderschöne Reisen gemacht, über die wir heute noch reden. Wir haben nach 9 Jahren Ehe eine wunderbare Tochter bekommen, die uns heute mit ihrem Ehemann und den zwei Mädchen sehr glücklich macht. Wir haben ganz tolle Freunde, mit denen wir schon ewig zusammen sind. Mit  allen haben wir deren Hochzeiten gefeiert und die Kinder groß werden sehen.

Wir sind zu dem Schluss gekommen, wir würden, wenn auch nicht alles, wieder so machen. Wir sind zufrieden, so wie es war und ist. Seit fünf Jahren genießen wir unsere gemeinsame Rentnerzeit und das ist sehr schöööön.

Ich haben fertig

Alles eingekauft, Betten bezogen, vorgekocht, geputzt, Geschenke eingepackt und den Baum geschmückt. Gestern Abend fiel ein Felsbrocken von mir, als ich den letzten Einkauf verstaut hatte. Da meinte ich zum Großen „heute Abend haben wir uns aber mal ein Fläschchen Wein verdient“. Das ließ er sich nicht zweimal sagen und sauste (so schnell es ging) in den Keller. Nach oben kam er mit einer Flasche Gewürztraminer aus dem Elsass.  Wer sich erinnert, der erwachsene Sohn unseres Schwiegersohns machte mit seinem Cousin eine Tour von Straßburg zu uns. Die Eltern hatten sich so gefreut, dass wir die zwei hier aufgenommen haben und alles so gut geklappt hat. Dieses Fläschchen wurde gestern Abend geköpft. Normalerweise bin ich ja ein Freund von halbtrocken oder trockenem Wein, aber dieser Wein hat mich total umgehauen. Man was war der gut. Der Große ist während der Fernsehsendung eingenickt, da konnte ich mir klammheimlich schnell das eine oder andere Schlückchen nachschenken. Die Flasche war so schnell leer. Heute Morgen haben wir gleich mal nachgeschaut, ob wir ihn noch käuflich erwerben können. Leider gibt es diesen Jahrgang (2008) nicht mehr. Aber das macht nichts. Dann werden wir im neuen Jahr den ältesteten Jahrgang bestellen, nämlich 2011 und ihn ein wenig liegen lassen.

Endlich ist er da

…der neue Stuhl und der Große ist glücklich. Als wir vor drei Jahren, vor der ersten Hüftoperation an der Patientenschulung im Krankenhaus teilnahmen, gab es im Seminarraum ein paar Stühle mit erhöhtem Sitzkomfort und Armlehne. Nach mehreren Rückfragen konnte mir niemand sagen, wo man so einen Stuhl erwerben kann. In diesem Jahr habe ich es noch einmal in Angriff genommen. Als die Schulung rum war und alle den Raum verlassen hatten, schaute ich unter jeden Stuhl und hatte bei einem Erfolg. Da stand der Firmenname drunter. Schnell ein Foto gemacht und zufrieden den Heimweg angetreten. Zuhause wurde dann schnell im Inernet nachgeschaut, wo diese Firma ansässig ist und wie man an so einen Stuhl gelangen kann. e-Mail geschrieben und tagelang nichts gehört, nochmal e-Mail geschrieben und dann kam ein Anruf. Die freundliche Dame meinte, dass die Firma nur für Firmen, Krankenhäuser, Pflegeheime oder Rehazentren arbeitet, aber man würde eine Ausnahme machen und einen Stuhl für mich bzw. uns fertigen lassen. Ihr könnt euch vorstellen, wie begeistert ich/wir waren. Sie schickte uns per Mail Holzfarben und Muster der Bezüge. So haben wir den besagten Stuhl individuell für uns gestaltet. Lieferzeit 6-8 Wochen. Nach dem Preis fragte ich gar nicht, denn der stand hier nicht zur Diskussion. Wir waren einfach froh, so ein Teil bekommen zu können. Ein paar Tage später kam eine Auftragsbestätigung und wir waren angenehm überrascht, denn diesen Preis hätten wir nicht erwartet. Allerdings mussten wir 70,– € für den Versand in Kauf nehmen. Die Firma hat ihren Sitz in den neuen Bundesländern (Ossiland oder auch Dunkeldeutschland genannt). Ende Nov. leisteten wir eine Vorkasse und gestern kam das Teil bei uns an.

btyIMG_20171218_105244.jpgbtybty

Verpackt in einem riesigen Karton, gut eingewickelt, Sitzen im 90° Winkel und ein Vergleich zu unseren normalen 80 Jahre alten Küchenstühlen. In den letzten Wochen saß er auf einem Armlehnstuhl aus dem Esszimmer, der mit einem Keilkissen für Hüftoperierte bestückt war und einem Stuhlkissen, damit er einfach höher sitzen konnte. Wer sich erinnert, wir hatten vor 3 Jahren den Küchentisch an beiden Seiten ausschneiden lassen, so dass die „langen Haxen“ vom Großen gut drunter passen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

Ein geselliger Abend

Vor ein paar Wochen traf ich beim Mittagessen einen früheren Kollegen aus dem Rathaus meines früheren Arbeitgebers. Er war dort Amtsleiter der Kämmerei und später der Stadtwerke. Wir haben uns gleich wieder erkannt, doch mit meinem Namen tat er sich schwer. Nachdem wir das geklärt hatten, entschuldigte er sich gefühlte 10 x, dass ihm dieser nicht eingefallen war. Zeitweilig arbeitete ich damals zur Aushilfe in beiden Abteilungen. Er erzählte mir, dass am 08.12.2017 ein Treffen in einem Flörsheimer Restaurant stattfinden soll und fragte, ob ich nicht Lust und Zeit hätte auch einmal an einem Treffen von „alten“ Kollegen teilzunehmen. Natürlich, das ließ ich mir nicht zweimal sagen. Gestern Abend war es dann soweit. Mir saßen 3 Herren gegenüber, für die ich mal gearbeitet habe. Der letzte Chef, Geschäftsführer des Regionalparks, musste mich erst einmal in den Arm nehmen, so freute er sich, mich zu sehen. Wir erzählten dann, dass wir uns schon 41 Jahre kennen. Der dritte Herr war Amtsleiter des Tiefbauamtes. Dort arbeitete ich 1999 zur Aushilfe, da die Sekretärin ein paar Wochen vor dem Ruhestand in Kur ging, Überstunden abfeierte und Resturlaub nahm. Im Jahr 2000 setzte ich nach 13jähriger Pause meine berufliche Laufbahn wieder fort. Mein allererster Chef der Stadtverwaltung konnte leider nicht dabei sein (auf den freute ich mich allerdings am meisten). Er bekam überraschend Besuch und den konnte er auch nicht absagen. Auf jeden Fall war es ein so geselliger Abend mit vielen Gesprächsthemen aus alten Zeiten und aktuellen Anlässen. Auch zwei Ehefrauen waren dabei und diese meinten beim Verabschieden „gell, sie kommen aber beim nächsten Mal auch wieder und dann bringen sie ihren Mann mit“. Das hat mich doch sehr gefreut.