Produkt für die Spülmaschine

Vor zwei Wochen gab es bei A..i Süd ein Produkt für die Spülmaschine im Angebot. Allerdings nur für einen Tag.

Rokittas Rostschreck – Verhindert Rostflecken auf Bestecken, Töpfen und Pfannen. Bekannt aus der Gründer-Show „Die Höhle der Löwen“

Da wir seit einiger Zeit Probleme mit den Messern haben, bin ich am Nachmittag zum besagten Laden gesprintet. Leider eine Metzgerfahrt. Nach Rückfrage mit dem Personal wurde mir gesagt, dass es in keinem Laden mehr vorrätig ist. Die Zeit könnte ich mir sparen. Es hätte Käufer gegeben, die hätten gleich 5 Stck. davon gekauft.

Wieder zu Hause schmiss ich das Internet an. Dort gibt es mehrere Anbieter, jedoch teurer. Ist ja klar. Auf jeden Fall bestellte ich mir so ein Teil und siehe da. Das Besteck glänzt, die Messer sind einwandfrei, kein einziges Fleckchen und sie glänzen richtig schön. Wir sind begeistert, weil wir nun auch nicht mehr nachspülen oder polieren müssen.

https://www.rostschreck.de/

 

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Mittlerweile

hat der Große die 15 Tage ambulante Reha, die er in eine 4-Tagewoche gepackt hatte, hinter sich gebracht. Die Anwendungen haben sehr viel gebracht. Die Unterhaltung war auch sehr gut, das Mittagessen hat er lieber zu Hause am Abend eingenommen und die Fahrt nach Hause jeden Abend hat ihn doch immer sehr geschafft. Ca. 1 Stunde in einem 8-Sitzer sitzen, das Bein nicht ausstrecken können und warten bis man als letzter aussteigen darf. Aber nun ist es ja geschafft. Am Montag, den 06.11.2017, waren wir zur ersten Kontrolle beim Chirurgen im Krankenhaus. Er empfing uns zwischen zwei Operationen. So ein Service, so mussten wir nämlich nicht nach Mainz fahren. Er war sehr zufrieden mit seinem Werk „oh schöne kleine Narbe“, „gefällt mir“

Er erzählte uns noch, dass es eine reibungslose und gute Operation war und er sich für den Patienten und auch für mich freut, dass es nun wieder aufwärts geht. Es gab gleich ein Rezept für weitere Physiotherapien, eins für neue Einlagen und dann konnten wir schon wieder den Heimweg antreten. Auf dem Nachhauseweg nahmen wir noch gleich unser Mittagessen mit. Es gab nämlich Tafelspitz mit Meerettichsoße und Boullionkartoffeln mit Salat zum Mittagstisch. So hatten wir wieder ein Essen auf Rädern, denn die Zeit es noch im Gasthaus zu essen, hatten wir leider nicht. Es war kurz vor der Mittagspause. Aber das war gar nicht schlimm, denn zu Hause machten wir uns gleich über sämtliche Behältnisse her. Den Hauptgang mit einem Salat gab es gleich. Der Tafelspitz war einfach grandios. Man so lecker hatte ich schon lang keinen mehr gegessen.  Der Nachtisch war so lecker, nämlich Pflaumenkompott mit Zimt, Sternanis usw. Hmmm. Die Suppe aßen wir abends und teilten uns den zweiten Salat.

Was für ein erfolgreicher Tag.

Während der Reha-Zeit wollte ich eigentlich das eine oder andere erledigen, aber irgendwie kam ich gar nicht zu den Erledigungen. Ich konnte in Ruhe einkaufen gehen, ohne auf die Uhr für’s Essen zu schauen. Ich habe mir einige neue Klamotten für den Herbst gekauft, ich war mit meinen Tennisdamen zum Mittagessen, ich war bei der Nachbarin zum Geburtstagskaffee eingeladen, damit wir beide nicht allein waren und ich habe mich ein paarmal mit meinem ebook-Reader aufs Sofa gesetzt und den Nachmittag genossen. Habe ein wenig im Garten geschafft und jeden Abend ein leckeres Essen auf den Tisch gebracht. Auf einmal waren die 4 Wochen rum.

Man glaubt es nicht

Ich muss mir jetzt mal ein wenig Luft machen. Der Große hat am 05.10. seine ambulante REHA angetreten. Er wird morgens gegen 9.30 h abgeholt und am späten Nachmittag wieder nach Hause gebracht. Gestern erster Tag. Ein Fahrzeug der Johanniter kommt ohne vorherigen Anruf (es soll 10 Minuten vorher angerufen werden, damit der Patient Zeit hat sich fertig zu machen oder bereits draußen wartet). So war es gestern. Es kam kein Anruf und da wir pünktliche Menschen sind, gingen wir in unserem Weg auf und ab, natürlich mit dem Telefon in der Hand. Um 9.45 h kommt das Fahrzeug. Der Fahrer meint, ich konnte nicht anrufen, sie haben keine Nummer angegeben. Hääää? Ich erklärte ihm, dass ich gefühlte 10 Formulare und Fragebogen ausgefüllt habe und alle mit sämtlichen Daten und Informationen. Das REHA-Zentrum wollte sogar wissen, woran die Eltern vom Großen gestorben sind. (warum? auch immer) Außerdem erhielten wir am Abend vor REHA-Beginn einen Anruf von dort, ob es noch Fragen gäbe und alles okay sei für den nächsten Tag. Da fragt man sich, woher hatte die Dame unsere Telefonnummer? Auf jeden Fall schrieb ich gestern dem Fahrer unsere Telefonnummer auf seine Liste und es konnte losgehen. Der Große schrieb einmal von dort, dass alles gut klappt, die Therapeuten sehr nett wären und der Arzt zufrieden. Auf der Rückfahrt kam das Fahrzeug in einen Stau, so dass er um 18.15 h wieder zu Hause war. Dazu muss man sagen, im Feierabendverkehr nach Mainz rein und aus Mainz raus ist eine Katastrophe. Heute Morgen sitzen wir noch bei Kaffee und Zeitung da klingelt es. Ein junger Mann steht vor unserem Tor. Ahh der Fahrer der Johanniter. Ich gehe runter und er meint, ich konnte Sie leider nicht anrufen. Ich habe keine Telefonnummer. So…….was denkt ihr jetzt? Mir verschlägt so schnell nichts die Sprache, aber ich konnte erst gar nicht antworten und als dieser Satz sich in meinem Hirn verankert hat, platzte es aus mir heraus. Vorher natürlich eine Entschuldigung, denn der brave Student konnte ja nichts dafür. Er war allerdings hinterher auch sprachlos.

Der Große meinte dann, auf jeden Fall sind die Anwendungen sehr gut und ich freue mich auf den heutigen Tag, da ist es mir egal, wie die an der Anmeldung arbeiten. Schon gut, dass er sich nicht aus der Ruhe bringen lässt, aber in mir brodelt es ganz gewaltig. Wir waren selbst ein Arbeitsleben lang Büromenschen, die zuverlässig und ordentlich gearbeitet haben, oft auch den Boppes aufgerissen, wie man heute so sagt. Das wäre uns mit Sicherheit nicht passiert und wenn dann nur einmal.

 

Was für eine Woche

Die 39. KW 2017 war eine sehr aufregende. Am 25.09.2017 wurde der Große operiert. Er bekam ein neues Hüftgelenk, und zwar links. Nun sind beide Hüften mit Ersatzteilen versehen. Die OP verlief ohne Komplikationen und er war ruckzuck aus der Narkose erwacht. Als ich um 15.00 h ins Krankenzimmer kam, saß er im Bett, als hätte man ihn nicht drangenommen. Begrüßung: „Da bist du endlich. Ich habe Hunger und warte auf die Kaffeestückchen“. Na prima, fängt ja gut an. Ich dachte eigentlich, ich könnte in dieser Woche einiges erledigen. Irgendwie ist die Zeit an mir vorbeigeflogen und plötzlich war sie rum. Meine Nächte waren nicht so gut, da allein im Haus. War immer froh, wenn es hell wurde. Kaffeetrinken, Zeitung lesen, Bad und anziehen, wie immer. Ein wenig Haushalt, Mittagessen vorbereiten oder vorkochen (für schlechte Zeiten). Ein wenig ruhen, telefonieren und gegen 14.30 h ins Krankenhaus bis ca. 17.30 h. Nachmittags noch einmal schnell Garten, damit die Biotonne bis zur nächsten Leerung nicht leer bleibt, immer wieder telefonieren und Freunde und Familie benachrichtigen. Einmal bin nach dem Krankenhaus zur Firma Adler gefahren. Hatte von dort 3 Gutscheine. Was ein Lauf. Ich ging durch den Laden und packte alles in mein Körbchen – gefällt mir – gefällt mir usw. dann Umkleide, von 7 Teilen konnte ich 5 mit nach Hause nehmen. Happy. Am Donnerstag lud ich zwei sehr gute Bekannte anlässlich meines Geburtstages zum Mittagessen ein. Was hatten wir drei einen Spaß (ohne Handy bzw. Smartphone). Dann schnell Blumen heimgebracht und wieder ab in die Klinik. Komme mit Kuchen ins Zimmer, da sitzt der Große und hat schon einen Teller mit Pflaumenkuchen vor sich. Die Frau seines Zimmernachbarn hatte gebacken und die Männer versorgt. Ich bekam auch ein schönes Stück davon. Meinen Kuchen nahm ich wieder mit, den gab es dann am Freitag, da habe ich ihn schon wieder nach Hause geholt. Wir versuchen uns auszuruhen, essen, ein wenig Gymnastik, draußen auf und ab gehen und wieder ausruhen. Die Nächte sind nicht sehr erholsam. Große Wund- und Knochenschmerzen, ein Riesenbluterguss im Bein. Wie sagt man so schön, da muss er jetzt durch. Am Donnerstag beginnt die ambulante REHA in Mainz. Er wird morgens geholt und nachmittags wieder heim gebracht. Da werde ich mal meinen Garten weiterhin auf Vordermann bringen. Es ist nicht mehr viel zu tun, aber ich habe ja nun keine Hilfe, allerdings kann ich mal ein paar Stunden dranbleiben, ohne auf die Uhr zu schauen.

Traurige Gedanken

habe ich heute Vormittag mit dem Kochen einer Kürbissuppe vertrieben. Ich bin ja nicht so der Freund von Kürbis (außer den bemalten, die man vor die Haustür legt). Bedingt durch meinen „Liebslingsnachbarn“, der mir im Mai eine Kürbispflanze vorbeibrachte, liegen nun ein paar der Hokaidokürbisse in unserem Hof. Der Große mag gern Kürbis essen. Er muss dabei immer an den gefüllten Pumpkin in Australien denken. Dazu fällt mir allerdings nichts ein, mir hatte der nämlich nicht geschmeckt. Nun gut. Ich tat ihm heute Morgen den Gefallen und kochte aus 2 kleinen Köpfen eine Suppe. Das Rezept bekam ich aus dem WWW.  Die Zutaten hatte ich alle im Haus.

Hokaido, Karotten, Zwiebeln, Kartoffeln, Brühwürfel, Kokosmilch, Pfeffer, Salz und Ingwer.

Die Mengen habe ich frei „nach Schnauze“ variiert, da ich keine Lust hatte, alles genau abzuwiegen. Kürbissuppe.jpg

Die Zwiebeln werden in Butter angedünstet (ich habe Butterschmalz genommen), dazu kommen die Karotten, der Kürbis gewürfelt, die Kartoffeln und man lässt alles ein wenig dünsten. Dann die Brühe aufgießen (bis das Gemüse bedeckt ist) und alles ca. 20-30 köcheln lassen. Das Ganze pürrieren, mit Salz, Pfeffer, Knobi, ein paar Sweet-Chiliflocken abschmecken. Zum Schluss eine Dose Kokosmilch einrühren und den Ingwer mit einer feinen Reibe in die Suppe geben (hier Vorsicht, dass es nicht zu scharf wird). Als die Suppe so vor mir stand, musste ich sie natürlich probieren und was soll ich sagen: „Sie schmeckt mir besser, als ich dachte.“ Der Große meinte: „Die kann doch nur gut sein, du hast sie doch gekocht.“ So ein Schmeichler. Auf jeden Fall freut er sich schon auf morgen Mittag.

Am Nachmittag schrieb ich der Nachbarin eine WhattsApp. Sie solle doch mal ihren Mann fragen, ob er mal meine Suppe probieren möchte (sie mag auch nicht so gern Kürbis). Prompte Antwort: „Er ist schon unterwegs“. Ich gab ihm eine Tupperdose mit nach Hause. 5 Minuten später wieder eine WhattsApp. „Schmeckt hervorragend“

Seht Ihr: So klappt es auch mit dem Nachbarn.

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Wohnen im Münsterland

Am Dienstag Abend suchte ich eine Unterkunft für unseren Aufenthalt und kam durch Zufall auf die Seite http://www.airbnb.de. Das ist eine Vermittlung von privaten Unterkünften weltweit. Ich buchte ein Zimmer bei einer Dame, die allein ein Einfamilienhaus bewohnt. Sie stellt das Obergeschoss in Ihrem Haus zur Verfügung. Dort gibt es drei Zimmer und ein Bad. Wir benötigten ein Zimmer, somit vermietete sie auch nur an uns. Es kommen keine fremden Leute hinzu, da es nur ein Bad gibt. Bezahlt haben wir 70,–  € für 2 Nächte. Frau Anne ist so nett und extrovertiert. Eine interessante Frau. Sie macht es jetzt seit einem Jahr und hatte schon Gäste aus Neuseeland, Finnland und mehr. Vermietet wird nur, wenn sie auch zu Hause ist. Sie sucht sich die Gäste auch aus. Wir haben uns sehr wohl bei ihr gefühlt. Sie hat uns auch Frühstück angeboten. Wir saßen bei ihr in der Küche und sie frühstückte mit uns bei sehr interessanten Gesprächen.

Beim Abschied bot sie uns an, jederzeit wieder bei ihr zu buchen, wenn es sein muss, auch für 1 Nacht. Das hat uns sehr gefreut.

Jetzt im Nachhinein muss ich sagen, dass mir diese 3 Tage gar nicht so sehr wie ein Krankenbesuch vorkamen. Die Gegend rund um Haltern und Dülmen ist so schön, grün, viel Wald, die Pferdekoppeln einfach schön. Ein Paradies nicht weit vom Ruhrgebiet entfernt. In der Nähe gibt es den Merfelder Bruch mit seinen Wildpferden. Ich denke, wir werden bestimmt, abgesehen vom Besuch meines Vaters, einmal dort ein paar Tage Urlaub machen und dabei wieder einmal die Familie sehen.

Die Radler haben ihr Ziel erreicht

Gestern Mittag um 14.15 h erhielten wir die Nachricht vom Straßburger Bahnhof, dass sie wieder gut zu Hause angekommen sind. Tobias war wohl total fertig. Sie müssen diese 145,5 km von Speyer bis Straßburg in einem Affentempo gefahren sein. Christoph meinte, sie führen immer 23-26/kmh. Wir sind froh, dass es trotz einer Reifenpanne so gut funktioniert hat. Tolle Leistung.

Wasser tot

Ich hatte ja schon berichtet, dass wir in diesem Jahr sehr viele Probleme mit unserem Pool haben, jetzt kann ich sagen hatten. Bei jeden Wetterwechsel/Gewitter wurde es grün. Es gab Flockungen, die wir noch nie hatten. Man kann es sich nicht vorstellen, so richtige weiße Flocken, die durch das Wasser tanzen. Bei jeder Gelegenheit habe ich im WWW gesurft und Ratschläge eingeholt, da wir das in den 25 Jahren in diesem Ausmaß nicht kannten. Zum Glück funktionierte es, als unsere Familie hier zu Besuch war. Da lief die Umwälzung so gut wie immer, mit einer guten Chlortablette, Algenschutz und Vitamin C. Alles so dosiert, dass es niemand schadet. Am vergangenen Sonntag gab es in der Nacht ein Gewitter und es färbte sich wieder grün. Allerdings halfen diesmal unsere Wundermittel nicht. Es wurde von Tag zu Tag grüner. Unsere Radler waren natürlich sehr enttäuscht, dass sie ihre müden Knochen nicht ins Wasser legen konnten. Gestern Nachmittag habe ich sogar die Pumpe entleert, den Sandfilter auseinandergenommen und geschaut, ob es vielleicht am Filtern liegt. Aber es war nichts festzustellen. Gegen Abend hatte ich dann die Faxen dicke. Nachdem das Vitamin C auch nicht half, bin ich schnell zum Baumarkt gefahren und habe eine Dose Chlor für eine Schnell-Chlorierung gekauft. Der nette Verkäufer gab mir noch seine Erfahrungen mit auf den Weg (kannte ich auch alle) und meinte, damit klappt es bestimmt – sie werden sehen. Gesagt getan. Wir lösten 30 kleine Chlortabletten in ca. 25 ltr. Wasser auf und verteilen diese am Rand entlang, in der Hoffnung heute Morgen ein Ergebnis zu sehen. Aber was soll ich sagen, das Wasser bzw. die Wände und der Boden total grün, schon fast brackig. Ich hatte in den Foren schon gelesen, das es passieren kann, dass das Poolwasser ausgetauscht werden muss, wenn es so grün, man sagt auch tot ist. Ein Telefonat mit einer Schwimmbadfirma bestätigte mir meine Vermutung. Nachdem ich der Dame unsere ganzen Bemühungen geschildert habe, meinte sie „ich habe eine schlechte Nachricht für sie. Da hilft nur ablassen und neu befüllen. Das Wasser ist tot, es nimmt keine Chemikalien geschweige denn irgendwelche harmlosen Mittel mehr an. Messen sie mal den Chlorgehalt, denn sie haben ja gestern Abend eine große Portion rein getan. Es tut mir leid, aber es ist leider so. Eine andere Möglichkeit bzw. Lösung gibt es nicht.“ Der Große machte eine Rückspülung, es kam ganz wenig Grünes raus und das Messen ergab 0 % Prozent Chlorgehalt im Wasser. Man kann es kaum glauben. Der Große wollte nicht so richtig aufgeben. Aber da hat er nicht mit mir gerechnet. Ablassen und neu befüllen kam für mich nicht infrage. Wer weiß, wie das Wetter in den nächsten Tagen ausschaut. Außerdem haben wir uns entschlossen, im nächsten Jahr den Pool mit einer neuen Folie auslegen zu lassen, da muss das Wasser sowieso abgelassen werden. Somit kam unser Helferlein heute Nachmittag, um uns beim Zudecken zu helfen. Leiter raus, Sommerplane aufrollen und zum Trocknen aufstellen, Halterungen ab und Winterplane drauf. Mit Steinen beschweren und gut iss. Nun kann das Wasser vor sich hinschmoren bis zum nächsten Frühjahr. Es ist sehr schade, normalerweise bleibt es bis Ende August/ Anfang Sept. offen. Aber für ca. 2-3 Wochen einen solchen Aufwand zu betreiben, dazu hatte ich keinen Nerv und 33 Kubikmeter Wasser sind auch kein Pappenstiel. Die kosten schon etwas. Unser Brunnenwasser können wir zum Befüllen nicht nehmen, da es sehr eisenhaltig ist. Werde mich mal bei den Stadtwerken erkundigen, wie teuer es ist, wenn man das Becken im nächsten Jahr über den Hydranten befüllt. Da dürften eigentlich keine Kanalgebühren anfallen.

„Pension“ Gaby geschlossen

zwecks Erholung im eigenen Garten. Heute Morgen sind die Jungs früh aufgestanden, haben noch einmal gut gefrühstückt und ihre Räder klar gemacht. Sie haben noch ein ganz kleines Mittagessen mitgenommen (Brot und Würstchen), damit sie nicht einkaufen mussten. Um 08.30 h sind sie Richtung Speyer losgefahren. Dort werden sie wieder auf dem Campingplatz übernachten und morgen die zweite Etappe Richtung Colmar fahren. Sie waren hoch motiviert, es hat ihnen gut gefallen bei uns. Wir konnten einen kleinen Trip durch Wiesbaden und Mainz machen. Gestern Mittag beim Mongolen haben sie sich so richtig satt gegessen. Abendessen fiel gestern aus. Dafür gab es ein paar Spielchen Rummykub. Das haben wir Tobias einen Tag vorher beigebracht. Er hat gleich ganz clever mitgespielt. Es hat soviel Spaß gemacht. Nun sind wir wieder allein zu Haus. Mein Bruder versucht ja schon seit Jahren einmal zu uns zu kommen. Vielleicht schafft er es ja in diesem Jahr noch. Nun ist erstmal ein wenig Erholung und Arbeit im Garten angesagt. Der hat 4 Wochen sehr gelitten.

….soeben erhalten wir die Nachricht, dass sie gut in Speyer angekommen sind. Ein Bierchen steht bereits vor Ihnen. Haben sie sich verdient. Der Große hat noch ein bisschen Taschengeld spendiert, so dass sie sich einen Döner leisten können.

bty

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Der Popo tut weh

Gestern Abend sind die zwei Jungs gegen 18.00 h bei uns angekommen. Sie sind am 01.08. per Fahrrad ab Straßburg/Frankreich losgefahren, haben in Speyer auf dem Campingplatz in einem kleinen Zelt ohne Isomatte oder Schlafsack übernachtet und am zweiten Tag die Endetappe bis zu uns geschafft. Bei einer kleinen Zwischenstation in Mainz hatten sie sich ein Bier gegönnt und den Platz vor dem Dom genossen. Wie sie erzählten, fiel das Aufsteigen auf den Sattel sehr schwer, auch die Beine waren müde. Aber die Fahrt von Mainz zu uns ist recht angenehm und immer am Fluss entlang, d.h. erst am Rhein und ab Mz.-Kostheim am Main entlang. Das fanden sie auch sehr schön. Auf jeden Fall waren sie fröhlich und stolz, dass sie es geschafft hatten. Zuhause gab es wohl Stimmen, die ihnen das nicht zutrauten. Wir haben uns sehr gefreut und waren/sind sehr stolz auf die zwei. Für so eine Fahrt haben sie sich uns als Ziel ausgesucht. Man hat den Eindruck, sie fühlen sich wohl. Nach einer erholsamen Dusche gab es erst einmal etwas zu essen. Ich habe ganz schnell 2 große Portionen Tortellini mit einer super leckeren Sahnesoße zubereitet. Dazu gab es einen grünen Salat (auf Wunsch der beiden ohne Dressing). Was haben sie „reingehauen“. Alles alle. Wir haben uns mit einem Wurst- und Käsebrot begnügt. Der Große war so besorgt, dass sie auch ja satt sind. Er bot alles an, was der Kühlschrank noch hergab. Aber sie sind sehr bescheiden und zurückhaltend und ganz lieb. So haben wir dann einen netten Abend mit guter Unterhaltung auf der Terrasse genossen. Um 21.30 h konnten sie kaum noch die Augen offen halten. Wie sie heute morgen berichteten, haben sie supergut geschlafen.