Traurige Gedanken

habe ich heute Vormittag mit dem Kochen einer Kürbissuppe vertrieben. Ich bin ja nicht so der Freund von Kürbis (außer den bemalten, die man vor die Haustür legt). Bedingt durch meinen „Liebslingsnachbarn“, der mir im Mai eine Kürbispflanze vorbeibrachte, liegen nun ein paar der Hokaidokürbisse in unserem Hof. Der Große mag gern Kürbis essen. Er muss dabei immer an den gefüllten Pumpkin in Australien denken. Dazu fällt mir allerdings nichts ein, mir hatte der nämlich nicht geschmeckt. Nun gut. Ich tat ihm heute Morgen den Gefallen und kochte aus 2 kleinen Köpfen eine Suppe. Das Rezept bekam ich aus dem WWW.  Die Zutaten hatte ich alle im Haus.

Hokaido, Karotten, Zwiebeln, Kartoffeln, Brühwürfel, Kokosmilch, Pfeffer, Salz und Ingwer.

Die Mengen habe ich frei „nach Schnauze“ variiert, da ich keine Lust hatte, alles genau abzuwiegen. Kürbissuppe.jpg

Die Zwiebeln werden in Butter angedünstet (ich habe Butterschmalz genommen), dazu kommen die Karotten, der Kürbis gewürfelt, die Kartoffeln und man lässt alles ein wenig dünsten. Dann die Brühe aufgießen (bis das Gemüse bedeckt ist) und alles ca. 20-30 köcheln lassen. Das Ganze pürrieren, mit Salz, Pfeffer, Knobi, ein paar Sweet-Chiliflocken abschmecken. Zum Schluss eine Dose Kokosmilch einrühren und den Ingwer mit einer feinen Reibe in die Suppe geben (hier Vorsicht, dass es nicht zu scharf wird). Als die Suppe so vor mir stand, musste ich sie natürlich probieren und was soll ich sagen: „Sie schmeckt mir besser, als ich dachte.“ Der Große meinte: „Die kann doch nur gut sein, du hast sie doch gekocht.“ So ein Schmeichler. Auf jeden Fall freut er sich schon auf morgen Mittag.

Am Nachmittag schrieb ich der Nachbarin eine WhattsApp. Sie solle doch mal ihren Mann fragen, ob er mal meine Suppe probieren möchte (sie mag auch nicht so gern Kürbis). Prompte Antwort: „Er ist schon unterwegs“. Ich gab ihm eine Tupperdose mit nach Hause. 5 Minuten später wieder eine WhattsApp. „Schmeckt hervorragend“

Seht Ihr: So klappt es auch mit dem Nachbarn.

Bildergebnis für emoijs bilder

Advertisements

Wohnen im Münsterland

Am Dienstag Abend suchte ich eine Unterkunft für unseren Aufenthalt und kam durch Zufall auf die Seite http://www.airbnb.de. Das ist eine Vermittlung von privaten Unterkünften weltweit. Ich buchte ein Zimmer bei einer Dame, die allein ein Einfamilienhaus bewohnt. Sie stellt das Obergeschoss in Ihrem Haus zur Verfügung. Dort gibt es drei Zimmer und ein Bad. Wir benötigten ein Zimmer, somit vermietete sie auch nur an uns. Es kommen keine fremden Leute hinzu, da es nur ein Bad gibt. Bezahlt haben wir 70,–  € für 2 Nächte. Frau Anne ist so nett und extrovertiert. Eine interessante Frau. Sie macht es jetzt seit einem Jahr und hatte schon Gäste aus Neuseeland, Finnland und mehr. Vermietet wird nur, wenn sie auch zu Hause ist. Sie sucht sich die Gäste auch aus. Wir haben uns sehr wohl bei ihr gefühlt. Sie hat uns auch Frühstück angeboten. Wir saßen bei ihr in der Küche und sie frühstückte mit uns bei sehr interessanten Gesprächen.

Beim Abschied bot sie uns an, jederzeit wieder bei ihr zu buchen, wenn es sein muss, auch für 1 Nacht. Das hat uns sehr gefreut.

Jetzt im Nachhinein muss ich sagen, dass mir diese 3 Tage gar nicht so sehr wie ein Krankenbesuch vorkamen. Die Gegend rund um Haltern und Dülmen ist so schön, grün, viel Wald, die Pferdekoppeln einfach schön. Ein Paradies nicht weit vom Ruhrgebiet entfernt. In der Nähe gibt es den Merfelder Bruch mit seinen Wildpferden. Ich denke, wir werden bestimmt, abgesehen vom Besuch meines Vaters, einmal dort ein paar Tage Urlaub machen und dabei wieder einmal die Familie sehen.

Die Radler haben ihr Ziel erreicht

Gestern Mittag um 14.15 h erhielten wir die Nachricht vom Straßburger Bahnhof, dass sie wieder gut zu Hause angekommen sind. Tobias war wohl total fertig. Sie müssen diese 145,5 km von Speyer bis Straßburg in einem Affentempo gefahren sein. Christoph meinte, sie führen immer 23-26/kmh. Wir sind froh, dass es trotz einer Reifenpanne so gut funktioniert hat. Tolle Leistung.

Wasser tot

Ich hatte ja schon berichtet, dass wir in diesem Jahr sehr viele Probleme mit unserem Pool haben, jetzt kann ich sagen hatten. Bei jeden Wetterwechsel/Gewitter wurde es grün. Es gab Flockungen, die wir noch nie hatten. Man kann es sich nicht vorstellen, so richtige weiße Flocken, die durch das Wasser tanzen. Bei jeder Gelegenheit habe ich im WWW gesurft und Ratschläge eingeholt, da wir das in den 25 Jahren in diesem Ausmaß nicht kannten. Zum Glück funktionierte es, als unsere Familie hier zu Besuch war. Da lief die Umwälzung so gut wie immer, mit einer guten Chlortablette, Algenschutz und Vitamin C. Alles so dosiert, dass es niemand schadet. Am vergangenen Sonntag gab es in der Nacht ein Gewitter und es färbte sich wieder grün. Allerdings halfen diesmal unsere Wundermittel nicht. Es wurde von Tag zu Tag grüner. Unsere Radler waren natürlich sehr enttäuscht, dass sie ihre müden Knochen nicht ins Wasser legen konnten. Gestern Nachmittag habe ich sogar die Pumpe entleert, den Sandfilter auseinandergenommen und geschaut, ob es vielleicht am Filtern liegt. Aber es war nichts festzustellen. Gegen Abend hatte ich dann die Faxen dicke. Nachdem das Vitamin C auch nicht half, bin ich schnell zum Baumarkt gefahren und habe eine Dose Chlor für eine Schnell-Chlorierung gekauft. Der nette Verkäufer gab mir noch seine Erfahrungen mit auf den Weg (kannte ich auch alle) und meinte, damit klappt es bestimmt – sie werden sehen. Gesagt getan. Wir lösten 30 kleine Chlortabletten in ca. 25 ltr. Wasser auf und verteilen diese am Rand entlang, in der Hoffnung heute Morgen ein Ergebnis zu sehen. Aber was soll ich sagen, das Wasser bzw. die Wände und der Boden total grün, schon fast brackig. Ich hatte in den Foren schon gelesen, das es passieren kann, dass das Poolwasser ausgetauscht werden muss, wenn es so grün, man sagt auch tot ist. Ein Telefonat mit einer Schwimmbadfirma bestätigte mir meine Vermutung. Nachdem ich der Dame unsere ganzen Bemühungen geschildert habe, meinte sie „ich habe eine schlechte Nachricht für sie. Da hilft nur ablassen und neu befüllen. Das Wasser ist tot, es nimmt keine Chemikalien geschweige denn irgendwelche harmlosen Mittel mehr an. Messen sie mal den Chlorgehalt, denn sie haben ja gestern Abend eine große Portion rein getan. Es tut mir leid, aber es ist leider so. Eine andere Möglichkeit bzw. Lösung gibt es nicht.“ Der Große machte eine Rückspülung, es kam ganz wenig Grünes raus und das Messen ergab 0 % Prozent Chlorgehalt im Wasser. Man kann es kaum glauben. Der Große wollte nicht so richtig aufgeben. Aber da hat er nicht mit mir gerechnet. Ablassen und neu befüllen kam für mich nicht infrage. Wer weiß, wie das Wetter in den nächsten Tagen ausschaut. Außerdem haben wir uns entschlossen, im nächsten Jahr den Pool mit einer neuen Folie auslegen zu lassen, da muss das Wasser sowieso abgelassen werden. Somit kam unser Helferlein heute Nachmittag, um uns beim Zudecken zu helfen. Leiter raus, Sommerplane aufrollen und zum Trocknen aufstellen, Halterungen ab und Winterplane drauf. Mit Steinen beschweren und gut iss. Nun kann das Wasser vor sich hinschmoren bis zum nächsten Frühjahr. Es ist sehr schade, normalerweise bleibt es bis Ende August/ Anfang Sept. offen. Aber für ca. 2-3 Wochen einen solchen Aufwand zu betreiben, dazu hatte ich keinen Nerv und 33 Kubikmeter Wasser sind auch kein Pappenstiel. Die kosten schon etwas. Unser Brunnenwasser können wir zum Befüllen nicht nehmen, da es sehr eisenhaltig ist. Werde mich mal bei den Stadtwerken erkundigen, wie teuer es ist, wenn man das Becken im nächsten Jahr über den Hydranten befüllt. Da dürften eigentlich keine Kanalgebühren anfallen.

„Pension“ Gaby geschlossen

zwecks Erholung im eigenen Garten. Heute Morgen sind die Jungs früh aufgestanden, haben noch einmal gut gefrühstückt und ihre Räder klar gemacht. Sie haben noch ein ganz kleines Mittagessen mitgenommen (Brot und Würstchen), damit sie nicht einkaufen mussten. Um 08.30 h sind sie Richtung Speyer losgefahren. Dort werden sie wieder auf dem Campingplatz übernachten und morgen die zweite Etappe Richtung Colmar fahren. Sie waren hoch motiviert, es hat ihnen gut gefallen bei uns. Wir konnten einen kleinen Trip durch Wiesbaden und Mainz machen. Gestern Mittag beim Mongolen haben sie sich so richtig satt gegessen. Abendessen fiel gestern aus. Dafür gab es ein paar Spielchen Rummykub. Das haben wir Tobias einen Tag vorher beigebracht. Er hat gleich ganz clever mitgespielt. Es hat soviel Spaß gemacht. Nun sind wir wieder allein zu Haus. Mein Bruder versucht ja schon seit Jahren einmal zu uns zu kommen. Vielleicht schafft er es ja in diesem Jahr noch. Nun ist erstmal ein wenig Erholung und Arbeit im Garten angesagt. Der hat 4 Wochen sehr gelitten.

….soeben erhalten wir die Nachricht, dass sie gut in Speyer angekommen sind. Ein Bierchen steht bereits vor Ihnen. Haben sie sich verdient. Der Große hat noch ein bisschen Taschengeld spendiert, so dass sie sich einen Döner leisten können.

bty

burst

Der Popo tut weh

Gestern Abend sind die zwei Jungs gegen 18.00 h bei uns angekommen. Sie sind am 01.08. per Fahrrad ab Straßburg/Frankreich losgefahren, haben in Speyer auf dem Campingplatz in einem kleinen Zelt ohne Isomatte oder Schlafsack übernachtet und am zweiten Tag die Endetappe bis zu uns geschafft. Bei einer kleinen Zwischenstation in Mainz hatten sie sich ein Bier gegönnt und den Platz vor dem Dom genossen. Wie sie erzählten, fiel das Aufsteigen auf den Sattel sehr schwer, auch die Beine waren müde. Aber die Fahrt von Mainz zu uns ist recht angenehm und immer am Fluss entlang, d.h. erst am Rhein und ab Mz.-Kostheim am Main entlang. Das fanden sie auch sehr schön. Auf jeden Fall waren sie fröhlich und stolz, dass sie es geschafft hatten. Zuhause gab es wohl Stimmen, die ihnen das nicht zutrauten. Wir haben uns sehr gefreut und waren/sind sehr stolz auf die zwei. Für so eine Fahrt haben sie sich uns als Ziel ausgesucht. Man hat den Eindruck, sie fühlen sich wohl. Nach einer erholsamen Dusche gab es erst einmal etwas zu essen. Ich habe ganz schnell 2 große Portionen Tortellini mit einer super leckeren Sahnesoße zubereitet. Dazu gab es einen grünen Salat (auf Wunsch der beiden ohne Dressing). Was haben sie „reingehauen“. Alles alle. Wir haben uns mit einem Wurst- und Käsebrot begnügt. Der Große war so besorgt, dass sie auch ja satt sind. Er bot alles an, was der Kühlschrank noch hergab. Aber sie sind sehr bescheiden und zurückhaltend und ganz lieb. So haben wir dann einen netten Abend mit guter Unterhaltung auf der Terrasse genossen. Um 21.30 h konnten sie kaum noch die Augen offen halten. Wie sie heute morgen berichteten, haben sie supergut geschlafen.

Erdbeermarmelade zum Vierten

Nachdem ich bereits 24 Gläser Erdbeermarmelade gekocht habe, weil dies meine Lieblingsmarmelade und die meiner Enkeltöchter ist, meinte der Große am Donnerstag „meinst Du das reicht? sie essen die doch so gern“. An diesem Tag hatte er Physiotherapie und in der Nähe steht der Spargel- und Erdbeerstand unseres Vertrauens. Heim kam er mit 2 kg Erdbeeren. Diese wurden abends geschnippelt und mit Zucker bestreut, den ich tags zuvor bei Rewe eingekauft habe. 5 Pakete, schnell gegriffen und ab an die Kasse.

Der Zucker war ein wenig bröselig, aber ich dachte mir nichts dabei, denn es war sehr feucht am Tag des Einkaufs. Als ich jedoch die Tüte in den Korb mit Altpapier werfen wollte, stach mir ein Datum ins Auge. Mindesthaltbarkeit 11/16. Oh verdammt. Schnell die anderen Päckchen kontrolliert, alle 11/18. Auf einmal wurde mir ganz komisch zu Mute. Anruf bei der Hotline von Dr. Oetker, Geschichte erzählt und als Antwort erhalten: „Wir übernehmen eine Garantie nur bis zu 11/16, deshalb steht ja das Datum drauf“. Also da muss ich nun sagen, dass ich bei Wurst, Käse oder Joghurt auf das MHD schaue, aber bei Zucker??? Es ging mir auch nicht darum, ob es geliert, sonder darum, ob die Marmelade ein paar Monate haltbar bleibt.  Weiterer Anruf bei Rewe. Am Apparat der Stellv. Marktleiter. Wieder dieselbe Geschichte erzählt. Er geht zum Regal und erzählt mir, dass dort noch drei Pakete stehen, die das MHD 11/18 haben. Ich werde ungeduldig. Wollte ich wissen, wieviele Pakete dort noch stehen? Ich erzähle meine Geschichte noch einmal so, als hätte ich einen Erstklässler am Apparat. Und siehe da, er versteht mich. (Oh Mann). Dann kam seine Frage: „Und was soll ich da jetzt machen?“ Nun verließ mich fast meine Contenance. Ich nochmal: „Was tuen Sie, wenn ich morgen früh die Marmelade koche und sie nicht geliert, bzw. eine Konsistenz hat, die mir nicht gefällt.“ „Ach so, dann ersetze ich Ihnen den Zucker“. (er lacht) Ich: „Ich finde das nicht witzig. Es wurden 2 kg Erdbeeren verschnippelt, die möchte ich natürlich auch ersetzt bekommen.“ Er: „Ach so! Ja natürlich. Wenn Sie feststellen, dass das gewünschte Ergebnis nicht erreicht wird, kommen sie morgen früh und wir ersetzen Erdbeeren und Zucker.“ Na also, nun kommen wir auf einen Nenner.

Am nächsten Morgen begann ich ganz früh mit der Kochaktion. Es gelierte wunderbar. Der Duft, der durchs Haus zog war atemberaubend. 7 große Gläser mit wunderbarer Erdbeermarmelade. Den kleinen Rest im Schälchen aßen wir am Samstag Morgen auf einem Brötchen. Der Große verdrehte die Augen. Er dachte natürlich an seine Mädchen, äh ich meine unsere Mädchen. Die Gläser haben ihren Platz im Keller eingenommen. Sie stehen so, dass sie zuerst gegessen werden. Das Risiko mit dem MHD möchte ich nicht eingehen.

PS: Die zwei „Herzchen“ im Header fand ich im Erdbeerkörbchen.

davdavIMG_20170608_110714.jpg

Mein Feigenbaum

Wer erinnert sich noch an den Feigenbaum von der Atlantikküste. Ein Geschenk zum 60. Geburtstag. Ein kleines mickeriges Stöckchen. OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Mittlerweile steht er seit 4 1/2 Jahren hier bei uns auf dem Grundstück. Er entwickelte sich sehr gut und wurde in einen größeren Topf verfrachtet. Allerdings gaben wir ihm  Frühjahr die Freiheit. Ein geeignetes Plätzchen fanden wir auch. Schön geschützt durch Hecke und Mauer. Ein paar andere Pflanzen mussten jedoch dafür weichen. Mein „Helferlein“ machte dies möglich.

dav

Vor ein paar Tagen machten wir einen Rundgang durch den Garten und erlebten eine Riesenüberraschung.

 

dav

Ich war so happy, dass ich meinte „da kann ich ja im Sommer Marmelade kochen“ und das „Helferlein“ entgegnete „sicher kannst du auch welche verkaufen“. Ich bin so froh, dass er sich in unserem Garten wohlfühlt.

Sicher kennt sie ein Jeder

die Nanas, die üppigen, bunten Frauenkörper von Niki de Saint PhalleIMG_20170323_140415.jpgIch mag diese Figuren, habe schon einige gesehen, z.B. in Hannover oder in Luxemburg, ich glaube in Berlin stand auch irgendwo eine. Was ist allerdings nicht wusste, bzw. mich auch nie damit auseinander gesetzt habe, war bzw. ist  die Künstlerin, die diese Werke geschaffen hat. Durch Zufall habe ich von der Ausstellung in den Opelvillen in unserer Nachbarstadt gehört und jemanden gefunden, der mit mir diese Ausstellung besucht hat. Meine Nachbarin und Turnschwester Heidi ist ebenso begeistert von diesen Werken. Sie brachte zu diesem Kaffeenachmittag noch ihre Freundin aus Idar-Oberstein mit. Wir genossen 1,5 Stunden Führung mit einer Kuratorin, die so kurzweilig die Werke erklärte und aus dem Leben von Niki de Saint Phalle erzählte. Diese Führung war unbedingt von Nöten, sonst hätte man die vielen Aufzeichnungen und Bilder nicht verstanden. Eine großartige Künstlerin, die sich mit ihren Werken therapiert hat.

Hier https://de.wikipedia.org/wiki/Niki_de_Saint_Phalle kann man einiges über ihr Leben nachlesen. Ein kleiner Auszug aus der Ausstellung (man sollte eigentlich nicht fotografieren – ich habe das nicht mitbekommen, aber sehr diskret gearbeitet). IMG_20170323_144328.jpg

davdav

IMG_20170323_152703.jpg

davdav

Ihre größte „Nana“ realisierte sie zusammen mit Jean Tinguely 1966 vor dem Stockholmer Moderna Museet. „Hon − en katedral“ (schwedisch: „Sie − eine Kathedrale“) nannten sie die 29 Meter lange liegende Plastik eines Frauenkörpers, der durch die Vagina erkundbar war. Diese „Nana“ beherbergte in ihrem Innern unter anderem ein Kino, eine Liebesnische im Bein, eine Milchbar in der Brust und eine mechanische Gebärmutter im Bauch. Dies war auch Nikis ironischer Kommentar zum tradierten Idealbild der Frau.Bildergebnisgeliehen aus dem www.

Nach diesem sehr interessanten Rundgang wurden wir in das Standesamt der Stadt Rüsselsheim zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Dort entwickelte sich eine muntere Kaffeerunde. Es war ein wunderschöner Nachmittag in geselliger Runde. Ich bin total beseelt nach Hause gekommen.

Mich gibt es noch

Aus irgendeinem Grund sitze ich kaum noch am Computer. Schreibe sehr wenig in den/das Blog. Ein wenig faul bin ich geworden. Nein! Ich denke es hat einen anderen Grund. Ich bin seit September 2016 Besitzerin eines Smartphones. Jaaaa, ich, die sich lange gegen so ein Gerät gewehrt hat. Der Große wollte jedoch unbedingt ein neues Handy, da er noch im Besitz eines Uralt-Nokia-Handys war. Und was soll ich sagen, einfach nur hervorragend, fantastisch, wahnsinnig praktisch. Ich möchte es nicht mehr missen. Schnell habe ich mit der Tochter ein paar Zeilen gewechselt oder die Kinder sprechen schnell mal was drauf, z.B. Gute Nacht Oma, Gute Nacht Opa. Darauf folgt immer ein dicker Schmatz. Letzte Tage bekam ich eine Sprachnachricht der jüngeren Enkelin „Ich hab dich lieb…….für immer“. Da schmilzt einem das Herz. Mittlerweile bin ich schon recht fit, mit diesem Gerät. Man kann alles damit machen, wozu man sich vorher an den Computer oder das Notebook gesetzt hat. Und ein wenig abhängig wird man automatisch, weil es einfach so praktisch ist. Wir verkneifen uns allerdings, Nachrichten während der Mahlzeiten zu lesen oder im Restaurant bleibt es in der Tasche oder gar zu Hause. Denn dort treffen wir uns mit Freunden zum Essen, Quatschen und Spaß haben.