Was soll das denn?

Ich war so froh, dass ich den Winter ohne Erkältung bzw. Krankheit überstanden habe. Keine Impfung, nur viel Obst, jeden Morgen ein Glas La Vita und es ging mir gut. Am Samstag Morgen werde ich wach und habe ein Herpes am Mund. „Mist, wo kommt der denn her?“ Ansonsten keine weiteren Vorkommnisse, abends gehen wir in unser kommunales Kino und gehen entspannt nach Hause. Nach ca. 1 Stunde beginnt meine Nase zu laufen wie ein Wasserhahn. Die Nacht war nicht sehr erholsam. Sonntag auf der Couch verbracht. Der Montag ging so, aber keine Energie. Nun muss ich das wohl aussitzen. Es gäbe eigentlich noch einiges im Garten zu tun. Ich wünsche allen, die hier vorbeischauen, dass sie gesund bleiben oder gesund werden. „Hatschi“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Tag der Offenen Tür

war gestern in Flörsheim am Main im Neuen Rathaus. Das wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Früher saßen wir in historischen Gebäuden untergebracht und über den gesamten Ort verstreut. Da hatten die Bürger schon Wege hinter sich zu bringen, bevor sie etwas erledigen konnten. Nun ist ein sehr schönes Gebäude errichtet worden, mit schönen Büros, zeitgemäßer Einrichtung. toll, toll, toll

Gleich auf dem Rathausplatz wurden wir schon begrüßt. Es hat eine Weile gedauert, bis wir im Haus herumlaufen konnten und auch dort war an vielen Stellen die Freude groß, freudige Überraschung, mich zu sehen, wurde zum Ausdruck gebracht. Der Große seilte sich ab und zu ab, weil es ihm zu langweilig wurde und schaute einfach weiter. Immer wieder wurde mir gesagt, wie schön es wäre mich zusehen und wie schade, dass man sich so selten sieht. Aber das lasse ich mir nicht sagen. „Ich bin flexibel. Wenn jemand den Wunsch hat, sich mit mir zu treffen, muss er sich melden“. So sind wir dann auch verblieben. Zum  nächsten Mittagessen an einem Donnerstag (1,5 Std.) werde ich benachrichtigt.

Nach dieser Tour wurde noch schnell ein wenig eingekauft und anschließend der erste Spargel in diesem Jahr verköstigt. Danach hatten wir uns ein kleines Nickerchen verdient. Auf jeden Fall ein wunderschönes Wochenende. Und jetzt scheint die Sonne wie verrückt. Werden gleich mal einen Spaziergang machen. Den Fotoapparat nicht vergessen!

Am Freitag

den 13. fand wieder ein Kollegentreffen statt. Amtsleiter, davon 2 frühere Chefs, und „alte Kollegen“ aus verschiedenen Ämtern. Es war wieder so ein kurzweiliger Abend mit ganz viel Erzählen, Erinnern und alten Geschichten und Erlebnissen auskramen. Diesmal war auch mein erster Chef mit Frau dabei. Wir kennen uns seit 1976. Ich war 23 Jahre alt und ganz schüchtern und zurückhaltend. Wie man so erzogen war. Wenn wir uns heute sehen, freuen wir uns von Herzen und müssen uns drücken. Auch seine Frau ist so lieb und freut sich für uns. Sie meint immer „Sie sind immer noch die große Liebe“, wenn er von seiner Arbeit oder den Kollegen spricht. Ich hatte am nächsten Tag so viel zu erzählen. Der Große wollte auch alles genau wissen. Beim nächsten Mal im August wird er sicher mitgehen. Im Moment ist es nicht so angenehm mit seiner Baustelle im Mund

Gasthaus zum HirschDieses Restaurant steht direkt am Mainufer. Es war auch schon vom Hochwasser betroffen. Es wurde im April 1977 eingeweiht. Im Februar 1978 feierten wir dort unsere standesamtliche Trauung. Wenn man bei gutem Wetter draußen sitzen kann, schaut man direkt auf das Mainufer mit seinem schönen Brunnen und kann die Schiffe vorbeifahren sehen.

Nachhut zur Auszeit

 

180325 Bad Windsheim.jpgHier noch ein paar Eindrücke aus unserem Kurzurlaub. Das Hotel,  die Frankentherme, der Kurpark, Gebäude in der Altstadt, ägyptische Symbole auf dem Teppichboden, Osterbrunnen, meine Errungenschaft -der Badeanzug- Speisesaal, eine Mumie für die große Enkeltochter (die steht im Moment total auf ägyptischer Geschichte) und der Große, was schaut der denn da an?

Ein paar Tage Auszeit

haben wir uns gegönnt, nachdem uns die ungezählten Termine und Besuche beim Zahnarzt sowie Kieferchirurgen ein wenig den Nerv geraubt haben. Es gab ein wunderbares Angebot im Netto-Prospekt. 5 Tage Bad Windsheim, Hotel, Halbpension, Besuch in der Therme, Massage, Biolampe und Magnetfeldtherapie. Die Therme in Bad Windsheim kennen wir ja bereits, aber den Luxus direkt nebenan zu übernachten, den kannten wir nicht. Wir wohnten im Hotel Pyramide, dort gibt es einen sogenannten Bademantelgang unterirdisch direkt in die Therme. Das war ein Highlight. Das Bändchen gab es auch gleich im Hotel, d.h. man brauchte kein Geld, nur das Handtuch und konnte den Tag im warmen Wasser genießen. Alles was man in der Therme in Anspruch nimmt, wird auf das Bändchen gebucht. Abends gibt man dieses an der Rezeption ab und bekommt am Ende des Aufenthalts eine Rechnung. Am Ankunftstag wurde uns gleich der Termin für die Massage bekanntgegeben, sowie die Kurkarten, mit denen wir verschiedene Dinge im Ort vergünstigt ansehen bzw. unternehmen konnten. In der Lobby unseres Hotels standen verschiedene Vitrinen u.a. mit Schmuck, Bademoden und kleinen Souveniers ägyptischer Herkunft. Ganz lustig fand ich z.B. die Bikinibags. Sieht aus wie ein Kulturbeutel, in den man den nassen Badeanzug verstauen kann. Ich habe zur Wassergymnastik immer einen Plastikbeutel dabei, aber nun bin ich Besitzerin so eines Bikinibags. Habe auch gleich einen zweiten für meine Freundin Margret zum Geburtstag gekauft. Sie geht auch regelmäßig schwimmen. Da ich nun mal im Geschäft mit Bademoden war, schaute ich mir gleich die neueste Bademode an und wurde auch gleich fündig und konnte so den Gutschein über 5,00 € einlösen. Der Nachhauseweg gestaltete sich auch sehr erholsam, so dass wir das anschließende Osterfest ganz relaxt genießen konnten.

Heute schnell

nach Mainz und ganz schnell wieder nach Hause. Das Thermometer zeigte heute morgen -10° C. Oh mein Gott, wir müssen da raus. Aber es nützte kein Jammern, der Große hatte einen Kontrolltermin beim Chirurgen, der ihm 2014 und 2017 die Hüftgelenke operiert hat. Das Mittagessen sowie den Bummel durch die Altstadt versagten wir uns, wegen der Kälte versteht sich. Der Termin war ganz schnell abgehakt, das Doktorchen begeistert von seiner Arbeit und den kleinen Narben sowie von der Bewegung und dem Allgemeinbefinden des Großen. „Na, dann sehen wir uns in einem Jahr wieder. Sollte zwischenzeitlich etwas sein, können Sie mich natürlich jederzeit kontaktieren“. Ich konnte jedoch nicht an mich halten und musste ihn nach seinem Aufenthalt in Afrika fragen. Von dort war er am Sonntag zurückgekommen. Seit ein paar Jahren operieren er und andere Kollegen in Burkina Faso im Krankenhaus der Hauptstadt Ouagadougou. In den vergangenen 14 Tagen wurden 40 Patienten an der Hüfte operiert und das unter ganz schwierigen Zuständen. Wer möchte kann den Bericht von 2017

http://www.oha-ev.de/mediapool/135/1355064/data/Reisebericht_der_4._OHA_-Mission_2017_-_Yel_Ka_Be_.pdf

hier nachlesen. Ich finde es bewundernswert, was diese Menschen dort leisten und wie stolz sie sind, den Patienten helfen zu können. Sie bilden unter anderem auch die hiesigen Ärzte aus. Nächste Woche kommt ein Arzt von dort für 2 Wochen und begleitet die Kollegen im Operationssaal.

Die Organisation OHA.de lebt von Spenden. Leider konnten wir das Gespräch nicht ausdehnen, das Wartezimmer war rammelvoll.  Ich hätte noch soviele Fragen gehabt. Zum Schluss wollte ich noch schnell wissen, warum die Menschen dort nicht in der Lage sind, solche Operationen zu bezahlen, obwohl Burkina Faso so viele Reichtümer im Boden besitzt. Gold, Mangan, Zink und Phosphate. Im vergangenen Jahr wurden 51 to Gold gefördert. Das sind 51.000.000 g Gold. 1 g Gold in 333er Ausführung kostet zur Zeit 22,00 €. Davon sehen die Menschen, die in diesen Minen arbeiten nichts. Ausländische Investoren unterhalten diese Minen. Kinderarbeit ist verbreitet.

Ich war nach diesem Besuch bzw. Gespräch so aufgewühlt. Habe zu Hause noch ein wenig im WWW recherchiert über eines der ärmsten Länder der Welt, in dem schon 4-jährige von ihren Müttern mit in die Mine genommen werden und mit einer kleinen Hacke Brocken aus der Wand schlagen. Wenn ich das jetzt schreibe, bekomme ich Gänsehaut und Tränen in die Augen. Ich stelle mir diese kleinen Wesen vor, die hoffentlich einmal eine bessere Zukunft vor sich haben.

 

Wir haben es getan

Am Samstag besuchten wir in unserem Ort eine Veranstaltung für Senioren. Da wir uns ja in der Fastnachtszeit befinden, war dies eine von der Stadtverwaltung organisierte Veranstaltung für die Senioren unserer Stadt. Auf die Idee brachte uns eine Nachbarin. Da der Große ja noch nicht so lange sitzen kann, dachten wir so eine Sitzung am Nachmittag wäre da das richtige. Und so war es auch. Eine wunderbare Zusammensetzung verschiedener Darbietungen zweier  Vereine. Kindertanzgruppen, nette Vorträge, ein grandioser Auftritt des „Hofballetts“ mit einer aufwendigen Schwarzlicht-Show. Ein Vortrag unserer Apothekerin (erstmalig auf der Bühne) und zum guten Schluss ein Vortrag eines 85-jährigen Urgesteins. Ein köstlicher Vortrag. In der Pause gab es spendiert vom Seniorenbeirat 2 Kreppel und Kaffee. Alles in allem ein durchaus gelungener Nachmittag, viel gelacht und Spaß gehabt und jede Menge Bekannte getroffen, die sich alle gefreut haben, dass wir auch dabei waren. Hier muss ich noch anmerken, dass ich  beim Eintreten in die Halle gefragt wurde, wie alt ich denn wäre. „Viel zu jung für so eine Veranstaltung“, meinte der höfliche Herr. „Ich bin doch die Begleitperson dieses Herrn“, meinte ich und wir haben uns sehr amüsiert. Am Montag Morgen konnte man uns sogar in der Tageszeitung bewundern.

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Ich muss Dir mal eine Story

erzählen meinte meine ältere Freundin Margret vergangene Tage am Telefon. Ich wollte eigentlich von ihr wissen, wie es ihr geht. Sie kann sich nur sehr schlecht von der Grippe erholen. Helfen will sie sich allerdings auch nicht lassen. Wenn ich ihr mal ins Gewissen rede, dass sie ihre Kräfte einteilen soll, sie ginge schließlich auf die 80 zu, meint sie „du redest schon wie mein Sohn, aber auf den höre ich ja auch nicht.“ Nach gut, dann eben nicht.

Aber nun zur Story. Margret hat im November Geburtstag und wir schenken uns immer eine Kleinigkeit. Da ich an diesem Morgen gerade bei Blumen R….e unterwegs war, gefiel mir ein kleines Gesteck mit einer weißen Orchidee, kleinen beleuchteten Kugeln, ein wenig Glitzer und ein süßer Engel. Die Freude war bei der Übergabe sehr groß. „Das stelle ich mir auf meinen Kaffeetisch zum Frühstück und abends nehme ich es mit ins Wohnzimmer“, war ihr Kommentar. Sie pflegte es mit Hingabe und goss es regelmäßig mit ein paar Tropfen Wasser bis zum 31.01.2018. An diesem Morgen wunderte sie sich, dass sich die Blume überhaupt nicht verändert hat und fasste sie an. Das kann doch nicht sein, dachte sie für sich, du siehst ja verdammt echt aus.

Diese Story wurde mir bei dem Telefonat erzählt. Ich war zuerst entsetzt und meinte „ich würde dir doch nie und nimmer eine unechte Blume schenken, das kann doch gar nicht sein“. Wir amüsierten uns köstlich, dass wir so reingefallen bzw. uns haben so täuschen lassen. Margret erfreut sich weiterhin an diesem Gesteck und ist froh, dass sie es nicht mehr gießen muss. 🙂

Beim nächsten Blumenkauf: Augen auf

Vor 40 Jahren

…da waren wir sehr aufgeregt. Es war der Fastnacht-Freitag. Der Große hatte Geburtstag und wir hatten am 03.02.1978 um 11.00 Uhr einen Termin auf dem Standesamt. Als meine Eltern morgens anreisten, wunderten sie sich, dass in der gesamten Stadt Fahnen aufgehängt waren. Die Straßen geschmückt und sauber. Wir erzählten ihnen dann, dass  für städtische Angestellte, die heiraten,  immer so ein Aufwand betrieben würde. Das hat sie sehr gefreut. Nach der Trauung lösten wir jedoch dieses Rätsel auf. Die Straßen waren für den Fastnachtsumzug am Sonntag so hergerichtet.

Es war so eine schöne Trauung mit all meinen damaligen Arbeitskollegen, den Standesbeamten durfte ich mir aussuchen. Ich mochte diesen Kollegen sehr und er machte es sehr persönlich und ein wenig fröhlich. Abends feierten wir in großem Kreis mit Verwandten, Freunden und Arbeitskollegen unsere Hochzeit.

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Hier standen wir am 04.02.1978 vor dem Altar. Es war eine ökumenische Trauung, die erste damals in unserem Ort. Links neben mir mein Papa, der an diesem Tag seinen 50. Geburtstag feierte. Er wäre nun 90 Jahre alt geworden. Am Sonntag werden wir eine dicke Kerze für ihn anzünden.

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Wenn wir uns diese 40 Jahre vor Augen halten, wundern wir uns, wo die Zeit geblieben ist und wenn man die Jahre durchgeht, stellt man fest, dass man so Vieles miteinander erlebt hat. Es gab so vieles Schönes und Trauriges, wir haben wunderschöne Reisen gemacht, über die wir heute noch reden. Wir haben nach 9 Jahren Ehe eine wunderbare Tochter bekommen, die uns heute mit ihrem Ehemann und den zwei Mädchen sehr glücklich macht. Wir haben ganz tolle Freunde, mit denen wir schon ewig zusammen sind. Mit  allen haben wir deren Hochzeiten gefeiert und die Kinder groß werden sehen.

Wir sind zu dem Schluss gekommen, wir würden, wenn auch nicht alles, wieder so machen. Wir sind zufrieden, so wie es war und ist. Seit fünf Jahren genießen wir unsere gemeinsame Rentnerzeit und das ist sehr schöööön.