Noch einmal schlafen..

dann machen sie sich auf den Weg vom Atlantik nach Hessen. Wir sind schon ein wenig aufgeregt.  Die Gedanken kreisen: haben wir alles eingekauft, was alle gern essen, ist genug Eis in der Truhe, Getränke im Keller? Selbst wenn, der Supermarkt ist ja nicht weit. Aber wir wollen ja unsere kostbare gemeinsame Zeit nicht mit Einkaufen verbringen. Die Betten sind bezogen, die Kühltruhe sowie der Kühlschrank gut gefüllt. Das Schwimmbad ist o.k., das hat uns nämlich ein paar Tage ein paar Nerven gekostet. Aber mit natürlichen Wundermitteln haben wir es wieder hinbekommen und wir hoffen, dass es jetzt so bleibt. Die Spielsachen im Keller (Kinderküche, Puppenhaus u.a.) wurden entstaubt und stehen für die Mädels bereit.

Morgen noch einmal zum Haarkapper (belgisch für Friseur) und dann stehen wir bereit für unseren Besuch. Das Wetter soll ja auch ganz gut werden. Zu heiß muss es gar nicht sein, sonst können wir keine Ausflüge machen. Und ein Familienfest steht auch schon fest. Diesmal müssen wir jedoch zu den „Schwaben“ fahren. Dort warten dann 8 Personen auf uns und die freuen sich auch schon, dass wir uns wieder sehen.

Die Mädels haben schon Pläne gemacht, was sie alles unternehmen wollen. Besondere Spielplätze besuchen, mit Oma und Opa kuscheln und spielen. Der Kater ist auch wieder dabei und wir hoffen, dass Berti die Fahrt wieder gut übersteht und sich genauso wohlfühlt, wie im vergangenen Jahr.

Sicher werdet ihr in nächster Zeit nicht soviel hier lesen. Wir sind beschäftigt. Eine schöne Sommerzeit allen die hier vorbei schauen. OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Jungrentnerin „allein auf dem Hessentag“

 

Wie ja man weiß, hat der Große Probleme mit der Lauferei. Desolate Hüfte, Beeinträchtigung durch Achillessehne (hier schon viel besser) und andere Wehwehchen. Er wollte auch lieber mit seinen Jungs zu Mittag essen. Er mit dem Auto, die Jungs mit dem Fahrrad. Treffpunkt Alt-Schwanheim (ein Stadtteil von Frankfurt), ca. 15 km von hier.

Da dachte ich mir, warum soll ich hier zu Hause sitzen und auf ihn warten oder wieder irgendwelche Arbeiten verrichten, wenn in Rüsselsheim der Hessentag 2017 stattfindet. Ein einmaliges Erlebnis. So nah werden wir nie mehr einen Hessentag erleben können. So machte ich mich stadtfein und fuhr mit der S-Bahn eine Station. Man stolpert aus dem Bahnhof und konnte gleich die Hessentagsstraße entlang schlendern. Es gab so viel zu sehen, zu schnuppern, zu essen und trinken. In guten 3 Stunden konnte ich jedoch nur einen Teil des Hessentagsgeländes ablaufen, mein Mittagessen war eine Wildschweinbratwurst im Brötchen sowie eine Flasche Mineralwasser. Vermisst habe ich Büdchen, die regionales Essen anbieten. Zu 80% gab es überall eine doofe Bratwurst oder ein STeak. Hessen ist ein so großes Bundesland. Da gibt es doch in bestimmten Regionen auch Spezialitäten. Ich sah auf jeden Fall keine. LEIDER. Nach gut 3,5 Stunden machte ich mich wieder auf den Heimweg. Der Große hatte mittlerweile sein Mittagschläfchen beendet. Ich habe mich und meine Füße erst einmal in den Pool gestürzt. Wie gut das tat, bei dieser Wärme. Am Abend danach stellte ich fest, dass ich einen ganz leichten Sonnenbrand im Genick hatte, genau da, wo das T-Shirt endete. Sollten wir noch einmal ins Weindorf fahren, werde ich mich noch gründlicher eincremen.

Hier ein paar Eindrücke:IMG_20170614_124548.jpgIMG_20170614_131433.jpgdavIMG_20170614_133432.jpgdav

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Mein alter Arbeitgeber, der Regionalpark RheinMain

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In der Arche war es so schön. Für Kinder ganz toll gemacht.

 

Erdbeermarmelade zum Vierten

Nachdem ich bereits 24 Gläser Erdbeermarmelade gekocht habe, weil dies meine Lieblingsmarmelade und die meiner Enkeltöchter ist, meinte der Große am Donnerstag „meinst Du das reicht? sie essen die doch so gern“. An diesem Tag hatte er Physiotherapie und in der Nähe steht der Spargel- und Erdbeerstand unseres Vertrauens. Heim kam er mit 2 kg Erdbeeren. Diese wurden abends geschnippelt und mit Zucker bestreut, den ich tags zuvor bei Rewe eingekauft habe. 5 Pakete, schnell gegriffen und ab an die Kasse.

Der Zucker war ein wenig bröselig, aber ich dachte mir nichts dabei, denn es war sehr feucht am Tag des Einkaufs. Als ich jedoch die Tüte in den Korb mit Altpapier werfen wollte, stach mir ein Datum ins Auge. Mindesthaltbarkeit 11/16. Oh verdammt. Schnell die anderen Päckchen kontrolliert, alle 11/18. Auf einmal wurde mir ganz komisch zu Mute. Anruf bei der Hotline von Dr. Oetker, Geschichte erzählt und als Antwort erhalten: „Wir übernehmen eine Garantie nur bis zu 11/16, deshalb steht ja das Datum drauf“. Also da muss ich nun sagen, dass ich bei Wurst, Käse oder Joghurt auf das MHD schaue, aber bei Zucker??? Es ging mir auch nicht darum, ob es geliert, sonder darum, ob die Marmelade ein paar Monate haltbar bleibt.  Weiterer Anruf bei Rewe. Am Apparat der Stellv. Marktleiter. Wieder dieselbe Geschichte erzählt. Er geht zum Regal und erzählt mir, dass dort noch drei Pakete stehen, die das MHD 11/18 haben. Ich werde ungeduldig. Wollte ich wissen, wieviele Pakete dort noch stehen? Ich erzähle meine Geschichte noch einmal so, als hätte ich einen Erstklässler am Apparat. Und siehe da, er versteht mich. (Oh Mann). Dann kam seine Frage: „Und was soll ich da jetzt machen?“ Nun verließ mich fast meine Contenance. Ich nochmal: „Was tuen Sie, wenn ich morgen früh die Marmelade koche und sie nicht geliert, bzw. eine Konsistenz hat, die mir nicht gefällt.“ „Ach so, dann ersetze ich Ihnen den Zucker“. (er lacht) Ich: „Ich finde das nicht witzig. Es wurden 2 kg Erdbeeren verschnippelt, die möchte ich natürlich auch ersetzt bekommen.“ Er: „Ach so! Ja natürlich. Wenn Sie feststellen, dass das gewünschte Ergebnis nicht erreicht wird, kommen sie morgen früh und wir ersetzen Erdbeeren und Zucker.“ Na also, nun kommen wir auf einen Nenner.

Am nächsten Morgen begann ich ganz früh mit der Kochaktion. Es gelierte wunderbar. Der Duft, der durchs Haus zog war atemberaubend. 7 große Gläser mit wunderbarer Erdbeermarmelade. Den kleinen Rest im Schälchen aßen wir am Samstag Morgen auf einem Brötchen. Der Große verdrehte die Augen. Er dachte natürlich an seine Mädchen, äh ich meine unsere Mädchen. Die Gläser haben ihren Platz im Keller eingenommen. Sie stehen so, dass sie zuerst gegessen werden. Das Risiko mit dem MHD möchte ich nicht eingehen.

PS: Die zwei „Herzchen“ im Header fand ich im Erdbeerkörbchen.

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Der Hessentag in Rüsselsheim

wirft seine Schatten voraus. Dem Großen ist vergangene Woche ein Missgeschick mit der Zahnprothese passiert. Mitten durchgebrochen. Zum Glück gibt es noch einen Ersatz im Badezimmerschrank. Freitag Anruf beim Zahnarzt mit der Auskunft „heute haben wir nur bis 12.00 Uhr auf, aber sie können am Dienstag gleich kommen“. 09.15 h ist ja schon sehr zeitig für uns, aber wat mut, dat mut (wie Elke immer sagt). Wir fahren Richtung Rüsselsheim, alle Einfahrten Richtung Innenstadt sind gesperrt.  Nur die Anwohner dürfen mit Genehmigungsschein dort reinfahren. Also nächste Gelegenheit beim Schopfe gepackt und von anderer Seite an die Stadt herangeschlichen. Den Großen abgesetzt. Hier musste er nur noch ein paar Schritte laufen. Wir vereinbarten eine Zeit und ich düste wieder ab Richtung Einkaufsmarkt. Dort gab es Aprikosen, Weinbergpfirsiche und superschöne Duschtücher im Angebot. Nach dem Einkauf konnte ich ihn an besagter Stelle wieder aufgabeln. Er hat sich die Zeit ein wenig in der Innenstadt vertrieben, denn da war total „tote Hose“ angesagt. Die Geschäftsleute waren ein wenig genervt, wie er sagte. Es war nicht viel los. Nur ein paar Menschen, die vielleicht dort wohnen oder mit der S-Bahn reingefahen sind. Abholen sollte er die Beisserchen um 17.00 Uhr. Ich fragte zweimal, ob ich richtig verstanden hätte.“Du glaubst doch wohl nicht, dass ich im Feierabendverkehr Richtung Rüsselsheim fahre? Da kannst du allein fahren, oder mit der S-Bahn.“ Da ging im aber eine Riesenleuchte auf. „Nee, da fahre ich auch nicht. Dann sag das mal ab. Wir fahren morgen früh.“ Gesagt, getan.Am Mittwoch Morgen das gleiche Spiel. Vor einer Ampel staute sich der Verkehr bis an unsere Ortsgrenze. Irgendwann hatten wir es geschafft, absetzen, weiterfahren. Aber wir sind ja nicht von gestern. Ich habe dann einen Weg genommen, der ein wenig um die Innenstadt herum führt, aber ich bin ganz easy zu meinem Spargel- und Erdbeerenstand gelangt. Schnell alles eingekauft, Post für meine Mädels abgegeben, Apotheke gewesen und wieder zurück. Natürlich den verkehrsarmen Weg. Großen eingeladen und ab nach Hause. Ganz relaxt.

Morgen beginnt derHessentag 2017 in RüsselsheimWir sind total gespannt, was und wie es hier in unserer „Metropole“ abläuft. Es sind namhafte Künstler eingeladen, die hier Konzerte geben.  Hoffentlich hat Rüsselsheim Erfolg und kann nachhaltig von diesem Event profitieren. Es wäre zu wünschen, denn in der Vergangenheit kann die Stadt nicht mit den Großen mithalten. Zum Einkaufen fährt man einfach nach Mainz, Wiesbaden oder Frankfurt a.M.

https://www.hessentag2017.de/main-hessentag.html

Mein Feigenbaum

Wer erinnert sich noch an den Feigenbaum von der Atlantikküste. Ein Geschenk zum 60. Geburtstag. Ein kleines mickeriges Stöckchen. OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Mittlerweile steht er seit 4 1/2 Jahren hier bei uns auf dem Grundstück. Er entwickelte sich sehr gut und wurde in einen größeren Topf verfrachtet. Allerdings gaben wir ihm  Frühjahr die Freiheit. Ein geeignetes Plätzchen fanden wir auch. Schön geschützt durch Hecke und Mauer. Ein paar andere Pflanzen mussten jedoch dafür weichen. Mein „Helferlein“ machte dies möglich.

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Vor ein paar Tagen machten wir einen Rundgang durch den Garten und erlebten eine Riesenüberraschung.

 

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Ich war so happy, dass ich meinte „da kann ich ja im Sommer Marmelade kochen“ und das „Helferlein“ entgegnete „sicher kannst du auch welche verkaufen“. Ich bin so froh, dass er sich in unserem Garten wohlfühlt.

4 in a Box – Thema „rund“

Das ist ja prima,  dass sich die liebe Anne (http://anneliemüller.de/blog/) dieses Mal das dem Thema „rund“

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für die Box in dieser Woche ausgesucht hat.

Hier ist meine Box:

oben links: ein Osterkranz (heute gesehen bei Blumen Risse)

oben rechts: meine neue Power bank (am Wochenende geschenkt bekommen. Es hat die Form eines Macaron und ist mit einem Elch versehen. Ich liebe Macarons und Elche. Das hat sich meine Schwester gemerkt. Als sie im Elektronikladen dieses Teil sah, hat sie sofort an mich gedacht. Ich bin so happy damit.

unten links: Sonne und Mond (ein Mitbringsel meiner Schwägerin aus dem America-Urlaub im Jahr 2000, als wir für 4 Wochen ihren Airdaile Terrier gehütet haben)

unten rechts: fotografiert im Garten des Seniorenheims. Dort haben wir am Wochenende unseren Vater/Opa/Uropa besucht. So schöne Blüten. Leider weiß ich nicht, wie dieser Strauch heißt.

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Sicher kennt sie ein Jeder

die Nanas, die üppigen, bunten Frauenkörper von Niki de Saint PhalleIMG_20170323_140415.jpgIch mag diese Figuren, habe schon einige gesehen, z.B. in Hannover oder in Luxemburg, ich glaube in Berlin stand auch irgendwo eine. Was ist allerdings nicht wusste, bzw. mich auch nie damit auseinander gesetzt habe, war bzw. ist  die Künstlerin, die diese Werke geschaffen hat. Durch Zufall habe ich von der Ausstellung in den Opelvillen in unserer Nachbarstadt gehört und jemanden gefunden, der mit mir diese Ausstellung besucht hat. Meine Nachbarin und Turnschwester Heidi ist ebenso begeistert von diesen Werken. Sie brachte zu diesem Kaffeenachmittag noch ihre Freundin aus Idar-Oberstein mit. Wir genossen 1,5 Stunden Führung mit einer Kuratorin, die so kurzweilig die Werke erklärte und aus dem Leben von Niki de Saint Phalle erzählte. Diese Führung war unbedingt von Nöten, sonst hätte man die vielen Aufzeichnungen und Bilder nicht verstanden. Eine großartige Künstlerin, die sich mit ihren Werken therapiert hat.

Hier https://de.wikipedia.org/wiki/Niki_de_Saint_Phalle kann man einiges über ihr Leben nachlesen. Ein kleiner Auszug aus der Ausstellung (man sollte eigentlich nicht fotografieren – ich habe das nicht mitbekommen, aber sehr diskret gearbeitet). IMG_20170323_144328.jpg

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Ihre größte „Nana“ realisierte sie zusammen mit Jean Tinguely 1966 vor dem Stockholmer Moderna Museet. „Hon − en katedral“ (schwedisch: „Sie − eine Kathedrale“) nannten sie die 29 Meter lange liegende Plastik eines Frauenkörpers, der durch die Vagina erkundbar war. Diese „Nana“ beherbergte in ihrem Innern unter anderem ein Kino, eine Liebesnische im Bein, eine Milchbar in der Brust und eine mechanische Gebärmutter im Bauch. Dies war auch Nikis ironischer Kommentar zum tradierten Idealbild der Frau.Bildergebnisgeliehen aus dem www.

Nach diesem sehr interessanten Rundgang wurden wir in das Standesamt der Stadt Rüsselsheim zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Dort entwickelte sich eine muntere Kaffeerunde. Es war ein wunderschöner Nachmittag in geselliger Runde. Ich bin total beseelt nach Hause gekommen.

Sehr schön, aber anstrengend

war unser Wochenende. Wir bekamen Besuch von zwei 18-jährigen Australiern. Der eine aus meiner Verwandtschaft, der älteste Enkel meiner Cousine, der andere, sein Freund. Sie haben in drei Wochen Amsterdam, Berlin, München, Neuschwanstein, Mannheim und Raunheim besucht. Von uns wurden sie am Samstag in Mannheim beim Onkel abgeholt. Danach gleich nach Mainz. Einmal Marktfrühstück, d.h. Weck, Worscht und Wein, nein Wein haben wir nicht getrunken. Aber so ein Stück warme Fleischwurst aus dem Kessel ist schon gut. Das hat ihnen auch geschmeckt. Aber satt waren sie davon nicht. Beim Bäcker noch ein Stück Kuchen reingeschoben. Nach dieser Stärkung schauten sie sich sehr wissbegierig den Dom an und waren sehr beeindruckt. Nach einem kleinen Bummel durch die Altstadt noch ein Besuch im Gutenberg Museum. Wir hängten ihnen einen Englisch-Guide um und jeder ging seiner Wege. Nach gut 1,5 Stunden trafen wir uns am Ausgang wieder. Sie hatten sich soviel zu erzählen. Zuhause gab es dann ein verspätetes Mittagessen und wir mussten eigentlich nur noch ausruhen. Sonntag Vormittag, nach einem guten Frühstück fuhren wir Richtung Rheingau und nach Rüdesheim. (das hatte die australische Oma empfohlen). Im Winter ist da allerdings tote Hose. Niederwalddenkmal ist ein Muss und die Drosselgasse nicht zu vergessen. Da hatten die Buben auch schon wieder Hunger. Somit stand ein Restaurantbesuch an. Alles sehr lecker. Wir hätten ihnen gern mehr gezeigt, aber wie gesagt im Winter ist nix los. Am Montag wollten sie gern noch eine Ritterburg sehen, eine Burg am Rhein. Wie gut, dass es Internet gibt, denn dort erfuhren wir schon im Vorfeld, dass die bis auf die Marksburg alle geschlossen haben. Die Saison beginnt erst Ende März. Na gut, dann eben Marksburg. Sie waren so happy, alte Räume, alte Gemäuer und vor allen Dingen Ritterrüstungen zu sehen. Wer es nicht weiß, die Marksburg ist eine der Burgen, die nie zerstört wurde. Sehenswert

http://www.marksburg.de

Nach einer kleinen Fahrt durch das Mittelrheintal meldete sich schon wieder der Magen. Wir fanden ein schönes Restaurant, direkt gegenüber des Loreley-Felsens. Blondi war allerdings nicht da. Gut gestärkt konnten wir so den Heimweg antreten. Als wir zu Hause ankamen, gaben wir den beiden Gelegenheit ihr Gepäck in Ordnung zu bringen und nach dem Abendessen konnten wir auch die Füße hochlegen. Die Abende zuvor wollten sie gern Fotos von unseren Städtereisen sehen, z.B. Paris, Rom und Istanbul sehen. „Da wollen wir auch hin“, war ihre Meinung. Aber in drei Tagen ist das leider nicht machbar.  Heute Morgen haben wir sie zum Airport gebracht und am Schalter „abgegeben“. Sie waren sehr beeindruckt vom Frankfurter Flughafen. Ihr Flieger ging zur geplanten Zeit in die Luft und wir konnten unser Haus wieder für uns einnehmen. Was sind wir doch so froh, die kleine Wohnung im Erdgeschoss zu haben. Dort haben haben wir sie einquartiert und sind uns in unserer Wohnung nicht in die Quere gekommen. Wunderbar! Es war sehr schön, die Beiden hier zu haben, und wir sind froh, dass die Familienbande nach Australien nicht abreißen. Es gibt ja noch mehr Enkelkinder bei der Cousine. Aber bitte, schickt sie nicht mehr im Winter nach Deutschland.  So jetzt muss ich mal ein kleines Schläfchen machen.

Heute vor 39 Jahren

waren wir aufgeregt. Unser Hochzeitstag. Es war sehr kalt und hatte geschneit. Wir waren heute Morgen der Meinung, dass wir es bis jetzt ganz gut gemeistert haben. Lassen es weiter so laufen, dann ist alles gut. Nachdem wir den Geburtstag vom Großen gestern zu Hause verbracht haben, werden wir heute mit Freunden essen gehen. Unser Opa feiert heute seinen 89. Geburtstag. IMG_20170204_142540.jpg

Den Jahresabschluss

begingen wir in unserem Pantoffelkino. Aus unserem Weihnachtsurlaub im Pfarrhaus an der Atlantikküste kam ich leider „sehr“ krank zurück. Antibiotika, Hustensaft, Ibuprofen, Nasentropfen kamen zum Gepäck hinzu. Der französische Arzt stellte die Diagnose „einseitige Bronchitis, ganz weit unten“. Das merkte man bei den Hustenanfällen, vor allen Dingen in der Nacht. Ich hustete mir die Seele aus dem Leib (wie man so sagt). Verlängern konnten wir nicht, da das Domizil bereits an unserem geplanten Abreisetag wieder belegt wurde. Nun war das Auto gepackt und wir hatten auch keinen Nerv noch einmal für 1-2 Tage ins Pfarrhaus einzuziehen. Der Rückweg gestaltete sich ganz easy. Der Große musste natürlich den Löwenanteil der Fahrerei übernehmen. Von 6,5 Std. schaffte ich gerade mal 1 Stunde. Belohnt wurden wir, wie schon im Oktober, mit einem leckeren Abendessen im Kartoffelhaus „Papaterie“. Ich aß sogar wieder das gleiche Gericht und es schmeckte mir trotz Erkältung hervorragend. Geschlafen haben wir auch recht gut und konnten gestärkt am nächsten Tag den Rest der Reise antreten. Knappe 4 Stunden. Die sind wir in einem Rutsch durchgefahren. Was war ich froh, mein Bett, mein Sofa zu sehen. Dort lag ich die nächsten 2 Tage abwechselnd. Den Silvesterabend mussten wir schweren Herzens absagen. Die Freunde waren auch sehr traurig. Alles Jammern half jedoch nichts. So machten wir es uns nach einem leckeren Abendessen vor der Flimmerkiste gemütlich. Wir haben noch nie Silvester vor dem Fernseher gesessen, eine ganz neue Erfahrung. Und dann noch mit Mineralwasser. Das hatte jedoch einen Vorteil. Gestern waren wir nicht müde, hatten keinen Kater bzw. fühlten uns nicht kaputt. Hat auch was für sich.   Um 24.00 h wurde hier geknallt, das haben wir noch nie erlebt. Es ging bis 00:45 h ohne Unterbrechnung. Mein Gott, was wurde da in die Luft gepulvert. Gegen 01:00 h konnte man endlich schlafen gehen. Heute Morgen konnten wir unser neues Auto in der Opelstadt abholen, d.h. 9 Monate altes Auto durch die Waschanlage, schnell saugen und vorfahren. Neues Auto mitnehmen. Da es heute Morgen hier ein wenig geschneit hat, haben wir es noch gar nicht genießen können, sondern erst einmal in die Garage gestellt. Es gibt ein wenig Neues, an das wir uns noch gewöhnen müssen. Anderes Modell, Schlüssel nur noch als Funkkontakt, anderes Cockpit, andere Ablageflächen, Onstar-Funktion (müssen wir noch aktivieren, erstmal aufmerksam lesen).

http://www.opel.de/onstar/onstar.html?ppc=GOOGLE_700000001313749_71700000013876773_58700001122675989_p10090592436&gclid=CIGNjPS1o9ECFY3BGQodnIYHyQ&gclsrc=ds

Das war unser Start ins Neue Jahr. Vorgenommen haben wir uns nichts. Wir haben resümiert und festgestellt, dass 2016 gar nicht so schlecht für uns gelaufen ist und wenn es so weitergeht, sind wir zufrieden.