Für unseren Garten

Mit einer Kondolenzkarte für meinen Vater bekamen wir ein Geldgeschenk, um in unserem Garten etwas zu pflanzen, was uns Freude macht und an ihn erinnert. Er mochte unseren Garten. Nicht die Arbeit darin, aber auf der Terrasse sitzen, lesen, Kreuzworträtsel raten und gemütlich ein Bier trinken, oder auch Rummykub spielen. Nun sind seit der Beisetzung knapp drei Wochen vergangen und der Alltag ist so gut wie, wieder eingekehrt. Ich möchte wieder einen Rosenstock in unserem Garten haben. Unsere Tochter war vor ein paar Jahren sehr sauer, als wir alle Rosen aus dem Garten verbannten. Sie waren sehr alt und hatten alle eine Krankheit, die Läuse waren ja noch das wenigste. Auf jeden Fall habe ich eine wunderschöne Rose entdeckt, und zwar hat plattlandtage ein wunderschönes Profilbild in ihrem Smartphon. Diese wunderschöne Rose heisst Marie Curie und sieht so aus:

ausgeliehen aus dem WWW.Rosenhof-Schultheis.de

Sie sieht wunderschön aus und duftet wunderbar. Da wir in absehbarer Zeit nicht mehr zu diesem Rosenhof gelangen, habe ich mir meine Wunschpflanze bestellt. Sie wird Ende Sept/Anfang Okt. geliefert. Ich freue mich riesig darauf. Schmücken werden wir diesen Platz mit einem Obelisk. Den wünsche ich mir zum Geburtstag. Ich habe ein Glück, der ist nämlich Ende September. Sobald alles da ist, werde ich berichten.

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Erntedank

Nach den Aufräumarbeiten und einem kleinen Mittagschläfchen konnten wir den Kaffee nicht auf der Terrasse trinken. Es regnete in Strömen. Also dann indoor. Eine halbe Stunde später prasselte die Sonne vom Himmel, dass es wehtat. Es ist so verrückt. Da konnten wir wenigstens noch unser Mittagessen für morgen ernten.

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Das dritte Körbchen mit Bohnen bekam gleich der Nachbar in die Hand gedrückt, sowie ein Körbchen mit Tomaten. Der hat sich ein Bein abgefreut, dabei bekommt er in jedem Jahr die Böhnchen. Er passt in unserem Urlaub aufs Haus aus und seine Frau leert den Briefkasten. Da sie keine Mitbringsel möchten, machen wir es so immer gut.

jungrentnerin

ist nun mit dem Großen allein zu Haus. Heute Morgen musste ich die Kinder um 7.30 h wecken. Sie wollten gar nicht aufstehen. Die große meinte „wenn ich aufstehe, muss ich mitfahren“, die kleine sagte „Oma komm kuscheln, sonst kann ich nicht aufstehen“. So hüpfte ich von Bett zu Bett, redete ihnen gut zu, obwohl ich ja auch traurig war und meine Tränen zurückhalten musste. Der Große ist gar nicht erst in das Schlafgemach der Kinder gekommen, er hat so ein weiches Herz, der wäre gleich zerflossen. Aber wat mut, dat mut. Ich begleitete die Mademoiselles ins Bad und wieder zurück zum Anziehen. Sie aßen mit Müh und Not ein Marmeladenbrot und guckten uns ständig mit traurigen Augen an. Kurz vor 9.00 h war es dann soweit. Die Tochter rief zum Aufbruch. Der Kater bekam seine Reisetablette, versteckt in einer Scheibe Salami und jeder trug noch eine Tasche, oder Rucksack bzw. Stofftiere zum Auto. Vollgepackt bis oben hin. Jeder noch einen dicken Drücker und dann aber schnell los, bevor es zur Überschwemmung kam.Wir sind ganz tapfer zum Haus gegangen und es kam uns eine gähnende Leere entgegen. Vor der Endreinigung der „Ferienwohnung“ gab es noch einen Kaffee, eine Scheibe Brot und unsere geliebte Tageszeitung, die wir in den vergangenen Wochen nur im Stehen und kurz gelesen haben. Danach legte ich los mit dem Waschen der Handtücher, Bettwäsche usw., Putzen der Wohnung und des Kellers (dort stand das Katzenklo). Aufräumen des Hobbyraums (dort haben die Kinder mit der Küche und den Barbies gespielt). Gegen Mittag wärmte der Große einen Eintopf. Wie gut, dass man immer eine Mahlzeit eingefroren hat. Danach konnte ich schon wieder die Betten beziehen, denn in ein paar Tagen kommt der nächste Besuch. Der große Sohn des Schwiegersohnes kommt mit seinem Cousin aus dem Elsass mit dem Fahrrad zu uns. Wir sind gespannt, wie die zwei hier ankommen. Nun machen wir uns ein Fläschchen Wein auf und genießen die Ruhe in unserem trauten Heim.

Neue Bezüge

für unsere Sitzkissen. Vor ein paar Jahren kaufte ich 2 Frotteebezüge für unsere Sitzkissen auf der Terrasse. Die haben wir drauf, weil wir bedingt durch das Schwimmbad sehr oft in Badekleidung (trocken) dort sitzen und auch ein wenig schwitzen. Um die Kissen ein wenig zu schonen gibt es diese Bezüge. Die waren nun ein wenig in die Jahre gekommen, ausgeblichen und an einer Stelle ein wenig durchgesessen bzw. dünn. Ich wollte neue. Immer wieder in die Angebote geschaut bei Aldi und Lidl oder sonst wem. In diesem Jahr gab es die nur für die Liege. Als ich mit der kleinen Schwester unterwegs war, schaute ich nach einem Stoffgeschäft, um dort evtl. Frottee oder ähnl. zu finden. In ganz Offenbach kein Geschäft. Abends im Internet geschaut. Dort wurden wir fündig. Fertig gibt es diese Teile auch, aber knapp 30,– € für ein Stück wollte ich nicht bezahlen. Bei meinem Kegelstammtisch fragte ich eine Näherin, ob sie mir diese Teile zurecht nähen könnte, wenn ich mir den besagten Stoff schicken lassen würde. Das wollte sie wohl gern für mich machen. Am nächsten Tag gab es die sogenannte Wochenendlektüre der hiesigen Supermärkte und siehe da, bei Rewe sollte es Velour-Duschlaken im Angebot für 7,99 € geben. Man, das war doch die Idee. Die schaute ich mir an und kaufte sofort 4 Stück. Ein Termin für die Näharbeit wurde ausgemacht und an einem Tag mit 35 °C machte ich mich auf den Weg. Meine liebe Brigitte setzte sich sofort an die Maschine, damit ich mit fertiger Ware den Heimweg antreten konnte. Ich bin so happy, denn diese Auflagen sehen so schön aus und sind sehr angenehm, wenn man drauf sitzt. IMG_20170620_171858.jpg

dav

Adventskalender 2016

Ich haben fertig!!! Ich mache wie immer den ultimativen Adventskalender für meine Mädchen. Beim Besuch der Tochter mit Familie waren wir ja schon im August bei unserem Bummel durch das MTZ fündig geworden. Das war der Beginn des Adventskalenders. Da wir ja gegen Ende September wieder Richtung Westen fahren, war es jetzt meine Aufgabe noch ein paar nützliche Dinge zu erwerben. Der Hauptgrund liegt natürlich darin, Portokosten zu sparen.  Ein 2 kg- Paket kostet bei DPD 15,60€. Diese Kosten kann ich natürlich in ein paar Geschenke investieren. Gestern nach dem Zahnarztbesuch bin ich noch ein wenig durch Rüsselsheim geschlendert und auch hier fündig geworden. Nun habe ich für jedes Kind 16 Kleinigkeiten, also 32 kleine Geschenke zum Einpacken.  Es fehlen nun noch 16 Päckchen. Die werden aufgeteilt in Süßigkeiten. Hier gibt noch keine Weihnachtsmänner bzw. Weihnachtsartikel in den Geschäften, somit muss die Pfarrfrau auch ein wenig dazu beitragen, dass meine Mädchen ab dem 01.12. glänzende Augen bekommen. Ich habe gerade noch einmal alle Dinge angeschaut und es hat mir wieder soviel Spaß gemacht. Vorher hatte ich nämlich einige Bedenken, dass ich für jedes Mädchen etwas geeignetes finden werde. Aber wenn man erst einmal angefangen hat, läuft es auch ganz gut. Der Große hat vorhin auch große Augen gemacht und gesagt „wie schön, dass du das wieder geschafft hast und so goldige Dinge.“ Darüber habe ich mich auch sehr gefreut.

Ist bügeln schön?

Vor ein paar Tagen war im Blog von plattlandtage  https://plattlandtage.wordpress.com/2016/08/25/ist-buegeln-schoe      folgendes zu lesen. Ich finde bügeln auch nicht schön. Aber es gibt Dinge bzw. Kleidungsstücke, die würde ich nie anziehen, ohne sie gebügelt zu haben. Ich bin so froh, dass der Große keine Oberhemden/Anzughemden mehr benötigt. Jahrelang stand ich, meistens sonntags vor dem Fernseher, und bügelte die Hemden für die nächste Woche. Jetzt sind es ab und zu ein paar Freizeithemden. Einige sogar, die er ohne Bügelei anziehen kann. Blusen gibt es bei mir nur noch ganz selten. Es gab mal eine Zeit, da spielte die komplette Familie Tennis und die Tennishemden mit Mikrofaser waren noch nicht erfunden. Da grummelte ich schon sehr. Man bügelte sich einen Wolf an einem T-Shirt für 1 Stunde Tennisspielen. Heute bügele ich nur noch alle 2 Wochen. Jeder hat genug zum Anziehen, so dass ich nicht extra für ein paar Shirts das Bügelbrett aufstellen muss. Eigentlich wollte ich euch dieses Bild hier zeigen. Das ist meine Bügelstation, aber wie man sieht, kann sie auch nicht alles!Bügeln

 

Ballast abwerfen – Ausmisten

diese e-Mail bekam ich soeben vom GMX. Wir haben das vergangene Tage wieder getan. Ballast abgeworfen. Die Freundin unserer Tochter, welche auch ihre Trauzeugin und die Patin der großen Enkeltochter ist, ist mit ihrem Angetrauten umgezogen. Eine schöne Wohnung auf dem Anwesen der Großeltern und Eltern. Die Großeltern sind verstorben und die Eltern haben sich ein altersgerechtes Haus gebaut. Eben diese besagte Freundin hat drei Kaninchen. Vor ein paar Wochen, als wir von dem Umzug erfuhren, fragte ich ganz spontan, ob sie denn einen Hasenstall fürs Freie gebrauchen könne. Da war sie ganz begeistert. Somit ist nun der Hasenstall, den unser Schwager vor gefühlten 25 Jahren baute, umgezogen. Bei uns stand er seit 14 Jahren im Hof und wurde für Anzündholz und anderes benutzt. Wir sind froh, dass er noch einmal seiner eigentlichen Funktion zugeführt wird und seinem ursprünglichen Zweck dient. Wir hoffen, dass die Häschen sich darin wohlfühlen. Leider habe ich kein vorher/nachher Foto gemacht. Vielleicht kann ich irgendwann mal eins nachliefern.

Abschied mit Tränen

Heute Morgen klingelt um 6.45 h der Wecker. „grrrr“ Aufstehen!!!!! Ich wecke unsere Goldlocke. Heute hätte sie wohl ein wenig länger geschlafen. Erstmal ’nen Kaffee. Im Erdgeschoss ist auch schon was zu hören. Als wir runtergehen steht der Kater in der Tür und mault. Er hat seit gestern Nachmittag nichts mehr zu fressen bekommen. Der Flur steht voll mit Gepäck und Gedöns (Auszug aus Ägypten oder so ähnlich). Es gibt noch ein kleines Frühstück, wer möchte, und dann geht es los mit Packen. Der Schwiegersohn beherrscht das ganz gut. Die Kinder sind aufgeregt. Der Kater versteckt sich unter dem Sofa, er hatte vorher schon das Gepäck so kritisch beobachtet. Ich packe ihn, einmal knuddeln und dann ab in den Transportkorb. Großes Miauen und Jaulen. Seine Reisetablette hat er nicht gegessen, trotz Wurst und Schinken. Selbst schuld. Und dann… stehen wir da und es geht ans Verabschieden. Die Kinder sausen nach einem Küsschen in die Kindersitze, Oma und Opa weinen, sogar die Tochter, die sonst immer sehr tapfer ist, weint. War wohl doch schön bei Mama und Papa – mal wieder Kind zu sein. Dann alle ins Auto und es fährt los. Da stehen wir  und winken. Nun heißt es wieder Mama und Papa allein zu Haus.

Am Montag kam die Patin von Goldlocke direkt von der Arbeit zu uns und bespaßte die Kinder im Schwimmbad. Wir konnten noch einmal ungestört erzählen. Gestern hatten wir sechs noch einmal einen wunderschönen sonnigen Tag mit ganz viel schwimmen, erzählen, lachen und ganz viel Spaß. Die Kinder sind ins Bett gefallen. Dann wurde noch ein wenig Olympia geschaut. Was für ein aufregender Tag.

Jetzt bin ich dabei die Wohnung im Erdgeschoss wieder herzurichten. Nach drei Wochen gibt es ganz schön was zu tun. Vor allen Dingen Berge von Handtüchern aus Bad und Garten. Bettwäsche usw. Aber ich werde alles nach und nach abarbeiten. Jetzt staubwischen, saugen und einmal feucht durchwischen. Den Großen habe ich zu den Jungs auf den Tennisplatz geschickt. Dort gibt es heute Gegrilltes zum Mittagessen. So hat er ein wenig Unterhaltung (er ist sehr traurig, dass alle wieder weg sind) und steht mir nicht auf den Füßen.  Alla bis dann – ich muss weitermachen –

Heute Ausruhtag …. oder auch nicht

Da es heute recht kühl und nicht sonnig ist, der Große einen Akupunktur-Termin hatte, wird heute das Haus gehütet. Einmal alles gesaugt, einen Teil der Betten bezogen, Waschmaschine läuft, Trockner bemüht sich und die Frauen laufen geschäftig von einem Stockwerk ins andere. Nach dem Mittagessen ist Ruhe angesagt. Der Große schläft, der Schwiegersohn bearbeitet sein neues Notebook, die Tochter liest, Goldlocke malt und liest die Bücher aus der Bücherei, Oma steht im Hobbyraum und bügelt, die kleine Enkelin spielt mit der Spielküche. Oma muss ständig irgendetwas probieren und trinken. Kaffee habe ich für eine Woche im voraus getrunken. Nun werde ich auch mal die Füsse ein wenig hochlegen. Heute Nachmittag werden wir noch einen kleinen Spaziergang machen und den Wildschweinen die restlichen Karotten bringen. Vielleicht ist noch ein kleiner Schlenker über den Spielplatz dabei. Morgen ist ja, wie gesagt, Zoo-Tag.

Es könnte jetzt mal aufhören

Heute Morgen sah das Wetter auch nicht sehr einladend aus. Die Tochter und ich machten uns auf den Weg in die Nachbarstadt ins neue Einkaufszentrum. Es mussten noch einige Artikel für das Wochenende eingekauft werden und der Spießbraten für Sonntag musste in Auftrag gegeben werden.  Die bestellten Hähnchen waren auch um 10.30 h fertig. Die gab es heute Mittag zu essen. Man glaubt ja nicht, was so kleine Mädchen essen können. Um die Mittagszeit setzte dann der Regen wieder ein. Zuerst gab es mal einen Kaffee zum Wachhalten und das geliebte Goûter für die Kinder. Nach dem Gesellschaftsspiel aus Omas Fundus hatten die Kinder gähnende Langeweile. Da hatte Opa die rettende Idee.

  • „Wir gehen mal in den Keller“,
  • „oh ja, in den Keller, was gibt es dort Opa?“
  • „da lasst euch mal überraschen“

Alle drei kamen mit einem Puppenhaus nach oben, das ich kurz nach Weihnachten in einem Schreibwarengeschäft erstanden habe. Es stand dort als Deko während der Weihnachtszeit. „Zu verkaufen“, stand auf dem Schild. Da kam mir die rettende Idee, das ist was für die Ferien. Der Preis von 15,– € war akzeptabel. Der Große meinte gleich, nachdem ich ihn fragte, nimm das mit. Ich wieder in den Laden und sprach den Ladeninhaber an. Für „10,– € würde ich es nehmen“, gesagt, getan. Das Puppenhaus war unser. In einem Karton waren noch die Möbel aus der Kinderzeit unserer Tochter vorhanden. Was hatten die zwei für einen Spaß. Sie haben es so schön eingerichtet. Alle Achtung! Wir sind begeistert.

@Foto gibt es morgen