Nachtrag zu Feigenbaum

Leider hat mein Feigenbaum zwei kalte Nächte ertragen müssen. Die oben ausgetriebenen Blätter sind erfroren. Ich hatte jedoch keine Gelegenheit mehr, mich um ihn zu kümmern, da wir schon auf gepackten Koffern saßen. Wir sind seit Montag Nachmittag wieder zu Hause. Alles steht an seinem Platz, Koffer stehen im Keller, Wäsche hängt im Keller bzw. liegt teilweise schon wieder im Schrank. Heute Morgen schien schon sehr früh die Sonne und ich schaute mir mal das Blütenmeer an unserer Terrasse an. Herrrrrlich.

Den Feigenbaum hat es jedoch ganz schön erwischt ebenso meinen Schlitzahorn. Ich hoffe, dass sich beide wieder erholen. Dafür haben sich die Tomatenpflanzen am Küchenfenster toll entwickelt. Der Nachbar hat sich 2 Wochen liebevoll um sie gekümmert und hat gleich eine Schubkarre der Ernte angemeldet 🙂

Mein Feigenbaum

Wer erinnert sich noch an den Feigenbaum von der Atlantikküste. Ein Geschenk zum 60. Geburtstag. Ein kleines mickeriges Stöckchen. OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Mittlerweile steht er seit 4 1/2 Jahren hier bei uns auf dem Grundstück. Er entwickelte sich sehr gut und wurde in einen größeren Topf verfrachtet. Allerdings gaben wir ihm  Frühjahr die Freiheit. Ein geeignetes Plätzchen fanden wir auch. Schön geschützt durch Hecke und Mauer. Ein paar andere Pflanzen mussten jedoch dafür weichen. Mein „Helferlein“ machte dies möglich.

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Vor ein paar Tagen machten wir einen Rundgang durch den Garten und erlebten eine Riesenüberraschung.

 

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Ich war so happy, dass ich meinte „da kann ich ja im Sommer Marmelade kochen“ und das „Helferlein“ entgegnete „sicher kannst du auch welche verkaufen“. Ich bin so froh, dass er sich in unserem Garten wohlfühlt.

Schnell noch….

ein paar Blätter gekehrt, gesaugt, aufgehoben. Nun ist er da, der Herbst und wir ärgern uns über die doofe Eiche auf dem Nachbargrundstück, deren Blätter zu uns rüber wehen. Eigentlich wissen wir das ja schon seit Jahren, aber immer wieder kommt so etwas hoch. Ich denke, das liegt daran, dass die Nachbarin das ganze Jahr nichts im Garten macht. Wir hegen und pflegen und hinter der Hecke liegt alles im Schlaf. Selbst der Rasen wird alle 4 Wochen von einem Gärtner im Schnelldurchgang gemäht – es ist gar kein Rasen – es ist eine Wiese. Aber nichts desto trotz, unser Grundstück ist im Moment sauber. So können wir unsere kleinen Koffer packen und morgen früüüüh (06.00 h) ganz entspannt in den Bus einsteigen und uns Richtung Provence fahren lassen. Das Wetter dort soll recht gut werden. Alors, a bientôt, bon journee, un agréable week-end

Pflaumenernte

Nachdem ich nun 3 Bleche Hefekuchen mit Pflaumen, 7 Gläser Pflaumenmarmelade mit Amaretto, 4 Gläser 3-Frucht (Nektarine, Weinbergpfirsich + Pflaume) gekocht bzw. gebacken habe, ist nun Schluss mit lustig. Heute noch einmal die Nachbarin mit 3 kg beglückt und den Rest hängen gelassen für die „Kinder“. Hoffentlich halten sie bis Donnerstag durch. Zt. windet es sehr und donnert ein wenig, dunkel ist es auch. Also ich habe genug von der Pflaumenernte. Allerdings war der Kuchen wieder köstlich. Allen, die hier vorbei schauen eines schönes Wochenende.

Update vom Handkäs mit Musik

Nachdem wir eine ganze Stunde zu früh vor der Tür standen, ziemlich ratlos auch noch, weil wir nicht wussten in welche Richtung wir gehen müssen, um evtl. einen Kaffee zu trinken. Flott wie ich bin, ging ich auf der gegenüberliegenden Seite in den Blumenladen und fragte den netten Herrn nach einer Möglichkeit zum Kaffeetrinken. „Ich habe gerade leider keinen“, meinte er lustig und drückte mir einen Flyer in die Hand. „Das Cafe ist neu und nur ein paar Schritte von hier. Ich natürlich glücklich, denn ich hatte an diesem Nachmittag noch kein Koffein. „Mir nach“, sprach ich zu den anderen vier Herrschaften. „Wo gehen wir denn hin?“, „lasst euch überraschen“. So liefen wir im Schneckentempo bei 31° C los und kamen wirklich nach ein paar Schritten an eine alte Hofreite. Im Hof standen Tische und Stühle sowie Sonnenschirme. Eine lustige Runde älterer Damen begrüßte uns freundlich. Die Chefin stellte ganz schnell zwei Tischchen zusammen und brachte uns herrlichen Kaffee – so frisch und heiß. Hmmm ich liebe heißen Kaffee. Es war so gemütlich dort, von der Straße hörte man nichts. Wir schauten uns das nette Lädchen an und die Inneneinrichtung des Cafes. Alte Möbel mit neuen kombiniert, dekoriert mit alten Kaffeekannen und modernen Kerzenleuchtern, sehr liebevoll. Schöner noch als der Link es zeigt: http://www.pension-rosalie.de/index.php/de/cafe

Wir lobten die Besitzerin und versprachen auf jeden Fall wieder zu kommen, um auch ihren Kuchen genießen zu können. Um 16.55 h machten wir uns zurück auf dem Weg zum Frankfurter Hof (mit dem besten Handkäs im Rhein-Main-Gebiet). Der Handkäs wieder so lecker. Die Vegetarierin aß ein Omlett mit Pfifferlingen . Den 3 ltr. Bembel schafften wir gestern irgendwie nicht. Wasser ging weg wie nix, das lief allerdings auch aus allen Poren . Trotz dieser Hitze war die Bude sowie der Garten voll bis auf den letzten Platz. Als wir um 20 h gingen lauerten schon die nächsten Gäste. Es war wieder ein schöner Nachmittag unter Freunden, wie man so schön sagt.

Watergym at home

Meine diensttägliche Shiatsu-Stunde haben wir heute in unser Schwimmbad verlegt. Mit der Übungsleiterin waren wir zu fünft. Wir hatten so einen Spaß. Die Nachbarschaft hat uns sicherlich trotz Fluglärm hören können. Auf jeden Fall wurden auch die Lachmuskeln in Anspruch genommen. Nun beginnt die Sommerpause bis zum 16.08. Die Damen fragten gleich nach, ob wir bei schönem Wetter wieder eine Stunde bei uns abhalten könnten. Na logisch. Bilder kann ich leider von unserem „Wasserballett“ nicht zeigen. Der Große hat sich eine Stunde lang nicht blicken lassen.

Tomaten

Bei meinem letzten Treffen mit den Dienstagsfrauen sprachen wir über unsere Gärten, Erträge (bis jetzt noch keine) und die bevorstehende Fäule an den Tomaten durch die nasse Witterung. Da gab mir eine Gärtnerin diesen Tipp:

http://www.krautundrueben.de/kraut-und-braunfaeule

Ich konnte bisher bei den Tomaten -glücklicherweise- noch keine Veränderungen feststellen, aber ich bin auf jeden Fall gewappnet. Sie schwor auf diese Behandlung, da in ihrem Kleingartengelände schon einige Gärtner damit Erfolg hatten.

Faxen dicke

Gestern hatte ich die Faxen dicke, wie die Hessen sagen. Übersetzt: Jetzt reicht’s. Kurz nach dem Gewitter bin ich noch einmal raus und habe an meiner Blumenterrasse Schneckenfallen, d.h. Behälter mit Bier aufgestellt. Und siehe da, heute Morgen konnte ich ca. 20 Stück entsorgen. Heute Abend gibt es die nächste Fuhre. Der Große jammert dann immer „das schöne Bier“, dabei trinkt er gar keins und Eins, dessen Dose 0,39 € kostet ganz bestimmt nicht. Meine Antwort: „Gönne doch den Schnecken auch mal was Gutes. Ich kann ja nichts dafür, wenn sie darin ersaufen, weil sie den Hals nicht voll kriegen.“

Von A bis Z

Seit 2 1/2 Wochen bin ich dabei den Garten von Wildkräutern (früher sagte man Unkraut) zu befreien, die Tomaten zu pflanzen, die Bohnen zu legen, den Zucchinipflanzen ein schönes Plätzchen zu suchen, die Kartoffeln zu häufeln. Vor ein paar Tagen war ich dann bei Z angekommen und was soll ich sagen, morgen oder in den nächsten Tagen fange ich bei A wieder an. Aber im Großen Ganzen sieht der Garten recht passabel aus. Die Beete sind bestellt, die Blumen blühen, was das Zeug hält und die Balkonkästen haben auch ihren Platz eingenommen. Von Unwettern sind wir bisher verschont geblieben und hoffen, dass es auch so bleibt. Wenn man da in die Nachbarregionen schaut, bekommt man ein mulmiges Gefühl. Gestern haben wir dann unser Schwimmbad in Angriff genommen. Plane runter und auf dem Rasen liegend mit ganz viel Wasser und Schrubber gesäubert. Sie hängt jetzt über dem Geländer der Kellertreppe zum Trocknen. Da es ja einmal am Tag regnet, wird sie da noch ein paar Tage hängen. Gestern hatte das Wasser 16°C – heute schon 19° C. Das Wasser sieht gut aus, es wird mehrmals täglich umgewälzt – es waren doch tatsächlich Kaulquappen auf der Winterplane. Igitt    Wir hoffen, dass wir bald das erste Bad genießen können, vor allen Dingen nach getaner Gartenarbeit. Die Gartenhäuser sind frisch gestrichen, die sehen auch wieder sehr schön aus. Den Boden der Terrasse sowie des Balkons müssen wir noch mit einem Schutzlack versehen, dafür muss es jedoch mehrere Tage trocken sein. Das ist zur Zeit recht schwierig. Ich wünsche allen Gartenbesitzern viel Freude in ihrer grünen Lunge und ganz viel Spaß und Energie bei der Arbeit 🙂

PS: Vorhin bin ich den Schnecken mit Schneckenkorn zu Leibe gerückt. Die Dahlien waren schon wieder angefressen und die Bohnen strecken schon ihre kleinen zarten Blättchen raus. 3 kleine Tomaten habe ich auch schon gesehen. *freu*