Zwei Erfolge an einem Tag

das ist der Hammer. Gestern Morgen hatte der Große das Finale beim Zahnarzt. Die Prothese sollte mit den Implantaten verbunden werden. Gedacht war, die Prothese morgens hinzubringen und nachmittags wieder abzuholen. Irgendwann bekam ich eine whattsApp, das er darauf warten kann. Super. Nach ca. 1,5 Std. kam er strahlend nach Hause. Es hat super funktioniert. Das Teil sitzt fest und er kann wieder gut essen, ohne dass dieses Teil im Mund herumwandert. Wir waren total erleichtert und froh. Ich konne ihn gestern nicht begleiten, da morgens früh die Firma für die Berieselungsanlage eingetroffen war. Die bestehende Anlage sollte überprüft und erweitert werden. Zwei nette junge Männer, die sich gleich ans Werk gemacht haben. Pumpenfilter auswechseln, bestehende Berieseler säubern und wenn erforderlich Siebe auswechseln. Zwei neue Berieseler anschließen. Dafür fuhren sie mit einem Gerät auf das Grundstück, welches den Schlauch ohne aufzugraben an die erforderliche Stelle zieht. Irre. Am Nachmittag wurden alle Sprenger noch feinjustiert und dann konnte es heißen „Wasser Marsch“. Prima. Nun sind wir für den nächsten Sommer gerüstet, das Spritzen mit dem Schlauch oder mobilen Sprenger war in diesem Sommer schon sehr anstrengend. Nach den Aufräumungsarbeiten haben wir uns einen erholsamen Abend verdient. Wieder können wir zwei Punkte auf der ToDo-Liste streichen. Unser letztes Bauvorhaben beginnt am Montag. Da werden wir das Bad im Erdgeschoss zu einem seniorengerechten Badezimmer für den Großen umbauen lassen, d.h. Dusche und Wanne raus und eine ebenerdige Dusche im Wannenbereich einrichten. Die Firma will in einer Woche fertig sein. Ich werde berichten.

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So schnell vergeht die Zeit

Nun ist es schon drei Wochen her, dass wir wieder „allein zu Haus sind“. Es ist ruhig, geordnet, ein wenig strukturiert. Aber auch mit Terminen gepflastert. Immer noch in der Pipeline die Zähne, die Berieselungsanlage und das Bad. Alles wird noch im Herbst fertiggestellt, so hoffen wir. Es war eine schöne, sonnige und lebhafte Zeit mit der Familie. Wir hatten so tolles Wetter, so dass wir nur für den Spielplatz, den Wald oder zum einkaufen das Grundstück verlassen haben. Das fanden auch die Kinder gar nicht schlimm. Ausflüge, die auf dem Programm standen wurden auf den nächsten Besuch verschoben. An erster Stelle stand natürlich das tägliche Bad im Pool, der Besuch der erwachsenen Tochter vom Schwiegersohn. (Überraschung für diesen), der Besuch der Freundin und Patentante mit 7 Monate altem Baby. Also immer etwas los und Full House. An manchen Tagen haben wir uns auch ein wenig zurückgezogen (zum Glück ist das Haus groß genug) um einfach mal ein wenig Ruhe zu haben. Es ist schon erstaunlich, was allein an Essen so über den Tisch geht. Schon ein Unterschied, ob zwei oder 6-8 Personen am Tisch sitzen. Unser Trip nach Frankfurt am Main war ein Höhepunkt. Wir sind mit der S-Bahn bis zum Hauptbahnhof gefahren. Es ist ein riesiger Bahnhof mit 24 Gleisen und unterirdisch U- und S-Bahn. Von dort mit der Straßenbahn zur Haltestelle Hauptwache und dann zu Fuß zum Römer. Hier den schönen Platz mit Rathaus und Altstadt genossen. Die „neue“ Altstadt ist auch sehr gelungen. Dort wurden verschiedene Fachwerkhäuser im alten Stil aufgebaut. Die Wohnungen und Geschäfte waren noch nicht bezugsfertig. Da müssen wir unbedingt im nächsten Jahr noch einmal hin.  Auf dem Weg zum Architekturmuseum haben wir erstmal Rast in einem Restaurant gemacht. Einer hat ja immer Hunger. Nebenan noch ein wenig in den Souvenierläden geschnüffelt, den Mädchen je ein „Frankfurt“ T-Shirt gekauft und dann über den Eisernen Steg zum Museumsufer. Da an diesem Wochenende auch Museumsuferfest war, war viel los in der Stadt, jedoch alles ruhig und gesittet. Man wurde nicht geschoben und konnte überall schön schauen. Die Kinder kannten so eine Großstadt mit Hochhäusern und so vielen Menschen nicht. Sie waren sehr beeindruckt. Die Märklin Ausstellung hatte ich mir größer vorgestellt. Der Schwiegersohn war froh, dass wir dort Halt gemacht haben. Im Museumscafe gab es noch einen Kaffee und für die Kids ein Stück Schokoladenkuchen. Alsdann traten wir den Heimweg an. Der Große freute sich, als wir zu Hause ankamen und wieder Leben in die Bude einzog. Dann erst einmal alle zum schwimmen. Die Familie ist wieder gut an der Atlantikküste angekommen, der Kater hat auch alles gut überstanden und unsere 6-jährige ist mittlerweile 3 Wochen in der Schule und hat „noch“ viel Spaß.

Das Thema „Zähne“ haben wir hoffentlich in der nächsten Woche ausgestanden, dann wird die untere Prothese mit den Implantaten verbunden. Bitte Daumen drücken, dass alles passt und er bald wieder ein Stück Fleisch kauen kann. 🙂

Morgen haben wir um 8.15 h einen Termin beim Kardiologen. Diese Uhrzeit ist ja schon Körperverletzung. Aber was will man machen. Diese Termine muss man nehmen, wie sie angeboten werden. Und einmal im Jahr muss ja sein. Im November sind es 10 Jahre her, dass der Große nach einem Herzinfarkt eine Stent- und Bypassoperation überstanden hat.

Heute genießen wir mal den ruhigen Sonntag. Es ist trüb, es hat heute Nacht sehr viel geregnet und es ist sehr kühl draußen. Vielleicht werden wir den Kleiderschrank ein wenig der kommenden Wetterlage anpassen.

So schnell wächst bei uns in Hessen der Rasen

Nachdem durch anhaltende Trockenheit und Baustelle verschiedene Stellen des Rasens vertrocknet sind, musste eine Lösung her. Wir tragen nämlich ständig die Reste des trockenen Rasens ins Schwimmbad. Ab Dienstag toben hier zwei Kinder durch den Garten und da wollten wir auch nicht ständig sagen „zieht eure Schuhe an, macht die Füße sauber, bevor ihr ins Wasser geht.“ Es musste eine Lösung her. Und siehe da, hier ist sie

kein Rasen

bdr

in 30 Minuten alles grün 🙂

Die unendliche Geschichte Nr. 1 (Swimmingpool)

…sie geht ihrem Ende entgegen.

Im August 2017 hatten wir beschlossen, die Innenfolie austauschen zu lassen, da wir im Frühjahr sowieso das Wasser ablassen müssen. Anfang des Jahres begannen wir Angebote diverser Schwimmbadfirmen einzuholen, derer es im Rhein-Main-Gebiet haufenweise gibt. Allerdings gingen wir davon aus, dass sich jedwede Firma freut, uns ein Angebot zu unterbreiten. „Machen wir nich“, gar kein Angebot abgeben, oder bei der Frage nach einem Besuch bei uns, die Antwort „wir leben vom Verkaufen, nicht vom spazierenfahren“. Alles klar. Letztendlich fanden wir über einen Tipp unserer Fliegenfenster-Firma ein Unternehmen aus Dietzenbach (nahe Offenbach). Gutes Angebot, nette Beratung und Besuch noch vor unserem Mai-Urlaub. Bei der Frage nach dem Alter des Pools, meinte der Chef „und was machen wir, wenn wir eine Überraschung erleben, sobald die Folie entfernt wurde?“. Meine Antwort: „Dann machen Sie sich mal schlau, wo sie innerhalb kürzester Zeit eine neue Stahlwand herbekommen.“ Danach fuhren wir guter Dinge in den Urlaub an die Atlantikküste. Wieder zu Hause wurde das „Bauvorhaben Swimmingpool“ gestartet. Das Wasser wurde abgelassen nach dem“ Hydrostatischem Druck“, d.h. das eine Ende vom Schlauch wurde in den Pool gehängt und das andere in den Kanal. So konnte über das komplette Wochenende das Wasser von ganz allein ablaufen, ohne Hilfe, ohne Pumpe und dgl. Am Montag Morgen kamen unsere 2 Freunde, um den Rest noch herauszuholen, der nicht mehr ohne Hilfe abgelaufen ist. Sie wurden in die „Schwimmbad Truppe“ aufgenommen. Über jede Veränderung bzw. wichtiges Ereignis konnten wir die zwei informieren. Nachdem der Pool nun komplett entleert war, gab es als zweites Frühstück Leberkäsbrötchen. Am 12.06.2018 rückte die Schwimmbadfirma mit der Innenfolie, dem Handlauf und diversen Utensilien hier an. Es regnete in Strömen. Hiiiilfe. Nachdem die Folie entfernt war, lieferte uns die Stahlwand ein erschreckendes Erlebnis. Durchgerostet an vielen Stellen. Erste Übelegungen wurden angegestellt. z.B. flicken mit Alu-Streifen, Kunststoff usw. Zum guten Schluss mussten wir leider zugeben, dass dies alles keinen Sinn macht. Eine neue Stahlwand muss her. Firma macht Angebot, wir schauen im Internet. Angebot der Firma zu hoch. Deal mit dem Unternehmen, dass wir die Stahlwand selbst besorgen und diese dann aber von ihr eingebaut wird. Gesagt, getan. 3 Wochen Lieferzeit müssen wir nun in Kauf nehmen. In der Zwischenzeit waren die zwei Freunde noch einmal da, um die Rohrleitungen freizulegen, d.h. Rasen abstechen, Platten aufheben und Riesenlöcher ausheben, die mit Magerbeton verfüllt waren. An diesem Tag verwöhnten wir die zwei mit Frikadellenbrötchen, einem kühlen Bier und ganz vielen Umarmungen für ihren Einsatz. Wie schön, wenn man so gute Freunde hat. Nach Erhalt der Wand dauert es noch eine Woche, bis die Firma wieder anrückt. Am 16.07. um 10.30 Uhr steht ein „Männeken“ vor der Tür. Wir machen große Augen. „Das ist schon o.k., wir kommen immer allein“. Er baut alles ab, richtet alles her für den nächsten Tag, an dem die Wand gestellt werden soll. Da ist dann der Chef persönlich dabei. Als die Wand steht, ist auch der wieder weg. So haben wir eine ganze Woche das Vergnügen eines Handwerkers, wenn auch außer Haus. Allerdings wollte dieser immer nur mit Mineralwasser versorgt werden. Sehr genügsam. Jeden Tag erzählte er uns „morgen werde ich fertig“. Am Freitag dann um 14.00 h „ich muss heute früh gehen, der Hund ist krank und muss in Klinik“. Ich große Augen gemacht und gefragt, wie lange es noch dauern würde. „so ca. 2 Stunden“. Unserer Bitte, das am Samstag zu erledigen, ist er nachgekommen. Wir wollten doch endlich fertig werden. Am Samstag Morgen 9.00 Uhr steht er pünktlich auf der Matte/Rasen. Schnell sind letzte Arbeiten und Anschlüsse erledigt. Wasser wird über den Hydranten auf unserem Weg ins Becken gelassen. Den Schlauch samt Hydrant und Schlüssel hatte ich ja schon Wochen vorher von unseren Wasserwerken ausgeliehen. Sie wollten das Teil nicht zurück, bis wir fertig sind. Nach ca. 1 Std. als der Mensch das Grundstück verlassen hatte, krachte etwas ganz fürchterlich und machte komische Geräusche. Der Große erschrak und rief sehr aufgeregt nach mir. Ohh nein, der Skimmer war gerissen und hatte sich auch verbogen. Wir erstmal steif vor Schreck. Pumpe aus und geschaut, was das Teil macht. Die Schwimmbadfirma angeschrieben, was wir tun sollen. Der Chef antwortete sogar am Sonntag Morgen. Er hätte schon einen neuen Skimmer bestellt und sobald dieser da ist, wird er eingebaut. Am 23.07.2018 war Premiere. Der Große hat den neuen Pool eingeweiht. Ein paar Tage später kam unser Haus- und Poolmechaniker und baute das neue Teil ein. Was ich gar nicht bedachte, er grub wieder bis an die Rohrleitung ein Riesenloch, um den Aus- bzw. Einbau zu bewerkstelligen. Es wurde wieder gebastelt und passend gemacht. Was im Normalfall eine halbe Stunde dauert, nahm fast den ganzen Tag in Anspruch. Zum Glück hatten wir den Hydranten noch da und konnten schnell das zuvor abgelassene Wasser wieder auffüllen. Bitte drückt uns die Daumen, dass wir keine Überraschung mehr erleben, was dieses Bauvorhaben angeht. Wir genießen jeden Tag bei dieser Hitze das erfrischende Wasser und sind froh, dass wir uns noch einmal für einen neuen Pool entschieden haben. Zwischenzeitlich sind alle Löcher zu, rundum mit Bauschaum abgespritzt. Morgen besorge ich noch ein Silikon um dem ganzen einen ordentlichen Abschluss zu geben. Dann ist aber Schicht im Schacht. Der Rasen wir erst im September eingesät, das ist uns jetzt zu aufwändig bei der Hitze.

Sobald ich etwas mehr Zeit habe, gibt es evtl. auch ein paar Fotos. Die sind alle noch auf dem Smartphone und müssen erst übertragen werden. Im Moment stecke ich allerdings voll in Besucher-Vorbereitungen. Nächste Woche kommen nämlich unsere „Franzosen“ für 3 Wochen in Urlaub. Es gibt noch einiges zu tun. Bedingt durch die Hitze geht hier alles nicht so von der Hand wie ich es mir wünsche, bzw. gewohnt bin.

 

Nicht zu glauben

dass der letzte Eintrag schon so lange her ist. Mittlerweile habe ich ein neues Pflaumenbäumchen gepflanzt, und zwar ganz allein. Ein Loch gebuddelt, Wasser rein und ein wenig Dünger und dann das Bäumchen. Als ich gerade damit fertig war, kam der Große von seinem REHA-Tag nach Hause. Er begrüßte mich strahlend und meinte „wollen wir den Baum noch setzen?“ Ich habe nur ungläubig geschaut, konnte es nicht fassen. Dann ging ihm die Leuchte auf und er meinte „das sollst du doch nicht allein machen“, ne klar mit Krücken in der Hand lässt es sich auch wunderbar graben. Nun müssen wir allerdings ein wenig Geduld haben bis er seine ersten Früchte trägt. Eine Freundin von mir hat sich auch neue Obstbäume gesetzt. Sie hat allerdings gleich die großen und teuren gekauft, da sie bereits 78 Jahre alt ist und meint, dass sie vielleicht noch etwas von ihnen mitbekommt. Auf dies Idee bin ich gar nicht gekommen. Aber wir haben ja noch etwas Zeit bis wir mal 78 sind und bis dahin wird unser neuer „Freund“ uns mit seinen Früchten verwöhnen.

bty

bty

bty

 

Mein Freund der Baum

ist tot. Sicher kennt jeder dieses Lied von Alexandra. Von unserem Pflaumenbäumchen, dass uns mehr als 20 Jahre mit leckeren Pflaumen verwöhnt hat, mussten wir uns leider verabschieden. Im Sommer wurde noch beratschlagt, ihn bis zum nächsten Jahr stehen zu lassen. Aber er bildete an allen toten Ästen Pilze und selbst einen dickeren Ast konnte man ohne große Mühe abbrechen. Da musste unser Helferlein her, da der Große ja noch in seiner Reha weilt und das auch nicht gekonnt hätte. Er darf ja nicht tragen, nicht bücken, keine bestimmten Drehungen machen. So haben das Helferlein und ich in einer halben Stunden den sterbenden Baum erlöst.

bty

 

 

Ich stapelte das Holz in unserer Schubkarre und meinte ganz locker, „die fahre ich morgen früh gleich zum Wertstoffhof.“ Der ist ca. 500 m von unserem Haus entfernt. Grund der sofortigen Entsorgung war auch der Wunsch unserer Nachbarin nach der Schubkarre. Also habe ich mich am nächsten Morgen gleich angezogen und auf den Weg zum Wertstoffhof gemacht. „Mann oh Mann, wisst ihr eigentlich wie lang 500 m sind, wenn man eine schwere und volle Schubkarre vor sich herschiebt?“ Die Arme wurden immer länger. Mit einmal Absetzen habe ich es allerdings geschafft. Ab in den Container und ganz locker mit der leeren Karre wieder nach nach Hause. Ein wenig stolz war ich schon, dass ich es geschafft habe. So konnte ich gleich bei Nachbars klingeln und die Karre abgeben. Sie war dann den Rest des Tages dort im Einsatz.

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Ein neuer Zwetschgenbaum ist schon auf dem Weg zu uns. Die Nachbarin kam nämlich gleich angelaufen und weinte fast. Der andere Nachbar meinte gleich „du musst aber einen Baum mit Bühler Zwetschgen bestellen“. Ich konnte beide beruhigen, nämlich dass wieder einer gepflanzt wird und dass es Bühler Zwetschgen sind . (bei uns sagt man übrigens Quetsche)

Für unseren Garten

Mit einer Kondolenzkarte für meinen Vater bekamen wir ein Geldgeschenk, um in unserem Garten etwas zu pflanzen, was uns Freude macht und an ihn erinnert. Er mochte unseren Garten. Nicht die Arbeit darin, aber auf der Terrasse sitzen, lesen, Kreuzworträtsel raten und gemütlich ein Bier trinken, oder auch Rummykub spielen. Nun sind seit der Beisetzung knapp drei Wochen vergangen und der Alltag ist so gut wie, wieder eingekehrt. Ich möchte wieder einen Rosenstock in unserem Garten haben. Unsere Tochter war vor ein paar Jahren sehr sauer, als wir alle Rosen aus dem Garten verbannten. Sie waren sehr alt und hatten alle eine Krankheit, die Läuse waren ja noch das wenigste. Auf jeden Fall habe ich eine wunderschöne Rose entdeckt, und zwar hat plattlandtage ein wunderschönes Profilbild in ihrem Smartphon. Diese wunderschöne Rose heisst Marie Curie und sieht so aus:

ausgeliehen aus dem WWW.Rosenhof-Schultheis.de

Sie sieht wunderschön aus und duftet wunderbar. Da wir in absehbarer Zeit nicht mehr zu diesem Rosenhof gelangen, habe ich mir meine Wunschpflanze bestellt. Sie wird Ende Sept/Anfang Okt. geliefert. Ich freue mich riesig darauf. Schmücken werden wir diesen Platz mit einem Obelisk. Den wünsche ich mir zum Geburtstag. Ich habe ein Glück, der ist nämlich Ende September. Sobald alles da ist, werde ich berichten.

Surprise

Wie man ja weiß, geht der Große mittwochs mit seinen Tennisjungs zum Mittagessen, wenn nichts dazwischen kommt. Und jeden Mittwoch stellt er mir die selbe Frage: „Was isst du denn heute Mittag.“ Jeden Mittwoch die selbe Antwort: „Weiss ich noch nicht.“ „Du wirst schon was finden.“ Ja genau, wo findet man denn ein Mittagessen? Bevor ich mich an die Gartenarbeit machte durchstöberte ich die Kühltruhe und fand eine Tupperdose mit Soße und eine mit Nudeln. Prima, dachte ich mir. 2,5 Stunden Gartenarbeit und plötzlich wurde es dunkel, ein Ausläufer von Harvey zog über unser Grundstück und hätte mich fast weggeweht und ein paar Tropfen Regen waren auch dabei. 13.00 h , genau richtig für mein Mittagessen. Beim Wärmen der Soße stellte ich fest, dass noch etwas anderes in der Tupperdose vorhanden war, nämlich eine dicke Scheibe Spießbraten. Dazu noch schnell einen Gartensalat und die Nudeln und ich hatte ein wunderbares Essen. Hmmm, lecker wars. Als der Große heimkam und mich beim Essen entdeckte, meinte er „das hätte ich auch gern gegessen“ und grinst. Ich lasse mich gar nicht ablenken und verspeise genüsslich mein „gefundenes Mittagessen“. Der Herr des Hauses musste natürlich ein Mittagschläfchen machen, Essen gehen macht ja so müde. Ich setzte meine Gartenarbeit fort, es schienen nämlich mehrere Sonnen vom Himmel. Noch einmal 3,5 Stunden. Aber nun sieht es wieder einigermaßen manierlich aus. So ein paar Wochen nichts machen, tut nicht gut. Aber es ging nunmal nicht anders. Und nach so einem Essen, war ich fit und gestärkt.