Nach 3 Wochen

..bin ich heute wieder in die Turnstunde gegangen. Nach der freundlichen Begrüßung einiger Turnschwestern ging es munter los. Alles ganz easy, dachte ich zu Anfang. Allerdings steigerte sich der Anspruch unserer Übungsleiterin, sie war gnadenlos und hat uns angepeitscht „ihr könnt das, ihr schafft das – noch 8, noch 7, noch 6 usw. Die Schweißtropfen fielen auf die Matte. Der Ehrgeiz ließ mich durchhalten. Als sie allerdings 10 Minuten vor Schluss fragte, wer Dehnung oder Entspannung möchte, hat sich die Mehrzahl für Entspannung entschieden…. und ich? ich auch! Was war ich fertig. Aber nach diesen 10 Minuten ging es mir richtig gut. Nach ein paar Atemübungen haben wir vergnügt den Heimweg angetreten. Von wegen Sport ist Mord. Sport tut gut.Hoffentlich denke ich das morgen früh auch noch. Träumt was schönes 🙂

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Watergym at home

Meine diensttägliche Shiatsu-Stunde haben wir heute in unser Schwimmbad verlegt. Mit der Übungsleiterin waren wir zu fünft. Wir hatten so einen Spaß. Die Nachbarschaft hat uns sicherlich trotz Fluglärm hören können. Auf jeden Fall wurden auch die Lachmuskeln in Anspruch genommen. Nun beginnt die Sommerpause bis zum 16.08. Die Damen fragten gleich nach, ob wir bei schönem Wetter wieder eine Stunde bei uns abhalten könnten. Na logisch. Bilder kann ich leider von unserem „Wasserballett“ nicht zeigen. Der Große hat sich eine Stunde lang nicht blicken lassen.

Hier die versprochene Auflösung

Am 16.12.2014 war ich das letztemal in der Turnstunde. Danach folgte unser Weihnachtsurlaub an der Atlantikküste mit Spaziergängen. Mit dem Souvenier „Husten, Schnupfen, Heiserkeit“ aus Frankreich plagte ich mich ca. 5 Wochen. Den berühmten „Frosch im Hals“ habe ich immer noch. Das bedeutet wochenlang keine Gymnastik oder ähnl. Am Montag wagte ich mich dann in meine Turnstunde. Zum Glück wurde es ein Yoga-Abend, der allerdings auch sehr anstrengend war. Ehrgeizig wie ich bin, machte ich natürlich keine Entspannung sondern 15 Min. Dehnung. Am Dienstag Morgen stand die Shiatsu-Stunde auf dem Programm. Hier das gleiche, zwei Übungen verursachten Schweißausbrüche und danach lief es ganz easy. Mittwoch Mittag (ohne Regen) mit der Nachbarin einen guten Spaziergang gemacht und am Abend gönnte ich mir zum erstenmal in diesem Jahr Aqua-Jogging. Der Große wird mich nicht begleiten, denn der hustet immer noch. Auf jeden Fall hoffe ich, dass sich der MUSKELKATER schleunigst verzieht.

Omas Hausrezept ausprobiert

Nachdem ich nun schon ca. 4 Wochen gegen die Erkältung kämpfe, der Große sich natürlich angesteckt hat und wir ein Vermögen in der Apotheke gelassen haben, wurde gestern Omas Hustensaft gekocht.

1 große Zwiebel, 250 ml Wasser, 250 g brauner Kandis – Zwiebel klein schneiden, mit den Zutaten in einen kleinen Topf, einmal aufkochen lassen und dann 15 Min. leicht köcheln. Abkühlen und durch ein Sieb seihen. Davon mehrmals täglich 1-2 Esslöffel nehmen.

Erfolg: Der Große hat heute Nacht nicht mehr gehustet.

Er ist wieder da – wieder hier

Um 9:15 h klingelte es heute Morgen an unserem Gartentor. Davor stand der Große und sein Fahrer aus der Rehaklinik. Was für eine Freude – endlich wieder zu Hause. Erst einmal Rundgang durch das Haus, Koffer auspacken, kleines Frühstück, Skype mit der Atlantikküste (die kleine Motte feiert heute Geburtstag) und jetzt ein wenig Zeitung lesen. Das Wetter ist hervorragend mit blauem Himmel und Sonnenschein.

Der Große in REHA

So richtig glücklich scheint er nicht zu sein. Das Dumme ist, er kann ja noch nicht so viel machen. Morgens Anwendungen, Mittagessen, ein wenig ruhen, evtl. nachmittags noch ein Termin und dann ist Schluss. Leute am Tisch könnten netter oder aufgeschlossener sein. Morgen werde ich ihn besuchen. Ich hoffe, er hat sich dann schon ein wenig eingelebt. Gegen die Schmerzen in der Nacht wird auch etwas getan. Es handelt sich um einen sogenannten Ruheschmerz (noch nie gehört).

Man mag es kaum glauben

Heute ist der Große mit mir über den Flur „gesaust“ Er läuft unheimlich gut. Schmerzen sind erträglich, die Nächte im Krankenhausbett nicht so prickelnd. Bei der Visite heute Nachmittag meinte der Arzt, dass er am Samstag nach Hause könnte. Weil —– da passiert dort nichts. Am Montag würde er dann von der REHA-Klinik abgeholt. Da hat er sich tierisch gefreut. Er läuft gut, kann Treppen steigen und die paar Übungen können wir auch hier zu Hause machen. Wir freuen uns. Er wird am Samstag auch gebracht, somit bin ich gar nicht involviert. Primaaaaaa !

Endlich!?!?!

Nachdem der Große am 12.06.2014 den Entschluss gefasst hat, sich einer Hüftgelenksoperation zu unterziehen, war es heute endlich soweit. Wir haben in der dazwischen liegenden Zeit einige Erledigungen machen müssen. Alle erforderlichen koronaren Untersuchungen (weil Herzpatient) und vor 2 Wochen das OP-Gespräch in der Praxis des Chirurgen in Mainz. Danach Hilfsmittel im Sanitätshaus besorgen. Eine Woche später gab es eine Patientenschulung im Krankenhaus. Dort saßen 5 Patienten mit ihrer Begleitung, jetzt werden sie Coach genannt. Es gab einen Film über eine Knie- bzw. Hüft-OP, einen Vortrag von einem Chirurgen, einer Physiotherapeutin, einem Mitarbeiter aus dem Sanitätshaus, dem Sozialen Dienst (für die REHA) und zum Schluss noch von der Anästhesie. Somit war der Vormittag rum, wir um Erfahrungen reicher und müde. Danach wieder Besorgung im Sani-Haus. Hilfsmittel sind z.B. die Gehhilfen, eine Greifzange, ein Keilkissen (20,–€ wird nicht von der Kasse übernommen), ein erhöhter Toilettensitz, eine Hüftbandage, die nach der OP angelegt wird mit Kühlakku (kostet 260,–€ und wird von der Kasse bezahlt). Am nächsten Tag noch einmal ein persönliches Gespräch mit dem Narkosearzt und dem Sozialen Dienst, zwecks Genehmigung der REHA. Angemeldet ist er in unserer Landeshauptstadt Wiesbaden, somit nicht weit von zu Hause. Da wird es am Montag, 11.08. direkt vom Kkhs. aus hingehen. So ist die Planung. Heute sind wir um 05:00 h (i.W. Fünf) aufgestanden. 06:30 h sollten wir uns auf der Station melden. Um 07:15h kam dann eine Schwester und teilte mit, dass er der 2. Patient ist, d.h. 08:30 – 09:00 h geht es los. Da wollte er doch noch etwas schlafen. Somit habe ich mich auf den Nachhauseweg gemacht zum Frühstück und Zeitung lesen. Ich werde ein wenig aufräumen, auch ein Nickerchen machen und dann gegen Mittag mal nach ihm sehen. Also bis später 🙂

Update: Heute Mittag um 13.00 h war er noch im Narkoserausch und konnte die Augen nicht aufhalten. Nach 1 Std. bin ich dann gegangen mit dem Versprechen wiederzukommen. Gegen 17:30 h klingelte dann mein Telefon und er meldete sich mit den Worten „es geht mir gut, ich habe schon zu Abend gegessen und würde jetzt gern aufstehen“. Ich habe dann einen Besuch abgestattet und bin ganz begeistert, wie gut es ihm geht. Alle Werte gut, keine Schmerzen, OP planmäßig verlaufen. Morgen früh nach dem Frühstück darf er aufstehen und sich im Bad fertig machen + anziehen. Danach Visite und Physiotherapeut. Sieht alles gut aus und wir sind erleichtert, dass er es nun hinter sich hat.