Es könnte jetzt mal aufhören

Heute Morgen sah das Wetter auch nicht sehr einladend aus. Die Tochter und ich machten uns auf den Weg in die Nachbarstadt ins neue Einkaufszentrum. Es mussten noch einige Artikel für das Wochenende eingekauft werden und der Spießbraten für Sonntag musste in Auftrag gegeben werden.  Die bestellten Hähnchen waren auch um 10.30 h fertig. Die gab es heute Mittag zu essen. Man glaubt ja nicht, was so kleine Mädchen essen können. Um die Mittagszeit setzte dann der Regen wieder ein. Zuerst gab es mal einen Kaffee zum Wachhalten und das geliebte Goûter für die Kinder. Nach dem Gesellschaftsspiel aus Omas Fundus hatten die Kinder gähnende Langeweile. Da hatte Opa die rettende Idee.

  • „Wir gehen mal in den Keller“,
  • „oh ja, in den Keller, was gibt es dort Opa?“
  • „da lasst euch mal überraschen“

Alle drei kamen mit einem Puppenhaus nach oben, das ich kurz nach Weihnachten in einem Schreibwarengeschäft erstanden habe. Es stand dort als Deko während der Weihnachtszeit. „Zu verkaufen“, stand auf dem Schild. Da kam mir die rettende Idee, das ist was für die Ferien. Der Preis von 15,– € war akzeptabel. Der Große meinte gleich, nachdem ich ihn fragte, nimm das mit. Ich wieder in den Laden und sprach den Ladeninhaber an. Für „10,– € würde ich es nehmen“, gesagt, getan. Das Puppenhaus war unser. In einem Karton waren noch die Möbel aus der Kinderzeit unserer Tochter vorhanden. Was hatten die zwei für einen Spaß. Sie haben es so schön eingerichtet. Alle Achtung! Wir sind begeistert.

@Foto gibt es morgen

Die Dienstagsfrauen

Am Dienstag traf ich mich mit den „Dienstagsfrauen“ in unserem Schützenhaus zum Mittagessen. Das sind Damen, die vor ganz vielen Jahren Gründungsmitglieder der Tennisabteilung unseres Turn- und Sportvereins waren. Sie spielten jeden Dienstag auf unserer Anlage von 08.00 – 13.00 h Tennis. Ich war auch mal ein paar Jahre dabei, nämlich zu der Zeit, als meine Tochter Schulkind war und mein Beruf die  Bezeichnung“Hausfrau, Ehefrau und Mutter“ hatte. Als ich dann wieder ins Berufsleben eingestiegen bin und durch einen Fahrradunfall ein Aua-Knie hatte, habe ich diesen schönen Sport aufgegeben. Aber die Verbindung zu den Damen nicht. Als ich nun hörte, dass alle den Tennissport aufgeben haben und sich einmal im Monat zum Essen treffen, bin ich nun wieder dabei. Ich muss dazu sagen, dass ich die Jüngste in dieser Gruppe bin. Zwischen 63 und 70 gibt es niemand. Eine Teilnehmerin wird Anfang August 80. Da war ich total von den Socken, denn das konnte ich kaum glauben. Sie sieht so toll aus (Typ: Jane Fonda). Wir haben sehr gut gegessen, viel gelacht und ganz fröhlich den spendierten Uzo hinunter geschüttet. Um 14.00 h trennten sich die Wege, da der Wirt Mittagspause machen wollte. Eine der Damen (meine Turnschwester und auch Nachbarin) und ich machten uns bereit für einen Spaziergang zu unserem Waldsee. Dort war ich schon seit Jahren nicht mehr – eigentlich, seitdem wir das eigene Schwimmbad im Garten haben. Was war ich überrascht, wie schön es dort ist und das Wasser so klar und sauber. Kein Wunder, dass sich im Hochsommer die Besucher dort stapeln. Nach einem einstündigen Spaziergang kam ich ganz fröhlich wieder nach Hause. Der Große hatte gerade seine Augenpflege beendet und wir konnten zusammen Kaffee trinken. Eine schöne Einrichtung dieser Dienstag.

 

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Diese Wakeboard-Anlage gibt es seit dem vergangenen Jahr. Bisher habe ich immer nur in der Zeitung davon gelesen. Dort kann man essen, etwas leckeres trinken und die Natur genießen. Das werde ich mit dem Großen bald mal machen. Die Tochter erinnert sich bestimmt an die Hinweisschilder. (ähnliche gesehen 2002 in Down Under)

PS: die Bilder wurden mit einem pupsnormalen Mobilphone gemacht (trotzdem finde ich die Qualität gar nicht so schlecht)

Experiment geglückt

Eigentlich habe ich seit einiger Zeit keine Lust mehr alle 4 Wochen mein Haupt zu färben, zumal es schon nach 3 Wochen wieder Zeit wäre. Jetzt im Januar hatte ich überhaupt keine Lust es wieder selbst zu machen. Die Farbe „hellbraun“ war zu dunkel, die Farbe „hellbraun mit sonnigen Strähnen“ war mir zu ROT. Also habe ich mich vor einer Woche getraut und einen Termin bei der Friseurin meines Vertrauens gemacht. 1 Tag vorher sah ich eine mir bekannte Dame aus dem Ort mit einer Farbe und Strähnen, die mir unheimlich gut gefallen hat. Dann war es soweit, ich sitze sehr angespannt beim Friseur. Da kommt ein junges Mädchen, welches ich bis dato noch nicht kannte und besprach sich mit ihrer Kollegin sowie mit mir. Ich: „ich will nicht mehr färben“, Sie: „das geht gar nicht, mit grauen Haaren lassen wir sie hier nicht raus. Dafür sieht ihr Gesicht noch viel zu jung aus.“

Dann fragte ich: „Kommt Frau F. auch zu euch? Die habe ich gestern gesehen und ihre Frisur sowie die Haarfarbe haben mir sehr gut gefallen.“ Ja, die kommt auch zu uns, war die Antwort. Schon rannte die junge Frau von dannen und mischte in ihrem Labor einen Tiegel Farbe zusammen, sowie einen zweiten für die Strähnen. Sie machte das Färben sehr gründlich, nur so ganz kleine Strähnen, danach kamen dann die Strähnchen, die mit Folie abgedeckt wurden. Dann saß ich eine gefühlte Stunde mit diesem Zeug auf dem Kopf und bekam langsam Bauchschmerzen. Als ich davon befreit und wieder alles wieder abgewaschen wurde, war ich sehr erstaunt. Das Ergebnis gefiel mir. Nach dem Schneiden und Fönen gefiel ich mir noch besser und gefalle mir immer noch. Die Farbe ist nicht mehr so streng braun (eigentlich meine Naturfarbe) und hat dunkelblonde Strähnen, so dass man dann nach 4 Wochen den grauen Ansatz nicht so sieht. Ich bin ganz zufrieden und stolz nach Hause gegangen. Der Große war ganz begeistert und meinte, dass sieht ja wohl total gut aus. So lässt du das jetzt immer machen.

Fazit: Graue Haare? Welche grauen Haare? Ihr müsst jetzt noch ein wenig auf mich warten.

 

 

Alle vier Wochen

Mit 40 dachte ich, „nein das fängst Du gar nicht erst an; Du wirst in Ehren grau“ Von wegen. Irgendwann konnte meine Friseurin es nicht mehr sehen und empfahl mir eine Tönung in meiner Naturfarbe. Mensch, sah das gut aus und fortan schmierte ich mir alle paar Wochen diese Masse auf die Haare. Irgendwann half das nicht mehr und ich musste zu stärkeren Mitteln greifen. Seit ein paar Jahren färbe ich mein ergrautes Haupt. Alle 4 Wochen ist es soweit. Eigentlich könnte ich schon nach 21/2 oder 3 Wochen damit beginnen. Immer wenn ich dann vor dem Spiegel stehe, denke ich“das ist das letztemal“.  Sobald die Prozedur beendet ist, bin ich ich froh und fühle mich wieder wohl in meiner Haut und mit meinem Kopf. Wie heißt doch gleich die eine Eigenschaft der Waage? EITELKEIT? Nein, ich doch nicht. 🙂 Heute ist es wieder soweit, ich verbringe den halben Vormittag im Bad. Mal schauen, wie lange ich das noch durchhalte.