Erntedank

Nach den Aufräumarbeiten und einem kleinen Mittagschläfchen konnten wir den Kaffee nicht auf der Terrasse trinken. Es regnete in Strömen. Also dann indoor. Eine halbe Stunde später prasselte die Sonne vom Himmel, dass es wehtat. Es ist so verrückt. Da konnten wir wenigstens noch unser Mittagessen für morgen ernten.

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Das dritte Körbchen mit Bohnen bekam gleich der Nachbar in die Hand gedrückt, sowie ein Körbchen mit Tomaten. Der hat sich ein Bein abgefreut, dabei bekommt er in jedem Jahr die Böhnchen. Er passt in unserem Urlaub aufs Haus aus und seine Frau leert den Briefkasten. Da sie keine Mitbringsel möchten, machen wir es so immer gut.

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Eine Hand wäscht die andere

Am vergangenen Wochenende trafen wir unsere Nachbarn auf dem Bahnhofstraßenfest. Sie ganz bekümmert „seid ihr am nächsten Wochenende zu Hause?“

ich: „ja das sind wir“.

„Weist du, wir fahren doch zur Hochzeit nach Bremerhaven und es soll sehr heiß werden an diesem Wochenende“.

„Wo ist dein Problem?“

„Na, meine Blumen sind das Problem“

„Ja, aber wir sind doch da und können doch gießen, aufs Schwimmbad aufpassen usw.“

„Ich bin so froh, ich hatte schon gar keine Lust zum Wegfahren“

Gestern Abend waren wir nun drüben, haben einen Schlüssel in Empfang genommen, vorsichtshalber die Handy-Nummer und den Instruktionen gelauscht. Heute Morgen haben sie alles noch einmal gewässert und vorgesorgt. Somit werden wir morgen den ersten Einsatz haben, der auch für uns gar kein Problem ist. Wir sind froh, dass wir uns auch mal erkenntlich zeigen können. Die Beiden haben im Mai, als wir im Pfarrhaus an der Atlantikküste weilten, unser Grundstück ge- und behütet.

Zu siebt saßen sie heute Morgen in einem geliehenen VW-Bus und waren alle fröhlich und entspannt. Von uns wurden sie mit guten Wünschen verabschiedet.