Sehr schön, aber anstrengend

war unser Wochenende. Wir bekamen Besuch von zwei 18-jährigen Australiern. Der eine aus meiner Verwandtschaft, der älteste Enkel meiner Cousine, der andere, sein Freund. Sie haben in drei Wochen Amsterdam, Berlin, München, Neuschwanstein, Mannheim und Raunheim besucht. Von uns wurden sie am Samstag in Mannheim beim Onkel abgeholt. Danach gleich nach Mainz. Einmal Marktfrühstück, d.h. Weck, Worscht und Wein, nein Wein haben wir nicht getrunken. Aber so ein Stück warme Fleischwurst aus dem Kessel ist schon gut. Das hat ihnen auch geschmeckt. Aber satt waren sie davon nicht. Beim Bäcker noch ein Stück Kuchen reingeschoben. Nach dieser Stärkung schauten sie sich sehr wissbegierig den Dom an und waren sehr beeindruckt. Nach einem kleinen Bummel durch die Altstadt noch ein Besuch im Gutenberg Museum. Wir hängten ihnen einen Englisch-Guide um und jeder ging seiner Wege. Nach gut 1,5 Stunden trafen wir uns am Ausgang wieder. Sie hatten sich soviel zu erzählen. Zuhause gab es dann ein verspätetes Mittagessen und wir mussten eigentlich nur noch ausruhen. Sonntag Vormittag, nach einem guten Frühstück fuhren wir Richtung Rheingau und nach Rüdesheim. (das hatte die australische Oma empfohlen). Im Winter ist da allerdings tote Hose. Niederwalddenkmal ist ein Muss und die Drosselgasse nicht zu vergessen. Da hatten die Buben auch schon wieder Hunger. Somit stand ein Restaurantbesuch an. Alles sehr lecker. Wir hätten ihnen gern mehr gezeigt, aber wie gesagt im Winter ist nix los. Am Montag wollten sie gern noch eine Ritterburg sehen, eine Burg am Rhein. Wie gut, dass es Internet gibt, denn dort erfuhren wir schon im Vorfeld, dass die bis auf die Marksburg alle geschlossen haben. Die Saison beginnt erst Ende März. Na gut, dann eben Marksburg. Sie waren so happy, alte Räume, alte Gemäuer und vor allen Dingen Ritterrüstungen zu sehen. Wer es nicht weiß, die Marksburg ist eine der Burgen, die nie zerstört wurde. Sehenswert

http://www.marksburg.de

Nach einer kleinen Fahrt durch das Mittelrheintal meldete sich schon wieder der Magen. Wir fanden ein schönes Restaurant, direkt gegenüber des Loreley-Felsens. Blondi war allerdings nicht da. Gut gestärkt konnten wir so den Heimweg antreten. Als wir zu Hause ankamen, gaben wir den beiden Gelegenheit ihr Gepäck in Ordnung zu bringen und nach dem Abendessen konnten wir auch die Füße hochlegen. Die Abende zuvor wollten sie gern Fotos von unseren Städtereisen sehen, z.B. Paris, Rom und Istanbul sehen. „Da wollen wir auch hin“, war ihre Meinung. Aber in drei Tagen ist das leider nicht machbar.  Heute Morgen haben wir sie zum Airport gebracht und am Schalter „abgegeben“. Sie waren sehr beeindruckt vom Frankfurter Flughafen. Ihr Flieger ging zur geplanten Zeit in die Luft und wir konnten unser Haus wieder für uns einnehmen. Was sind wir doch so froh, die kleine Wohnung im Erdgeschoss zu haben. Dort haben haben wir sie einquartiert und sind uns in unserer Wohnung nicht in die Quere gekommen. Wunderbar! Es war sehr schön, die Beiden hier zu haben, und wir sind froh, dass die Familienbande nach Australien nicht abreißen. Es gibt ja noch mehr Enkelkinder bei der Cousine. Aber bitte, schickt sie nicht mehr im Winter nach Deutschland.  So jetzt muss ich mal ein kleines Schläfchen machen.

Wer gut aufgepasst hat

hat bemerkt, dass immer noch 1 Tag der Reisebeschreibung „Provence“ fehlt. Nämlich die Fahrt nach Marseille. Sie war allerdings auch ein Höhepunkt dieser Reise. Wir hatten sagenhaftes Wetter, das sieht man gleich auf den Bildern. Strahlend blauer Himmel und Sonnenschein. Eine beeindruckende Stadt mit ganz viel Gewusel (Betrieb) einem wunderschönen Hafen sowie einer schönen Altstadt. Ein Highlight natürlich die Kirche Notre Dame. Von diesem Hügel hat man einen atemberaubenden Blick über die Stadt. Dort hatten wir ein wenig Zeit zum schlendern. Eine Mitreisende hatte jedoch so einen Hunger, dass wir ihr zu Liebe in einem Fischlokal eingekehrt sind. Plat du jour – war hervorragend.

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Das ist nur ein kleiner Teil der Eindrücke, die wir dort gesammelt haben.

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Von Marseille aus fuhren wir in das idyllische Bergdorf Les Baux de Provence. Mein Gott ist es schön dort. Trotz der Touristen so ruhig und einsam gelegen. Hier schlenderten wir durch den Ort, schauten in die netten Läden und tranken einen guten Kaffee. Die Kirche sowie das Krippenmuseum besuchten wir natürlich auch.

Les Baux de Provence

Les Baux de Provence

In der Provence ist es Brauch, dass an Heiligabend ein Schafhirte mit seiner Herde, bzw. einem Teil seiner Herde, einem Hammel, der einen Wagen hinter sich her zieht, in die Kirche einzieht. In diesem Wagen liegt das kleinste Lamm, welches es in der Herde gibt. Dieses Lamm symbolisiert das neue Leben. Was muss das für ein Spektakel sein, hört sich jedoch sehr schön und traditionell an. Auf einem Bild oben sieht man die dort hergestellten Krippenfiguren. Sie sind alle handgefertigt, sehen sehr einfach aus, sind jedoch wunderschön. Im Krippenmuseum wurde so ein Heiligabend in der Kirche nachgestellt.

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So, jetzt habe ich dieses Kapitel endgültig abgschlossen.

Der 2. Advent

stand bei uns im Zeichen von Besuch bzw. besuchen. Samstag früh fuhren wir Richtung alte Heimat. Es stand wieder ein Besuch bei unserem Papa/Opa/Uropa an. An diesem Wochenende haben wir auch dort übernachtet, um am Abend einmal mit den Geschwistern bzw. dem Schwager und den Schwägerinnen über den Weihnachtsmarkt zu schlendern und anschließend irgendwo einzukehren. Der Opa freute sich wie Bolle, dass er Besuch bekam. Ob er uns erkannt hat, möchte ich nicht behaupten. Wir tranken zusammen Kaffee mit Kuchen, drehten eine große Runde in der Kälte und schauten dann Fotoalben an. Die Bilder hat er mittlerweile von A nach B und von F nach C usw. geschafft. Ich erklärte ihm des öfteren, wer auf den Bildern zu sehen ist. Aber das war ihm total fremd. Einmal meinte er „was du alles weißt, ich weiß das nicht mehr“. Zum Abendessen parkten wir ihn an seinem Platz und vesprachen, am nächsten Tag wiederzukommen. Wir machten uns dann mit meinem Bruder auf den Weg zum Weihnachtsmarkt. Dort trafen wir die Schwägerin mit ihrer Enkelin und alle freuten sich über dieses Wiedersehen. Es gab viel zu schauen, essen und trinken. Ich aß natürlich meine obligatorische Currywurst mit Pommes rot/weiß. Hmmmmmm. Irgendwann kam auch meine Schwester noch hinzu. Es war gegen 18.30 h so kalt, das wir uns entschlossen ein Lokal aufzusuchen. Hier wärmten wir uns erst einmal auf und konnten bei einem Glas Wein oder Punsch ein wenig schwätzen. Es war ein sehr schöner Abend ohne Stress. Wir brachten noch meine Schwester zum Auto und nahmen dort einen kleinen Nikolausgruß entgegen. Ich bekam einen Elch aus Schokolade (ich liebe Elche), der Große bekam einen kleinen Elch aus Holz, der auf einer kleinen Tafel stand. Diese suchte ich heute Morgen. Da ging ein Grinsen über sein Gesicht. „Das war doch Schokolade“, die habe ich gleich gegessen. Unter Androhung einer Strafe stellte ich meinen Schoko-Elch in den Kühlschrank.  „Wag dich und geh an die Schokolade, dann fährst du nicht mit nach Frankreich“. Großes Gelächter – „Dann bekommst du aber Ärger mit den Mädels“. Hat er auch wieder Recht.

Wir hatten ein schönes Zimmer in der Ratsstube am Rand der Altstadt gebucht. Die Kirchenglocke hörten wir nicht, denn es waren 3-fach verglaste Fenster eingebaut. Kennen wir ja von zu Hause. (nicht wegen der Kirche, sondern wegen des Fluglärms). Wir schliefen gut und frühstückten herrlich am Sonntag Morgen. Dann noch einmal der versprochene Besuch bei Opa. Heute freute er sich noch mehr. Er wusste, dass wir schon einmal da waren. Ich erzählte ihm, wer ich wäre und das bejahte er auch gleich. Mein Bruder kam auch noch einmal kurz vorbei, um uns zu sagen, wie schön es am Abend war.

Auf dem Nachhauseweg besuchten wir den Cousin mit Frau vom Großen. Auch hier Riesenfreude, weil mind. 4 Jahre nicht gesehen. Allerdings öfter telefoniert. Der Nachhauseweg gestaltete sich auch recht gut. Es war soviel Verkehr in beide Richtungen, nicht zu glauben. Mit einer Pizza und einem Ital. Salat bewaffnet erreichten wir um 19.00 h unsere Hütte und waren froh, wieder daheim zu sein mit unseren ganzen Erlebnissen. Ein schöner 2. Advent. Nun liegen wir auf der Zielgeraden. In ca. 2 Wochen rüsten wir für unsere Fahrt nach France zum Christkind.

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Night of the Proms

Die Fahrt zur Festhalle verlief fast reibungslos. 18.30 h auf der A 3 ging nichts mehr. Wir mussten nur den Abzweig zur A 5 erreichen, da rollten nämlich die Autos. Zwischendrin dachte ich mal „wären wir nicht doch besser mit der Bahn gefahren?“, aber alles war gut. Wir erreichten um kurz nach 19.00 h die Festhalle. In der Lobby schaute man in die Taschen. Die Aidshilfe bat um Spenden, es wurden jede Menge Prospekte verteilt. Mein Gott, wieviel Bäume dafür umgemacht wurden. Am Ende des „Tunnels“ bekam jeder Besucher ein kleines Licht in die Hand gedrückt. Da wir ja schon Festhallen-erfahren sind haben wir unseren Platz sofort gefunden und hatten noch genügend Zeit für einen kleinen Imbiss. Wir nahmen um 19.45 h unsere Plätze ein und waren zufrieden. Als wir im Mai die Karten bestellten, war das Konzert schon fast ausverkauft. Man hat da nicht mehr sehr viel Auswahl. Gegen 20.00 h kamen soviele Leute in die Halle, man glaubt es kaum. Warum auf den letzten Drücker? Standen die etwa alle im Stau? Das Licht ging genau um 20.00 h aus und alle Spots an.

Wir bekamen ein grandioses Konzert geboten. Wir haben jede Minute , die wir dort in der Festhalle saßen genossen. Alle Künstler gaben ihr Bestes. Es wurde geklascht, gesungen und „abgerockt“. Die Halle fasst ca. 8500 Besucher, sie war ausverkauft. Die Stimmung hervorragend. Es wurde ganz still in der Halle, als drei Künstler ein Stück spielten für die Opfer des Terroranschlags im Bataclan. Man hätte eine Stecknadel fallen hören können. Ein paar Taschentücher wurden rausgeholt. Gänsehaut pur. Das Orchester sowie Band und Chor waren fantastisch. Sie hatten ja die meiste Arbeit an diesem Abend. Das Orchester wurde  von einer rassigen Brasilanerin dirigiert. Sie leisteten großartige Arbeit und spielten sowohl Klassik und Pop in wunderbarer Harmonie.  Um 23.30 h war Schluss. Es gibt keine Zugaben. Nach dem Finale – Schlussakkord – Fertig.

Wir riefen auf dem Weg nach draußen unser Taxi. Es kam genau 20 Minuten später. Als wir nach Hause kamen summten wir beide noch verschiedene Melodien vor uns her. An schlafen war jetzt nicht zu denken. Leider lässt sich mein kleines Video nicht hochladen. Ich habe es aufgenommen, als

Ronan Keating – When You Say Nothing At All

gesungen hat. Da blinkten tausende Lichter, die wir am Eingang geschenkt bekommen haben. Schön war’s.

 

Video ausgeliehen bei Youtube.

Heute

fahren wir nach Frankfurt am Main. Wir haben Karten für die Festhalle, die total ausverkauft ist. Für dieses Konzert muss man schon am Jahresanfang Karten kaufen, obwohl man noch nicht weiß, welche Künstler dort auftreten. Das wissen wir erst seit gut 6 Wochen.

Es ist die Night of the Proms 2016. Wir haben das schon einmal vor ganz vielen Jahren gemacht und es war ein so tolles Erlebnis. Danach aber nie mehr, weil es immer unter der Woche stattfindet. Als wir noch Arbeitnehmer waren, wollten wir dafür keinen Urlaub nehmen bzw. am nächsten Tag nicht im Büro einschlafen.  So ein Konzert in der riesigen Festhalle ist schon ein Erlebnis und auf die Künstler freuen wir uns auch. Wir kennen zwar nicht alle, aber mit den heutigen Möglichkeiten wie Computer, Laptop bzw. Smartphone ist das ja kein Problem. Über Youtube kann man sich schon mal ein wenig einstimmen. Und so sieht das Programm aus.

Night of the Proms 2016 – Konzerte und Events – Festhalle Frankfurt

festhalle.messefrankfurt.com/frankfurt/de/besucher/…/nightoftheproms.html

Ronan Keating ist weiterer Top Act bei der Night of the Proms 2016. Ronan Keating wird neben den Simple Minds, Natasha Bedingfield, Stefanie Heinzmann, …

PS: Nach reiflicher Übelegung haben wir uns entschlossen, mit dem Taxi nach Ffm. zu fahren  bzw. uns auch wieder abholen zu lassen. Alternativ stand die S-Bahn-Fahrt mit 1x umsteigen zur Debatte und nur den Rückweg mit dem Taxi. Letztendlich kamen wir zu dem Schluss beide Touren mit dem Taxi zu machen. Haben einen sehr guten Preis mit unserem ortsansässigen Taxiunternehmen ausgehandelt.

Wer Frankfurt a.M. kennt, weiß was da abends zwischen 17.00 und 20.00 h los ist. Außerdem ist jetzt auch der Weihnachtsmarkt eröffnet. Da sind die Bahnen, Busse usw. voll. Da haben wir keine Lust drauf.

 

 

 

Fortsetzung – La Provence

In Saintes Maries de la Mer war nicht sehr viel los. Die Zeit der Touristen ist vorbei. Viele Restaurants und Geschäfte waren bereits in den Winterschlaf gegangen. Allerdings war es auch erholsam, so allein durch das kleine Städtchen zu laufen. Hier und da traf man auf Teilnehmer unserer Gruppe.

https://de.wikipedia.org/wiki/Saintes-Maries-de-la-Mer

Die traditionelle Zigeunerwallfahrt in der südfranzösischen Camargue zieht jedes Jahr am 24. Mai Tausende Pilger und Zuschauer an. Der kleine Ort Saintes-Maries wird dann zu einem riesigen Wohnwagenlager. Von der mittelalterlichen Festungskirche wird die Statue der Heiligen in einer Prozession bis zum Meer getragen. Auf dem Kirchplatz und in den Gassen herrscht eine Atmosphäre wie in einem Film von Emir Kusturica. Die Einwohner sehen das Spektakel mit gemischten Gefühlen: Einerseits sind sie stolz auf die Pilgertradition und froh über die Touristen, die sie ins Dorf bringt. Andererseits beäugen sie das fahrende Volk mit Misstrauen und sind erleichtert, wenn wieder Ruhe einkehrt.

17.10.2016 -Saint Maries de la mer

17.10.2016 -Saint Maries de la mer

Das Kreuz der Camargue: Es verkörpert die drei Theologische Tugenden: Glaube, Hoffnung und Liebe. Es symbolisiert die Camargue, weil das Kreuz mit den Dreizacken (Glauben) an die Gardian mit ihrem Dreizack-Spieß erinnert, der Anker (Hoffnung) an die Fischer der Camargue und das Herz (Liebe) an die heiligen Marien Maria Magdalena, Maria Kleophae und Maria Salome, die hier Zuflucht fanden.

17.10.2026 Saint Maries de la merWährend des Aufenthalts in St. M.d.l.m. gab es aus Zeitgründen wieder eine Planänderung. Aigues Mortes wurde somit nur mit dem Bus umfahren. Wir sahen eine gewaltige Stadtmauer und lauschten den Erklärungen des Reiseleiters.

http://de.france.fr/de/sehenswert/festungsanlagen-von-aigues-mortes hier kann man schöne Aufnahmen sehen und die Beschreibung des Ortes entnehmen.

Dienstag, 18.10.2016Ein weiterer Höhepunkt dieser Reise war dieser Tag. Begleitet wurden wir auf dieser Fahrt von Fabien. Er ist Mitglied im Comité der Jumelage. Er spricht hervorragend deutsch und freute sich, dass er uns die Schönheiten seiner Heimat zeigen durfte. Der erste Programmpunkt war ein Lavendel-Museum. Es liegt in einer wunderschönen Berglandschaft. Wird von jungen Leuten betrieben, die es vor einiger Zeit übernommen und ein wunderschönes Kleinod geschaffen haben. Leider haben die Felder nicht mehr geblüht, aber wenn man die Augen zugemacht hat, konnte man die Stille und den Duft dieser Landschaft spüren und atmen. Ein sehr schönes Video wurde uns gezeigt und dann konnten wir das Museum besichtigen, dabei gab es auch eine Vorführung zur Gewinnung des kostbaren Lavendelöls. Natürlich war der Ausgang über den Shop geplant. Hier wurde dann reichlich eingekauft.

18.10.2016 Lavendelmuseum

18.10.2016 Lavendelmuseum

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18.10.2016 Lavendelmuseum

18.10.2016 Lavendelmuseum

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Nach dieser Besichtigung begaben wir uns auf ein weiteres High-Light dieser Fahrt. Eine Fahrt durch eine wunderschöne Landschaft „Die Schlucht der Ardèche.

Bericht aus dem WWW.

Gorges de l’Ardèche oder Adreche-Schlucht nennt man die große Schlucht im letzten Abschnitt des Flusses Ardèche.

Dieser Teil der Gorges de l’Ardèche verläuft zwischen den Orten Vallon-Pont-d’Arc und Saint-Martin-d’Ardèche und bildet so gleichzeitig die Grenze der Départements Ardèche und Gard.

Imposant öffnet sich die Ardeche-Schlucht dem Frankreich-Urlauber am nördlichen Teil mit dem beeindruckenden Natursteinbogen des Pont d’Arc.

Bei den Orten Aiguèze und Sauze im Süden des Ardechetals endet diese unglaublich malerische und einmalig schöne und natürlich entstandene Flusslandschaft Frankreichs.

In beeindruckender Höhe über der Schlucht der Ardeche nutzen Radler, Motorradfahrer, PKW und Wohnmobile die eigens angelegte Tourismusstraße von Pont St. Esprit aus mit ihren überwältigenden Panoramabildern. Motorradurlaub in der Ardeche ist bei Bikern gleich nach den Alpen der beliebteste Urlaub in Südfrankreich.

An den Aussichtspunkten über den Fluss, die Schlucht sowie über die teilweise wie von Riesen bearbeiteten oder hingeworfenen Felsen halten Dutzende von Urlaubern und Touristen gebannt und beeindruckt von der Schönheit dieser aussergewöhnlich interessanten Umgebung.

Nicht nur die Schlucht selbst steht unter strengem Naturschutz, sonder auch die gesamte Umgebung bis hinauf zu den höchsten Erhebungen. Hier wurde der Naturpark der Ardeche, der „Parc naturel régional des Monts d’Ardèche“ mit über 200.000 Hektar Schutzzonen eingerichtet.

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Das war eine grandiose Fahrt, die unser Busfahrer sehr souverän gemeistert hat. Was mir hier unheimlich gut gefallen hat, weil Naturschutzgebiet, es gab keine Hochspannungsmasten und irgendwelche Kabel die durch die Landschaft gezogen sind, wie man das in Frankreich sehr häufig sieht. Für uns war es auch reizvoll den Fluss so ruhig und gemütlich zu sehen. 1 Kanufahrer stand am Rand. Im Sommer müssen es Hunderte sein. IMG_20161018_130226.jpg

Hier endet vorerst der Bericht. Eine Fortsetzung gibt es auf jeden Fall. Die führt uns nach Le Teil, in unsere Partnerstadt.

La Provence, la Provence, du blühendes Land …….mit Fortsetzung

Am 15.10.2016 fuhren wir für 6 Tage Richtung Südfrankreich. Der Bus kam nicht pünktlich, da er keine genaue Adresse zur Hand hatte. Daraufhin hat er die Ringstraße, die sich um ein großes Wohngebiet zieht dreimal umrundet, ist dann in der engen Bahnhofstraße stecken geblieben und erschien gegen 06.30 h vor dem neuen Rathaus. Abfahrt sollte um 06.00 h sein, d.h. wir standen alle ab 05.35 h und später mit unseren Koffern am Straßenrand und schauten und schauten….Bei Karlsruhe gab es einen kleinen Stau bedingt durch die Großbaustelle. Im Breisgau gab es eine längere Pause zwecks Fahrerwechsel. Nach 14 Stunden strandeten wir in Estézargues im Hotel Le Fenouillere (ttp://lafenouillere.com/site/das-hotel/?lang=de)Die Zimmerschlüssel wurden schnell verteilt, ein wenig frisch machen und ab nach unten zum Abendessen. Es gab jeden Abend ein 4-Gänge-Menue. Schmackhaft, reichlich und nett serviert, dazu Wasser, Rosé und Rotwein bis zum Abwinken. Am ersten Abend waren unsere Gesäßmuskeln so strapaziert, dass wir ziemlich schnell unsere Betten aufgesucht haben. Am nächsten Tag sollte es nämlich gleich um 09.00 h zum ersten Ausflug gehen.

Sonntag., 16.10.2016, 09.00 h
Eine sehr nette Reiseleiterin erwartete uns bereits in der Lobby. Sehr sympathisch, eine tolle Stimme, der man stundenlang zuhören kann. Unsere erste Besichtung ging zum Pont du Gard mit seinem Museum.

Ein römisches Aquädukt von seltener Schönheit

Der Pont du Gard ist eines der am besten erhaltenen römischen Bauwerke in ganz Europa. Prachtvoll, imposant, geradezu genial. Dabei ist der Pont du Gard nichts weiter als Teil einer Wasserleitung, die über den Fluss Gard führt und damals die Stadt Nîmes mit frischem Trinkwasser von den Quellen bei Uzès versorgte. Der Pont du Gard beeindruckt sowohl ästhetisch als auch durch seine technische Umsetzung. http://www.provence.de/provence-entdecken/landschaften/pont-du-gard.html

Nach der Besichtigung dieses grandiosen Bauwerks, welches auch zum Weltkulturerbe gehört fuhren wir weiter nach Uzès zur kleinen Stadtführung. http://www.france-voyage.com/frankreich-tourismus/uzes-1420.htm

Was für eine hübsche Stadt, so sauber, winkelige Gassen, ein schöner Marktplatz, goldige Geschäfte. Hier hätten wir stundenlang bummeln können. Einfach sehenswert.

Uzès 16.10.2016

Uzès 16.10.2016

Auf dem Marktplatz in Uzès sprach mich eine Frau an und fragte mich, wo wir denn her kämen. Es stellte sich heraus, dass sie in Rüsselsheim geboren wurde und nun in Groß-Gerau (unsere Kreisstadt) wohnt. Den Sommer verbringt die Familie in der Provence, bewirtschaftet dort eine kleine Pension und kommt im Winter zurück nach Deutschland. Sie freute sich sehr uns kennengelernt zu haben. Im Nachhinein habe ich mich geärgert, dass ich nicht nach der Adresse gefragt habe. In einem wunderschönen Laden, einer Epicerie, kauften wir uns noch drei leckere Tartines. Das ist ein Brotaufstrich aus Oliven, Knoblauch und Olivenöl. Auf geröstetem Weißbrot nicht zu verachten. Hmmmmm

Uzès

Nach diesem schönen Aufenthalt ging die Fahrt weiter über die St. Nikolausbrücke und die Gardonschlucht nach Nîmes. Hier gab es eine Stadtführung, Besichtigung des Jardin de la Fontaine, Carrée d’Art sowie die Arena.gorges-du-gadon

Nîmes – Die italienischste französische Stadt

Wenn man die Augen zu macht, hat man das Gefühl, man wäre in Rom. Nîmes liegt eindeutig in Frankreich, aber es kann den Einfluss, den die Römer bei der Stadtplanung gehabt haben, bis heute nicht verbergen. Nîmes

nimes7-150x100„Maison Carrée“, wie die Franzosen den Tempel des Augustus nennen, gilt als stilistisch reinster und objektiv besterhaltener Tempel, der aus dem Reich der Römer überdauert hat.

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Jardin de la Fontaine

Jardin de la Fontaine

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Geschmückt mit Vasen und Statuen, sind die Jardins de la Fontaine einer der ersten öffentlichen Gärten Europas. Sie wurden im 18. Jahrhundert auf der antiken Stätte der Quelle, die vom Magneturm bis zum Dianatempel reicht, erschaffen.

Warum zeigt das Stadtwappen von Nîmes ein Krokodil an der Kette? Weil Octavius Kleopatra besiegt hat, lautet die Antwort – und verweist damit auf eine Epoche, die der Region rund um Nîmes bis heute ihren Stempel aufgedrückt hat: die Römerzeit. Die Herkunft des Stadtwappens reicht bis zu den römischen Kämpfen im alten Ägypten zurück. Im Jahr 31 vor Chr. besiegte Oktavius die Flotte Antonius‘ und Kleopatras in Actium und sicherte sich so die Herrschaft über das Königreich am Nil: Der neue Herrscher war nun Augustus. Dieses Zeichen ist in Nîmes immer wieder zu sehen. An Pollern, auf Pflastersteinen u.a.

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Kathedrale

Das gegen Ende des 1. Jahrhundert n. Chr. erbaute Amphitheater von Nîmes hat den gleichen ovalen Grundriss wie das Kolosseum von Rom. In der Antike konnten hier mehr als 24.000 Zuschauer in den Sitzreihen Platz nehmen, um Jagd- und Kampfspielen mit Tieren oder Gladiatoren beizuwohnen. Die Sitzreihen verteilten sich auf 34 Ränge die in insgesamt vier autonome Zonen aufgeteilt wurden. Jede dieser Zonen verfügte über eine Galerie und hunderte Stufen sowie über Vomitorien. Durch diese sollten Verstopfungen durch einen hohen Zustrom an Zuschauern verhindert werden. Heutzutage ist es Tradition, sich im Amphitheater von Nîmes einen Stierkampf anzusehen. Daneben finden aber auch regelmäßig Vorstellungen und Konzerte mit den bekanntesten französischen und internationalen Künstlern statt.

Read more at: http://de.france.fr/de/sehenswert/das-amphitheater-von-nimes

 

Am Montag, den 17.10.2016 ging nach einer Programmänderung die Fahrt nach Arles.Römische Kultur und romanisches Erbe prägen das Stadtbild und die Geschichte von Arles. Arles war die zweitgrößte Stadt des römischen Imperiums. Ein halbes Jahrhundert später entwickelte sich Arles zu einem religiösen Zentrum.Arles ist aber auch die Stadt Vincent van Goghs. Er zog im Februar 1888 nach Arles. Hier schuf er seine bekanntesten Werke. Zusammen mit Paul Gauguin wollte er eine Künstlerkolonie gründen.161015 Provence u5.jpg161015 Provence u6.jpg

Arles
Auf dem Weg nach Saintes Maries de la Mer, den bekannten Zigeuner-Wallfahrtsort, und Aigues Mortes erlebte ich einen der Höhepunkte dieser Reise. Die Fahrt durch die Camargue, mit ihren weißen Pferden auf den Weiden sowie die schwarzen Stiere. Diese Tiere leben wild auf großen Arealen. Sie ernähren sich selbst, werden von niemanden gefüttert. Die Pferde sind unbeschlagen. Ich dachte immer, das gibt es nur im Fernsehen. Aber es war einfach nur schön durch diese Landschaft zu fahren. Es war plötzlich alles so  flach und eine völlig andere Vegetation.
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Diese zwei kamen ganz dicht an den Zaun heran um sich fotografieren zu lassen. An dieser Stelle gab es einen Zaun zur Straße hin, um die Tiere zu schützen. An anderen Stellen gab es nur tiefe Graben, damit die Tiere nicht auf die Straße laufen können.

 Der Camargue Stieraus dem www. geliehen
Die Fahrt ging vorbei an herrlichen Salzgärten und kleinen Seen, in denen Flamingos nach Futter suchten. Eine Landschaft, wie im Bilderbuch.
Saintes-Maries de la mer ist  ein internationaler Wallfahrtsort, zu dem jedes Jahr Tausende von Gläubige pilgern. Doch auch für ganz weltliche Touristen lohnt sich zumindest ein Abstecher nach Saintes-Maries. Der Ort, der Heimat für etwa 2500 Seelen ist, liegt  mitten im Naturpark Camargue. Das erklärt auch die äußerst dünne Besiedelung. Auf einen Quadratkilometer Fläche kommen hier nur knapp sieben Einwohner. Ideal für alle, die im Urlaub Ruhe und Einsamkeit suchen.Die Wallfahrt am 24. und 25. Mai lockt Jahr für Jahr viele Roma aus der ganzen Welt an, die die Schreine der heiligen Maria Jakobäa und der heiligen Maria Salome verehren. Beide Schreine wurden im Jahr 1448 gehoben und sind seitdem das Ziel der Pilger. Das Wissen um die Schreine hatte Saintes-Maries aber schon im 12. Jahrhundert zu einem Ort der Wallfahrt gemacht.

 

Schnell noch….

ein paar Blätter gekehrt, gesaugt, aufgehoben. Nun ist er da, der Herbst und wir ärgern uns über die doofe Eiche auf dem Nachbargrundstück, deren Blätter zu uns rüber wehen. Eigentlich wissen wir das ja schon seit Jahren, aber immer wieder kommt so etwas hoch. Ich denke, das liegt daran, dass die Nachbarin das ganze Jahr nichts im Garten macht. Wir hegen und pflegen und hinter der Hecke liegt alles im Schlaf. Selbst der Rasen wird alle 4 Wochen von einem Gärtner im Schnelldurchgang gemäht – es ist gar kein Rasen – es ist eine Wiese. Aber nichts desto trotz, unser Grundstück ist im Moment sauber. So können wir unsere kleinen Koffer packen und morgen früüüüh (06.00 h) ganz entspannt in den Bus einsteigen und uns Richtung Provence fahren lassen. Das Wetter dort soll recht gut werden. Alors, a bientôt, bon journee, un agréable week-end

Ein schönes Erlebnis

Am Montag Abend wurde die Kerb mit einem großen Feuerwerk beendet. Für uns immer ein Muss, dort auch dabei zu sein. Das Weindorf war gerammelte voll (wie die Hessen sagen). Wir trafen dort bekannte aus dem Ort, die wir schon längere Zeit nicht mehr gesehen haben. Das ist das Schöne bei solchen Gelegenheiten, Leute treffen, ein wenig babbeln und ein Weinchen schlürfen. Gegen Ende des Abends hatten wir eine sehr schöne Begegnung mit zwei Asylsuchenden aus Syrien mit ihrer Betreuung. Sie wurden im November letzen Jahres von der Nachbartochter (sie ist Bedienstete bei unserer Stadtverwaltung) durch unseren Ort geführt, um ihnen zu zeigen, wo es Ärzte gibt, wo man einkaufen kann usw. Dann stellte sie ihnen auch die Eltern vor. Wie unser Nachbar so ist, lud er die beiden für den Sommer zum Grillen ein, mit der Bedingung, dass sie bis dahin ein wenig deutsch sprechen können. Vor 8 Tagen war es dann soweit. Die komplette Familie wurde zusammen getrommelt und Erich ging seiner Lieblingsbeschäftigung nach „Grillen“. Er und seine Frau haben sich sehr viel Mühe gemacht und Hähnchenfleisch, Rindfleisch usw. besorgt. Aber auch ein paar Bauchlappen für Familienmitglieder. Die zwei Gäste (Vater und Sohn) haben alles gegessen und getrunken. Es hat ihnen so gut gefallen und geschmeckt. Sie wollten auch Schweinefleisch essen, Bier und Wein trinken, weil es hier bei uns so üblich wäre und sie keine Außenseiter sein möchten. Auch am Montag Abend tranken sie Bier und fanden es so lecker. Sie sprechen schon so gut deutsch, verstehen alles, was wir sagen, der Sohn (21) geht auf ein Gymnasium in Rüsselsheim und will unbedingt sein Abitur machen. Die zwei sind so sympathisch und der Betreuer erst. Ein Italiener, ca. 35 Jahre alt, hier in Deutschland geboren und gelernter Finanz- und Bankangestellter, gut aussehend, kommunikativ – ein richtiger Schwiegermuttertyp, wenn ihr versteht, was ich meine. Es waren so wertvolle Gespräche. Beim Abschied wurden wir für Sonntag, 11.9. zum Kaffeetrinken in die Flüchtlingsunterkunft eingeladen. Es wären immer so nette Nachmittage und sie möchten uns dort gern bewirten, Spiele spielen, erzählen und sich helfen lassen. Dort werden wir dann auch unsere alten Spiele und Puzzles los, die unsere Tochter während ihres Besuchs aussortiert hat. Also der Termin steht schon in unserem Kalender. Die Nachbarn wollen auch mitgehen. Wir freuen uns.

Wir lieben EDEKA

Am Freitag Abend hatten wir wieder eine Weinprobe in unserem neuen EDEKA. Thema waren deutsche Weine. Es waren anwesend Anbieter aus dem Rheingau, Markgräfler Land und Rheinhessen. Die Crew hatte sich wieder soviel Mühe gemacht. Unsere Weinecke war gut klimatisiert, das Mineralwasser gut gekühlt. Gläser, Wein und Brot standen bereit. Es kamen ca. 30 Gäste. Herr Haller, ein echter „Schwab“ begrüßte uns wie immer sehr freundlich, und zwar jeden Gast per Handschlag. Es wurden die Weine bzw. die Lagen vorgestellt und schon konnte es los gehen. Frau Haller und deren Tochter (11/12 J) lernten wir auch an diesem Abend kennen. So eine sympathische Familie. Man fühlt sich wohl in ihrer Gesellschaft. Nachdem wir uns an die Weine herangestatet haben, gab es auch schon den ersten Gang – ein grüner Salat mit Handkäscarpaccio– wie gut war das denn? Zum erstenmal gegessen. Alle Teller leer. Der Hauptgang bestand aus drei gefüllten Schollenröllchen in einer Currysoße. Die Röllchen waren mit einer Garnele gefüllt. Die Soße mit Tomaten, Lauch, Sahne und diversen Gewürzen gekocht. In dieser Soße hätte ich glatt baden können. Der Nachtisch bestand aus 2 Kugeln Eis (Vanille + Schokolade) dazu ein Obstspieß (Ananas, Erdbeeren, Mango) beträufelt mit Schokolade. Eine Kugel Eis konnte ich dem Großen überlassen. Ich war so satt. Es gab wieder viel Applaus für den Koch. Er ist die Bedienung am Fischstand. Ein junger Mann, etwa Mitte 30. Er kocht mit soviel Herzblut und richtet die Teller so schön an. Herr Haller stellte auch nach dem Essen das Können und das Engegement seiner Mitarbeiter in den Vordergrund. Wir ließen wieder ein Körbchen für diese Mannschaft rumgehen. Der „Koch“ ist extra einen Tag eher aus dem Urlaub gekommen. Er hatte Bedenken, dass die Kollegen ihm das Essen „versauen“. Ich habe ihn beim Abschied nach der Soße gefragt, bzw. nach den Zutaten. Er meinte ganz lapidar: Tomaten, Lauch, Sahne, Curry, Chili. Das ganze ca. 1 Std. köcheln lassen. Das ist der Trick, nur so könnten die Zutaten ihre Aromen miteinander verbinden. Um 22.30 h haben wir den Einkaufsmarkt verlassen. Für diesen Abend haben wir uns einen Fahrdienst gegönnt. Innerorts kostet bei uns ein Taxi 5,– €. So haben wir uns diese 2,5 km hin- und zurückfahren lassen. Es hört sich nicht weit an, aber wir müssten zu Fuß einmal unseren Ort durchqueren und bei 30°C hatten wir nicht so große Lust. Der gleiche Fahrer holte uns auch wieder ab. Er fragte uns gleich, ob wir einen schönen Abend hatten und freute sich mit uns über diesen Erfolg.