Der Frühling ist da

Neuer Ordner (2).jpg

Heute gesehen – unterwegs und im Garten. Es ist so schön, wenn die Natur dieses Schauspiel abgibt.

Advertisements

Ein paar Tage Auszeit

haben wir uns gegönnt, nachdem uns die ungezählten Termine und Besuche beim Zahnarzt sowie Kieferchirurgen ein wenig den Nerv geraubt haben. Es gab ein wunderbares Angebot im Netto-Prospekt. 5 Tage Bad Windsheim, Hotel, Halbpension, Besuch in der Therme, Massage, Biolampe und Magnetfeldtherapie. Die Therme in Bad Windsheim kennen wir ja bereits, aber den Luxus direkt nebenan zu übernachten, den kannten wir nicht. Wir wohnten im Hotel Pyramide, dort gibt es einen sogenannten Bademantelgang unterirdisch direkt in die Therme. Das war ein Highlight. Das Bändchen gab es auch gleich im Hotel, d.h. man brauchte kein Geld, nur das Handtuch und konnte den Tag im warmen Wasser genießen. Alles was man in der Therme in Anspruch nimmt, wird auf das Bändchen gebucht. Abends gibt man dieses an der Rezeption ab und bekommt am Ende des Aufenthalts eine Rechnung. Am Ankunftstag wurde uns gleich der Termin für die Massage bekanntgegeben, sowie die Kurkarten, mit denen wir verschiedene Dinge im Ort vergünstigt ansehen bzw. unternehmen konnten. In der Lobby unseres Hotels standen verschiedene Vitrinen u.a. mit Schmuck, Bademoden und kleinen Souveniers ägyptischer Herkunft. Ganz lustig fand ich z.B. die Bikinibags. Sieht aus wie ein Kulturbeutel, in den man den nassen Badeanzug verstauen kann. Ich habe zur Wassergymnastik immer einen Plastikbeutel dabei, aber nun bin ich Besitzerin so eines Bikinibags. Habe auch gleich einen zweiten für meine Freundin Margret zum Geburtstag gekauft. Sie geht auch regelmäßig schwimmen. Da ich nun mal im Geschäft mit Bademoden war, schaute ich mir gleich die neueste Bademode an und wurde auch gleich fündig und konnte so den Gutschein über 5,00 € einlösen. Der Nachhauseweg gestaltete sich auch sehr erholsam, so dass wir das anschließende Osterfest ganz relaxt genießen konnten.

Heute schnell

nach Mainz und ganz schnell wieder nach Hause. Das Thermometer zeigte heute morgen -10° C. Oh mein Gott, wir müssen da raus. Aber es nützte kein Jammern, der Große hatte einen Kontrolltermin beim Chirurgen, der ihm 2014 und 2017 die Hüftgelenke operiert hat. Das Mittagessen sowie den Bummel durch die Altstadt versagten wir uns, wegen der Kälte versteht sich. Der Termin war ganz schnell abgehakt, das Doktorchen begeistert von seiner Arbeit und den kleinen Narben sowie von der Bewegung und dem Allgemeinbefinden des Großen. „Na, dann sehen wir uns in einem Jahr wieder. Sollte zwischenzeitlich etwas sein, können Sie mich natürlich jederzeit kontaktieren“. Ich konnte jedoch nicht an mich halten und musste ihn nach seinem Aufenthalt in Afrika fragen. Von dort war er am Sonntag zurückgekommen. Seit ein paar Jahren operieren er und andere Kollegen in Burkina Faso im Krankenhaus der Hauptstadt Ouagadougou. In den vergangenen 14 Tagen wurden 40 Patienten an der Hüfte operiert und das unter ganz schwierigen Zuständen. Wer möchte kann den Bericht von 2017

http://www.oha-ev.de/mediapool/135/1355064/data/Reisebericht_der_4._OHA_-Mission_2017_-_Yel_Ka_Be_.pdf

hier nachlesen. Ich finde es bewundernswert, was diese Menschen dort leisten und wie stolz sie sind, den Patienten helfen zu können. Sie bilden unter anderem auch die hiesigen Ärzte aus. Nächste Woche kommt ein Arzt von dort für 2 Wochen und begleitet die Kollegen im Operationssaal.

Die Organisation OHA.de lebt von Spenden. Leider konnten wir das Gespräch nicht ausdehnen, das Wartezimmer war rammelvoll.  Ich hätte noch soviele Fragen gehabt. Zum Schluss wollte ich noch schnell wissen, warum die Menschen dort nicht in der Lage sind, solche Operationen zu bezahlen, obwohl Burkina Faso so viele Reichtümer im Boden besitzt. Gold, Mangan, Zink und Phosphate. Im vergangenen Jahr wurden 51 to Gold gefördert. Das sind 51.000.000 g Gold. 1 g Gold in 333er Ausführung kostet zur Zeit 22,00 €. Davon sehen die Menschen, die in diesen Minen arbeiten nichts. Ausländische Investoren unterhalten diese Minen. Kinderarbeit ist verbreitet.

Ich war nach diesem Besuch bzw. Gespräch so aufgewühlt. Habe zu Hause noch ein wenig im WWW recherchiert über eines der ärmsten Länder der Welt, in dem schon 4-jährige von ihren Müttern mit in die Mine genommen werden und mit einer kleinen Hacke Brocken aus der Wand schlagen. Wenn ich das jetzt schreibe, bekomme ich Gänsehaut und Tränen in die Augen. Ich stelle mir diese kleinen Wesen vor, die hoffentlich einmal eine bessere Zukunft vor sich haben.

 

Wir haben es getan

Am Samstag besuchten wir in unserem Ort eine Veranstaltung für Senioren. Da wir uns ja in der Fastnachtszeit befinden, war dies eine von der Stadtverwaltung organisierte Veranstaltung für die Senioren unserer Stadt. Auf die Idee brachte uns eine Nachbarin. Da der Große ja noch nicht so lange sitzen kann, dachten wir so eine Sitzung am Nachmittag wäre da das richtige. Und so war es auch. Eine wunderbare Zusammensetzung verschiedener Darbietungen zweier  Vereine. Kindertanzgruppen, nette Vorträge, ein grandioser Auftritt des „Hofballetts“ mit einer aufwendigen Schwarzlicht-Show. Ein Vortrag unserer Apothekerin (erstmalig auf der Bühne) und zum guten Schluss ein Vortrag eines 85-jährigen Urgesteins. Ein köstlicher Vortrag. In der Pause gab es spendiert vom Seniorenbeirat 2 Kreppel und Kaffee. Alles in allem ein durchaus gelungener Nachmittag, viel gelacht und Spaß gehabt und jede Menge Bekannte getroffen, die sich alle gefreut haben, dass wir auch dabei waren. Hier muss ich noch anmerken, dass ich  beim Eintreten in die Halle gefragt wurde, wie alt ich denn wäre. „Viel zu jung für so eine Veranstaltung“, meinte der höfliche Herr. „Ich bin doch die Begleitperson dieses Herrn“, meinte ich und wir haben uns sehr amüsiert. Am Montag Morgen konnte man uns sogar in der Tageszeitung bewundern.

IMG_20180210_140911.jpg

Unterwegs

Heute Morgen schrieb die Tochter um 8.10 h, dass die Mädels ruckzuck angezogen waren (so schnell wie nie). Natürlich, es geht ja auch zu Oma und Opa. Ihr Mittagessen haben sie schon intus. Von dort kam auch die erste Nachricht. McD in Blois wurde angesteuert. Von dort sind es dann noch 694 km. Auf der Autobahn ist nicht viel los, obwohl heute schon ein ganz normaler Arbeitstag in France ist (außer im Elsass). Der Kater hat sich seinem Schicksal ergeben und aufgehört zu jammern, so verstehe ich zumindest die Nachricht. Er hasst Autofahren, aber er hat keine andere Wahl; entweder mitfahren oder 10 Tage aufs Haus aufpassen und einmal am Tag von Nicole Besuch bekommen. Wenn er hier aus seiner Box steigt, wird er sicher froh sein, dass er mitgekommen ist.

Der Popo tut weh

Gestern Abend sind die zwei Jungs gegen 18.00 h bei uns angekommen. Sie sind am 01.08. per Fahrrad ab Straßburg/Frankreich losgefahren, haben in Speyer auf dem Campingplatz in einem kleinen Zelt ohne Isomatte oder Schlafsack übernachtet und am zweiten Tag die Endetappe bis zu uns geschafft. Bei einer kleinen Zwischenstation in Mainz hatten sie sich ein Bier gegönnt und den Platz vor dem Dom genossen. Wie sie erzählten, fiel das Aufsteigen auf den Sattel sehr schwer, auch die Beine waren müde. Aber die Fahrt von Mainz zu uns ist recht angenehm und immer am Fluss entlang, d.h. erst am Rhein und ab Mz.-Kostheim am Main entlang. Das fanden sie auch sehr schön. Auf jeden Fall waren sie fröhlich und stolz, dass sie es geschafft hatten. Zuhause gab es wohl Stimmen, die ihnen das nicht zutrauten. Wir haben uns sehr gefreut und waren/sind sehr stolz auf die zwei. Für so eine Fahrt haben sie sich uns als Ziel ausgesucht. Man hat den Eindruck, sie fühlen sich wohl. Nach einer erholsamen Dusche gab es erst einmal etwas zu essen. Ich habe ganz schnell 2 große Portionen Tortellini mit einer super leckeren Sahnesoße zubereitet. Dazu gab es einen grünen Salat (auf Wunsch der beiden ohne Dressing). Was haben sie „reingehauen“. Alles alle. Wir haben uns mit einem Wurst- und Käsebrot begnügt. Der Große war so besorgt, dass sie auch ja satt sind. Er bot alles an, was der Kühlschrank noch hergab. Aber sie sind sehr bescheiden und zurückhaltend und ganz lieb. So haben wir dann einen netten Abend mit guter Unterhaltung auf der Terrasse genossen. Um 21.30 h konnten sie kaum noch die Augen offen halten. Wie sie heute morgen berichteten, haben sie supergut geschlafen.

Sehr schön, aber anstrengend

war unser Wochenende. Wir bekamen Besuch von zwei 18-jährigen Australiern. Der eine aus meiner Verwandtschaft, der älteste Enkel meiner Cousine, der andere, sein Freund. Sie haben in drei Wochen Amsterdam, Berlin, München, Neuschwanstein, Mannheim und Raunheim besucht. Von uns wurden sie am Samstag in Mannheim beim Onkel abgeholt. Danach gleich nach Mainz. Einmal Marktfrühstück, d.h. Weck, Worscht und Wein, nein Wein haben wir nicht getrunken. Aber so ein Stück warme Fleischwurst aus dem Kessel ist schon gut. Das hat ihnen auch geschmeckt. Aber satt waren sie davon nicht. Beim Bäcker noch ein Stück Kuchen reingeschoben. Nach dieser Stärkung schauten sie sich sehr wissbegierig den Dom an und waren sehr beeindruckt. Nach einem kleinen Bummel durch die Altstadt noch ein Besuch im Gutenberg Museum. Wir hängten ihnen einen Englisch-Guide um und jeder ging seiner Wege. Nach gut 1,5 Stunden trafen wir uns am Ausgang wieder. Sie hatten sich soviel zu erzählen. Zuhause gab es dann ein verspätetes Mittagessen und wir mussten eigentlich nur noch ausruhen. Sonntag Vormittag, nach einem guten Frühstück fuhren wir Richtung Rheingau und nach Rüdesheim. (das hatte die australische Oma empfohlen). Im Winter ist da allerdings tote Hose. Niederwalddenkmal ist ein Muss und die Drosselgasse nicht zu vergessen. Da hatten die Buben auch schon wieder Hunger. Somit stand ein Restaurantbesuch an. Alles sehr lecker. Wir hätten ihnen gern mehr gezeigt, aber wie gesagt im Winter ist nix los. Am Montag wollten sie gern noch eine Ritterburg sehen, eine Burg am Rhein. Wie gut, dass es Internet gibt, denn dort erfuhren wir schon im Vorfeld, dass die bis auf die Marksburg alle geschlossen haben. Die Saison beginnt erst Ende März. Na gut, dann eben Marksburg. Sie waren so happy, alte Räume, alte Gemäuer und vor allen Dingen Ritterrüstungen zu sehen. Wer es nicht weiß, die Marksburg ist eine der Burgen, die nie zerstört wurde. Sehenswert

http://www.marksburg.de

Nach einer kleinen Fahrt durch das Mittelrheintal meldete sich schon wieder der Magen. Wir fanden ein schönes Restaurant, direkt gegenüber des Loreley-Felsens. Blondi war allerdings nicht da. Gut gestärkt konnten wir so den Heimweg antreten. Als wir zu Hause ankamen, gaben wir den beiden Gelegenheit ihr Gepäck in Ordnung zu bringen und nach dem Abendessen konnten wir auch die Füße hochlegen. Die Abende zuvor wollten sie gern Fotos von unseren Städtereisen sehen, z.B. Paris, Rom und Istanbul sehen. „Da wollen wir auch hin“, war ihre Meinung. Aber in drei Tagen ist das leider nicht machbar.  Heute Morgen haben wir sie zum Airport gebracht und am Schalter „abgegeben“. Sie waren sehr beeindruckt vom Frankfurter Flughafen. Ihr Flieger ging zur geplanten Zeit in die Luft und wir konnten unser Haus wieder für uns einnehmen. Was sind wir doch so froh, die kleine Wohnung im Erdgeschoss zu haben. Dort haben haben wir sie einquartiert und sind uns in unserer Wohnung nicht in die Quere gekommen. Wunderbar! Es war sehr schön, die Beiden hier zu haben, und wir sind froh, dass die Familienbande nach Australien nicht abreißen. Es gibt ja noch mehr Enkelkinder bei der Cousine. Aber bitte, schickt sie nicht mehr im Winter nach Deutschland.  So jetzt muss ich mal ein kleines Schläfchen machen.

Wer gut aufgepasst hat

hat bemerkt, dass immer noch 1 Tag der Reisebeschreibung „Provence“ fehlt. Nämlich die Fahrt nach Marseille. Sie war allerdings auch ein Höhepunkt dieser Reise. Wir hatten sagenhaftes Wetter, das sieht man gleich auf den Bildern. Strahlend blauer Himmel und Sonnenschein. Eine beeindruckende Stadt mit ganz viel Gewusel (Betrieb) einem wunderschönen Hafen sowie einer schönen Altstadt. Ein Highlight natürlich die Kirche Notre Dame. Von diesem Hügel hat man einen atemberaubenden Blick über die Stadt. Dort hatten wir ein wenig Zeit zum schlendern. Eine Mitreisende hatte jedoch so einen Hunger, dass wir ihr zu Liebe in einem Fischlokal eingekehrt sind. Plat du jour – war hervorragend.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERAdigIMG_20161019_141915.jpg

davdig

Das ist nur ein kleiner Teil der Eindrücke, die wir dort gesammelt haben.

161015     Provence u18.jpg

Von Marseille aus fuhren wir in das idyllische Bergdorf Les Baux de Provence. Mein Gott ist es schön dort. Trotz der Touristen so ruhig und einsam gelegen. Hier schlenderten wir durch den Ort, schauten in die netten Läden und tranken einen guten Kaffee. Die Kirche sowie das Krippenmuseum besuchten wir natürlich auch.

Les Baux de Provence

Les Baux de Provence

In der Provence ist es Brauch, dass an Heiligabend ein Schafhirte mit seiner Herde, bzw. einem Teil seiner Herde, einem Hammel, der einen Wagen hinter sich her zieht, in die Kirche einzieht. In diesem Wagen liegt das kleinste Lamm, welches es in der Herde gibt. Dieses Lamm symbolisiert das neue Leben. Was muss das für ein Spektakel sein, hört sich jedoch sehr schön und traditionell an. Auf einem Bild oben sieht man die dort hergestellten Krippenfiguren. Sie sind alle handgefertigt, sehen sehr einfach aus, sind jedoch wunderschön. Im Krippenmuseum wurde so ein Heiligabend in der Kirche nachgestellt.

dav

dav

dav

So, jetzt habe ich dieses Kapitel endgültig abgschlossen.

Der 2. Advent

stand bei uns im Zeichen von Besuch bzw. besuchen. Samstag früh fuhren wir Richtung alte Heimat. Es stand wieder ein Besuch bei unserem Papa/Opa/Uropa an. An diesem Wochenende haben wir auch dort übernachtet, um am Abend einmal mit den Geschwistern bzw. dem Schwager und den Schwägerinnen über den Weihnachtsmarkt zu schlendern und anschließend irgendwo einzukehren. Der Opa freute sich wie Bolle, dass er Besuch bekam. Ob er uns erkannt hat, möchte ich nicht behaupten. Wir tranken zusammen Kaffee mit Kuchen, drehten eine große Runde in der Kälte und schauten dann Fotoalben an. Die Bilder hat er mittlerweile von A nach B und von F nach C usw. geschafft. Ich erklärte ihm des öfteren, wer auf den Bildern zu sehen ist. Aber das war ihm total fremd. Einmal meinte er „was du alles weißt, ich weiß das nicht mehr“. Zum Abendessen parkten wir ihn an seinem Platz und vesprachen, am nächsten Tag wiederzukommen. Wir machten uns dann mit meinem Bruder auf den Weg zum Weihnachtsmarkt. Dort trafen wir die Schwägerin mit ihrer Enkelin und alle freuten sich über dieses Wiedersehen. Es gab viel zu schauen, essen und trinken. Ich aß natürlich meine obligatorische Currywurst mit Pommes rot/weiß. Hmmmmmm. Irgendwann kam auch meine Schwester noch hinzu. Es war gegen 18.30 h so kalt, das wir uns entschlossen ein Lokal aufzusuchen. Hier wärmten wir uns erst einmal auf und konnten bei einem Glas Wein oder Punsch ein wenig schwätzen. Es war ein sehr schöner Abend ohne Stress. Wir brachten noch meine Schwester zum Auto und nahmen dort einen kleinen Nikolausgruß entgegen. Ich bekam einen Elch aus Schokolade (ich liebe Elche), der Große bekam einen kleinen Elch aus Holz, der auf einer kleinen Tafel stand. Diese suchte ich heute Morgen. Da ging ein Grinsen über sein Gesicht. „Das war doch Schokolade“, die habe ich gleich gegessen. Unter Androhung einer Strafe stellte ich meinen Schoko-Elch in den Kühlschrank.  „Wag dich und geh an die Schokolade, dann fährst du nicht mit nach Frankreich“. Großes Gelächter – „Dann bekommst du aber Ärger mit den Mädels“. Hat er auch wieder Recht.

Wir hatten ein schönes Zimmer in der Ratsstube am Rand der Altstadt gebucht. Die Kirchenglocke hörten wir nicht, denn es waren 3-fach verglaste Fenster eingebaut. Kennen wir ja von zu Hause. (nicht wegen der Kirche, sondern wegen des Fluglärms). Wir schliefen gut und frühstückten herrlich am Sonntag Morgen. Dann noch einmal der versprochene Besuch bei Opa. Heute freute er sich noch mehr. Er wusste, dass wir schon einmal da waren. Ich erzählte ihm, wer ich wäre und das bejahte er auch gleich. Mein Bruder kam auch noch einmal kurz vorbei, um uns zu sagen, wie schön es am Abend war.

Auf dem Nachhauseweg besuchten wir den Cousin mit Frau vom Großen. Auch hier Riesenfreude, weil mind. 4 Jahre nicht gesehen. Allerdings öfter telefoniert. Der Nachhauseweg gestaltete sich auch recht gut. Es war soviel Verkehr in beide Richtungen, nicht zu glauben. Mit einer Pizza und einem Ital. Salat bewaffnet erreichten wir um 19.00 h unsere Hütte und waren froh, wieder daheim zu sein mit unseren ganzen Erlebnissen. Ein schöner 2. Advent. Nun liegen wir auf der Zielgeraden. In ca. 2 Wochen rüsten wir für unsere Fahrt nach France zum Christkind.

index

Night of the Proms

Die Fahrt zur Festhalle verlief fast reibungslos. 18.30 h auf der A 3 ging nichts mehr. Wir mussten nur den Abzweig zur A 5 erreichen, da rollten nämlich die Autos. Zwischendrin dachte ich mal „wären wir nicht doch besser mit der Bahn gefahren?“, aber alles war gut. Wir erreichten um kurz nach 19.00 h die Festhalle. In der Lobby schaute man in die Taschen. Die Aidshilfe bat um Spenden, es wurden jede Menge Prospekte verteilt. Mein Gott, wieviel Bäume dafür umgemacht wurden. Am Ende des „Tunnels“ bekam jeder Besucher ein kleines Licht in die Hand gedrückt. Da wir ja schon Festhallen-erfahren sind haben wir unseren Platz sofort gefunden und hatten noch genügend Zeit für einen kleinen Imbiss. Wir nahmen um 19.45 h unsere Plätze ein und waren zufrieden. Als wir im Mai die Karten bestellten, war das Konzert schon fast ausverkauft. Man hat da nicht mehr sehr viel Auswahl. Gegen 20.00 h kamen soviele Leute in die Halle, man glaubt es kaum. Warum auf den letzten Drücker? Standen die etwa alle im Stau? Das Licht ging genau um 20.00 h aus und alle Spots an.

Wir bekamen ein grandioses Konzert geboten. Wir haben jede Minute , die wir dort in der Festhalle saßen genossen. Alle Künstler gaben ihr Bestes. Es wurde geklascht, gesungen und „abgerockt“. Die Halle fasst ca. 8500 Besucher, sie war ausverkauft. Die Stimmung hervorragend. Es wurde ganz still in der Halle, als drei Künstler ein Stück spielten für die Opfer des Terroranschlags im Bataclan. Man hätte eine Stecknadel fallen hören können. Ein paar Taschentücher wurden rausgeholt. Gänsehaut pur. Das Orchester sowie Band und Chor waren fantastisch. Sie hatten ja die meiste Arbeit an diesem Abend. Das Orchester wurde  von einer rassigen Brasilanerin dirigiert. Sie leisteten großartige Arbeit und spielten sowohl Klassik und Pop in wunderbarer Harmonie.  Um 23.30 h war Schluss. Es gibt keine Zugaben. Nach dem Finale – Schlussakkord – Fertig.

Wir riefen auf dem Weg nach draußen unser Taxi. Es kam genau 20 Minuten später. Als wir nach Hause kamen summten wir beide noch verschiedene Melodien vor uns her. An schlafen war jetzt nicht zu denken. Leider lässt sich mein kleines Video nicht hochladen. Ich habe es aufgenommen, als

Ronan Keating – When You Say Nothing At All

gesungen hat. Da blinkten tausende Lichter, die wir am Eingang geschenkt bekommen haben. Schön war’s.

 

Video ausgeliehen bei Youtube.