Von Oma lernen

Immer wenn wir an der Küste ankommen und uns einen/oder mehrere Tage eingelebt haben, höre ich „Oma, kannst du mir mal meinen Teddy nähen und die Hose hat auch ein Loch.“ „Mein Teddy hat auch ein kaputtes Bein“. So gibt es immer einen Näh- und Flicktag im Pfarrhaus. Die Mädels schleppen den Nähkasten an. So einen alten, aufklappbaren. Ich besitze auch so einen. Und dann geht es los. So ein Nähkasten ist höchst interessant, was da alles drin liegt. Es wird geguckt, gekramt, wieder aufgerollt usw. Dann ging es los mit nähen. Man nehme eine Nähnadel, einen passenden Faden, der ins Nadeloehr eingefädelt wird und legt los. 4 zusätzliche Augen hängen an meiner Hand und schauen genau zu. Die Hose war schnell erledigt, ein Stück Naht war aufgegangen. Der kleine Teddy Berry hatte eine Verletzung am Bein, die auch ganz schnell erledigt werden konnte. Er hat auch nicht geweint. Aber dann kam die ganz große Aufgabe. Der große Teddy hatte eine Riesenverletzung am Fuß. Das war nicht so einfach. Er brauchte erstmal eine leichte Narkose. Seine Pflegemama hielt den Kopf und die Assistentin redete beruhigend auf ihn ein. Ich erledigte die Nähbarbeit so schnell ich konnte. Dann kam der Patient in den Ruheraum und konnte sich von diesem Erlebnis erst einmal erholen. Wir aßen in der Zwischenzeit zu Mittag. Der Teddy erholte sich schnell und war überglücklich, dass sein Fuß nun wieder angenäht war. Oma war zufrieden, dass sie die beiden Mädels glücklich gemacht hat.

Bei einem Besuch im Ferienhaus meinte die Pfarrfrau „Mama kannst du Motti bitte das Schleifebinden am Schuh zeigen? Das hast du mit Goldlocke auch gemacht. Gesagt, getan.Wir nahmen einen Schuh von mir und ich zeigte es ihr zweimal. Sie probierte 2 – 3 mal und schon war die Angelegenheit erledigt. Jeden Tag übten wir dieses Ritual. Bei diesen Gelegenheiten erinnere ich mich immer an meine Kindheit. Schleifebinden und Uhr lesen habe ich auch bei meiner Oma gelernt.

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Schöne Zeit

Wir hatten wieder eine schöne und sehr intensive Zeit an der Atlantikküste mit unserer Familie. Wenn die Kinder in der Schule waren, nutzten wir diese für ein wenig Gartenarbeit, Grünschnitt zur Dechetterie fahren, schnell noch was einkaufen, erzählen, Kaffee trinken oder einfach nur Ruhe genießen. Denn wenn die zwei Mädels um 12.00 Uhr ins Haus gefallen kamen, war es mit der Ruhe vorbei. Begrüßung mit Küsschen und Drückerchen für Oma und Opa, hallo Mama, hallo Papa und dann an den Esstisch. Nach der Mittagspause bin ich ein paarmal mit den beiden zur Schule gelaufen. Was haben sie erzählt, gelacht und immer wieder gesagt, wie schön es ist, dass wir da sind. An zwei Tagen haben sie auch am Nachmittag nach der Schule noch Programm. Musikschule (Noten lernen, Chor, Klarinettenunterricht und Früherziehung die Kleine). Leichtathletik auf dem Sportplatz. Da bin ich auch einmal hingelaufen, um der Großen zuzusehen. Was hat sie sich gefreut, als Oma plötzlich um die Ecke geschaut hat. Wie immer durfte nur ich die beiden jeden Abend duschen, Nägel schneiden, Haare waschen und einmal auch wieder mit in die Wanne steigen. Langsam wird es für 3 Damen ganz schön eng. Aber so lange sie es noch möchten, dass Oma mit drin sitzt, veranstalten wir diesen Badespaß. Einmal im Ferienhaus schlafen, und zwar gleich am ersten Wochenende war auch Programm, mit kuscheln in den Großelternbetten und gemeinsames Frühstück. Was genießen die zwei diese Momente, als wären sie in Urlaub und nicht wir. Einen Morgen klopft es an unserer Haustür und die Tochter steht mit Motti vor der Tür. „Oh, keine Schule?“ „Oma, ich möchte bei euch bleiben, ich habe keine Lust auf Schule“. „Kein Problem, dann bleibst du hier.“ „Mama du kannst gehen, tschüss. Zum Mittagessen sind wir zu Hause“. Da wusste die Mama bescheid und verabschiedete sich wie ein „begossener Pudel“. So bespaßten wir das Kind an diesem Vormittag. Es wurde wieder König und Königin gespielt, gemalt, gelesen und ein zweites Frühstück genossen. Zum Mittagessen trafen wir pünktlich im Pfarrhaus ein. Die Große war bereits aus der Schule da und ein wenig traurig, als sie hörte, dass ihre Schwester den ganzen Vormittag allein bei Oma und Opa war. Dafür habe ich sie dann zu Fuß zur Schule für den Nachmittag-Unterricht begleitet. Das Wetter war in der gesamten  Zeit sehr unbeständig. Höchsttemperaturen lagen bei 23° C, mal Sonne, mal Wolken, mal Regen, mal Wind. Sämtliche Kleidung wurde mindestens einmal getragen. Sogar Socken und feste Schuhe sowie Anorak. Am nächsten Tag ging es wieder an den Strand. Auch unser obligatorisches Muschelessen mussten wir uns gönnen mit Blick aufs Meer und historischen Leuchtturm. Immer wieder schön, wenn auch dunstige Sicht. Der Geburtstag unserer Großen am 01.06. war ein sehr schöner Tag. Es gab morgens ein kleines Geschenk vor der Schule, mittags ein paar und am Nachmittag das große Geschenk. Die Pyramide von Playmobil. Was eine Freude. Die hat sie mit ihrem Papa in 1,5 Stunden zusammengebaut und war so glücklich. Von uns gab es dazu noch den Kameltreiber von Playmobil und viele Geschichten, die wir schon in Ägypten erlebt haben. Zum Mittagessen hatte sie sich Bratkartoffeln mit Speck und Rührei gewünscht und zum Nachtisch Obstsalat. Das Obst haben wir morgens ganz schnell im Nachbarort beim „komischen Apfel“ gekauft. Ab ins Pfarrhaus und ran ans schnibbeln. Nebenbei Kartoffeln gekocht für die Bratkartoffeln. Aus irgendeinem Grund war ich in der Küche allein. Na gut, dann bin ich eben heute dran, dachte ich. Zur Freude aller und meiner ganz im besonderen war, dass an diesem Tag niemand über das Essen gemeckert hat. Was für eine Wohltat. Den Samstag ließen wir dann noch einmal ganz gemütlich ausklingen. Abends Koffer packen, alles bzw. fast alles ins Auto, duschen und ab in die Heia. Am nächsten Morgen war ich schon früh wach und packte noch die restl. Dinge ein. Betten abziehen. Die Schmutzwäsche in den Korb für die Pfarrfrau, alles noch einmal saugen und ab ging die Post. Im Pfarrhaus den Wäschekorb, restl. Lebensmittel abgeliefert und dann mussten wir uns verabschieden. Diesmal rissen wir uns alle zusammen und es flossen keine Tränen. Die Kinder passen da genau auf. „Warum ist der Opa immer so traurig? Ich will nicht, dass er weint und traurig ist.“ Es ging alles ganz schnell, ab ins Auto und unterwegs ein paar Tränen aus den Augen gewischt. Unsere Fahrt nach Hause gestaltete sich sehr relaxt. Das Ibis in Chalons en Champagne war/ist frisch renoviert und hat eine gute Küche. In Homburg an der Saar gibt es eine riesige Jahrhundertbaustelle. Da machten wir an der Raststätte Halt zum Tanken (zur Zeit ist das Benzin in D günstiger als in F) und genehmigten uns eine Currywurst mit Pommes. Am frühen Nachmittag erreichten wir unser Zuhause. Die Nachbarn waren hoch erfreut, dass wir gesund und munter aus dem Auto gestiegen sind.

PS: Bilder gibt es auch noch. Wollte einfach mal diesen Post loswerden. Er steht schon seit  Tagen/Wochen bei den Entwürfen

Muttertag in Frankreich

Gestern konnten die Pfarrfrau und ich uns freuen, es war Muttertag. Die Mädels waren schon total aufgeregt, wann Oma und Opa endlich ins Pfarrhaus kommen. Ihre Mama hatte für mich schon einen kleinen Geschenketisch aufgebaut. Als wir endlich dort ankamen, konnten sie es nicht erwarten, dss wir beide unsere Geschenke auspacken. Der Schwiegersohn war im Gottesdienst, so lange wollten sie auf keinen Fall warten.Die Kleine hat in der Ecole Maternelle für ihre Mama gemalt und gebastelt und war ganz stolz. Die Große ist bereits in der 3. Klasse und ihr Lehrer hat mit den Kindern nichts vorbereitet. Sie war ein wenig traurig. Aber dann kam Omas Geschenkeauspacken. Ich bekam eine Digitalwaage auf der Macarons abgebildet sind, ein Herz mit meinen Mädels und Herzchen die im Wasser schwimmen (ähnlich Schneekugel), wunderbar riechende Rosen aus Nachbars Garten sowie ein Päckchen Macarons, weil ich die so gern mag. Habe mich sehr über die Geschenke gefreut und nachdem ich gefragt wurde, ob ich die Macarons mit allen teile, musste ich mir das erst überlegen. 😉 (Spaß). Natürlich haben wir alle gleich zugegriffen. Zum Mittagessen gab es Pasta mit Lachssahnesoße. Hmmmm lecker und einen wunderbaren Nachtisch. Quark mit Mascarpone darüber pürrierte Erdbeeren mit weißer Schokolade. Die Tochter weiß, dass ich gern Spagetti-Eis esse. Es war so gut. Danach mussten wir erstmal im Garten die Füße hochlegen. Am Nachmittag bin ich mit den Kindern noch einmal zu den Pferden gelaufen. Wir hatten am Morgen Karotten besorgt. Electron, ein ziemlich altes Pferd, das auch nicht mehr sehr gut sehen kann, hat sich sehr gefreut und alle 4 Karotten verspeist. Sein Kumpel Ilios hatte keine Lust und fraß lieber Gras. Wie immer  gingen wir den Nachhauseweg durch eine Straße, in der große Steine am Wegrand liegen, auf die wir klettern und mit Begeisterung runter springen. Das machen wir nun schon fast 6 Jahre, aber es macht ihnen immer wieder Spaß.

Was für ein schöner Tag

mit einem einmaligen Erlebnis. Vor ein paar Tagen erzählte uns der Schwiegersohn, dass er am Wochenende ein deutsches Brautpaar trauen soll, und zwar im Temple in Saint Augustin. „Können wir da mitgehen?“ war meine Frage. „Ja, wir sind sogar eingeladen“.  Nach dem gestrigen Regentag waren wir froh, dass heute Morgen die Sonne schien. Es war sehr warm und 100 % Luftfeuchtigkeit. Die Pfarrfrau, die Enkelinnen, der Große und ich machten uns für 13.00 Uhr zur Trauung auf den Weg.Eine illustre Hochzeitsgesellschaft stand schon vor dem Temple und wartete auf die Brautleute. Der Brautvater erzählte uns, dass er mit seiner Familie seit 25 Jahren in die Charante Maritim in Urlaub fährt und seine jüngste Tochter sich diesen Ort für die kirchliche Trauung ausgesucht hat. Sie hat lange gesucht und recherchiert, um einen deutsch sprechenden Pastor zu finden. Unser Schwiegersohn war sofort bereit, dieses Paar zu trauen. Eine neue Herausforderung, auch für ihn. Eine Trauung in deutsch, ein Abendmahl oder Kommunion direkt im Anschluss an die Trauung. Die Brautleute hatten ihre Familien und Freunde eingeladen, ihre eigenen Musiker mitgebracht. Es war ein fröhlicher und unkomplizierter Traugottesdienst. Nach der Kirche fand der Sektempfang am Strand statt, und zwar in der Nähe vom Phare de la Coubre, wo seit vielen Jahren der Urlaub verlebt wurde bzw. wird. In einem großen Autokorso fuhren wir dorthin. 4 junge Leute hatten mit Getränkewagen kleine Tische und Getränke bereitgestellt. Zu knabbern gab es kleines gebackenes Gebäck. Hier nahm das Brautpaar auch die Glückwünsche ihrer Gäste an. Allerdings war das Wetter nicht so freundlich zu uns. Sehr windig und  sehr kühl. Damit hatten wir nicht gerechnet. Wir fröstelten ein wenig.Die Kinder hatten viel Spaß. Es gab Seifenblasen, sie suchten Muscheln und plötzlich froren sie auch nicht mehr. Um 16.30 Uhr machten wir uns wieder auf den Heimweg. Plötzlich gab es auch wieder ein wenig Sonne. Nun hatten wir uns ein gutes Abendessen verdient. Die Pfarrfrau kochte ein schnelles Curry mit Reis, ich kreierte einen schönen Salat. Zwischendrin noch schnell die Kinder geduscht und ab an den Tisch. Beim Abendessen sprachen wir noch einmal über dieses schöne Erlebnis. Wir machten uns dann auf den Weg in unser Ferienhaus. Der Große war sehr tapfer und ist alles gut mitgelaufen. Der Weg vom Parkplatz zum Strand war schon ein wenig beschwerlich. Nun sind wir rechtschaffen müde. Bilder gibt es nächste Tage. Der Große braucht das Laptop um Fußball zu schauen. A bientôt

Überraschung gelungen

Die Checkliste haben wir erfolgreich abgearbeitet. Heute Mittag sind wir gut an der Atlantikküste angekommen. Tochter und Schwiegersohn haben dichtgehalten. Die Mädels hatten absolut keine Ahnung, dass wir kommen. Sie haben uns angeschaut, als wäre Ostern und Weihnachten an einem Tag. Nach ein paar Sekunden dann die übergroße Freude. Ganz viele Küsschen und Drücker. Es war bzw. ist so schön, die kleinen zarten Arme um sich zu spüren. Immer wieder gab es Küsschen heute Nachmittag.

Kindermund oder was Kinder so denken

Kleine Enkeltochter:              Haben Oma und Opa auch Kinder?

Tochter und Schwiegersohn bekommen große Augen.

Ja. Wer sagt denn Mama und Papa zu den Beiden?“

Kleine Enkeltochter:             „Hm, Mama sagt das zu Oma und Opa.“

Kleine Enkeltochter:              „Sind Oma und Opa verheiratet?“  

                                                   (Heutzutage berechtigte Frage)                  

Große Enkeltochter:               Ja, aber schon lange!

Wer gut aufgepasst hat

hat bemerkt, dass immer noch 1 Tag der Reisebeschreibung „Provence“ fehlt. Nämlich die Fahrt nach Marseille. Sie war allerdings auch ein Höhepunkt dieser Reise. Wir hatten sagenhaftes Wetter, das sieht man gleich auf den Bildern. Strahlend blauer Himmel und Sonnenschein. Eine beeindruckende Stadt mit ganz viel Gewusel (Betrieb) einem wunderschönen Hafen sowie einer schönen Altstadt. Ein Highlight natürlich die Kirche Notre Dame. Von diesem Hügel hat man einen atemberaubenden Blick über die Stadt. Dort hatten wir ein wenig Zeit zum schlendern. Eine Mitreisende hatte jedoch so einen Hunger, dass wir ihr zu Liebe in einem Fischlokal eingekehrt sind. Plat du jour – war hervorragend.

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Das ist nur ein kleiner Teil der Eindrücke, die wir dort gesammelt haben.

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Von Marseille aus fuhren wir in das idyllische Bergdorf Les Baux de Provence. Mein Gott ist es schön dort. Trotz der Touristen so ruhig und einsam gelegen. Hier schlenderten wir durch den Ort, schauten in die netten Läden und tranken einen guten Kaffee. Die Kirche sowie das Krippenmuseum besuchten wir natürlich auch.

Les Baux de Provence

Les Baux de Provence

In der Provence ist es Brauch, dass an Heiligabend ein Schafhirte mit seiner Herde, bzw. einem Teil seiner Herde, einem Hammel, der einen Wagen hinter sich her zieht, in die Kirche einzieht. In diesem Wagen liegt das kleinste Lamm, welches es in der Herde gibt. Dieses Lamm symbolisiert das neue Leben. Was muss das für ein Spektakel sein, hört sich jedoch sehr schön und traditionell an. Auf einem Bild oben sieht man die dort hergestellten Krippenfiguren. Sie sind alle handgefertigt, sehen sehr einfach aus, sind jedoch wunderschön. Im Krippenmuseum wurde so ein Heiligabend in der Kirche nachgestellt.

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So, jetzt habe ich dieses Kapitel endgültig abgschlossen.

Fortsetzung – La Provence

So, nun muss ich aber langsam zu Potte kommen mit meinen Reiseschilderungen. Es steht ja schon bald die nächste Fahrt nach Frankreich an und da gibt es doch wieder Neues zu berichten.

In Le Teil angekommen, war der erste Programmpunkt die Besichtigung des Widerstandsmuseums. Dieses wurde 2014 im Beisein unseres Bürgermeisters dort eingeweiht. Man hatte sogar 2 Veteranen (92 + 96 Jahre alt) aus dem 2. Weltkrieg eingeladen, die ihre Geschichte erzählten. Weiter ging es dann ins Rathaus. Dort sollten wir von Mitgliedern des Comites empfangen werden. Es gab Limo und Mineralwasser sowie Cola aus Plastikbechern und ein paar Kekse aus dem Karton. Ich fand das sehr befremdlich. Der Bürgermeister schaute für 2 Minuten zur Tür rein, um uns zu sagen, dass er gar keine Zeit hat. Meiner Meinung nach hätte er es besser nicht getan. Fazit: Kein Sympathieträger oder kein Interesse an uns Besuchern. Ziemlich schnell verabschiedeten wir uns, um noch ein wenig die Stadt anzusehen. Ist ja schließlich unsere Partnerstadt. Auch hier waren wir sehr enttäuscht. Le Teil ist eine kleine, runter gewirtschaftete Stadt ohne Leben (außer Autoverkehr) und Geschäfte. Einfach alt und herunter gekommen. In einem Straßencafe stellte ich den Großen vor die Wahl: einen Kaffee oder einen Pastis. Er meinte dann „ich glaube mir ist nach einem Pastis“. Dies war das erstemal, dass wir einen tranken bzw. probierten. Schnell gesellten sich noch ein paar Teilnehmer der Reise zu uns und wir spülten die negativen Eindrücke dieses Nachmittags einfach runter.

Pastis (aus dem Provenzalischen pastís für Mischung) ist eine Spirituose aus Anis mit Ursprung in Frankreich und enthält typischerweise 40 bis 45 Volumenprozent Alkohol. Grundzutat war ursprünglich Anis. Heute wird meist der aus China und Vietnam stammende Sternanis verwendet. Weitere Zutaten sind Zucker, Fenchelsamen, Süßholzwurzeln, verschiedene andere Kräuter, Wasser und Alkohol.

Als wir um 20.00 h im Hotel ankamen, erwartete uns ein schmackhaftes Abendessen. Ein paar Freunde aus Le Teil begleiteten uns und nahmen am Essen teil. Das war der erfreuliche Teil dieser Zusammenkunft. Ich hatte das Vergnügen mit einem sehr netten, freundlichen Herrn zu erzählen. Wir sprachen alle Sprachen, die uns zur Verfügung standen. Er, nur französisch. Ich, deutsch, englisch und französisch. Es war eine nette und lustige Unterhaltung. Um 23.00 h rief dann doch der Bettzipfel, denn der nächste und letzte Tag sollte auch wieder ein etwas anstrengender werden.

18. Oktober 2016 Widerstandsmuseum Le Teil

18. Oktober 2016 Widerstandsmuseum Le Teil

18.10.2016 Empfang im Rathaus von Le Teil

18.10.2016 Le Teil