Noch einmal schlafen..

dann machen sie sich auf den Weg vom Atlantik nach Hessen. Wir sind schon ein wenig aufgeregt.  Die Gedanken kreisen: haben wir alles eingekauft, was alle gern essen, ist genug Eis in der Truhe, Getränke im Keller? Selbst wenn, der Supermarkt ist ja nicht weit. Aber wir wollen ja unsere kostbare gemeinsame Zeit nicht mit Einkaufen verbringen. Die Betten sind bezogen, die Kühltruhe sowie der Kühlschrank gut gefüllt. Das Schwimmbad ist o.k., das hat uns nämlich ein paar Tage ein paar Nerven gekostet. Aber mit natürlichen Wundermitteln haben wir es wieder hinbekommen und wir hoffen, dass es jetzt so bleibt. Die Spielsachen im Keller (Kinderküche, Puppenhaus u.a.) wurden entstaubt und stehen für die Mädels bereit.

Morgen noch einmal zum Haarkapper (belgisch für Friseur) und dann stehen wir bereit für unseren Besuch. Das Wetter soll ja auch ganz gut werden. Zu heiß muss es gar nicht sein, sonst können wir keine Ausflüge machen. Und ein Familienfest steht auch schon fest. Diesmal müssen wir jedoch zu den „Schwaben“ fahren. Dort warten dann 8 Personen auf uns und die freuen sich auch schon, dass wir uns wieder sehen.

Die Mädels haben schon Pläne gemacht, was sie alles unternehmen wollen. Besondere Spielplätze besuchen, mit Oma und Opa kuscheln und spielen. Der Kater ist auch wieder dabei und wir hoffen, dass Berti die Fahrt wieder gut übersteht und sich genauso wohlfühlt, wie im vergangenen Jahr.

Sicher werdet ihr in nächster Zeit nicht soviel hier lesen. Wir sind beschäftigt. Eine schöne Sommerzeit allen die hier vorbei schauen. OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Nachtrag zu Feigenbaum

Leider hat mein Feigenbaum zwei kalte Nächte ertragen müssen. Die oben ausgetriebenen Blätter sind erfroren. Ich hatte jedoch keine Gelegenheit mehr, mich um ihn zu kümmern, da wir schon auf gepackten Koffern saßen. Wir sind seit Montag Nachmittag wieder zu Hause. Alles steht an seinem Platz, Koffer stehen im Keller, Wäsche hängt im Keller bzw. liegt teilweise schon wieder im Schrank. Heute Morgen schien schon sehr früh die Sonne und ich schaute mir mal das Blütenmeer an unserer Terrasse an. Herrrrrlich.

Den Feigenbaum hat es jedoch ganz schön erwischt ebenso meinen Schlitzahorn. Ich hoffe, dass sich beide wieder erholen. Dafür haben sich die Tomatenpflanzen am Küchenfenster toll entwickelt. Der Nachbar hat sich 2 Wochen liebevoll um sie gekümmert und hat gleich eine Schubkarre der Ernte angemeldet 🙂

Auch ein Hammerbrot

Um den/das Post von https://plattlandtage.wordpress.com/2017/03/10/hammerbrot/ aufzugreifen, ich habe am vergangenen Sonntag ein „Hammerbrot“ gebacken. Die Zutaten kamen aus der Flasche. Diese erstand ich auf unserem letzten Weihnachtsmarkt am Stand, der sich für behinderte Menschen einsetzt. Die Zubereitung ging unwahrscheinlich schnell und das Backen von 50 Min. bis 1 Std. fand ich auch akzeptabel. Heraus kam ein wahnsinnig gut schmeckendes Brot. Wir essen nämlich auch gern Brot mit vielen Körnern und wenn möglich mit einem gesunden Mehl.

Hier das Rezept:

  • 450 ml Wasser, (bei Bedarf 500 ml) lauwarm
  • 1 Würfel Hefe
  • 400 g Dinkelvollkornmehl
  • 100 g Buchweizenmehl
  • 100 g Salatkernmix, (z. B. Salatveredler mit Sonnenblumenkernen, Kürbiskernen und Pinienkernen)
  • 50 g Leinsamen
  • 2 Tl Salz
  • 2 El Apfelessig, (oder Brottrunk) (ich habe ganz normalen Essig genommen)

    Zubereitung

    1. Lauwarmes Wasser in eine Schüssel geben, Hefewürfel zerbröselt dazugeben und mit dem Schneebesen so lange verrühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat.
    2. In eine zweite Schüssel Dinkelvollkornmehl, Buchweizenmehl, Salatkernmix, Leinsamen und Salz mischen. Hefe-Wasser und Apfelessig zugeben und mit dem Knethaken des Handrührers zu einem glatten Teig verkneten.
    3. Eine Kastenform mit Backpapier auslegen, den Teig einfüllen und glatt streichen und in den kalten (!) Ofen stellen. Erst dann den Ofen auf 200 °C (Ober- und Unterhitze) heizen und für 50-60 Minuten backen.

    Zusatztipps zur Zubereitung

    Sollte der Teig zu nass/trocken sein, löffelweise Mehl/Wasser dazugeben. +++ Wichtig: Der Ofen darf nicht vorgeheizt werden!
    Dieses Brot schmeckt sogar morgens mit Marmelade oder Honig. Probiert es mal.

Hmmm, wie lecker

In Vorbereitung auf unser kommendes Wochenende, gab es heute ein schnelles und leichtes Mittagessen. Wir fahren nämlich morgen in der Früh zu einem Erholungswochenende nach Bad Windsheim in die Frankentherme. Da wir schon einmal im Nov.  wegen Erkältung so ein Vorhaben absagen mussten, wird es nun nachgeholt. Außerdem kann ich ich seit ca. 2 Wochen sagen, dass ich mich nun wieder total gesund und fit fühle. Die alten Kräfte sind wieder da. Am Freitag gibt es im Gasthaus ein Karpfenbuffet und am Samstag können wir a la carte essen. Somit heute nur leichte Kost.

Es gab Reis mit Stangenselleriegemüse und Riesengarnelen. Leute, das ist so lecker, dass ich es nur weiterempfehlen kann. Ich habe das am vergangenen Wochenende beim Abendessen bei einem Thai probiert.

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Ein Bund Stangensellerie, 1 Karotte (die lag noch im Kühlschrank und musste weg), 1 Päckchen Garnelen und Reis für 2 Personen. Das Gemüse bissfest kochen. Das Gemüsewasser auffangen. Die Riesengarnelen kurz in heißes Wasser legen. Dann eine recht flüssige Mehlschwitze herstellen, dazu das Gemüsewasser verwenden und zum abschmecken habe ich etwas Dosenmilch genommen. Pfeffer, Salz, Sweetchilli  zum würzen. Herr Mälzer sagt immer, die Soße muss „schlotzig“ sein. Das Gemüse und die Garnelen noch einmal in der Soße warm werden lassen. Etwas Grün vom Sellerie drübergeben. Dazu habe ich Reis gereicht.

Was soll ich sagen, es hat so lecker geschmeckt. Der Große hat sämtliche Schüsseln ausgeputzt und gemeint „das kannst du aber bald mal wieder machen“.

Heute können wir mitteilen

dass die Boys wieder gut auf ihrem Kontinent angekommen sind. Sie haben uns eine Nachricht sowie ein Bild, noch im Flughafen aufgenommen, geschickt. Die Eltern waren sehr froh, ihre Abenteurer in die Arme nehmen zu können. Ich wünsche ihnen, dass sie diese Reise nie vergessen werden.

Sehr schön, aber anstrengend

war unser Wochenende. Wir bekamen Besuch von zwei 18-jährigen Australiern. Der eine aus meiner Verwandtschaft, der älteste Enkel meiner Cousine, der andere, sein Freund. Sie haben in drei Wochen Amsterdam, Berlin, München, Neuschwanstein, Mannheim und Raunheim besucht. Von uns wurden sie am Samstag in Mannheim beim Onkel abgeholt. Danach gleich nach Mainz. Einmal Marktfrühstück, d.h. Weck, Worscht und Wein, nein Wein haben wir nicht getrunken. Aber so ein Stück warme Fleischwurst aus dem Kessel ist schon gut. Das hat ihnen auch geschmeckt. Aber satt waren sie davon nicht. Beim Bäcker noch ein Stück Kuchen reingeschoben. Nach dieser Stärkung schauten sie sich sehr wissbegierig den Dom an und waren sehr beeindruckt. Nach einem kleinen Bummel durch die Altstadt noch ein Besuch im Gutenberg Museum. Wir hängten ihnen einen Englisch-Guide um und jeder ging seiner Wege. Nach gut 1,5 Stunden trafen wir uns am Ausgang wieder. Sie hatten sich soviel zu erzählen. Zuhause gab es dann ein verspätetes Mittagessen und wir mussten eigentlich nur noch ausruhen. Sonntag Vormittag, nach einem guten Frühstück fuhren wir Richtung Rheingau und nach Rüdesheim. (das hatte die australische Oma empfohlen). Im Winter ist da allerdings tote Hose. Niederwalddenkmal ist ein Muss und die Drosselgasse nicht zu vergessen. Da hatten die Buben auch schon wieder Hunger. Somit stand ein Restaurantbesuch an. Alles sehr lecker. Wir hätten ihnen gern mehr gezeigt, aber wie gesagt im Winter ist nix los. Am Montag wollten sie gern noch eine Ritterburg sehen, eine Burg am Rhein. Wie gut, dass es Internet gibt, denn dort erfuhren wir schon im Vorfeld, dass die bis auf die Marksburg alle geschlossen haben. Die Saison beginnt erst Ende März. Na gut, dann eben Marksburg. Sie waren so happy, alte Räume, alte Gemäuer und vor allen Dingen Ritterrüstungen zu sehen. Wer es nicht weiß, die Marksburg ist eine der Burgen, die nie zerstört wurde. Sehenswert

http://www.marksburg.de

Nach einer kleinen Fahrt durch das Mittelrheintal meldete sich schon wieder der Magen. Wir fanden ein schönes Restaurant, direkt gegenüber des Loreley-Felsens. Blondi war allerdings nicht da. Gut gestärkt konnten wir so den Heimweg antreten. Als wir zu Hause ankamen, gaben wir den beiden Gelegenheit ihr Gepäck in Ordnung zu bringen und nach dem Abendessen konnten wir auch die Füße hochlegen. Die Abende zuvor wollten sie gern Fotos von unseren Städtereisen sehen, z.B. Paris, Rom und Istanbul sehen. „Da wollen wir auch hin“, war ihre Meinung. Aber in drei Tagen ist das leider nicht machbar.  Heute Morgen haben wir sie zum Airport gebracht und am Schalter „abgegeben“. Sie waren sehr beeindruckt vom Frankfurter Flughafen. Ihr Flieger ging zur geplanten Zeit in die Luft und wir konnten unser Haus wieder für uns einnehmen. Was sind wir doch so froh, die kleine Wohnung im Erdgeschoss zu haben. Dort haben haben wir sie einquartiert und sind uns in unserer Wohnung nicht in die Quere gekommen. Wunderbar! Es war sehr schön, die Beiden hier zu haben, und wir sind froh, dass die Familienbande nach Australien nicht abreißen. Es gibt ja noch mehr Enkelkinder bei der Cousine. Aber bitte, schickt sie nicht mehr im Winter nach Deutschland.  So jetzt muss ich mal ein kleines Schläfchen machen.

Heute vor 39 Jahren

waren wir aufgeregt. Unser Hochzeitstag. Es war sehr kalt und hatte geschneit. Wir waren heute Morgen der Meinung, dass wir es bis jetzt ganz gut gemeistert haben. Lassen es weiter so laufen, dann ist alles gut. Nachdem wir den Geburtstag vom Großen gestern zu Hause verbracht haben, werden wir heute mit Freunden essen gehen. Unser Opa feiert heute seinen 89. Geburtstag. IMG_20170204_142540.jpg

Langsam

nehme ich wieder am Leben teil. Nachdem ich zweimal Antibiotika geschluckt habe, hat sich die Bronchitis verabschiedet. Allerdings hat sie diesen doofen Husten nicht mitgenommen. Morgens nach dem Aufstehen huste ich rum, als hätte ich am Abend vorher ein Päckchen Zigaretten vequalmt. Der Januar ist mittlerweile an mir vorbei gezogen, ohne irgendwelche Erlebnisse bzw. Ereignisse. Ich versuche mit verschiedenen Mitteln auch diesen Husten aus dem Haus zu treiben. Bei allem was ich esse, trinke denke ich immer, eigentlich müsste ich fit wie ein Turnschuh sein. Einen Dämpfer bekam ich gestern. Ich kam von einer kleinen Besorgungzurück und wollte das Auto in die Garage fahren. Davor stand ein weißer Kastenwagen. Ich machte mich bemerkbar und er fuhr ein paar Meter vor. Auto in Garage und Tor runtergelassen. Von allen seiten strömten plötzlich Nachbarinnen herbei, um bei diesem weißen Gefährt einzukaufen. Es war ein Metzger aus dem Taunus. Alle erzählten mir, wie gut die Bratwurst schmeckt und die Eier würden sie nur noch hier kaufen. Ich reihte mich in die Schlange ein. Dabei unterhielt ich mich mit der Beifahrerin des Metzgers – seine Mutter -. Sie sah wie gefühlte 90 Jahre aus, aber war witzig und sehr fit. Sie hörte mein Gebelle und meinte „na Mädchen, da hat es dich aber erwischt. Ja, war meine Antwort, ich mache nun schon seit 5 Wochen damit rum. Das dauert 100 Tage, bis so ein böser Husten wieder ganz weg ist. Na, sie machen mir Mut, meinte ich. Aber ich habe das Gefühl, sie hat nicht so unrecht. Auf jeden Fall werde ich berichten, wenn der Bello aus unserem Haus ausgezogen ist.

Heute Mittag werden wir die Bratwurst probieren. Dazu gibt es Kartoffelbrei und Schwarzwurzelgemüse. Oh, ich muss ja langsam anfangen mit der Kocherei.

Den Jahresabschluss

begingen wir in unserem Pantoffelkino. Aus unserem Weihnachtsurlaub im Pfarrhaus an der Atlantikküste kam ich leider „sehr“ krank zurück. Antibiotika, Hustensaft, Ibuprofen, Nasentropfen kamen zum Gepäck hinzu. Der französische Arzt stellte die Diagnose „einseitige Bronchitis, ganz weit unten“. Das merkte man bei den Hustenanfällen, vor allen Dingen in der Nacht. Ich hustete mir die Seele aus dem Leib (wie man so sagt). Verlängern konnten wir nicht, da das Domizil bereits an unserem geplanten Abreisetag wieder belegt wurde. Nun war das Auto gepackt und wir hatten auch keinen Nerv noch einmal für 1-2 Tage ins Pfarrhaus einzuziehen. Der Rückweg gestaltete sich ganz easy. Der Große musste natürlich den Löwenanteil der Fahrerei übernehmen. Von 6,5 Std. schaffte ich gerade mal 1 Stunde. Belohnt wurden wir, wie schon im Oktober, mit einem leckeren Abendessen im Kartoffelhaus „Papaterie“. Ich aß sogar wieder das gleiche Gericht und es schmeckte mir trotz Erkältung hervorragend. Geschlafen haben wir auch recht gut und konnten gestärkt am nächsten Tag den Rest der Reise antreten. Knappe 4 Stunden. Die sind wir in einem Rutsch durchgefahren. Was war ich froh, mein Bett, mein Sofa zu sehen. Dort lag ich die nächsten 2 Tage abwechselnd. Den Silvesterabend mussten wir schweren Herzens absagen. Die Freunde waren auch sehr traurig. Alles Jammern half jedoch nichts. So machten wir es uns nach einem leckeren Abendessen vor der Flimmerkiste gemütlich. Wir haben noch nie Silvester vor dem Fernseher gesessen, eine ganz neue Erfahrung. Und dann noch mit Mineralwasser. Das hatte jedoch einen Vorteil. Gestern waren wir nicht müde, hatten keinen Kater bzw. fühlten uns nicht kaputt. Hat auch was für sich.   Um 24.00 h wurde hier geknallt, das haben wir noch nie erlebt. Es ging bis 00:45 h ohne Unterbrechnung. Mein Gott, was wurde da in die Luft gepulvert. Gegen 01:00 h konnte man endlich schlafen gehen. Heute Morgen konnten wir unser neues Auto in der Opelstadt abholen, d.h. 9 Monate altes Auto durch die Waschanlage, schnell saugen und vorfahren. Neues Auto mitnehmen. Da es heute Morgen hier ein wenig geschneit hat, haben wir es noch gar nicht genießen können, sondern erst einmal in die Garage gestellt. Es gibt ein wenig Neues, an das wir uns noch gewöhnen müssen. Anderes Modell, Schlüssel nur noch als Funkkontakt, anderes Cockpit, andere Ablageflächen, Onstar-Funktion (müssen wir noch aktivieren, erstmal aufmerksam lesen).

http://www.opel.de/onstar/onstar.html?ppc=GOOGLE_700000001313749_71700000013876773_58700001122675989_p10090592436&gclid=CIGNjPS1o9ECFY3BGQodnIYHyQ&gclsrc=ds

Das war unser Start ins Neue Jahr. Vorgenommen haben wir uns nichts. Wir haben resümiert und festgestellt, dass 2016 gar nicht so schlecht für uns gelaufen ist und wenn es so weitergeht, sind wir zufrieden.

Irgendwie….

komme ich gar nicht mehr dazu, hier weiterzuschreiben bzw. auch zu lesen. Wie kommt das bloß? Ob es an dem Neuerwerb im September liegt. Da haben wir uns nämlich Smartphones zugelegt. Wie das so ist, mit neuem Spielzeug, man hat es ständig oder sehr oft in der Hand. Auf jeden Fall habe ich es im Urlaub in der Provence schätzen gelernt. Man kann schnell mal eine Nachricht oder schöne Bilder verschicken. Dann kommt noch hinzu, dass ich eine Zahnbehandlung auf mich genommen habe. Vor ein paar Wochen brach mir an einer 32 Jahre alten Brücke eine Ecke ab. Ich dachte natürlich, dass man das „flicken“ kann. Kann man nicht, meinte der Zahnarzt. Das heißt eine neue Brücke anfertigen lassen. Am Donnerstag der letzten Woche habe ich mich guten Mutes auf den Weg gemacht. Was ich allerdings gar nicht leiden mag, sind Spritzen im Mund. Ich bin bestimmt kein Weichei, kann auch vieles aushalten, aber Spritzen beim Zahnarzt verabscheue ich sehr. Er weiß das auch. Aber hier kam ich nicht drum herum. Es musste ja geschliffen werden und sonstiges angepasst. Es lief auch alles gut. Samstag Morgen beim Putzen brach mir dieses Teil von Provisorium durch. So ein Schiet war mein erster Gedanke. Zeitung vorgeholt und nach Notdienst geschaut. Ich hatte ja so ein Glück. Es war eine Zahnärztin bei uns im Ort. So musste ich wenigstens nicht durch den gesamten Kreis Groß-Gerau eiern. Was soll ich sagen, die Dame hatte am Samstag Vormittag reichlich zu tun. Sie war lieb und konnte mir einen Teil des Provisoriums wieder ankleben, damit ich wenigstens über das Wochenende etwas essen konnte. Gestern Morgen informierte ich den Urheber dieses Teil’s, der dann meinte wenn es mich nicht stören würde könnte man es ja so lassen. „Und tschüss“. Nachmittags kam ein Anruf aus der Praxis. Ich müsste unbedingt noch einmal kommen, weil es labortechnische Schwierigkeiten gäbe. Es wäre nicht so einfach, wie gedacht. Alt raus – neu rein. Also heute Mittag 13.30 h wieder in die Praxis. Da sah ich doch auf einem Computer wunderschön meinen Ober- sowie Unterkiefer. Oncel Doc war so nett und erklärte mir genauestens, wie man heutzutage feststellen kann, eine Zahnkorrektur zu erkennen bzw. zu beheben. Und dann legte er los. Ich hatte das Gefühl, er holt alles Besteck hervor, was das Behandlungszimmer hergab. Und was noch?? Eine Riesenspritze. Neee, neee, neee war meine Antwort. Aber sie sind doch gekommen, um das Ganze noch einmal genauestens vorbereiten zu lassen, war seine Antwort. Nochmal alles abgeklärt. Die ganze Donnerstag-Sitzung war für den Eimer. Die Prozedur ging noch einmal von vorne los, mit Spritze, Kiefer abscannen, schleifen, Abdruck machen, Fäden legen (tut trotz Spritze ein wenig weh) und nach kapp 1,5 Std. hat er das Behandlungszimmer verlassen und den Rest durfte die Assistentin erledigen. Ich war irgendwie fix und alle. Die Beine wackelig, der Kreislauf war abhanden gekommen. Ich wollte allerdings auch schnellst möglich nach Hause. Den Termin für den 09.12. habe ich auf den 08.12. legen lassen, damit ich noch einen Tag gut habe vor dem Wochenende, falls es Komplikationen geben sollte. (Bitte Daumen drücken nächste Woche) Mein Großer saß im Wartezimmer. Welch ein Glück, das er mich gefahren hat. Er hat bei dieser Gelegenheit auch etwas erledigen können und mich dann wieder abgeholt. Das Auto stand bedingt durch die Großbaustellen in Rüsselsheim am anderen Ende der Stadt.(In Rüsselsheim ist 2017 der Hessentag und nun verbuddelt man Millionen an Euros unter und auf der Erde) Ich hatte das Gefühl, ich schaffe diesen Weg nicht. Diese Behandlung hat mich total ausgeknockt. Zu Hause angekommen, habe ich mich auf das Sofa geschmissen, mit einer dicken Decke zugedeckt und 1 Std. geschlafen. Danach ging es etwas besser, aber ich fror immer noch wie ein Schneider und die doofe Betäubung war auch noch da. Um 17.00 h hatte ich einen Termin beim Hausarzt. Der wohnt zum Glück nur 2 Häuser weiter. Wenigstens hier gab es erfreuliches zu berichten. Alle Laborwerte im grünen Bereich. Noch ein wenig erzählen, er ist nämlich Frankreich-Fan und ab nach Hause. Ich hatte einen Hunger, es war nämlich nur 1 Brötchen von heute Morgen in mir. Nun haben wir uns mit einer total leckeren Tortilla und Feldsalat mit Himbeerdressing belohnt. Das hat mich doch tatsächlich wieder in die Spur gebracht. Jetzt einen gemütlichen Abend gemacht und die Vorfreude auf morgen genießen.  ….das dürft ihr erst morgen früh lesen

Alla bis dann (wie die Hessen sagen)