Freudentränen

Gestern Morgen rief unsere Tochter an, fragte nach dem Befinden und was so läuft. Ich wollte natürlich erst einmal wissen, wie es meiner Mausi geht, denn die hatte sich am Abend vorher mehrmals übergeben und konnte auch nicht in die Schule. Nachdem dies alles geklärt war, meinte sie „Mama, ist an Weihnachten eigentlich eure Ferienwohnung frei?“ Ich überlegte und nach einigem Zögern kam dann „natürlich, immer, jederzeit“.

„Ja, weist du, wir können uns alle kein Weihnachten ohne Mama und Papa bzw. Oma und Opa vorstellen und haben beschlossen hier am 26.12. loszufahren, um mit Euch zusammen zu sein“. Ich musste einmal kurz durchatmen, war dann aber wieder gefasst und freute mich riesig. „Ist Papa denn auch da?“ Ja, das war er. Sie stellte die selbe Frage noch einmal. Der Große stutzte und konnte vor lauter Tränen gar nicht antworten, nur ein Kopfnicken brachte er zustande. Dann weinten wir erst einmal alle drei ein paar Freudentränen und besprachen ein paar Einzelheiten. Sie meinte noch, eigentlich wollten wir euch ja überraschen und einfach vor der Tür stehen, aber mit 4 Personen ist das ja nicht so einfach. Es müssen ja die Betten gerichtet werden und der Einkauf sieht gegenüber 6 Personen zu 2 Personen auch ein wenig anders aus. Wir freuen uns riesig. Wir sind dann zu unserem Lieblingseinkaufsmarkt gefahren, aber unterwegs ratterten die Gehirnzellen. Was brauchen wir alles, was müssen wir besorgen, was essen die vier gern. Da haben wir jetzt zu tun, aber das macht gar keine Mühe. Das gibt dem Großen mit Sicherheit auch Auftrieb.

Auf jeden Fall werden wir in diesem Jahr wieder einen schönen Weihnachtsbaum aufstellen. Da werden sich die Kinder freuen. Seit Jahren haben wir keinen mehr im Haus, da wir ja für gewöhnlich Weihnachten in Frankreich verbringen.

Ein weiterer Grund des Besuchs ist noch das Baby der Schulfreundin, Trauzeugin und Patin von Goldlocke, das im Dezember geboren wird. Das wollen die Vier natürlich auch begrüßen und nicht erst, wenn es schon 6 Monate als ist.

Wir sind voller Vorfreude.

 

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Mein Freund der Baum

ist tot. Sicher kennt jeder dieses Lied von Alexandra. Von unserem Pflaumenbäumchen, dass uns mehr als 20 Jahre mit leckeren Pflaumen verwöhnt hat, mussten wir uns leider verabschieden. Im Sommer wurde noch beratschlagt, ihn bis zum nächsten Jahr stehen zu lassen. Aber er bildete an allen toten Ästen Pilze und selbst einen dickeren Ast konnte man ohne große Mühe abbrechen. Da musste unser Helferlein her, da der Große ja noch in seiner Reha weilt und das auch nicht gekonnt hätte. Er darf ja nicht tragen, nicht bücken, keine bestimmten Drehungen machen. So haben das Helferlein und ich in einer halben Stunden den sterbenden Baum erlöst.

bty

 

 

Ich stapelte das Holz in unserer Schubkarre und meinte ganz locker, „die fahre ich morgen früh gleich zum Wertstoffhof.“ Der ist ca. 500 m von unserem Haus entfernt. Grund der sofortigen Entsorgung war auch der Wunsch unserer Nachbarin nach der Schubkarre. Also habe ich mich am nächsten Morgen gleich angezogen und auf den Weg zum Wertstoffhof gemacht. „Mann oh Mann, wisst ihr eigentlich wie lang 500 m sind, wenn man eine schwere und volle Schubkarre vor sich herschiebt?“ Die Arme wurden immer länger. Mit einmal Absetzen habe ich es allerdings geschafft. Ab in den Container und ganz locker mit der leeren Karre wieder nach nach Hause. Ein wenig stolz war ich schon, dass ich es geschafft habe. So konnte ich gleich bei Nachbars klingeln und die Karre abgeben. Sie war dann den Rest des Tages dort im Einsatz.

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Ein neuer Zwetschgenbaum ist schon auf dem Weg zu uns. Die Nachbarin kam nämlich gleich angelaufen und weinte fast. Der andere Nachbar meinte gleich „du musst aber einen Baum mit Bühler Zwetschgen bestellen“. Ich konnte beide beruhigen, nämlich dass wieder einer gepflanzt wird und dass es Bühler Zwetschgen sind . (bei uns sagt man übrigens Quetsche)

Essen auf Rädern

gab es heute Mittag bei uns. Im Gasthaus unseres Sport- und Turnvereins gab es heute

Rinderroulade mit Rotkraut und Kartoffelstampf, vorher ein Süppchen, dazu Salat und als Nachtisch Rote Grütze mit Vanillesoße

das ganze für 8,90 € pro Person. Ich esse unheimlich gern Roulade mit Rotkraut. Da der Große ja noch nicht so richtig bequem überall sitzen kann, habe ich auf dem Weg zur Physio schnell nachgefragt, ob ich das Essen auch to go haben kann. Natürlich, war die Antwort. Wir packen alles schön ein. Gegen 13.00 h bin ich losgefahren und habe diese Köstlichkeiten in  meinem „Rotkäppchen-Korb“ verstaut. Der Große saß schon am Tisch und scharrte mit den Hufen. Man war das lecker und was für eine Riesenportion. Die Suppe, den Salat und den Nachtisch gibt es zum Abendessen. Das haben wir gar nicht geschafft. Jetzt haben wir uns ein Mittagschläfchen verdient.

PS: nur mal so zur Info – diese Nacht ging es viel besser mit der Schlaferei. Halleluja

 

Was für eine Woche

Die 39. KW 2017 war eine sehr aufregende. Am 25.09.2017 wurde der Große operiert. Er bekam ein neues Hüftgelenk, und zwar links. Nun sind beide Hüften mit Ersatzteilen versehen. Die OP verlief ohne Komplikationen und er war ruckzuck aus der Narkose erwacht. Als ich um 15.00 h ins Krankenzimmer kam, saß er im Bett, als hätte man ihn nicht drangenommen. Begrüßung: „Da bist du endlich. Ich habe Hunger und warte auf die Kaffeestückchen“. Na prima, fängt ja gut an. Ich dachte eigentlich, ich könnte in dieser Woche einiges erledigen. Irgendwie ist die Zeit an mir vorbeigeflogen und plötzlich war sie rum. Meine Nächte waren nicht so gut, da allein im Haus. War immer froh, wenn es hell wurde. Kaffeetrinken, Zeitung lesen, Bad und anziehen, wie immer. Ein wenig Haushalt, Mittagessen vorbereiten oder vorkochen (für schlechte Zeiten). Ein wenig ruhen, telefonieren und gegen 14.30 h ins Krankenhaus bis ca. 17.30 h. Nachmittags noch einmal schnell Garten, damit die Biotonne bis zur nächsten Leerung nicht leer bleibt, immer wieder telefonieren und Freunde und Familie benachrichtigen. Einmal bin nach dem Krankenhaus zur Firma Adler gefahren. Hatte von dort 3 Gutscheine. Was ein Lauf. Ich ging durch den Laden und packte alles in mein Körbchen – gefällt mir – gefällt mir usw. dann Umkleide, von 7 Teilen konnte ich 5 mit nach Hause nehmen. Happy. Am Donnerstag lud ich zwei sehr gute Bekannte anlässlich meines Geburtstages zum Mittagessen ein. Was hatten wir drei einen Spaß (ohne Handy bzw. Smartphone). Dann schnell Blumen heimgebracht und wieder ab in die Klinik. Komme mit Kuchen ins Zimmer, da sitzt der Große und hat schon einen Teller mit Pflaumenkuchen vor sich. Die Frau seines Zimmernachbarn hatte gebacken und die Männer versorgt. Ich bekam auch ein schönes Stück davon. Meinen Kuchen nahm ich wieder mit, den gab es dann am Freitag, da habe ich ihn schon wieder nach Hause geholt. Wir versuchen uns auszuruhen, essen, ein wenig Gymnastik, draußen auf und ab gehen und wieder ausruhen. Die Nächte sind nicht sehr erholsam. Große Wund- und Knochenschmerzen, ein Riesenbluterguss im Bein. Wie sagt man so schön, da muss er jetzt durch. Am Donnerstag beginnt die ambulante REHA in Mainz. Er wird morgens geholt und nachmittags wieder heim gebracht. Da werde ich mal meinen Garten weiterhin auf Vordermann bringen. Es ist nicht mehr viel zu tun, aber ich habe ja nun keine Hilfe, allerdings kann ich mal ein paar Stunden dranbleiben, ohne auf die Uhr zu schauen.

Die Papa/Opa/Uropa-Gedächtnis-Rose

ist da. Sie hat ihren Platz in unserem Garten schon eingenommen. Heute kam auch der gewünschte Obelisk. Da er in Folie anstatt in einem Karton angeliefert wurde, habe ich ihn gleich ausgepackt (obwohl der Geburtstag ja erst nächste Woche ist) und wir haben ihn an Ort und Stelle gebracht. Es sieht so schön aus. Die Nachbarin kam gleich mal raus schauen, was wir da treiben und freute sich mit uns. Sie meinte, wenn sie im nächsten Jahr auf der Terrasse sitzt, hat sie auch etwas davon. Da müssen die Stangenbohnen an anderer Stelle wachsen.

170920 Opa Gedächtnisrose.jpg

Für unseren Garten

Mit einer Kondolenzkarte für meinen Vater bekamen wir ein Geldgeschenk, um in unserem Garten etwas zu pflanzen, was uns Freude macht und an ihn erinnert. Er mochte unseren Garten. Nicht die Arbeit darin, aber auf der Terrasse sitzen, lesen, Kreuzworträtsel raten und gemütlich ein Bier trinken, oder auch Rummykub spielen. Nun sind seit der Beisetzung knapp drei Wochen vergangen und der Alltag ist so gut wie, wieder eingekehrt. Ich möchte wieder einen Rosenstock in unserem Garten haben. Unsere Tochter war vor ein paar Jahren sehr sauer, als wir alle Rosen aus dem Garten verbannten. Sie waren sehr alt und hatten alle eine Krankheit, die Läuse waren ja noch das wenigste. Auf jeden Fall habe ich eine wunderschöne Rose entdeckt, und zwar hat plattlandtage ein wunderschönes Profilbild in ihrem Smartphon. Diese wunderschöne Rose heisst Marie Curie und sieht so aus:

ausgeliehen aus dem WWW.Rosenhof-Schultheis.de

Sie sieht wunderschön aus und duftet wunderbar. Da wir in absehbarer Zeit nicht mehr zu diesem Rosenhof gelangen, habe ich mir meine Wunschpflanze bestellt. Sie wird Ende Sept/Anfang Okt. geliefert. Ich freue mich riesig darauf. Schmücken werden wir diesen Platz mit einem Obelisk. Den wünsche ich mir zum Geburtstag. Ich habe ein Glück, der ist nämlich Ende September. Sobald alles da ist, werde ich berichten.

Surprise

Wie man ja weiß, geht der Große mittwochs mit seinen Tennisjungs zum Mittagessen, wenn nichts dazwischen kommt. Und jeden Mittwoch stellt er mir die selbe Frage: „Was isst du denn heute Mittag.“ Jeden Mittwoch die selbe Antwort: „Weiss ich noch nicht.“ „Du wirst schon was finden.“ Ja genau, wo findet man denn ein Mittagessen? Bevor ich mich an die Gartenarbeit machte durchstöberte ich die Kühltruhe und fand eine Tupperdose mit Soße und eine mit Nudeln. Prima, dachte ich mir. 2,5 Stunden Gartenarbeit und plötzlich wurde es dunkel, ein Ausläufer von Harvey zog über unser Grundstück und hätte mich fast weggeweht und ein paar Tropfen Regen waren auch dabei. 13.00 h , genau richtig für mein Mittagessen. Beim Wärmen der Soße stellte ich fest, dass noch etwas anderes in der Tupperdose vorhanden war, nämlich eine dicke Scheibe Spießbraten. Dazu noch schnell einen Gartensalat und die Nudeln und ich hatte ein wunderbares Essen. Hmmm, lecker wars. Als der Große heimkam und mich beim Essen entdeckte, meinte er „das hätte ich auch gern gegessen“ und grinst. Ich lasse mich gar nicht ablenken und verspeise genüsslich mein „gefundenes Mittagessen“. Der Herr des Hauses musste natürlich ein Mittagschläfchen machen, Essen gehen macht ja so müde. Ich setzte meine Gartenarbeit fort, es schienen nämlich mehrere Sonnen vom Himmel. Noch einmal 3,5 Stunden. Aber nun sieht es wieder einigermaßen manierlich aus. So ein paar Wochen nichts machen, tut nicht gut. Aber es ging nunmal nicht anders. Und nach so einem Essen, war ich fit und gestärkt.

Traurige Gedanken

habe ich heute Vormittag mit dem Kochen einer Kürbissuppe vertrieben. Ich bin ja nicht so der Freund von Kürbis (außer den bemalten, die man vor die Haustür legt). Bedingt durch meinen „Liebslingsnachbarn“, der mir im Mai eine Kürbispflanze vorbeibrachte, liegen nun ein paar der Hokaidokürbisse in unserem Hof. Der Große mag gern Kürbis essen. Er muss dabei immer an den gefüllten Pumpkin in Australien denken. Dazu fällt mir allerdings nichts ein, mir hatte der nämlich nicht geschmeckt. Nun gut. Ich tat ihm heute Morgen den Gefallen und kochte aus 2 kleinen Köpfen eine Suppe. Das Rezept bekam ich aus dem WWW.  Die Zutaten hatte ich alle im Haus.

Hokaido, Karotten, Zwiebeln, Kartoffeln, Brühwürfel, Kokosmilch, Pfeffer, Salz und Ingwer.

Die Mengen habe ich frei „nach Schnauze“ variiert, da ich keine Lust hatte, alles genau abzuwiegen. Kürbissuppe.jpg

Die Zwiebeln werden in Butter angedünstet (ich habe Butterschmalz genommen), dazu kommen die Karotten, der Kürbis gewürfelt, die Kartoffeln und man lässt alles ein wenig dünsten. Dann die Brühe aufgießen (bis das Gemüse bedeckt ist) und alles ca. 20-30 köcheln lassen. Das Ganze pürrieren, mit Salz, Pfeffer, Knobi, ein paar Sweet-Chiliflocken abschmecken. Zum Schluss eine Dose Kokosmilch einrühren und den Ingwer mit einer feinen Reibe in die Suppe geben (hier Vorsicht, dass es nicht zu scharf wird). Als die Suppe so vor mir stand, musste ich sie natürlich probieren und was soll ich sagen: „Sie schmeckt mir besser, als ich dachte.“ Der Große meinte: „Die kann doch nur gut sein, du hast sie doch gekocht.“ So ein Schmeichler. Auf jeden Fall freut er sich schon auf morgen Mittag.

Am Nachmittag schrieb ich der Nachbarin eine WhattsApp. Sie solle doch mal ihren Mann fragen, ob er mal meine Suppe probieren möchte (sie mag auch nicht so gern Kürbis). Prompte Antwort: „Er ist schon unterwegs“. Ich gab ihm eine Tupperdose mit nach Hause. 5 Minuten später wieder eine WhattsApp. „Schmeckt hervorragend“

Seht Ihr: So klappt es auch mit dem Nachbarn.

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Wasser tot

Ich hatte ja schon berichtet, dass wir in diesem Jahr sehr viele Probleme mit unserem Pool haben, jetzt kann ich sagen hatten. Bei jeden Wetterwechsel/Gewitter wurde es grün. Es gab Flockungen, die wir noch nie hatten. Man kann es sich nicht vorstellen, so richtige weiße Flocken, die durch das Wasser tanzen. Bei jeder Gelegenheit habe ich im WWW gesurft und Ratschläge eingeholt, da wir das in den 25 Jahren in diesem Ausmaß nicht kannten. Zum Glück funktionierte es, als unsere Familie hier zu Besuch war. Da lief die Umwälzung so gut wie immer, mit einer guten Chlortablette, Algenschutz und Vitamin C. Alles so dosiert, dass es niemand schadet. Am vergangenen Sonntag gab es in der Nacht ein Gewitter und es färbte sich wieder grün. Allerdings halfen diesmal unsere Wundermittel nicht. Es wurde von Tag zu Tag grüner. Unsere Radler waren natürlich sehr enttäuscht, dass sie ihre müden Knochen nicht ins Wasser legen konnten. Gestern Nachmittag habe ich sogar die Pumpe entleert, den Sandfilter auseinandergenommen und geschaut, ob es vielleicht am Filtern liegt. Aber es war nichts festzustellen. Gegen Abend hatte ich dann die Faxen dicke. Nachdem das Vitamin C auch nicht half, bin ich schnell zum Baumarkt gefahren und habe eine Dose Chlor für eine Schnell-Chlorierung gekauft. Der nette Verkäufer gab mir noch seine Erfahrungen mit auf den Weg (kannte ich auch alle) und meinte, damit klappt es bestimmt – sie werden sehen. Gesagt getan. Wir lösten 30 kleine Chlortabletten in ca. 25 ltr. Wasser auf und verteilen diese am Rand entlang, in der Hoffnung heute Morgen ein Ergebnis zu sehen. Aber was soll ich sagen, das Wasser bzw. die Wände und der Boden total grün, schon fast brackig. Ich hatte in den Foren schon gelesen, das es passieren kann, dass das Poolwasser ausgetauscht werden muss, wenn es so grün, man sagt auch tot ist. Ein Telefonat mit einer Schwimmbadfirma bestätigte mir meine Vermutung. Nachdem ich der Dame unsere ganzen Bemühungen geschildert habe, meinte sie „ich habe eine schlechte Nachricht für sie. Da hilft nur ablassen und neu befüllen. Das Wasser ist tot, es nimmt keine Chemikalien geschweige denn irgendwelche harmlosen Mittel mehr an. Messen sie mal den Chlorgehalt, denn sie haben ja gestern Abend eine große Portion rein getan. Es tut mir leid, aber es ist leider so. Eine andere Möglichkeit bzw. Lösung gibt es nicht.“ Der Große machte eine Rückspülung, es kam ganz wenig Grünes raus und das Messen ergab 0 % Prozent Chlorgehalt im Wasser. Man kann es kaum glauben. Der Große wollte nicht so richtig aufgeben. Aber da hat er nicht mit mir gerechnet. Ablassen und neu befüllen kam für mich nicht infrage. Wer weiß, wie das Wetter in den nächsten Tagen ausschaut. Außerdem haben wir uns entschlossen, im nächsten Jahr den Pool mit einer neuen Folie auslegen zu lassen, da muss das Wasser sowieso abgelassen werden. Somit kam unser Helferlein heute Nachmittag, um uns beim Zudecken zu helfen. Leiter raus, Sommerplane aufrollen und zum Trocknen aufstellen, Halterungen ab und Winterplane drauf. Mit Steinen beschweren und gut iss. Nun kann das Wasser vor sich hinschmoren bis zum nächsten Frühjahr. Es ist sehr schade, normalerweise bleibt es bis Ende August/ Anfang Sept. offen. Aber für ca. 2-3 Wochen einen solchen Aufwand zu betreiben, dazu hatte ich keinen Nerv und 33 Kubikmeter Wasser sind auch kein Pappenstiel. Die kosten schon etwas. Unser Brunnenwasser können wir zum Befüllen nicht nehmen, da es sehr eisenhaltig ist. Werde mich mal bei den Stadtwerken erkundigen, wie teuer es ist, wenn man das Becken im nächsten Jahr über den Hydranten befüllt. Da dürften eigentlich keine Kanalgebühren anfallen.

„Pension“ Gaby geschlossen

zwecks Erholung im eigenen Garten. Heute Morgen sind die Jungs früh aufgestanden, haben noch einmal gut gefrühstückt und ihre Räder klar gemacht. Sie haben noch ein ganz kleines Mittagessen mitgenommen (Brot und Würstchen), damit sie nicht einkaufen mussten. Um 08.30 h sind sie Richtung Speyer losgefahren. Dort werden sie wieder auf dem Campingplatz übernachten und morgen die zweite Etappe Richtung Colmar fahren. Sie waren hoch motiviert, es hat ihnen gut gefallen bei uns. Wir konnten einen kleinen Trip durch Wiesbaden und Mainz machen. Gestern Mittag beim Mongolen haben sie sich so richtig satt gegessen. Abendessen fiel gestern aus. Dafür gab es ein paar Spielchen Rummykub. Das haben wir Tobias einen Tag vorher beigebracht. Er hat gleich ganz clever mitgespielt. Es hat soviel Spaß gemacht. Nun sind wir wieder allein zu Haus. Mein Bruder versucht ja schon seit Jahren einmal zu uns zu kommen. Vielleicht schafft er es ja in diesem Jahr noch. Nun ist erstmal ein wenig Erholung und Arbeit im Garten angesagt. Der hat 4 Wochen sehr gelitten.

….soeben erhalten wir die Nachricht, dass sie gut in Speyer angekommen sind. Ein Bierchen steht bereits vor Ihnen. Haben sie sich verdient. Der Große hat noch ein bisschen Taschengeld spendiert, so dass sie sich einen Döner leisten können.

bty

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