Nachhut zur Auszeit

 

180325 Bad Windsheim.jpgHier noch ein paar Eindrücke aus unserem Kurzurlaub. Das Hotel,  die Frankentherme, der Kurpark, Gebäude in der Altstadt, ägyptische Symbole auf dem Teppichboden, Osterbrunnen, meine Errungenschaft -der Badeanzug- Speisesaal, eine Mumie für die große Enkeltochter (die steht im Moment total auf ägyptischer Geschichte) und der Große, was schaut der denn da an?

Advertisements

Ein paar Tage Auszeit

haben wir uns gegönnt, nachdem uns die ungezählten Termine und Besuche beim Zahnarzt sowie Kieferchirurgen ein wenig den Nerv geraubt haben. Es gab ein wunderbares Angebot im Netto-Prospekt. 5 Tage Bad Windsheim, Hotel, Halbpension, Besuch in der Therme, Massage, Biolampe und Magnetfeldtherapie. Die Therme in Bad Windsheim kennen wir ja bereits, aber den Luxus direkt nebenan zu übernachten, den kannten wir nicht. Wir wohnten im Hotel Pyramide, dort gibt es einen sogenannten Bademantelgang unterirdisch direkt in die Therme. Das war ein Highlight. Das Bändchen gab es auch gleich im Hotel, d.h. man brauchte kein Geld, nur das Handtuch und konnte den Tag im warmen Wasser genießen. Alles was man in der Therme in Anspruch nimmt, wird auf das Bändchen gebucht. Abends gibt man dieses an der Rezeption ab und bekommt am Ende des Aufenthalts eine Rechnung. Am Ankunftstag wurde uns gleich der Termin für die Massage bekanntgegeben, sowie die Kurkarten, mit denen wir verschiedene Dinge im Ort vergünstigt ansehen bzw. unternehmen konnten. In der Lobby unseres Hotels standen verschiedene Vitrinen u.a. mit Schmuck, Bademoden und kleinen Souveniers ägyptischer Herkunft. Ganz lustig fand ich z.B. die Bikinibags. Sieht aus wie ein Kulturbeutel, in den man den nassen Badeanzug verstauen kann. Ich habe zur Wassergymnastik immer einen Plastikbeutel dabei, aber nun bin ich Besitzerin so eines Bikinibags. Habe auch gleich einen zweiten für meine Freundin Margret zum Geburtstag gekauft. Sie geht auch regelmäßig schwimmen. Da ich nun mal im Geschäft mit Bademoden war, schaute ich mir gleich die neueste Bademode an und wurde auch gleich fündig und konnte so den Gutschein über 5,00 € einlösen. Der Nachhauseweg gestaltete sich auch sehr erholsam, so dass wir das anschließende Osterfest ganz relaxt genießen konnten.

Nachdenken

Ich möchte hier mal den Blogeintrag von plattlandtage https://plattlandtage.wordpress.com/author/plattlandtage/    aufgreifen. Auch mir geht es inzwischen so, dass mir das Bloggen nicht mehr so leicht von der Hand geht, bzw. nicht so wichtig ist. Man setzt sich hin, schreibt etwas (wenn auch nicht für jedermann interessant) und bekommt überhaupt kein Feedback. Ein paar ganz treue Seelen schauen rein, klicken gefällt an und schweigen oder es gibt Leser, die schweigen ganz. Durch den Besitz eines Smartphones hat man auch die Möglichkeit überall und immer in der Lage zu sein, die Post’s zu lesen. Für eine Antwort nimmt man sich dann schon gar nicht mehr die Zeit. Vielleicht ist es auch eine gewisse Blogger-Müdigkeit, die sich nach ein paar Jahren einstellt. Schauen wir mal, wie es sich entwickelt.

Ich freue mich nach wie vor über Besuche. Bis bald

Servicewüste

Am Samstag besuchten wir nach langer Zeit mal wieder den Markt in der Opelstadt. Die Stände waren sehr übersichtlich und viele Leute waren auch nicht unterwegs. Wir kauften unser Gemüse fürs Wochenende und wollten auf dem Weg zum Auto noch einmal ein wenig Geld mitnehmen, wenn wir schon einmal hier sind. Unsere Bankfiliale der Santander Bank hat seit ein paar Wochen geschlossen und auch der Geldautomat wurde entfernt. Also noch einen kleinen Umweg Richtung targo-Bank. Auch hier können wir kostenlos Geld abheben. Meine EC-Karte kam mit dem Vermerk „Der Auftrag kann im Moment nicht bedient werden“ heraus. Zweiter Versuch – nix. Dann die Karte vom Großen?? Funktioniert. Seltsam, mehr als seltsam. Auf jeden Fall ist etwas Bargeld vorhanden.

Gestern Morgen lieferte ich den Großen beim Dentisten ab und wollte der Sache auf den Grund gehen. Es gibt noch eine Santander Consumer Bank am Bahnhof. Der freundliche junge Mann schaute ins Konto, untersuchte die Karte und riet mir, doch einmal am Geldautomaten zu probieren. Es funktionierte. Na also, sehen sie, alles gut. Er meinte noch, dass ich die Karte zum Einlesen in die Geschäftsstelle schicken könnte, kostet etwas und dauert.  Hier ist allerdings am Wochenende kein Geldautomat zur Verfügung. Auf dem Weg zum Zahnarzt versuchte ich mein Glück noch einmal bei Targo. Die selbe Aussage. „Der Auftag kann im Moment nicht bedient werden“. Mitarbeiter beigeholt und ihm das erklärt. Er verstand mich überhaupt nicht, oder wollte mich nicht verstehen. Er kann am wenigsten dazu bzw. kann auch mit meiner Karte nichts anfangen. Sein Kommentar „wechseln sie doch einfach zu uns“. In Zukunft werden wir unser Bargeld bei Rewe, Aldi oder Netto mit nach Hause nehmen. Die Städte bzw. Geschäftsinhaber wundern sich, dass kein Publikum vorhanden ist. Es wird auch nicht sehr viel dafür getan.

Zur Schließung dieser Geschäftsstelle muss man noch sagen, dass wir seit mehr als 20 Jahren dort Kunde sind. Alle Konten laufen über die Santander Bank kostenlos. Selbst das Darlehn für die Eigentumswohnung bekamen wir dort. Man bemühte sich, uns zufrieden zu stellen. Es wurde beraten, ständig gab es Infomaterial oder es wurde angerufen, um neue Produkte vorzustellen. Irgendwann sagten wir dort einmal klipp und klar, dass wir uns melden, sollte Bedarf bestehen. Wir sind konservative Sparer oder Anleger. Die Wohnung wurde verkauft, so dass heute unsere Rente dort eingeht und sämtliche Rechnungen von dort beglichen werden. Das meiste erledige ich online. Vor einem halben Jahr stellte die Filiale um auf Beraterbank. Ich konnte noch nicht einmal Zinsen auf einem Uralt-Sparbuch nachtragen lassen. *Würg, Ärger* Nun sind sie ganz weg. Die nächste Geschäftsstelle ist in Mainz oder im Main-Taunus-Zentrum. Zinsen sind dort auf dem Tiefstand.

Wenn ich dann in der Zeitung lese, dass die Deutsche Bank rote Zahlen verzeichnet, aber Bonus in Milliarden-Höhe an die Manager auszahlt, muss ich ….übergeben.

Heute schnell

nach Mainz und ganz schnell wieder nach Hause. Das Thermometer zeigte heute morgen -10° C. Oh mein Gott, wir müssen da raus. Aber es nützte kein Jammern, der Große hatte einen Kontrolltermin beim Chirurgen, der ihm 2014 und 2017 die Hüftgelenke operiert hat. Das Mittagessen sowie den Bummel durch die Altstadt versagten wir uns, wegen der Kälte versteht sich. Der Termin war ganz schnell abgehakt, das Doktorchen begeistert von seiner Arbeit und den kleinen Narben sowie von der Bewegung und dem Allgemeinbefinden des Großen. „Na, dann sehen wir uns in einem Jahr wieder. Sollte zwischenzeitlich etwas sein, können Sie mich natürlich jederzeit kontaktieren“. Ich konnte jedoch nicht an mich halten und musste ihn nach seinem Aufenthalt in Afrika fragen. Von dort war er am Sonntag zurückgekommen. Seit ein paar Jahren operieren er und andere Kollegen in Burkina Faso im Krankenhaus der Hauptstadt Ouagadougou. In den vergangenen 14 Tagen wurden 40 Patienten an der Hüfte operiert und das unter ganz schwierigen Zuständen. Wer möchte kann den Bericht von 2017

http://www.oha-ev.de/mediapool/135/1355064/data/Reisebericht_der_4._OHA_-Mission_2017_-_Yel_Ka_Be_.pdf

hier nachlesen. Ich finde es bewundernswert, was diese Menschen dort leisten und wie stolz sie sind, den Patienten helfen zu können. Sie bilden unter anderem auch die hiesigen Ärzte aus. Nächste Woche kommt ein Arzt von dort für 2 Wochen und begleitet die Kollegen im Operationssaal.

Die Organisation OHA.de lebt von Spenden. Leider konnten wir das Gespräch nicht ausdehnen, das Wartezimmer war rammelvoll.  Ich hätte noch soviele Fragen gehabt. Zum Schluss wollte ich noch schnell wissen, warum die Menschen dort nicht in der Lage sind, solche Operationen zu bezahlen, obwohl Burkina Faso so viele Reichtümer im Boden besitzt. Gold, Mangan, Zink und Phosphate. Im vergangenen Jahr wurden 51 to Gold gefördert. Das sind 51.000.000 g Gold. 1 g Gold in 333er Ausführung kostet zur Zeit 22,00 €. Davon sehen die Menschen, die in diesen Minen arbeiten nichts. Ausländische Investoren unterhalten diese Minen. Kinderarbeit ist verbreitet.

Ich war nach diesem Besuch bzw. Gespräch so aufgewühlt. Habe zu Hause noch ein wenig im WWW recherchiert über eines der ärmsten Länder der Welt, in dem schon 4-jährige von ihren Müttern mit in die Mine genommen werden und mit einer kleinen Hacke Brocken aus der Wand schlagen. Wenn ich das jetzt schreibe, bekomme ich Gänsehaut und Tränen in die Augen. Ich stelle mir diese kleinen Wesen vor, die hoffentlich einmal eine bessere Zukunft vor sich haben.

 

Wir haben es getan

Am Samstag besuchten wir in unserem Ort eine Veranstaltung für Senioren. Da wir uns ja in der Fastnachtszeit befinden, war dies eine von der Stadtverwaltung organisierte Veranstaltung für die Senioren unserer Stadt. Auf die Idee brachte uns eine Nachbarin. Da der Große ja noch nicht so lange sitzen kann, dachten wir so eine Sitzung am Nachmittag wäre da das richtige. Und so war es auch. Eine wunderbare Zusammensetzung verschiedener Darbietungen zweier  Vereine. Kindertanzgruppen, nette Vorträge, ein grandioser Auftritt des „Hofballetts“ mit einer aufwendigen Schwarzlicht-Show. Ein Vortrag unserer Apothekerin (erstmalig auf der Bühne) und zum guten Schluss ein Vortrag eines 85-jährigen Urgesteins. Ein köstlicher Vortrag. In der Pause gab es spendiert vom Seniorenbeirat 2 Kreppel und Kaffee. Alles in allem ein durchaus gelungener Nachmittag, viel gelacht und Spaß gehabt und jede Menge Bekannte getroffen, die sich alle gefreut haben, dass wir auch dabei waren. Hier muss ich noch anmerken, dass ich  beim Eintreten in die Halle gefragt wurde, wie alt ich denn wäre. „Viel zu jung für so eine Veranstaltung“, meinte der höfliche Herr. „Ich bin doch die Begleitperson dieses Herrn“, meinte ich und wir haben uns sehr amüsiert. Am Montag Morgen konnte man uns sogar in der Tageszeitung bewundern.

IMG_20180210_140911.jpg

Ich muss Dir mal eine Story

erzählen meinte meine ältere Freundin Margret vergangene Tage am Telefon. Ich wollte eigentlich von ihr wissen, wie es ihr geht. Sie kann sich nur sehr schlecht von der Grippe erholen. Helfen will sie sich allerdings auch nicht lassen. Wenn ich ihr mal ins Gewissen rede, dass sie ihre Kräfte einteilen soll, sie ginge schließlich auf die 80 zu, meint sie „du redest schon wie mein Sohn, aber auf den höre ich ja auch nicht.“ Nach gut, dann eben nicht.

Aber nun zur Story. Margret hat im November Geburtstag und wir schenken uns immer eine Kleinigkeit. Da ich an diesem Morgen gerade bei Blumen R….e unterwegs war, gefiel mir ein kleines Gesteck mit einer weißen Orchidee, kleinen beleuchteten Kugeln, ein wenig Glitzer und ein süßer Engel. Die Freude war bei der Übergabe sehr groß. „Das stelle ich mir auf meinen Kaffeetisch zum Frühstück und abends nehme ich es mit ins Wohnzimmer“, war ihr Kommentar. Sie pflegte es mit Hingabe und goss es regelmäßig mit ein paar Tropfen Wasser bis zum 31.01.2018. An diesem Morgen wunderte sie sich, dass sich die Blume überhaupt nicht verändert hat und fasste sie an. Das kann doch nicht sein, dachte sie für sich, du siehst ja verdammt echt aus.

Diese Story wurde mir bei dem Telefonat erzählt. Ich war zuerst entsetzt und meinte „ich würde dir doch nie und nimmer eine unechte Blume schenken, das kann doch gar nicht sein“. Wir amüsierten uns köstlich, dass wir so reingefallen bzw. uns haben so täuschen lassen. Margret erfreut sich weiterhin an diesem Gesteck und ist froh, dass sie es nicht mehr gießen muss. 🙂

Beim nächsten Blumenkauf: Augen auf

Vor 40 Jahren

…da waren wir sehr aufgeregt. Es war der Fastnacht-Freitag. Der Große hatte Geburtstag und wir hatten am 03.02.1978 um 11.00 Uhr einen Termin auf dem Standesamt. Als meine Eltern morgens anreisten, wunderten sie sich, dass in der gesamten Stadt Fahnen aufgehängt waren. Die Straßen geschmückt und sauber. Wir erzählten ihnen dann, dass  für städtische Angestellte, die heiraten,  immer so ein Aufwand betrieben würde. Das hat sie sehr gefreut. Nach der Trauung lösten wir jedoch dieses Rätsel auf. Die Straßen waren für den Fastnachtsumzug am Sonntag so hergerichtet.

Es war so eine schöne Trauung mit all meinen damaligen Arbeitskollegen, den Standesbeamten durfte ich mir aussuchen. Ich mochte diesen Kollegen sehr und er machte es sehr persönlich und ein wenig fröhlich. Abends feierten wir in großem Kreis mit Verwandten, Freunden und Arbeitskollegen unsere Hochzeit.

bty

Hier standen wir am 04.02.1978 vor dem Altar. Es war eine ökumenische Trauung, die erste damals in unserem Ort. Links neben mir mein Papa, der an diesem Tag seinen 50. Geburtstag feierte. Er wäre nun 90 Jahre alt geworden. Am Sonntag werden wir eine dicke Kerze für ihn anzünden.

bmd

Wenn wir uns diese 40 Jahre vor Augen halten, wundern wir uns, wo die Zeit geblieben ist und wenn man die Jahre durchgeht, stellt man fest, dass man so Vieles miteinander erlebt hat. Es gab so vieles Schönes und Trauriges, wir haben wunderschöne Reisen gemacht, über die wir heute noch reden. Wir haben nach 9 Jahren Ehe eine wunderbare Tochter bekommen, die uns heute mit ihrem Ehemann und den zwei Mädchen sehr glücklich macht. Wir haben ganz tolle Freunde, mit denen wir schon ewig zusammen sind. Mit  allen haben wir deren Hochzeiten gefeiert und die Kinder groß werden sehen.

Wir sind zu dem Schluss gekommen, wir würden, wenn auch nicht alles, wieder so machen. Wir sind zufrieden, so wie es war und ist. Seit fünf Jahren genießen wir unsere gemeinsame Rentnerzeit und das ist sehr schöööön.

Meine/Unsere Geburtstagskarte

war der Hit. Ich habe mir von einer jungen Frau in unserem Ort wieder eine individuelle Geburtstagskarte klöppeln lassen. Sie bastelt die Karten nach eigenen Wünschen. Wir brauchten diese ja für den 70. Geb. Gewünscht wurde „Knete“ zur Unterstützung der nächsten Reise. Wunderbar, da musste ich mir wenigstens keine Gedanken machen und in der Gegend umherlaufen um ein Geschenk der Begierde zu kaufen. IMG_20180116_181653.jpgIMG_20180116_181720.jpgDieser kleine Koffer hatte zwei Magnetverschlüsse. Da war die Knete sicher aufbewahrt. Während der Feier wurde ich mehrmals gefragt, wo ich denn diese tolle Karte erstanden habe. Ich lüftete mein Geheimnis und machte Werbung. Die Schwester der Gastgeberin zeigte mir ihre Karte, für die sie im Zeitschriftenladen 7,– € bezahlt hatte. „Doof“ war mein erster Gedanke und das meinte sie dann selbst. „Du musst mir unbedingt die Adresse geben“.

Die Gestalterin stand auch auf dem Weihnachtsmarkt mit einem Stand sowie 3 Wochen vorher auf dem Kreativmarkt. Sie hat nun gut zu tun. Die Weihnachtskarten, die ich dort gekauft habe, um sie an besondere Menschen in Frankreich zu senden, waren ebenso schön. Ich habe zwei Karten verschickt und habe zwei Karten zurückbekommen.

 

Schöner Abend

Am Mittwoch Abend waren wir zu einem 70. Geburtstag eingeladen. Eine sehr gute und langjährige Wegbegleiterin feierte diesen im neuen Rüsselsheimer Bräu. Ein riesiges Hotel mit Restauration. Es gab vorneweg Brezel mit Spundekäs, Handkäs kleingeschnitten und einen Frischkäseaufstrich, dann ein Rindfleischsüppchen (ohh wie lecker), zwei Gerichte zur Auswahl, nämlich Rindergulasch in Dunkelbiersoße, dazu Spätzle und Gemüse oder Schnitzel mit Bratkartoffeln und Grüner Soße sowie einen Salat. Ich bestellte mir den Gulasch und muss sagen, ich habe heute noch diesen grandiosen Geschmack im Mund. Mann war der lecker. So ein richtiger, stundenlang geschmorter Gulasch. Allein deswegen würde ich bald wieder hingehen. Der Große bestellte sich das Schnitzel. Er fand es auch gut, aber konnte es eigentlich in seiner derzeitigen Situation (zahntechnisch) nicht so gut beißen. Zum Nachtisch bestellten wir uns Apfelstrudel mit Vanillesoße und Sahne. (war nicht so prickelnd, da Fertigprodukte). Es war ein geselliger, lustiger und unterhaltsamer Abend. Wir haben wieder Personen gesehen, die man länger nicht zu Gesicht bekam.  Beim Nachhausegehen machte ich ein Bild von den Braukesseln, so richtig schön glänzende Kessel. Nebendran war ein Tisch mit 4 Herren besetzt. Beim Rausgehen sah ich noch einmal  hin und erkannte „Herrn Wilsberg“, also den Schauspieler Georg Lansink. Ich guckte nochmal und nochmal, aber er war es. Ich winkte ihm und er winkte zurück. „Ich bin ein Fan von Ihnen Herr Wilsberg“. „Danke, das freut mich sehr“, meinte er. Als ich vor die Tür trat, meinte der Große „Wen hast du denn da getroffen?“ Antwort: „Herrn Wilsberg“. „Ja, witzig“ war sein Kommentar. Eine Dame meinte dann noch zu ihrem Mann, siehst du, ich hatte doch Recht. Zu Hause googelte ich gleich mal, warum er sich in Rüsselsheim aufhielt. Er sollte am folgenden Tag in einer Komödie im Stadttheater spielen. Der Veranstalter sagte jedoch die Vorstellung ab. Schaaade. Da hätte ich evtl. versucht noch eine Karte zu bekommen.bty

Wenn man genau hinschaut, sieht man Herrn Wilsberg neben dem Kupferkessel sitzen. So hatte ich das Bild jedoch nicht beabsichtigt.