Erntedank

Nach den Aufräumarbeiten und einem kleinen Mittagschläfchen konnten wir den Kaffee nicht auf der Terrasse trinken. Es regnete in Strömen. Also dann indoor. Eine halbe Stunde später prasselte die Sonne vom Himmel, dass es wehtat. Es ist so verrückt. Da konnten wir wenigstens noch unser Mittagessen für morgen ernten.

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Das dritte Körbchen mit Bohnen bekam gleich der Nachbar in die Hand gedrückt, sowie ein Körbchen mit Tomaten. Der hat sich ein Bein abgefreut, dabei bekommt er in jedem Jahr die Böhnchen. Er passt in unserem Urlaub aufs Haus aus und seine Frau leert den Briefkasten. Da sie keine Mitbringsel möchten, machen wir es so immer gut.

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„Pension“ Gaby geschlossen

zwecks Erholung im eigenen Garten. Heute Morgen sind die Jungs früh aufgestanden, haben noch einmal gut gefrühstückt und ihre Räder klar gemacht. Sie haben noch ein ganz kleines Mittagessen mitgenommen (Brot und Würstchen), damit sie nicht einkaufen mussten. Um 08.30 h sind sie Richtung Speyer losgefahren. Dort werden sie wieder auf dem Campingplatz übernachten und morgen die zweite Etappe Richtung Colmar fahren. Sie waren hoch motiviert, es hat ihnen gut gefallen bei uns. Wir konnten einen kleinen Trip durch Wiesbaden und Mainz machen. Gestern Mittag beim Mongolen haben sie sich so richtig satt gegessen. Abendessen fiel gestern aus. Dafür gab es ein paar Spielchen Rummykub. Das haben wir Tobias einen Tag vorher beigebracht. Er hat gleich ganz clever mitgespielt. Es hat soviel Spaß gemacht. Nun sind wir wieder allein zu Haus. Mein Bruder versucht ja schon seit Jahren einmal zu uns zu kommen. Vielleicht schafft er es ja in diesem Jahr noch. Nun ist erstmal ein wenig Erholung und Arbeit im Garten angesagt. Der hat 4 Wochen sehr gelitten.

….soeben erhalten wir die Nachricht, dass sie gut in Speyer angekommen sind. Ein Bierchen steht bereits vor Ihnen. Haben sie sich verdient. Der Große hat noch ein bisschen Taschengeld spendiert, so dass sie sich einen Döner leisten können.

bty

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Der Popo tut weh

Gestern Abend sind die zwei Jungs gegen 18.00 h bei uns angekommen. Sie sind am 01.08. per Fahrrad ab Straßburg/Frankreich losgefahren, haben in Speyer auf dem Campingplatz in einem kleinen Zelt ohne Isomatte oder Schlafsack übernachtet und am zweiten Tag die Endetappe bis zu uns geschafft. Bei einer kleinen Zwischenstation in Mainz hatten sie sich ein Bier gegönnt und den Platz vor dem Dom genossen. Wie sie erzählten, fiel das Aufsteigen auf den Sattel sehr schwer, auch die Beine waren müde. Aber die Fahrt von Mainz zu uns ist recht angenehm und immer am Fluss entlang, d.h. erst am Rhein und ab Mz.-Kostheim am Main entlang. Das fanden sie auch sehr schön. Auf jeden Fall waren sie fröhlich und stolz, dass sie es geschafft hatten. Zuhause gab es wohl Stimmen, die ihnen das nicht zutrauten. Wir haben uns sehr gefreut und waren/sind sehr stolz auf die zwei. Für so eine Fahrt haben sie sich uns als Ziel ausgesucht. Man hat den Eindruck, sie fühlen sich wohl. Nach einer erholsamen Dusche gab es erst einmal etwas zu essen. Ich habe ganz schnell 2 große Portionen Tortellini mit einer super leckeren Sahnesoße zubereitet. Dazu gab es einen grünen Salat (auf Wunsch der beiden ohne Dressing). Was haben sie „reingehauen“. Alles alle. Wir haben uns mit einem Wurst- und Käsebrot begnügt. Der Große war so besorgt, dass sie auch ja satt sind. Er bot alles an, was der Kühlschrank noch hergab. Aber sie sind sehr bescheiden und zurückhaltend und ganz lieb. So haben wir dann einen netten Abend mit guter Unterhaltung auf der Terrasse genossen. Um 21.30 h konnten sie kaum noch die Augen offen halten. Wie sie heute morgen berichteten, haben sie supergut geschlafen.

jungrentnerin

ist nun mit dem Großen allein zu Haus. Heute Morgen musste ich die Kinder um 7.30 h wecken. Sie wollten gar nicht aufstehen. Die große meinte „wenn ich aufstehe, muss ich mitfahren“, die kleine sagte „Oma komm kuscheln, sonst kann ich nicht aufstehen“. So hüpfte ich von Bett zu Bett, redete ihnen gut zu, obwohl ich ja auch traurig war und meine Tränen zurückhalten musste. Der Große ist gar nicht erst in das Schlafgemach der Kinder gekommen, er hat so ein weiches Herz, der wäre gleich zerflossen. Aber wat mut, dat mut. Ich begleitete die Mademoiselles ins Bad und wieder zurück zum Anziehen. Sie aßen mit Müh und Not ein Marmeladenbrot und guckten uns ständig mit traurigen Augen an. Kurz vor 9.00 h war es dann soweit. Die Tochter rief zum Aufbruch. Der Kater bekam seine Reisetablette, versteckt in einer Scheibe Salami und jeder trug noch eine Tasche, oder Rucksack bzw. Stofftiere zum Auto. Vollgepackt bis oben hin. Jeder noch einen dicken Drücker und dann aber schnell los, bevor es zur Überschwemmung kam.Wir sind ganz tapfer zum Haus gegangen und es kam uns eine gähnende Leere entgegen. Vor der Endreinigung der „Ferienwohnung“ gab es noch einen Kaffee, eine Scheibe Brot und unsere geliebte Tageszeitung, die wir in den vergangenen Wochen nur im Stehen und kurz gelesen haben. Danach legte ich los mit dem Waschen der Handtücher, Bettwäsche usw., Putzen der Wohnung und des Kellers (dort stand das Katzenklo). Aufräumen des Hobbyraums (dort haben die Kinder mit der Küche und den Barbies gespielt). Gegen Mittag wärmte der Große einen Eintopf. Wie gut, dass man immer eine Mahlzeit eingefroren hat. Danach konnte ich schon wieder die Betten beziehen, denn in ein paar Tagen kommt der nächste Besuch. Der große Sohn des Schwiegersohnes kommt mit seinem Cousin aus dem Elsass mit dem Fahrrad zu uns. Wir sind gespannt, wie die zwei hier ankommen. Nun machen wir uns ein Fläschchen Wein auf und genießen die Ruhe in unserem trauten Heim.

Unser heutiges Abendessen

Heute Nachmittag saßen wir alle ganz entspannt auf der Terrasse und spielten eine Runde Rummykub. Es macht so einen Spaß, das die Kinder es in ein paar Tagen auch schon gelernt haben. Sie sind knapp 5 und 7 Jahre alt, aber haben den totalen Überblick. Es macht uns allen viel Freude. Auf einmal meint die Tochter „ich habe noch gar keine Currywurst gegessen“. Der Schwiegersohn schaut sie an und man sieht ihm an, was er denkt. Wir essen sie auch unheimlich gern, kommen ja schließlich aus dem Pott. Gesagt getan. Wir lassen alles stehen und liegen und fahren los. Es gibt einen sehr guten Imbissstand in unserem Einkaufscenter mit Namen „Boxenstopp“. Wir bekommen 4 frische Bratwürstchen auf den Grill gelegt. (Manchmal haben diese Stände ja schon welche über Stunden da liegen). Die Tochter und ich flitzen noch mal schnell zu Ernstings family und finden für die Große 2 Outfits für den Herbst. Ganz schnell zurück zum Imbiss. Das Essen ist fertig. Geschnappt, ab zum Auto und nach Hause. Auf einmal entwickelt sich ein Getöse, eine gigantische Geräuschkulisse in unserer Küche. Die Kinder freuen sich über die Pommes und wollen ganz schnell Ketchup. Erst als alle den Mund voll haben, entspannt sich die Lage. Ruuuuuhe und genießen. Und dann müssen alle helfen. Schwiegersohn duscht die Kinder, Tochter räumt die Spülmaschine aus, Opa bringt die Abfälle raus (er ist unser Umweltbeauftragter), Oma friert Brötchen ein. Der Salat muss noch gewaschen werden sowie die gepflückten Bohnen geschnibbelt. Da kommt die große Enkeltochter und hilft. Sie ist so stolz und verzichtet sogar auf ihr Sandmännchen. Wir schaffen es sogar vor 20.00 h fertig zu sein. Das hätte ich nie gedacht. So können wir noch ein paar Runden Rummykub spielen und uns über den Abend amüsieren. Wir waren natürlich die zwei Boxenluder. 😉

 

 

Besuch der Kinder bedeutet

  • gemeinsame Mahlzeiten
  • erzählen
  • kuscheln
  • schmusen
  • mit dem Kater kuscheln
  • spielen
  • auf den Spielplatz gehen
  • ein Restaurant besuchen
  • zusammen kochen
  • Tomaten ernten
  • im Schwimmbad toben
  • Ball spielen
  • mit Opa Blumen gießen
  • durch die Berieselung des Rasens springen
  • mit Oma Mittagsruhe halten (Oma schläft, Mädels schauen Kinderstunde)
  • malen
  • lesen
  • in die Bücherei gehen
  • den Kindern Rummykub beibringen (das gefällt ihnen)
  • im Hobbyraum im Keller mit der Puppenküche und dem Puppenhaus spielen
  • Barbie Puppen an-, aus- und umziehen
  • mit der Klarinette üben
  • Streit schlichten
  • nachts zu Oma ins Bett krabbeln und ganz schnell wieder einschlafen
  • morgens, wenn alle noch schlafen, mit Oma in der Küche sitzen und erzählen
  • Brombeermarmelade kochen
  • einen Ausflug ins Bioversum in Darmstadt machen (ein tolles Mitmach- und Lernmuseum

 

2 Tage Regen

Was sind wir doch durch das schöne Wetter verwöhnt worden. Draußen sitzen. Spazierengehen, Spielplätze erkunden, ins Schwimmbad springen und mit den Mädels rumtoben und es sich einfach gut gehen lassen. Am Sonntag haben die Kinder mit ihrem Papa einen Ausflug nach Darmstadt-Kranichstein gemacht. Dort gibt es ein Eisenbahnmuseum mit richtigen großen Eisenbahnen. Als sie heimkamen sind wir ganz schnell in den Pool gehüpft. Das Wasser hatte 26° C, war also wärmer als die Luft draußen. Was hatten sie einen Spaß. Der für gestern geplante Ausflug nach Frankfurt am Main mit der Freundin der Tochter fiel sprichwörtlich ins Wasser. So gingen die zwei mal schnell zum gemeinsamen Einkauf. Die Mädels wollten im Keller mit der Küche und dem Puppenhaus spielen. Da fielen mir die Barbie-Puppen ein, die schon seit vielen Jahren ihr Dasein in einem großen Karton fristen. Es gibt einen kleinen Koffer mit Kleidung jeglicher Art sowie eine Box, in der sich alle möglichen Utensilien für Barbies befinden. Schuhe, Schmuck, Haarteile, Kämme, Bürsten usw.

Auf meine Frage: „wollt ihr mal mit den Barbie Puppen eurer Mama spielen?“, kam ein eindeutiges JAAA. Wir hatten schon lang nicht mehr so zufriedene Kinder. Sie haben die Puppen angezogen, ausgezogen, gekämmt, frisiert, geschmückt und hatten ihre helle Freude daran. Sie befolgten auch meine Anweisung, alles wieder einzuräumen, bzw. aufzuräumen. Heute konnte man kaum einen Fuß vor die Tür setzen. Dauerregen.    Nach dem Frühstück ging es wieder runter, die Freundin musste mit und sie spielten bis zum Mittagessen. Ich bin so froh, dass ich einige Spielsachen aufbewahrt habe und die beiden heute damit spielen können.

Noch einmal schlafen..

dann machen sie sich auf den Weg vom Atlantik nach Hessen. Wir sind schon ein wenig aufgeregt.  Die Gedanken kreisen: haben wir alles eingekauft, was alle gern essen, ist genug Eis in der Truhe, Getränke im Keller? Selbst wenn, der Supermarkt ist ja nicht weit. Aber wir wollen ja unsere kostbare gemeinsame Zeit nicht mit Einkaufen verbringen. Die Betten sind bezogen, die Kühltruhe sowie der Kühlschrank gut gefüllt. Das Schwimmbad ist o.k., das hat uns nämlich ein paar Tage ein paar Nerven gekostet. Aber mit natürlichen Wundermitteln haben wir es wieder hinbekommen und wir hoffen, dass es jetzt so bleibt. Die Spielsachen im Keller (Kinderküche, Puppenhaus u.a.) wurden entstaubt und stehen für die Mädels bereit.

Morgen noch einmal zum Haarkapper (belgisch für Friseur) und dann stehen wir bereit für unseren Besuch. Das Wetter soll ja auch ganz gut werden. Zu heiß muss es gar nicht sein, sonst können wir keine Ausflüge machen. Und ein Familienfest steht auch schon fest. Diesmal müssen wir jedoch zu den „Schwaben“ fahren. Dort warten dann 8 Personen auf uns und die freuen sich auch schon, dass wir uns wieder sehen.

Die Mädels haben schon Pläne gemacht, was sie alles unternehmen wollen. Besondere Spielplätze besuchen, mit Oma und Opa kuscheln und spielen. Der Kater ist auch wieder dabei und wir hoffen, dass Berti die Fahrt wieder gut übersteht und sich genauso wohlfühlt, wie im vergangenen Jahr.

Sicher werdet ihr in nächster Zeit nicht soviel hier lesen. Wir sind beschäftigt. Eine schöne Sommerzeit allen die hier vorbei schauen. OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Neue Freund(e)in

Vor unserem Frankreich-Urlaub machte unsere Waschmaschine komische Geräusche. Mal mehr, mal weniger. Ich drohte ihr ein wenig, sich zu benehmen, oder sie wird ausgetauscht. Sie hat sich nicht beeinflussen lassen und die furchtbaren Geräusche auch dann noch gemacht. Ich telefonierte mit einem Monteur und ging mit dem Telefon in die Waschküche. “da sind die Lager kaputt“, war die Diagnose. 25 Jahre hatte das Schätzchen auf dem Buckel. Sie hatte die Kindheit unserer Tochter erlebt sowie eine 3köpfige Tennis spielende Familie. Mit anderen Worten, sie hatte ein hartes Arbeitsleben hinter sich, mit einer Reparatur von 90€. Also machten wir uns auf den Weg, neue Geräte zu kaufen. Der Trockner sollte bei dieser Gelegenheit auch ausgetauscht werden. Fündig wurden wir vor Ort bei Expert Klein mit einer guten Beratung. Da es vorher eine Miele war, wollte ich auch diesmal wieder eine.

Das sind sie, meine neuen Freunde.IMG_20170630_150603.jpg

Ich bin total begeistert. Die Maschine, ist das neueste Produkt der Fa. MIELE. Mit integrierten Waschmittel-Behältern. Waschmittel für 1Jahr dazu. Nun hoffen wir, dass alles wieder 25Jahre hält. Dann sind wir bzw. ich 90. Wahrscheinlich brauche ich dann gar keine mehr.😉😯 die Wascherfolge sind grandios.

Neue Bezüge

für unsere Sitzkissen. Vor ein paar Jahren kaufte ich 2 Frotteebezüge für unsere Sitzkissen auf der Terrasse. Die haben wir drauf, weil wir bedingt durch das Schwimmbad sehr oft in Badekleidung (trocken) dort sitzen und auch ein wenig schwitzen. Um die Kissen ein wenig zu schonen gibt es diese Bezüge. Die waren nun ein wenig in die Jahre gekommen, ausgeblichen und an einer Stelle ein wenig durchgesessen bzw. dünn. Ich wollte neue. Immer wieder in die Angebote geschaut bei Aldi und Lidl oder sonst wem. In diesem Jahr gab es die nur für die Liege. Als ich mit der kleinen Schwester unterwegs war, schaute ich nach einem Stoffgeschäft, um dort evtl. Frottee oder ähnl. zu finden. In ganz Offenbach kein Geschäft. Abends im Internet geschaut. Dort wurden wir fündig. Fertig gibt es diese Teile auch, aber knapp 30,– € für ein Stück wollte ich nicht bezahlen. Bei meinem Kegelstammtisch fragte ich eine Näherin, ob sie mir diese Teile zurecht nähen könnte, wenn ich mir den besagten Stoff schicken lassen würde. Das wollte sie wohl gern für mich machen. Am nächsten Tag gab es die sogenannte Wochenendlektüre der hiesigen Supermärkte und siehe da, bei Rewe sollte es Velour-Duschlaken im Angebot für 7,99 € geben. Man, das war doch die Idee. Die schaute ich mir an und kaufte sofort 4 Stück. Ein Termin für die Näharbeit wurde ausgemacht und an einem Tag mit 35 °C machte ich mich auf den Weg. Meine liebe Brigitte setzte sich sofort an die Maschine, damit ich mit fertiger Ware den Heimweg antreten konnte. Ich bin so happy, denn diese Auflagen sehen so schön aus und sind sehr angenehm, wenn man drauf sitzt. IMG_20170620_171858.jpg

dav