Immer mal samstags – DOWIDU 6

https://dorosgedankenduene.wordpress.com/2016/04/30/immer-mal-samstags-dowidu-6/

DoWiDu-kleinEs ist ein wenig spät, aber seitdem wir wieder zu Hause sind, war noch keine Zeit dafür. Als ich als Mädchen anfing Musik zu hören, bzw. ein eigenes Radio besaß hörte ich unheimlich gern die BeeGees, z.B den Hit Massachusetts und andere Welthits. Beatles und Rolling Stones waren nicht unbedingt mein Ding. Gefallen haben mir ganz besonders französische Chansons von Gilbert Becaud (Nathalie), Charles Aznavour oder Jean-Claude Pascal. Den traf ich mal während einer Reise zur Leipziger Messe (ich 15 J. alt). Dort war ich mit meinen Eltern zu Besuch bei der Schulfreundin meiner Mutter. Deren Tochter Gabi und ich warteten vor dem Hotel in dem J.C.P. abgestiegen war, gefühlte 5 Stunden. Auf dem Weg vom Messegelände zum Hotel brach mir der Absatz meiner Schuhe ab. Als das Auto vor dem Hotel hielt, hatte ich das Glück J.C.P. direkt vor mir zu haben. Ich mit dem Absatz in der Hand konnte kein Wort herausbringen, so aufgeregt war ich. So ging er an mir vorbei ohne ein Autogramm oder ähnliches. Aber damals war ich so selig in seine Augen schauen zu können.  Bild in Originalgröße anzeigen

Als ich den Großen kennenlernte, stellten wir fest den gleichen Musikgeschmack zu haben, nämlich franz. Chansons, die Songs von Simon&Garfunkel (höre ich heute noch gern), Milva (stand lange Zeit hoch im Kurs, Konzerte mit ihr in Frankfurt erlebt), Chris de Burgh sowie Elton John. Diese Künstler stehen schon seit Ewigkeiten auf der Bühne und können immer noch einen Saal zum Kochen bringen. Da fallen mir noch Joe Cocker oder Phil Collins ein. Auch die höre ich heute immer noch gern. Sollte ich mal das Radio einschalten (nur wenn ich allein bin) dann kann es passieren, dass ich ein Lied sehr schön finde, aber nicht weiß wie der Titel geschweige denn der Interpret heißt. Das ist mir auch egal, weil man ein bis zwei Jahre später nichts mehr von ihm hört. Gut fand ich auch mal Albano und Romina Power oder selbst Vicky Leandros (heute nicht mehr unbedingt, aber sie ist 62 Jahre alt und schon ewig auf der Showbühne). Nicht zuletzt interessiere ich mich oder höre ich je nach Stimmung sehr gern klassische Musik oder auch Kirchenmusik. Wer kennt nicht das „Halleluja“ aus dem Messias von G.F. Händel oder das „Ave Verum“ von Mozart. Das habe ich mal in der Basilica im Kloster Eberbach gehört. Allein beim schreiben bekomme ich schon Gänsehaut. Während meiner Berufstätigkeit war ich mal ein paar Jahre im Kulturamt der Stadtverwaltung auf der anderen Mainseite beschäftigt. Dort wurden die bekannten „Gallus-Konzerte“ organisiert. https://www.floersheim-main.de/Freizeit-Kultur/Gallus-Konzerte.   Jahrelang besuchten wir diese Konzerte. Mal der Große und ich, mal die Schwiegermutter und ich oder der Große mit Mama. Einer musste zu Hause beim Kind bleiben. In großer Erinnerung ist bei mir immer noch das Konzert „Messias“ mit dem Figuralchor des Hessischen Rundfunks. Da hört man über 100 Stimmen in dieser wunderschönen Barockkirche. Einfach nur schön.

Wir schauen schon seit Jahren nicht mehr den Eurovision Songcontest. Gestern Abend haben wir die DVD „Der Medicus“ angeschaut, die schon seit einem Jahr bei uns liegt. Nach dem Film klickten wir uns mal in das Programm. Da wurde gerade der Schnelldurchlauf gezeigt. Meiner Meinung kreischten alle Interpreten in die Mikros und alles hörte sich irgendwie gleich an. Mein Ding war das nicht.

Bei dieser Gelegenheit fällt mir gerade ein, dass wir schon lange keine „Nokia Night of the Proms“ besucht haben. Das ist so ein geniales Konzert. Classic trifft Pop. http://www.notp.com/deutschland/2016/02/11/auf-wiedersehen-2016/       Wenn man da nicht früh genug zuschlägt, bekommt man keine Karten mehr. In den letzten Jahren scheiterte es immer daran, dass das Konzert in Frankfurt a.M. unter der Woche stattfand und wir ja den nächsten Tag arbeiten mussten. Aber das ist ja jetzt ganz egal. Da werde ich den Großen gleich mal interviewen, ob wir das nicht wieder mal machen sollten.

So, das war mein Betrag. Ein wenig lang geworden, oder? Aber es floss gerade so gut in die Tastatur.

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Lehrgeld bezahlt

Im vergangenen Herbst stellten wir eine Terrassenblume in unser kleines Wohnzimmer zum Überwintern. Sie stand in einem blauen Tontopf auf einem kleinen geknüpften Teppich. Als meine Nachbarin während des letzten Urlaubs das Blumengießen übernahm, meinte sie anschließend, ich solle doch diesen Topf mehr ans Licht stellen. Diesen Rat befolgte ich und zog den Teppich Richtung Fenster. Auweia, was war das? Ein nasser schwarzer Fleck im Parkett. Wir ließen diesen Fleck trocknen, in der Hoffnung er verschwindet. Aber das tat er nicht. Auf einer Haushaltsmesse trafen wir auf einen Parkett-Fachhandel in unserem Nachbarort auf der anderen Mainseite. Wir erzählten von unserem Dilemma. Dort sagte man uns Hilfe zu. Drei Wochen später meldete sich ein Schreiner wegen der Besichtigung des Schadens. Es sollte kein Problem sein. Ein Thema war allerdings, dass wir evtl. für 4 Kästchen des Parketts 3,5 qm kaufen müssten. Zwei Tage später kam der rettende Anruf. Der Schreiner hat bei einem Kollegen noch einen kleinen Lagerbestand ergattern können. Es gab einen Kostenvoranschlag von rd. 300,– €. Nicht schlecht, dachten wir, aber so wollten wir es auch nicht lassen. In diesem Kostenvoranschlag waren drei Anfahrten berechnet worden.  Der Mitarbeiter kam und reparierte diesen „Schandfleck“. Am nächsten Tag kam der Lack drüber und nun sieht alles wieder aus wie vorher. Wir sind begeistert. Da er nur zweimal da war, reduzierte sich natürlich die Rechnung. Die Moral von der Geschichte: Stellt niemals einen Tontopf der Wasser abweist auf einen Holzfußboden!!!

Hier das Ergebnis:Parkett

Es geht

in den nächsten Tagen weiter. Es gab hier so viel zu tun, z.B. neues Garagentor, neues Auto abholen, Raumausstatter aufsuchen für kleinen Teppich, Badezimmergarnitur und Faltrollos für das neue Wohnzimmerfenster.

Und dann hat uns am Montag eine Nachricht so aus der Bahn geworfen, dass ich im Moment für’s bloggen gar keinen Sinn habe. Wir hatten am Montag um 10.00 h einen Termin mit unserem langjährigen Versicherungsagenten. Wir kennen ihn mit Sicherheit 25 Jahre oder länger. Ein sympathischer Mann, immer fröhlich und freundlich. Für uns auf jeden Fall ein Vertrauenspartner. Gerade in den vergangenen Wochen hatten wir einige Male mit ihm zu tun. Es wurde immer erst ein wenig privates ausgetauscht und dann kamen wir zum eigentlichen Grund des Besuches. Am Montag erhielten wir einen Anruf seiner Agentur, dass das Gespräch abgesagt werden muss, da Herr W. verstorben sei. Er kam am Sonntag mit der Lebensgefährtin aus dem Urlaub und ist am Montag Morgen nicht mehr aufgewacht. Alter: Anfang 50 bis Mitte 50. Wir sind so neben der Spur seit dieser Nachricht und wir denken, dass es vielen anderen Kunden seiner Geschäftsstelle ebenso geht. Also bis dann mal.

Doros Projekt DoWiDu

DoWiDu-klein

Ich liebe Sprüche und Lebensweisheiten. Eine meiner Lebensweisheiten ist diese:

Erfolgreicher, selbstbewusster und gelassener durch die Gelassenheitsformel

sowie diese:

Respekt

Ich habe keinen Respekt vor Hierarchien.

Ich habe keinen Respekt vor Positionen.

Ich habe keinen Respekt vor Titeln.

Ich habe keinen Respekt vor Geld und Reichtum.

Ich habe Respekt vor Menschen.

Ich habe Respekt vor dem Alter.

Ich habe Respekt vor der Weisheit.

Ich habe Respekt vor Gefühlen.

Schneeflöckchen, Weißröckchen

…..heute Morgen waren sie da. Die Schneeflöckchen. Wenn auch nur ein wenig, aber immerhin ist alles wie mit Puderzucker bestreut. Der Himmel strahlt hellblau mit schönen weißen Wolken. Temperatur 1° C. Da werden wir wohl heute Nachmittag mal einen schönen Spaziergang machen. Gestern sind wir einmal total nass geworden. Es gab Regen und Schneeregen. Wir waren ca. 500 m von unserem Haus entfernt. Selbst der sofortige Rückweg nutzte nichts. Der Große meinte noch ich wäre ein Weichei, weil ich den Rückzug angetreten habe. Aber Sekunden später ist er auch nachgekommen. Die Jacken haben wir im Heizungsraum aufgehängt. Dort konnten sie vor sich hintriefen.

Die Alten

Diesen Test las ich gestern im Lesezirkel bei einem Arztbesuch:

Die Alten

Wenn man jung ist und modern, möchte man natürlich gern alles neu und umgestalten, doch wer meckert dann? Die Alten!

Will dynamische Idee endlich man verwirklicht sehen, zieh’n sich sorgenvolle Falten, ja , so sind sie, unsere Alten!

Was sie unter Müh und Plagen neu erbaut in ihren Tagen, wollen sie jetzt gern erhalten: Habt Verständnis für die Alten!

Wozu jagen, warum hetzen? Nach den ewigen Gesetzen ist die Zeit nicht aufzuhalten. Plötzlich seid Ihr dann die Alten!

Ja, des Lebens Karussell dreht sich leider viel zu schnell, drum sollten sie zusammenhalten, all die Jungen und die Alten.

Eine Hand wäscht die andere

Am vergangenen Wochenende trafen wir unsere Nachbarn auf dem Bahnhofstraßenfest. Sie ganz bekümmert „seid ihr am nächsten Wochenende zu Hause?“

ich: „ja das sind wir“.

„Weist du, wir fahren doch zur Hochzeit nach Bremerhaven und es soll sehr heiß werden an diesem Wochenende“.

„Wo ist dein Problem?“

„Na, meine Blumen sind das Problem“

„Ja, aber wir sind doch da und können doch gießen, aufs Schwimmbad aufpassen usw.“

„Ich bin so froh, ich hatte schon gar keine Lust zum Wegfahren“

Gestern Abend waren wir nun drüben, haben einen Schlüssel in Empfang genommen, vorsichtshalber die Handy-Nummer und den Instruktionen gelauscht. Heute Morgen haben sie alles noch einmal gewässert und vorgesorgt. Somit werden wir morgen den ersten Einsatz haben, der auch für uns gar kein Problem ist. Wir sind froh, dass wir uns auch mal erkenntlich zeigen können. Die Beiden haben im Mai, als wir im Pfarrhaus an der Atlantikküste weilten, unser Grundstück ge- und behütet.

Zu siebt saßen sie heute Morgen in einem geliehenen VW-Bus und waren alle fröhlich und entspannt. Von uns wurden sie mit guten Wünschen verabschiedet.

Heizung an?

Wie schon erwähnt, regnete es gestern ohne Unterbrechnung den ganzen langen Tag. Selbst der Maler kam vorbei und holte sein Handwerkszeug, weil er heute in Frankfurt im Innendienst arbeiten will. Nicht nur draußen, sondern auch im Haus war es empfindlich kühl. Zum Abendessen gab es einen heißen Tee. Den Abend verbrachte ich unter meiner Felldecke. Der Große hatte ganz tolle Ideen, „magst du eine Brühe? magst du einen Kräuterlikör? magst du noch einen Tee?“ „Ich will dass die Heizung läuft“, war meine Antwort. Er schaute ganz entgeistert, denn sonst ist er immer derjenige, der friert. Als ich um 22:30 h in mein Bad ging um mich bettfertig zu machen, war es dort kuschelig warm.  Er hat es verstanden, waren meine Gedanken. Heute morgen hatten wir ein wohliges Gefühl im Haus. Das Außenthermometer zeigt zur Zeit 11° C. Das sind eigentlich Temperaturen, die wir vom Dezember gewöhnt sind. Bei den Nachbarn raucht übrigens auch der Schornstein.

Die Dachdecker sind seit 07:30 h im Einsatz. Sie klotzen so richtig ran. Der Himmel zieht sich nämlich schon wieder zu.

Was für ein schönes Auto der Opel Mokka

Die Neubestellung unseres neuen Opa-Tüta war eigentlich für den 12.08. avisiert worden. Vergangene Woche erhielten wir den Anruf des Autoherstellers mit dem Blitz, dass unser Fahrzeug schon aus Spanien angeliefert wurde. Die Übergabe unseres roten „Feuerwehrautos“ fand heute Morgen statt. Mitgenommen haben wir dieses schmucke Fahrzeug.

indexBei dieser Gelegenheit haben wir auch das neue Modell des Corsa gesehen. Der sieht jetzt auch so richtig schön aus. Auch in schneeweiß als 4-Türer. Schnuckelig. Jetzt freuen wir uns auf die nächsten 9 Monate mit unserem schneeweißen Auto. Das Bild habe ich aus dem www. geliehen.

 

Man mag es nicht glauben

…aber Ende Sept. sind die drei Jahre Altersteilzeit rum. Sie sind wie im Flug vergangen. Gestern habe ich einen Termin mit dem Sozialamt meines Arbeitgebers vereinbart. Anfang Juli werde ich dann die Rente einreichen. So habe ich jetzt noch ein wenig Zeit die Unterlagen zusammen zu stellen. Was die alles haben bzw. wissen wollen, man glaubt es kaum. Da wir ja ein ordentlicher Haushalt sind ist das kein Problem, alles hat seinen Platz bzw. seinen Ordner und Büroarbeit war ja mein Beruf.