Wieder zu Hause

Nach einem entspannten „Urlaub“ im Lande der Franzosen bzw. bei unseren „Kindern und Enkelkindern“ an der Atlantikküste sind wir wieder wohlbehalten zu Hause angekommen. Wir hatten eine Menge Erlebnisse im Gepäck, die wir nun so langsam noch einmal auf uns wirken lassen bzw. durch Berichten und Erzählen bei Freunden und Bekannten sowie Nachbarn. Auf dem Hinweg übernachteten wir in Amboise. Dort steht ein schönes Schloss mitten in der Stadt und Blick auf die Loire. In der kleinen Hubertuskapelle dort im Park liegt Leonardo da Vinci begraben. In der Nähe kann man das Schlösschen Lucé besichtigen. Hier hat Leonardo seine letzten drei Jahre verbracht. Das Schloss ist bestückt mit Aufzeichnungen, Planungen und Modellen aus seiner Zeit. Es ist unglaublich, was dieser Mann schon alles in seinem Kopf hatte, was Jahrhunderte später erst verwirklicht wurde. Im Garten stehen Exponate bzw. Nachbauten seiner Aufzeichnungen. Ganz irre, alles anzusehen. Da es an diesem Vormittag einen heftigen Regenschauer gab, konnten wir nicht alles ansehen und haben uns auf den Weg ins Pfarrhaus an der Küste gemacht.Dort wurden wir natürlich mit „offenen Armen“ empfangen. Die Mädels waren ganz aus dem Häuschen nun Oma und Opa für 2 Wochen bei sich zu haben, zumal sie auch noch Ferien hatten. Allerdings nächtigten wir wieder in „unserer“ Ferienwohnung bei Jeanette und Jean-Yves. Auch die Beiden freuen sich immer, wenn wir ihre Gäste sind. Die zwei Wochen gingen jedoch so schnell vorbei, obwohl wir gar nicht soviel unternommen haben. Spielplatz, Strand, Eisessen, Spiele machen, im Garten toben, die Pferde füttern, Marktbesuch und Einkäufe, malen und lesen. Die Mittagspausen nutzte ich, mit der großen Enkeltochter allein zu sein. Wir lasen uns gegenseitig etwas vor (bis Oma schlief), schrieben und ich brachte ihr bei, wie man eine Schleife bindet, speziell an ihren Schuhen. Da sie ja ein kleiner Tausendsassa ist, hat sie das ganz schnell kapiert, aber danach täglich ein paar Minuten geübt. Sie war so stolz und meinte, das wird auch die Lehrerin freuen. Außerdem stand noch der Erwerb unsere Weihnachtsgeschenks an. Das Kaufen der neuen Gartengarnitur. Tochter und Schwiegersohn hatten im Vorfeld schon etwas ausgesucht, wir schauten es auch noch einmal an und dann wurde sie gekauft. Den Tisch konnten sie mitnehmen und die Stühle wurden in einem anderen Laden bestellt.Mittlerweile sind diese auch eingetroffen. Der Sommer kann kommen. Ein Highlight für die beiden ist immer noch ein Schaumbad mit Oma. Wir schrubben uns gegenseitig und haben ganz viel Spaß in der Badewanne. (Der Platz ist mittlerweile sehr grenzwertig). Nach diesen zwei Wochen machten wir uns Samstag auf den Weg Richtung Saarbrücken. Dort warteten schon die Kommilitonen vom Großen. Die hatten morgens einen Ausflug in Mettlach begonnen, haben dort Villeroy & Boch besucht, sind die Saarschleife entlang gefahren und in Saarbrücken angekommen. Dort trafen wir dann auch ein. Es gab dem Check-Inn einen Rundgang durch die Innenstadt mit Schloss, Fußgängerzone, Saar-Spazierweg u.a. Das Abendessen nahmen wir in einer kleinen Brauerei in der Altstadt ein. Man empfahl uns dort das saarländische Nationalgericht „En Gefillde“

https://www.urlaub.saarland/Reisethemen/Genuss-im-Saarland/Typisch-saarlaendische-Rezepte/Gefillde

Man war das lecker. Den werden wir bestimmt hier zu Hause auch einmal nachkochen. Nach dem wir gut gegessen, gutes Bier genossen und ganz viel erzählt haben, traten wir den Fußweg zum Hotel an. Hier fielen wir gleich in die Betten. Am Sonntag Morgen gab es ein gemeinsames Frühstück und dann starteten wir nach Völklingen zum Weltkulturerbe „Völklinger Hütte“. https://www.voelklinger-huette.org/de/weltkulturerbe-voelklinger-huette/

Was für ein tolles Erlebnis. Wie gigantisch. Wir hatten gar keine Vorstellung, was wir dort zu sehen bekamen. Nach diesem ereignisreichen Vormittag noch ein kleines Mittagessen und dann kam der Abschied und wir fuhren Richtung Zuhause. Auf jeden Fall werden wir diese Treffen beibehalten. Eins ist bereits für Anfang Sept. geplant. Die Männer kennen sich nun seit 43 Jahren, vor 40 Jahren machten sie ihr Examen zusammen. Wir sehen uns, wenn es klappt 1-2 mal im Jahr. Es ist immer wieder schön. Nun hat uns der Alltag schon wieder eingeholt. Wir haben ein paar Termine abgearbeitet, den Garten auf Vordermann gebracht, den Großen zum Zahnarzt gefahren (Zahn muss nächste Woche raus- Aua).

Jetzt freuen wir uns auf gutes Wetter und den Sommer, denn da kommt die Familie aus Frankreich auf Heimaturlaub.

(wenn ich etwas mehr Zeit habe, kommen noch ein paar Fotos)

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Rom – Tag 5 – Endspurt

Auf dem Weg zum Hotel schlenderten wir noch einmal durch das jüdische Viertel sowie den Campo d’Fiori.

Jüdisches Viertel

 

Campo d'Fiori

Campo d’Fiori

Im Hotel angekommen, hieß es Koffer aus dem Verlies befreien und die Plätze im Bus einnehmen. Auf der Fahrt zum Flughafen fuhren wir noch einmal an verschiedenen Sehenswürdigkeiten vorbei. Die Reiseleiterin ließ noch einmal alles Gesehene und Erlebte Revue passieren. Der Check-In am Flughafen funktionierte wie am Schnürchen. So hatten wir noch ein wenig Zeit zum Bummeln. Allerdings muss ich sagen, dass wir uns vorkamen, als wären wir in einem Flughafen auf dem Land, aber nicht in Rom. Es gibt dort eine Handvoll Geschäfte, die allerdings von höchster Güte. Gucci, Loui Vuitton usw. Da wird einem auf Rhein-Main doch viel mehr geboten. Es gibt dort mittlerweile soviele Geschäfte und Ladenzeilen, dass man dort einen ganzen Tag verbringen könnte um shoppen zu gehen. So gönnten wir uns noch einen letzten Kaffee und warteten auf das Boarding.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERAWir hatten einen reibunslosen Flug. In Frankfurt angekommen, riefen wir gleich unser Taxi und 10 Minuten später war es da. Um 21.30 h kamen wir gut Zuhause an.

 

Rom – TAG 1

 

 

geliehen aus dem www.

 

01.03.2016, 12:10 h Nach einem guten Flug und einer grandiosen Aussicht aus dem Fliegerfenster Ankunft auf dem Flughafen Rom Fiumicino. Transfer zum Hotel Columbus, einem ehemaligen Pilgerhaus – heute ein 4-Sterne Hotel in superzentraler Lage nur 200 m vom Petersplatz entfernt.

http://www.hotelcolumbus.net/

Zimmer einnehmen und Koffer auspacken. Ein wenig die Füße hochlegen oder ein Powernap genehmigen.

Am Nachmittag trafen wir uns in der Lobby um unsere Hörgeräte in Empfang zu nehmen. Diese Geräte begleiteten uns die gesamten 5 Tage. So hatten wir die Reiseleiterin immer im Ohr und konnten ihren Ausführungen und Erklärungen folgen.Der Spaziergang führte uns zur Engelsburg.

 

Wenn die Päpste im Mittelalter Angst um ihr Leben hatten, verschanzten sie sich in der Engelsburg in Rom.  Das ursprünglich als Mausoleum für den Kaiser Hadrian (76-138 n. Chr.)  errichtete Castel Sant’Angelo gehörte seit dem 10. Jahrhundert zum Patrimonium Petri und wurde von den Päpsten zu einer damals so gut wie uneinnehmbaren Trutzburg ausgebaut. Die Statue des Erzengels Michael mit gezücktem Schwert auf der Spitze gab der Burg ihren Namen.

Verbindungsgang zum Vatikan

Ein in die Burgmauern im 13. Jahrhundert hineingebauter etwa 800 Meter langer Verbindungsgang führt direkt zum Palazzo Vaticano. In den berüchtigten Gefängniszellen der Burg war unter anderem Galileo Galilei eingekerkert. Heute ist in der Engelsburg ein sehenswertes Museum, das Museo Nazionale di Castel Sant’Angelo, untergebracht.

Engelsburg in Rom: Museum

Im Museum in der Engelsburg kann die Schatzkammer der Päpste besichtigt werden. Auch werden die Festgewänder zahlreicher Päpste sowie mehr als 50 Säle mit spektakulären Fresken gezeigt. Zudem sind zahlreiche antike Statuen und das Mausoleum von Kaiser Hadrian und seiner Familie zu sehen. Die Gefängniszellen sowie der Verbindungsgang können nur nach Anfrage in Gruppen besichtigt werden.

Nach diesem ersten Eindruck eines Bauwerks aus frühchristlicher Zeit entschloss sich die Gruppe ein gemeinsames Abendessen einzunehmen. Erstens, weil die Reiseleiterin sich auskennt, 2. Um sich kennenzulernen. Beides hat gut funktioniert. Jeder redete mit jedem und es entstanden schöne Gesprächskreise und es entstanden kleine Gruppen, die man die weiteren Tage immer wieder zusammen sah. Der Rückweg vom Restaurant zum Hotel war so schön. Die Engelsbrücke mit ihren Lichtern, die angestrahlte Engelsburg – einfach schön.

Um 22.00 h ab in die Betten, denn am nächsten gab es morgens einen Programmpunkt, der eigentlich der Höhepunkt der ganzen Reise.

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Ital. Küste

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In dieser Straße residierten wir

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Eingang des Hotels

 

 

 

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Hotel

 

Engelsburg

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Engelsburg

Wieder zu Hause

Wir haben uns einen langersehnten Wunsch erfüllt bzw.eine Reise unternommen, die schon seit langer Zeit auf unserer Wunschliste stand.

Es war eine Flugreise nach ROM.

Etwas ganz Besonderes in diesem Jahr, nämlich im Heiligen Jahr. Ich gehe mal davon aus, dass die Leser, die hier vorbei schauen, mitbekommen haben, dass Papst Franziskus, im November 2015 eine Heilige Pforte öffnen ließ und das Heilige Jahr der Barmherzigkeit ausgesprochen hat. Wir hatten relativ gutes Wetter, es gab Sonne pur, ein wenig Regen, ein wenig Hagel, ein wenig Gewitter, viel Wind und dann auch wieder Sonne. Gesehen haben wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, die Rom zu bieten hat. Es gibt mit Sicherheit noch ganz viele, aber die schafft man in 5 Tagen nicht. Denn diese 5 Tage waren mega anstrengend, aber sehr schön. Die Gruppe passte gut zusammen, alles war harmonisch, die Reiseleitung sehr kompetent, das Hotel nur ein paar Schritte vom Vatikan entfernt. Wenn wir aus der Tür getreten sind, lag der Komplex des Petersdomes mit seinem gigantischen Platz direkt vor uns. Die Audienz beim oder des Papstes war ein berührendes Erlebnis. Das Durchschreiten der Heiligen Pforte ein besonderes Erlebnis. Wir haben derer drei durchschritten. Es gibt mehrere Kirchen, die eine Heilige Pforte geöffnet haben.

https://i2.wp.com/www.erzbistumberlin.de/fileadmin/user_mount/Bilder/Medien/INFO/Heilige%20Pforte%20im%20Petersdom.jpg

Bild geliehen aus dem http://www., da ich diese nur geöffnet fotografieren konnte.

Zur Info hier lesen: http://www.domradio.de/themen/heiliges-jahr/2015-12-08/papst-eroeffnet-heiliges-jahr-der-barmherzigkeit

Bei dieser Audienz waren wir anwesend: http://de.radiovaticana.va/news/2016/03/02/papst_kirche_braucht_offene_herzen,_nicht_schmutziges_geld/1212384

Hier möchte ich für heute mal Schluss machen. Die vielen Eindrücke müssen erst einmal sacken und verarbeitet werden. Außerdem gibt es hier eine Menge zu tun und es müssen ein paar Termine abgearbeitet werden.

 

 

Nachlese, Teil 2

Unsere Enkelinnen lieben Tiere der Firma Schleich. Da haben sie jetzt eine ganze Anzahl, so dass wir an einem Nachmittag ganz intensiv damit gespielt haben. Zu Weihnachten gab es auch noch welche, z.B. ein Erdmännchen, eine Giraffe und ein Känguruh mit Joey im Beutel. (Einmal drin im Beutel, bleibt „Joey“ – so nennen Australier alle Känguru-Jungen – dort, bis er vollständig entwickelt ist.) Wir haben eine alte Tapetenrolle genommen und auf der Rückseite mit Wachsmalstiften einen Zoo gemalt. In die aufgemalten Gehege setzten wir die Tiere und mit den Duplo-Figuren spielten wir Mama, Papa, Kind im Zoo. Zur Kaffeezeit saßen alle am Tisch und der Zoo hatte für eine kurze Zeit geschlossen. Plötzlich gab es einen ganz besonderen Besucher 🙂

 

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Zoo im Pfarrhaus

Dahoam is dahoam

Was jetzt nicht heißen soll, dass wir nicht gern in Frankreich weilen. Aber das Schlafen im eigenen Bett, die eigene Umgebung fühlt sich einfach gut an. Wir sind gestern nach 11stündigem Unterwegssein wieder wohl behalten in unserem Heim angekommen. Es war eine stressfreie Fahrt, da die französischen Autobahnen nie überfüllt sind und sich so gut wie alle Autofahrer an die 130 km/h halten. Da macht sogar mir das Autobahnfahren Spaß. Die Nachbarn haben sehr gut auf unser Haus aufgepasst. Die Post lag gebündelt mit den Tageszeitungen in einem Einkaufskörbchen, die Heizung war an, das Außenlicht brannte und die andere Nachbarin hat die Blumen gut gepflegt. Sie hat halt einen grünen Daumen. Alle sind froh, dass wir wieder da sind. Wir haben ein wenig ausgepackt und verstaut, die Wäsche in den Keller verbannt und die Post sortiert. Ein wenig Abendessen und dann die Tageszeitungen mit den wichtigsten Nachrichten studiert. Gegen 23:30 h fielen dann doch die Augen zu und gingen erst heute Morgen um 9:45 h wieder auf. Nun können wir uns noch ein wenig für morgen Abend ausruhen. Um 19:00 h ist Treffpunkt mit Freunden und Bekannten (5 Paare) im Restaurant zu einem 5-Gänge Menue bei Musik und evtl. einem Tänzchen. (mal schauen, ob die Hüfte Lust hat)

Ich wünsche allen einen Guten Rutsch und alles erdenklich Gute für das kommende Jahr. À bientôt

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Am Strand

Gestern Nachmittag haben wir einen Spaziergang an einem Strand 2 Orte weiter unternommen. Er ist riesengroß und unheimlich breit. Gestern das Nachmittag war Flut und wir konnten sogar Wellenreiter sehen. Zum Glück hatte unsere Tochter eine Plastiktüte für Muscheln dabei, denn hier lagen Muscheln und Muschelgebilde, die haben wir noch nie gesehen, zumal 2 Tage vorher an der Grande Côte nicht eine Muschel gelegen hat. Das Thermometer zeigte 14° C und es war so schön in der Sonne spazieren zu gehen. Die Stadt war voll von Menschen und ein Strandcafe wegen „Überfüllung“ geschlossen.

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