Von A bis Z

Seit 2 1/2 Wochen bin ich dabei den Garten von Wildkräutern (früher sagte man Unkraut) zu befreien, die Tomaten zu pflanzen, die Bohnen zu legen, den Zucchinipflanzen ein schönes Plätzchen zu suchen, die Kartoffeln zu häufeln. Vor ein paar Tagen war ich dann bei Z angekommen und was soll ich sagen, morgen oder in den nächsten Tagen fange ich bei A wieder an. Aber im Großen Ganzen sieht der Garten recht passabel aus. Die Beete sind bestellt, die Blumen blühen, was das Zeug hält und die Balkonkästen haben auch ihren Platz eingenommen. Von Unwettern sind wir bisher verschont geblieben und hoffen, dass es auch so bleibt. Wenn man da in die Nachbarregionen schaut, bekommt man ein mulmiges Gefühl. Gestern haben wir dann unser Schwimmbad in Angriff genommen. Plane runter und auf dem Rasen liegend mit ganz viel Wasser und Schrubber gesäubert. Sie hängt jetzt über dem Geländer der Kellertreppe zum Trocknen. Da es ja einmal am Tag regnet, wird sie da noch ein paar Tage hängen. Gestern hatte das Wasser 16°C – heute schon 19° C. Das Wasser sieht gut aus, es wird mehrmals täglich umgewälzt – es waren doch tatsächlich Kaulquappen auf der Winterplane. Igitt    Wir hoffen, dass wir bald das erste Bad genießen können, vor allen Dingen nach getaner Gartenarbeit. Die Gartenhäuser sind frisch gestrichen, die sehen auch wieder sehr schön aus. Den Boden der Terrasse sowie des Balkons müssen wir noch mit einem Schutzlack versehen, dafür muss es jedoch mehrere Tage trocken sein. Das ist zur Zeit recht schwierig. Ich wünsche allen Gartenbesitzern viel Freude in ihrer grünen Lunge und ganz viel Spaß und Energie bei der Arbeit 🙂

PS: Vorhin bin ich den Schnecken mit Schneckenkorn zu Leibe gerückt. Die Dahlien waren schon wieder angefressen und die Bohnen strecken schon ihre kleinen zarten Blättchen raus. 3 kleine Tomaten habe ich auch schon gesehen. *freu*

Advertisements

Hefe vergessen…

Letzte Tage beim Gespräch mit der Nachbarin über’n Gartenzaun konnte ich dieser ein paar Stangen Rhabarber entlocken. „Weißt Du, wir essen unheimlich gern Rhabarberkuchen und wenn Du ein paar Stangen entbehren kannst, würde ich mich sehr freuen“. „Natürlich“, kam es gleich zurück. Ich komme ja im Moment sowieso nicht zum Backen“. (Mann liegt seit 6 Wo. in der Uniklinik). Der Große wünschte sich einen Hefekuchen mit Rhabarber und Streuseln. Sollte er bekommen. Gestern war ich beim Friseur, danach bei der Post, Blumenerde für die Kübelpflanzen besorgen und dann noch schnell zum Supermarkt Hefe kaufen. Gestern Abend nach dem Um- und Einpflanzen der Kübelpflanzen meinte der Große „hast Du auch die Hefe mitgebracht?“ Ohh Mann, die hatte ich in der ganzen Hektik total vergessen. Deshalb war ich eigentlich im R.we.  Um 13 h sollte nämlich unser neuer Fernseher geliefert werden und da wollte ich auf jeden Fall zu Hause sein, deshalb habe ich versucht, alles noch vorher zu schaffen.  Heute Morgen fand ich ein Päckchen Trockenhefe im Vorratsschrank, welches jedoch im April 2015 abgelaufen war. So entschloss ich mich, einen Rührkuchen mit Streuseln zu backen. Wie man sieht ist der sehr gut gelungen. Schmecken tut er auch fantastisch. Und wenn jetzt noch einmal jemand sagt, ich könnte nicht backen, dem werde ich was erzählen. (das ist aber eine andere Geschichte)

Rhabarberkuchen 05.05.2016

Rhabarberkuchen 05.05.2016

Lehrgeld bezahlt

Im vergangenen Herbst stellten wir eine Terrassenblume in unser kleines Wohnzimmer zum Überwintern. Sie stand in einem blauen Tontopf auf einem kleinen geknüpften Teppich. Als meine Nachbarin während des letzten Urlaubs das Blumengießen übernahm, meinte sie anschließend, ich solle doch diesen Topf mehr ans Licht stellen. Diesen Rat befolgte ich und zog den Teppich Richtung Fenster. Auweia, was war das? Ein nasser schwarzer Fleck im Parkett. Wir ließen diesen Fleck trocknen, in der Hoffnung er verschwindet. Aber das tat er nicht. Auf einer Haushaltsmesse trafen wir auf einen Parkett-Fachhandel in unserem Nachbarort auf der anderen Mainseite. Wir erzählten von unserem Dilemma. Dort sagte man uns Hilfe zu. Drei Wochen später meldete sich ein Schreiner wegen der Besichtigung des Schadens. Es sollte kein Problem sein. Ein Thema war allerdings, dass wir evtl. für 4 Kästchen des Parketts 3,5 qm kaufen müssten. Zwei Tage später kam der rettende Anruf. Der Schreiner hat bei einem Kollegen noch einen kleinen Lagerbestand ergattern können. Es gab einen Kostenvoranschlag von rd. 300,– €. Nicht schlecht, dachten wir, aber so wollten wir es auch nicht lassen. In diesem Kostenvoranschlag waren drei Anfahrten berechnet worden.  Der Mitarbeiter kam und reparierte diesen „Schandfleck“. Am nächsten Tag kam der Lack drüber und nun sieht alles wieder aus wie vorher. Wir sind begeistert. Da er nur zweimal da war, reduzierte sich natürlich die Rechnung. Die Moral von der Geschichte: Stellt niemals einen Tontopf der Wasser abweist auf einen Holzfußboden!!!

Hier das Ergebnis:Parkett

S t u r m

Als ich heute Morgen wach wurde hörte ich nichts, aber auch rein gar nichts, von Wind geschweige denn Sturm. Die armen Fastnachter dachte ich so für mich. Aber als ich die Zeitung aus dem Briefkasten holte pfiff der Wind ganz schön um mich rum. Jetzt tiefe Wolken, Regen und starker Wind. Hoffentlich zeigen sie heute Mittag keine Umzüge aus den Vorjahren im Fernsehen. Bin mal gespannt, wie die Situation gerettet wird. Auf jeden Fall wünsche ich allen die hier vorbeischauen einen schönen Rosenmontag.

indexBild aus dem WWW.

Tolle Technik

Da unsere antike Telefonanlage (gefühlte 15-20 Jahre alt)  sich nicht mit der neuen Anlage (sprich Fritzbox) vertragen hat, haben wir uns gestern eine neue Telefonanlage geleistet. Es wieder eine Siemens-Anlage mit 4 Mobilteilen, die an verschiedenen Stellen im Haus aufgestellt werden. Diese Teile sind über Funk mit der Fritz-Box verbunden. Das Anmelden der Teile an die Fritz-Box ging über den Rechner.  Das Telefonbuch haben wir in Teamwork in den Rechner eingegeben und siehe da, es erscheint auf allen 4 Mobilteilen. Herrlich. So müssen wir nicht jede einzelne Nummer in ein Mobilteil eintippen. Außerdem hat man die Möglichkeit 3 Nummern unter einem Namen einzugeben. So waren wir Ruckzuck fertig. Man ist doch immer wieder begeistert, was die Technik heute alles kann. Der Große wollte mir dann auch gleich ein neues Handy (sprich Smartphone) kaufen. Aber das waren mir zuviele Informationen an einem Tag. Erst einmal das eine abschließen und nächste Woche vielleicht zum neuen Handy.

Dazu muss ich sagen, dass ich früher immer über meine Schwiegermutter geschmunzelt habe, wenn sie nur 1 Sache pro Tag erledigen wollte. Mittlerweile geht es mir fast genauso. Wir hatten einige Gespräche in den letzten Tagen mit Versicherung und Bank usw. Diese Infos muss ich erstmal sacken lassen und verankern, dann kann ich zum nächsten Projekt starten.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Neu gegen Alt

Aus Alt mach Neu

Vor einiger Zeit stellten wir fest, dass die Stühle unserer Essecke im Wohnzimmer sehr weich und durchgesessen wirken. Allerdings kann ich sagen, dass wir hier gar nicht so oft sitzen, da sich unser Wohnzimmer im Dachgeschoss befindet. Seit dem wir allein sind bzw. nur noch zu zweit, essen wir mit Vorliebe in unserer Küche. Trotzdem, die Qualität der Stühle bzw. der Sitzfläche war sehr schlecht. Das kann der Große mit seiner Hüfte gar nicht mehr ab. Wir hatten im Jahr unserer Silberhochzeit (2003) die Stühle schon einmal neu polstern und beziehen lassen. Leider hat es nicht so lang gehalten. Vor Weihnachten gab es ein Angebot von einem Raumausstatter in unserem Ort, sogenannte „Beziehungswochen“ mit einem Angebot und einem Gutschein. Wir sind dann mal einen Nachmittag dorthin, bewaffnet mit einem Stuhl. Der wurde vor Ort auseinander genommen. Die Gurte waren ausgeleiert, der Schaumstoff hatte gar keine Elastizität mehr. Das passiert allerdings von allein, da muss nicht jeden Tag jemand auf dem Stuhl sitzen. Das geschieht durch Kälte, Wärme oder Sonneneinstrahlung. So kam es dann dazu, dass wir uns entschlossen, die Stühle komplett neu polstern zu lassen. Es wurden die Gurte erneuert, die Polsterung von 2,5 cm auf 4 cm erhöht und ein neuer Stoff ausgesucht. Leider fand unser Geschmack keinen Stoff aus der Angebotsreihe. Er muss ja auch zum Mobiliar und zum Teppich passen. Wir gaben dem Polsterer Zeit bis ins neue Jahr, da wir ja über Weihnachten sowieso nicht zu Hause waren. Da dieser aber ab dem 2.1. in Urlaub gehen wollte, hat er sich mächtig ins Zeug gelegt und die Stühle innerhalb von 3 Tagen fertiggestellt. Einen Tag bevor wir in den Urlaub starten wollen, standen unsere 6 Stühle vor der Tür. Wir sind ganz happy über diesen tollen Sitzkomfort. Ich muss noch dazu sagen, dass diese Sitzgruppe 35 Jahre auf dem Buckel hat. Wie man sieht, Qualität zahlt sich aus.

Das braucht ja wohl kein Mensch (Teil 3)

Am nächsten Morgen kam unser Administrator bewaffnet mit Bohrmaschine, einem riesigen Bohrer sowie Kabelkanal und diversem Material. Er teilt mir mit, dass er eine unruhige Nacht hatte und nach einer weiteren Lösung sucht. Wir haben noch einmal die Wand im Flur abgeklopft und was soll ich euch sagen, wir haben noch eine Verteilerdose gefunden, und zwar direkt nebendran. Sie war so plan an der Wand und mit Tapete überklebt, dass man sie kaum gefühlt hat. Also wieder scharfes Messer und ran an den Feind. Dort haben wir dann auch das dazugehörige Kabel für das sogenannte kleine Zimmer gefunden. Es war angeschwärzt und die Kunststoffschelle darüber total verschmort und die Schraube war locker bzw. nicht fest angezogen. (nicht das jetzt jemand denkt, ich hätte eine Schraube locker 🙂 ). Da hat dieses fiese Teil 35 Jahre Ruhe gehalten und dann an diesem Nachmittag ihren Dienst quittiert. Aber wir waren glücklich. Es wurde alles in Ordnung gebracht und sortiert in der Verteilerdose untergebracht und siehe da, es funktionierte wieder wie geschmiert. So konnte dann die Fritzbox eingerichtet  und die Leitungen im Keller sauber im Kabelkanal verstaut werden. Aaaber wir haben bis dato immer noch kein Telefon. Bis zum 05.01. wurde nämlich in München gar nicht gearbeitet und gestern war dort Dreikönigs-Feiertag. Jetzt muss mir nur mal jemand verraten, warum die dann einen Brief verschicken und uns viel Spaß beim Telefonieren ab dem 04.01. wünschen? Also Spaß hat uns das jetzt nicht gemacht.  Der Mitarbeiter im hiesigen Büro meinte gestern „ich kümmer mich“ und stellt euch mal vor, was er heute morgen meinte, als ich im Vorbeigehen dort reinschaute? „ich kümmer mich“. Vor 5 Minuten dann der erlösende Anruf eines Technikers. Sie arbeiten an unserer Leitung und in Kürze könnten wir telefonieren „ist das nicht toll, Fr. B?“. Mir fehlen die Worte. Und wenn mir die Worte fehlen, soll das was heißen. Aber wir sind gespannt und harren der Dinge, die nun noch geschehen.

Einen schönen Abend.

PS: Heute Morgen habe ich mir im Baumarkt eine neue Abdeckung für eine Verteilerdose gekauft (eine ist nämlich zu Bruch gegangen) sowie eine Tube Moltofill um kleine Löcher zuzuschmieren sowie eine Paste in der Tube, um Tapete bzw. kleinere Tapetenreparaturen vorzunehmen. Genial. So muss ich keinen Kleister anrühren. Das habe ich auch noch nie gesehen.Flur zw. Schlaf-und Gästezimmer

 

Das braucht ja wohl kein Mensch (Teil 1)

Wie Ihr ja mitbekommen habt, gibt es in unserem Ort ein sogenanntes Bürgernetz, d.h. Glasfaserkabel für Internet, Telefon und Fernsehen. Das Internet nutzen wir seit gut einem Jahr und es funktioniert genial. Da wir Doppelkosten vermeiden wollen, haben wir uns entschlossen, auch das Telefon über diese Firma laufen zu lassen, da Telekom nun auch kein Monopolanbieter mehr ist. Kündigungstermin war zum 08.09.2015. Im Februar 2015 haben wir angefangen, uns um die Kündigung zu kümmern. Es war ein ständiges Hin- und Her, bis wir irgendwann mal gemerkt haben, dass der Große Rechnungsempfänger und ich Vertragsinhaber bin. Das konnte uns aber Telekom aus Datenschutzgründen nicht sagen. Grrrr Wir können nicht nachvollziehen warum das so ist bzw. war. Hat wahrscheinlich mit meinem Handyvertrag bei t-mobile zu tun, den ich vor Jahren mal hatte. Nichtsdesttrotz ging es so lange hin und her, bis der Kündigungstermin überschritten war. Alle ein wenig angesäuert. Als wir dann ja wussten, warum es nicht funktioniert, habe ich nochmals einen Portierungsantrag gestellt und Telekom meldete sich bei mir um noch einmal zu fragen, warum und weshalb denn der Vertrag gekündigt werden soll. Ich – meinen Roman runtergeleiert und um Kulanz gebeten. Antwort: „nein geht nicht. Sie müssen noch einmal bis zum 07.09.2016 warten“. Ich noch mehr sauer. Drei Tage später ruft ein sehr sehr sehr netter Mensch von Telekom an und fragt wieder nach den Gründen. Ich wieder Roman erzählt und ihn angesäuselt. Warum war ich denn jahrelang Sekretärin und kann das sehr gut. Da gab er mir den Rat, eine e-Mail an die Vorstandsetage zu schreiben und meine Bitte dort vorzutragen. Gesagt, getan. Wieder Anruf von dort und die Bitte einen gefühlten 10. Portierungsantrag zu stellen. Auch noch vor Weihnachten erledigt und dann erst einmal in Urlaub zur Familie gefahren und diesen Vorgang in die hintersten Winkel des Gehirns verbannt.

Sag mir wo die Blumen sind? Wo sind sie geblieben

Da ich den kompletten Oktober mit Husten, Schnupfen, Heiserkeit verbracht habe, hieß es nun an 3 Tagen bei vollem Sonnenschein den Garten winterfest machen. Im Vorgarten wurden die 5-Fingersträucher runtergeschnitten, den verbliebenen Buchsbäumen eine Frisur verpasst, die Lavendelsträucher gekürzt usw. An der Terrasse habe ich alle Stauden ratzekahl geschnitten. Es war eine ganz schöne Plackerei. Aber nun habe ich fertig. Oh, nein habe noch vergessen zu erwähnen, dass ich im Pumpenhaus des Schwimmbades auch alles winterfest gemacht habe. Also, ich gehe nicht mehr in den Garten um zu arbeiten. Das reicht. Als ich am dritten Tag die Treppe zum Wohnzimmer erklimmen wollte, merkte ich erst einmal dass mir alle Gräten weh taten. Die erste Wassergymnastik nach der Erkältungsphase tat wieder so richtig gut. Mittlerweile habe ich auch das Training der Turnstunde, die Shiatsu-Stunde und das regelmäßige Laufen wieder aufgenommen. Es fehlt noch ein wenig die Kondition, aber ich gebe da nicht auf und mache munter weiter.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Einöde im November

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Blütenpracht im Sommer

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

So sieht es hoffentlich im nächsten Jahr auch wieder aus

Nachwuchs

Seit ein paar Wochen wohnt im Lichtschacht eine Erdkröte. Bisher konnten wir sie noch nicht im Wald aussetzen, denn sobald wir das Gitter vom Schacht hochheben oder im Hobbyraum das Fenster öffnen, verschwindet sie im Abflussschacht. Ab und zu schaue ich nach, ob sie sich mal sehen lässt. Nachdem es gestern geregnet hat, dachte ich -schau doch mal nach- und siehe da, plötzlich waren es dreiNachwuchs der Erdkröten