Noch einmal schlafen..

dann machen sie sich auf den Weg vom Atlantik nach Hessen. Wir sind schon ein wenig aufgeregt.  Die Gedanken kreisen: haben wir alles eingekauft, was alle gern essen, ist genug Eis in der Truhe, Getränke im Keller? Selbst wenn, der Supermarkt ist ja nicht weit. Aber wir wollen ja unsere kostbare gemeinsame Zeit nicht mit Einkaufen verbringen. Die Betten sind bezogen, die Kühltruhe sowie der Kühlschrank gut gefüllt. Das Schwimmbad ist o.k., das hat uns nämlich ein paar Tage ein paar Nerven gekostet. Aber mit natürlichen Wundermitteln haben wir es wieder hinbekommen und wir hoffen, dass es jetzt so bleibt. Die Spielsachen im Keller (Kinderküche, Puppenhaus u.a.) wurden entstaubt und stehen für die Mädels bereit.

Morgen noch einmal zum Haarkapper (belgisch für Friseur) und dann stehen wir bereit für unseren Besuch. Das Wetter soll ja auch ganz gut werden. Zu heiß muss es gar nicht sein, sonst können wir keine Ausflüge machen. Und ein Familienfest steht auch schon fest. Diesmal müssen wir jedoch zu den „Schwaben“ fahren. Dort warten dann 8 Personen auf uns und die freuen sich auch schon, dass wir uns wieder sehen.

Die Mädels haben schon Pläne gemacht, was sie alles unternehmen wollen. Besondere Spielplätze besuchen, mit Oma und Opa kuscheln und spielen. Der Kater ist auch wieder dabei und wir hoffen, dass Berti die Fahrt wieder gut übersteht und sich genauso wohlfühlt, wie im vergangenen Jahr.

Sicher werdet ihr in nächster Zeit nicht soviel hier lesen. Wir sind beschäftigt. Eine schöne Sommerzeit allen die hier vorbei schauen. OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Neue Bezüge

für unsere Sitzkissen. Vor ein paar Jahren kaufte ich 2 Frotteebezüge für unsere Sitzkissen auf der Terrasse. Die haben wir drauf, weil wir bedingt durch das Schwimmbad sehr oft in Badekleidung (trocken) dort sitzen und auch ein wenig schwitzen. Um die Kissen ein wenig zu schonen gibt es diese Bezüge. Die waren nun ein wenig in die Jahre gekommen, ausgeblichen und an einer Stelle ein wenig durchgesessen bzw. dünn. Ich wollte neue. Immer wieder in die Angebote geschaut bei Aldi und Lidl oder sonst wem. In diesem Jahr gab es die nur für die Liege. Als ich mit der kleinen Schwester unterwegs war, schaute ich nach einem Stoffgeschäft, um dort evtl. Frottee oder ähnl. zu finden. In ganz Offenbach kein Geschäft. Abends im Internet geschaut. Dort wurden wir fündig. Fertig gibt es diese Teile auch, aber knapp 30,– € für ein Stück wollte ich nicht bezahlen. Bei meinem Kegelstammtisch fragte ich eine Näherin, ob sie mir diese Teile zurecht nähen könnte, wenn ich mir den besagten Stoff schicken lassen würde. Das wollte sie wohl gern für mich machen. Am nächsten Tag gab es die sogenannte Wochenendlektüre der hiesigen Supermärkte und siehe da, bei Rewe sollte es Velour-Duschlaken im Angebot für 7,99 € geben. Man, das war doch die Idee. Die schaute ich mir an und kaufte sofort 4 Stück. Ein Termin für die Näharbeit wurde ausgemacht und an einem Tag mit 35 °C machte ich mich auf den Weg. Meine liebe Brigitte setzte sich sofort an die Maschine, damit ich mit fertiger Ware den Heimweg antreten konnte. Ich bin so happy, denn diese Auflagen sehen so schön aus und sind sehr angenehm, wenn man drauf sitzt. IMG_20170620_171858.jpg

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Erdbeermarmelade zum Vierten

Nachdem ich bereits 24 Gläser Erdbeermarmelade gekocht habe, weil dies meine Lieblingsmarmelade und die meiner Enkeltöchter ist, meinte der Große am Donnerstag „meinst Du das reicht? sie essen die doch so gern“. An diesem Tag hatte er Physiotherapie und in der Nähe steht der Spargel- und Erdbeerstand unseres Vertrauens. Heim kam er mit 2 kg Erdbeeren. Diese wurden abends geschnippelt und mit Zucker bestreut, den ich tags zuvor bei Rewe eingekauft habe. 5 Pakete, schnell gegriffen und ab an die Kasse.

Der Zucker war ein wenig bröselig, aber ich dachte mir nichts dabei, denn es war sehr feucht am Tag des Einkaufs. Als ich jedoch die Tüte in den Korb mit Altpapier werfen wollte, stach mir ein Datum ins Auge. Mindesthaltbarkeit 11/16. Oh verdammt. Schnell die anderen Päckchen kontrolliert, alle 11/18. Auf einmal wurde mir ganz komisch zu Mute. Anruf bei der Hotline von Dr. Oetker, Geschichte erzählt und als Antwort erhalten: „Wir übernehmen eine Garantie nur bis zu 11/16, deshalb steht ja das Datum drauf“. Also da muss ich nun sagen, dass ich bei Wurst, Käse oder Joghurt auf das MHD schaue, aber bei Zucker??? Es ging mir auch nicht darum, ob es geliert, sonder darum, ob die Marmelade ein paar Monate haltbar bleibt.  Weiterer Anruf bei Rewe. Am Apparat der Stellv. Marktleiter. Wieder dieselbe Geschichte erzählt. Er geht zum Regal und erzählt mir, dass dort noch drei Pakete stehen, die das MHD 11/18 haben. Ich werde ungeduldig. Wollte ich wissen, wieviele Pakete dort noch stehen? Ich erzähle meine Geschichte noch einmal so, als hätte ich einen Erstklässler am Apparat. Und siehe da, er versteht mich. (Oh Mann). Dann kam seine Frage: „Und was soll ich da jetzt machen?“ Nun verließ mich fast meine Contenance. Ich nochmal: „Was tuen Sie, wenn ich morgen früh die Marmelade koche und sie nicht geliert, bzw. eine Konsistenz hat, die mir nicht gefällt.“ „Ach so, dann ersetze ich Ihnen den Zucker“. (er lacht) Ich: „Ich finde das nicht witzig. Es wurden 2 kg Erdbeeren verschnippelt, die möchte ich natürlich auch ersetzt bekommen.“ Er: „Ach so! Ja natürlich. Wenn Sie feststellen, dass das gewünschte Ergebnis nicht erreicht wird, kommen sie morgen früh und wir ersetzen Erdbeeren und Zucker.“ Na also, nun kommen wir auf einen Nenner.

Am nächsten Morgen begann ich ganz früh mit der Kochaktion. Es gelierte wunderbar. Der Duft, der durchs Haus zog war atemberaubend. 7 große Gläser mit wunderbarer Erdbeermarmelade. Den kleinen Rest im Schälchen aßen wir am Samstag Morgen auf einem Brötchen. Der Große verdrehte die Augen. Er dachte natürlich an seine Mädchen, äh ich meine unsere Mädchen. Die Gläser haben ihren Platz im Keller eingenommen. Sie stehen so, dass sie zuerst gegessen werden. Das Risiko mit dem MHD möchte ich nicht eingehen.

PS: Die zwei „Herzchen“ im Header fand ich im Erdbeerkörbchen.

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Der Hessentag in Rüsselsheim

wirft seine Schatten voraus. Dem Großen ist vergangene Woche ein Missgeschick mit der Zahnprothese passiert. Mitten durchgebrochen. Zum Glück gibt es noch einen Ersatz im Badezimmerschrank. Freitag Anruf beim Zahnarzt mit der Auskunft „heute haben wir nur bis 12.00 Uhr auf, aber sie können am Dienstag gleich kommen“. 09.15 h ist ja schon sehr zeitig für uns, aber wat mut, dat mut (wie Elke immer sagt). Wir fahren Richtung Rüsselsheim, alle Einfahrten Richtung Innenstadt sind gesperrt.  Nur die Anwohner dürfen mit Genehmigungsschein dort reinfahren. Also nächste Gelegenheit beim Schopfe gepackt und von anderer Seite an die Stadt herangeschlichen. Den Großen abgesetzt. Hier musste er nur noch ein paar Schritte laufen. Wir vereinbarten eine Zeit und ich düste wieder ab Richtung Einkaufsmarkt. Dort gab es Aprikosen, Weinbergpfirsiche und superschöne Duschtücher im Angebot. Nach dem Einkauf konnte ich ihn an besagter Stelle wieder aufgabeln. Er hat sich die Zeit ein wenig in der Innenstadt vertrieben, denn da war total „tote Hose“ angesagt. Die Geschäftsleute waren ein wenig genervt, wie er sagte. Es war nicht viel los. Nur ein paar Menschen, die vielleicht dort wohnen oder mit der S-Bahn reingefahen sind. Abholen sollte er die Beisserchen um 17.00 Uhr. Ich fragte zweimal, ob ich richtig verstanden hätte.“Du glaubst doch wohl nicht, dass ich im Feierabendverkehr Richtung Rüsselsheim fahre? Da kannst du allein fahren, oder mit der S-Bahn.“ Da ging im aber eine Riesenleuchte auf. „Nee, da fahre ich auch nicht. Dann sag das mal ab. Wir fahren morgen früh.“ Gesagt, getan.Am Mittwoch Morgen das gleiche Spiel. Vor einer Ampel staute sich der Verkehr bis an unsere Ortsgrenze. Irgendwann hatten wir es geschafft, absetzen, weiterfahren. Aber wir sind ja nicht von gestern. Ich habe dann einen Weg genommen, der ein wenig um die Innenstadt herum führt, aber ich bin ganz easy zu meinem Spargel- und Erdbeerenstand gelangt. Schnell alles eingekauft, Post für meine Mädels abgegeben, Apotheke gewesen und wieder zurück. Natürlich den verkehrsarmen Weg. Großen eingeladen und ab nach Hause. Ganz relaxt.

Morgen beginnt derHessentag 2017 in RüsselsheimWir sind total gespannt, was und wie es hier in unserer „Metropole“ abläuft. Es sind namhafte Künstler eingeladen, die hier Konzerte geben.  Hoffentlich hat Rüsselsheim Erfolg und kann nachhaltig von diesem Event profitieren. Es wäre zu wünschen, denn in der Vergangenheit kann die Stadt nicht mit den Großen mithalten. Zum Einkaufen fährt man einfach nach Mainz, Wiesbaden oder Frankfurt a.M.

https://www.hessentag2017.de/main-hessentag.html

Sicher kennt sie ein Jeder

die Nanas, die üppigen, bunten Frauenkörper von Niki de Saint PhalleIMG_20170323_140415.jpgIch mag diese Figuren, habe schon einige gesehen, z.B. in Hannover oder in Luxemburg, ich glaube in Berlin stand auch irgendwo eine. Was ist allerdings nicht wusste, bzw. mich auch nie damit auseinander gesetzt habe, war bzw. ist  die Künstlerin, die diese Werke geschaffen hat. Durch Zufall habe ich von der Ausstellung in den Opelvillen in unserer Nachbarstadt gehört und jemanden gefunden, der mit mir diese Ausstellung besucht hat. Meine Nachbarin und Turnschwester Heidi ist ebenso begeistert von diesen Werken. Sie brachte zu diesem Kaffeenachmittag noch ihre Freundin aus Idar-Oberstein mit. Wir genossen 1,5 Stunden Führung mit einer Kuratorin, die so kurzweilig die Werke erklärte und aus dem Leben von Niki de Saint Phalle erzählte. Diese Führung war unbedingt von Nöten, sonst hätte man die vielen Aufzeichnungen und Bilder nicht verstanden. Eine großartige Künstlerin, die sich mit ihren Werken therapiert hat.

Hier https://de.wikipedia.org/wiki/Niki_de_Saint_Phalle kann man einiges über ihr Leben nachlesen. Ein kleiner Auszug aus der Ausstellung (man sollte eigentlich nicht fotografieren – ich habe das nicht mitbekommen, aber sehr diskret gearbeitet). IMG_20170323_144328.jpg

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Ihre größte „Nana“ realisierte sie zusammen mit Jean Tinguely 1966 vor dem Stockholmer Moderna Museet. „Hon − en katedral“ (schwedisch: „Sie − eine Kathedrale“) nannten sie die 29 Meter lange liegende Plastik eines Frauenkörpers, der durch die Vagina erkundbar war. Diese „Nana“ beherbergte in ihrem Innern unter anderem ein Kino, eine Liebesnische im Bein, eine Milchbar in der Brust und eine mechanische Gebärmutter im Bauch. Dies war auch Nikis ironischer Kommentar zum tradierten Idealbild der Frau.Bildergebnisgeliehen aus dem www.

Nach diesem sehr interessanten Rundgang wurden wir in das Standesamt der Stadt Rüsselsheim zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Dort entwickelte sich eine muntere Kaffeerunde. Es war ein wunderschöner Nachmittag in geselliger Runde. Ich bin total beseelt nach Hause gekommen.

Mich gibt es noch

Aus irgendeinem Grund sitze ich kaum noch am Computer. Schreibe sehr wenig in den/das Blog. Ein wenig faul bin ich geworden. Nein! Ich denke es hat einen anderen Grund. Ich bin seit September 2016 Besitzerin eines Smartphones. Jaaaa, ich, die sich lange gegen so ein Gerät gewehrt hat. Der Große wollte jedoch unbedingt ein neues Handy, da er noch im Besitz eines Uralt-Nokia-Handys war. Und was soll ich sagen, einfach nur hervorragend, fantastisch, wahnsinnig praktisch. Ich möchte es nicht mehr missen. Schnell habe ich mit der Tochter ein paar Zeilen gewechselt oder die Kinder sprechen schnell mal was drauf, z.B. Gute Nacht Oma, Gute Nacht Opa. Darauf folgt immer ein dicker Schmatz. Letzte Tage bekam ich eine Sprachnachricht der jüngeren Enkelin „Ich hab dich lieb…….für immer“. Da schmilzt einem das Herz. Mittlerweile bin ich schon recht fit, mit diesem Gerät. Man kann alles damit machen, wozu man sich vorher an den Computer oder das Notebook gesetzt hat. Und ein wenig abhängig wird man automatisch, weil es einfach so praktisch ist. Wir verkneifen uns allerdings, Nachrichten während der Mahlzeiten zu lesen oder im Restaurant bleibt es in der Tasche oder gar zu Hause. Denn dort treffen wir uns mit Freunden zum Essen, Quatschen und Spaß haben.

Es gibt immer noch eine Steigerung

Just 3 Tage nach der Grippe-Schutzimpfung bekam ich ganz fieses Halsweg. Alles probiert: Salbei, kolloidades Silber, Lutschtabletten usw. am nächsten tat es noch mehr weh. Am dritten Tag kam ein Schnupfen hinzu und eine Trägheit besonderer Güte. Ich lag fast eine Woche auf dem Sofa. Nur der Schnupfen reichte mir nicht, es meldete sich auch ein Husten an. Dann doch mal Besuch beim Arzt, schnell noch vor dem Wochenende. Er stand schon mit einem Bein in der Tür und wollte zur Fortbildung fahren. Aber lieb wie er ist, schaute er in den Hals (das kann ich gar nicht leiden, muss immer furchtbar würgen), schnell abgehört. Lunge und Bronchien o.k., Hals entzündet. Fazit: Antibiotix auf Vorrat, nur nehmen, wenn es noch schlimmer wird, ansonsten inhalieren und Nasentropfen. Den Rat von plattlandtage befolgt und Granatapfel-Muttersaft gekauft und getrunken. Am nächsten Morgen werde ich wach und möchte dem Großen Guten Morgen sagen. Aus meinem Mund kommt……NICHTS, selbst nach dem räuspern NICHTS. So Leute, dachte ich mir, jetzt schluckst du halt das Antibiotika. Ich hatte das Gefühl, es wird von Tag zu Tag schlimmer – keine Spur von Besserung. Viel geschlafen, gelesen, gedöst, gegessen usw. Einige Termine abgesagt, kein Sport, keine Spaziergänge, 2 Zahnarztbesuche verschoben. Ich hoffe, am nächsten Mittwoch kann Oncel Doc mit der Restaurierung meines Brückenbauwerks beginnen. Es wird einige Zeit kosten. Alte Brücke raus, schleifen, Abdrücke usw. und dieses Teil wieder rein bis zum nächsten Termin. Das hätte ich überhaupt nicht geschafft. Ansonsten versuche ich, mich wieder in den Alltag einzugliedern. Lege mich aber immer noch mittags hin für ein kleines Schläfchen, weil müde und malade.

Hallo September

Nun bist du schon 4 Tage alt. Eigentlich mag ich dich ganz gern. Ich wurde im September geboren an einem wunderschönen Sonntag, ebenso meine Tochter. Du hast meistens schönes Wetter und der Gemüsegarten gibt noch einmal sein Bestes. In diesem Jahr ist sogar das Schwimmbad noch geöffnet. Wir können es noch bei 26° C Wassertemperatur genießen. So wie gestern. Ich habe noch eine gute Stunde im Garten gewerkelt, z.B. Fugen vom Unkraut befreit und den Rasen um das Gartenhäuschen und den Grill beschnitten. Alles sieht so akkurat aus. Danach eine kleine Runde im Pool und ich war wieder frisch. Herrlich. Was mir an dir jedoch nicht so gut gefällt, ist die Tatsache, dass das Jahr dem Ende zugeht. Es ist so dahin gerast. Gerade war doch erst Silvester, dann das Frühjahr und nun ist der Sommer auch schon fast rum. Vergangene Tage haben wir mit Freunden unser nächstes Silvester besprochen. Aber erst freuen wir uns noch auf unsere Fahrt in den Westen, um mit der Tochter ihren 30. Geburtstag zu feiern. Die Kinder freuen sich, dass sie mit Oma einen Kuchen für Mama backen dürfen. Vielleicht backen sie auch einen mit Mama für Oma? Ich lasse mich überraschen. So, lieber September, ich wünsche dir noch ganz viele schöne Tage. Bitte verwöhne uns noch ein wenig mit deiner Sonne.

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Ist bügeln schön?

Vor ein paar Tagen war im Blog von plattlandtage  https://plattlandtage.wordpress.com/2016/08/25/ist-buegeln-schoe      folgendes zu lesen. Ich finde bügeln auch nicht schön. Aber es gibt Dinge bzw. Kleidungsstücke, die würde ich nie anziehen, ohne sie gebügelt zu haben. Ich bin so froh, dass der Große keine Oberhemden/Anzughemden mehr benötigt. Jahrelang stand ich, meistens sonntags vor dem Fernseher, und bügelte die Hemden für die nächste Woche. Jetzt sind es ab und zu ein paar Freizeithemden. Einige sogar, die er ohne Bügelei anziehen kann. Blusen gibt es bei mir nur noch ganz selten. Es gab mal eine Zeit, da spielte die komplette Familie Tennis und die Tennishemden mit Mikrofaser waren noch nicht erfunden. Da grummelte ich schon sehr. Man bügelte sich einen Wolf an einem T-Shirt für 1 Stunde Tennisspielen. Heute bügele ich nur noch alle 2 Wochen. Jeder hat genug zum Anziehen, so dass ich nicht extra für ein paar Shirts das Bügelbrett aufstellen muss. Eigentlich wollte ich euch dieses Bild hier zeigen. Das ist meine Bügelstation, aber wie man sieht, kann sie auch nicht alles!Bügeln

 

Nach 3 Wochen

..bin ich heute wieder in die Turnstunde gegangen. Nach der freundlichen Begrüßung einiger Turnschwestern ging es munter los. Alles ganz easy, dachte ich zu Anfang. Allerdings steigerte sich der Anspruch unserer Übungsleiterin, sie war gnadenlos und hat uns angepeitscht „ihr könnt das, ihr schafft das – noch 8, noch 7, noch 6 usw. Die Schweißtropfen fielen auf die Matte. Der Ehrgeiz ließ mich durchhalten. Als sie allerdings 10 Minuten vor Schluss fragte, wer Dehnung oder Entspannung möchte, hat sich die Mehrzahl für Entspannung entschieden…. und ich? ich auch! Was war ich fertig. Aber nach diesen 10 Minuten ging es mir richtig gut. Nach ein paar Atemübungen haben wir vergnügt den Heimweg angetreten. Von wegen Sport ist Mord. Sport tut gut.Hoffentlich denke ich das morgen früh auch noch. Träumt was schönes 🙂