Meine/Unsere Geburtstagskarte

war der Hit. Ich habe mir von einer jungen Frau in unserem Ort wieder eine individuelle Geburtstagskarte klöppeln lassen. Sie bastelt die Karten nach eigenen Wünschen. Wir brauchten diese ja für den 70. Geb. Gewünscht wurde „Knete“ zur Unterstützung der nächsten Reise. Wunderbar, da musste ich mir wenigstens keine Gedanken machen und in der Gegend umherlaufen um ein Geschenk der Begierde zu kaufen. IMG_20180116_181653.jpgIMG_20180116_181720.jpgDieser kleine Koffer hatte zwei Magnetverschlüsse. Da war die Knete sicher aufbewahrt. Während der Feier wurde ich mehrmals gefragt, wo ich denn diese tolle Karte erstanden habe. Ich lüftete mein Geheimnis und machte Werbung. Die Schwester der Gastgeberin zeigte mir ihre Karte, für die sie im Zeitschriftenladen 7,– € bezahlt hatte. „Doof“ war mein erster Gedanke und das meinte sie dann selbst. „Du musst mir unbedingt die Adresse geben“.

Die Gestalterin stand auch auf dem Weihnachtsmarkt mit einem Stand sowie 3 Wochen vorher auf dem Kreativmarkt. Sie hat nun gut zu tun. Die Weihnachtskarten, die ich dort gekauft habe, um sie an besondere Menschen in Frankreich zu senden, waren ebenso schön. Ich habe zwei Karten verschickt und habe zwei Karten zurückbekommen.

 

Advertisements

Schöner Abend

Am Mittwoch Abend waren wir zu einem 70. Geburtstag eingeladen. Eine sehr gute und langjährige Wegbegleiterin feierte diesen im neuen Rüsselsheimer Bräu. Ein riesiges Hotel mit Restauration. Es gab vorneweg Brezel mit Spundekäs, Handkäs kleingeschnitten und einen Frischkäseaufstrich, dann ein Rindfleischsüppchen (ohh wie lecker), zwei Gerichte zur Auswahl, nämlich Rindergulasch in Dunkelbiersoße, dazu Spätzle und Gemüse oder Schnitzel mit Bratkartoffeln und Grüner Soße sowie einen Salat. Ich bestellte mir den Gulasch und muss sagen, ich habe heute noch diesen grandiosen Geschmack im Mund. Mann war der lecker. So ein richtiger, stundenlang geschmorter Gulasch. Allein deswegen würde ich bald wieder hingehen. Der Große bestellte sich das Schnitzel. Er fand es auch gut, aber konnte es eigentlich in seiner derzeitigen Situation (zahntechnisch) nicht so gut beißen. Zum Nachtisch bestellten wir uns Apfelstrudel mit Vanillesoße und Sahne. (war nicht so prickelnd, da Fertigprodukte). Es war ein geselliger, lustiger und unterhaltsamer Abend. Wir haben wieder Personen gesehen, die man länger nicht zu Gesicht bekam.  Beim Nachhausegehen machte ich ein Bild von den Braukesseln, so richtig schön glänzende Kessel. Nebendran war ein Tisch mit 4 Herren besetzt. Beim Rausgehen sah ich noch einmal  hin und erkannte „Herrn Wilsberg“, also den Schauspieler Georg Lansink. Ich guckte nochmal und nochmal, aber er war es. Ich winkte ihm und er winkte zurück. „Ich bin ein Fan von Ihnen Herr Wilsberg“. „Danke, das freut mich sehr“, meinte er. Als ich vor die Tür trat, meinte der Große „Wen hast du denn da getroffen?“ Antwort: „Herrn Wilsberg“. „Ja, witzig“ war sein Kommentar. Eine Dame meinte dann noch zu ihrem Mann, siehst du, ich hatte doch Recht. Zu Hause googelte ich gleich mal, warum er sich in Rüsselsheim aufhielt. Er sollte am folgenden Tag in einer Komödie im Stadttheater spielen. Der Veranstalter sagte jedoch die Vorstellung ab. Schaaade. Da hätte ich evtl. versucht noch eine Karte zu bekommen.bty

Wenn man genau hinschaut, sieht man Herrn Wilsberg neben dem Kupferkessel sitzen. So hatte ich das Bild jedoch nicht beabsichtigt.

Man kann nicht früh genug anfangen

mit dem Zusammentragen der Adventskalender für die Mädels.

„Oma, machst du uns im nächsten Jahr auch wieder so einen schönen Adventskalender?“ war die Frage beider Mädchen während ihres Besuchs.

„Hat euch der gefallen, oder was hat euch besonders gefallen?“

„Es war alles so schön, aber die große Tüte Gummibärchen war ganz toll. Da konnte Mama nämlich nicht sagen, dass es nur soviele gibt, wie in die Hand passen. Diese Tüte war für uns (für jede) ganz allein. Du hast immer gute Ideen, Oma. Dir werden bestimmt wieder schöne Dinge einfallen.“   Das Fazit beider Mädels.

Heute war ich wieder einmal kurz in der Opelstadt etwas erledigen. Da fiel mir in einem Laden etwas auf, was ich schon einmal kaufen könnte. Ruck zuck hatte ich ein paar Dinge gefunden. Letzte Tage war ich schon einmal auf Schnäppchensuche. Und schon hat mich das Fieber wieder gepackt. Es macht Spaß und ich denke, solange ich es kann und die Mädchen es möchten, werden wir das beibehalten. Und bis zum Sommer, wo sie evtl. wieder zu Besuch kommen, möchte ich 48 kleine Dinge zusammen getragen haben, denn dann kann die Tochter sie wieder mitnehmen und wir haben das viele Porto gespart.

Unterwegs

Heute Morgen schrieb die Tochter um 8.10 h, dass die Mädels ruckzuck angezogen waren (so schnell wie nie). Natürlich, es geht ja auch zu Oma und Opa. Ihr Mittagessen haben sie schon intus. Von dort kam auch die erste Nachricht. McD in Blois wurde angesteuert. Von dort sind es dann noch 694 km. Auf der Autobahn ist nicht viel los, obwohl heute schon ein ganz normaler Arbeitstag in France ist (außer im Elsass). Der Kater hat sich seinem Schicksal ergeben und aufgehört zu jammern, so verstehe ich zumindest die Nachricht. Er hasst Autofahren, aber er hat keine andere Wahl; entweder mitfahren oder 10 Tage aufs Haus aufpassen und einmal am Tag von Nicole Besuch bekommen. Wenn er hier aus seiner Box steigt, wird er sicher froh sein, dass er mitgekommen ist.

Ich haben fertig

Alles eingekauft, Betten bezogen, vorgekocht, geputzt, Geschenke eingepackt und den Baum geschmückt. Gestern Abend fiel ein Felsbrocken von mir, als ich den letzten Einkauf verstaut hatte. Da meinte ich zum Großen „heute Abend haben wir uns aber mal ein Fläschchen Wein verdient“. Das ließ er sich nicht zweimal sagen und sauste (so schnell es ging) in den Keller. Nach oben kam er mit einer Flasche Gewürztraminer aus dem Elsass.  Wer sich erinnert, der erwachsene Sohn unseres Schwiegersohns machte mit seinem Cousin eine Tour von Straßburg zu uns. Die Eltern hatten sich so gefreut, dass wir die zwei hier aufgenommen haben und alles so gut geklappt hat. Dieses Fläschchen wurde gestern Abend geköpft. Normalerweise bin ich ja ein Freund von halbtrocken oder trockenem Wein, aber dieser Wein hat mich total umgehauen. Man was war der gut. Der Große ist während der Fernsehsendung eingenickt, da konnte ich mir klammheimlich schnell das eine oder andere Schlückchen nachschenken. Die Flasche war so schnell leer. Heute Morgen haben wir gleich mal nachgeschaut, ob wir ihn noch käuflich erwerben können. Leider gibt es diesen Jahrgang (2008) nicht mehr. Aber das macht nichts. Dann werden wir im neuen Jahr den ältesteten Jahrgang bestellen, nämlich 2011 und ihn ein wenig liegen lassen.

Es ist eine Herausforderung

So langsam beruhigen sich meine Gedanken und der Einkaufszettel lichtet sich. Heute war ich zum zweitenmal einen größeren Einkauf tätigen. Den Großen habe ich vorher abgesetzt. Der macht mit seinen Jungs ein Weihnachtsessen, das zwei der Tennisjungs im Vereinsheim zubereiten (Lammfrikadellen). So hatte ich das Auto und konnte in Ruhe meiner Wege gehen. Eigentlich bin ich wegen eines Kinderbuchs zu A..i Süd gegangen und hatte dann einen Wagen voller leckerer Sachen. Ich versuche, nicht nur für 2-3 Tage einzukaufen, sondern dass wir für die vorgesehene „kurze Zeit“ alles/oder fast alles im Haus haben. Wir wollen ja nicht die kostbare Zeit, die wir zusammen sein können mit einkaufen verplempern. Aber es ist schon eine logistische Herausforderung, für 2 oder 6 Personen einzukaufen und das für ca. 10 Tage. Der Inhalt der Gefriertruhe ist in einer Excel-Liste festgehalten, die bekommen sie dann täglich unter die Nase gehalten und können aussuchen, was es zu essen gibt. Sicher gibt es auch wieder ein „Essen auf Rädern“, ich denke nur an die Schlacht mit Currywurst und Pommes. So etwas Profanes wie Currywurst gibt es bei unseren franz. Nachbarn nämlich nicht zu essen, aber wir lieben sie alle. Das liegt sicher an unseren Ruhrgebietswurzeln.

Ein geselliger Abend

Vor ein paar Wochen traf ich beim Mittagessen einen früheren Kollegen aus dem Rathaus meines früheren Arbeitgebers. Er war dort Amtsleiter der Kämmerei und später der Stadtwerke. Wir haben uns gleich wieder erkannt, doch mit meinem Namen tat er sich schwer. Nachdem wir das geklärt hatten, entschuldigte er sich gefühlte 10 x, dass ihm dieser nicht eingefallen war. Zeitweilig arbeitete ich damals zur Aushilfe in beiden Abteilungen. Er erzählte mir, dass am 08.12.2017 ein Treffen in einem Flörsheimer Restaurant stattfinden soll und fragte, ob ich nicht Lust und Zeit hätte auch einmal an einem Treffen von „alten“ Kollegen teilzunehmen. Natürlich, das ließ ich mir nicht zweimal sagen. Gestern Abend war es dann soweit. Mir saßen 3 Herren gegenüber, für die ich mal gearbeitet habe. Der letzte Chef, Geschäftsführer des Regionalparks, musste mich erst einmal in den Arm nehmen, so freute er sich, mich zu sehen. Wir erzählten dann, dass wir uns schon 41 Jahre kennen. Der dritte Herr war Amtsleiter des Tiefbauamtes. Dort arbeitete ich 1999 zur Aushilfe, da die Sekretärin ein paar Wochen vor dem Ruhestand in Kur ging, Überstunden abfeierte und Resturlaub nahm. Im Jahr 2000 setzte ich nach 13jähriger Pause meine berufliche Laufbahn wieder fort. Mein allererster Chef der Stadtverwaltung konnte leider nicht dabei sein (auf den freute ich mich allerdings am meisten). Er bekam überraschend Besuch und den konnte er auch nicht absagen. Auf jeden Fall war es ein so geselliger Abend mit vielen Gesprächsthemen aus alten Zeiten und aktuellen Anlässen. Auch zwei Ehefrauen waren dabei und diese meinten beim Verabschieden „gell, sie kommen aber beim nächsten Mal auch wieder und dann bringen sie ihren Mann mit“. Das hat mich doch sehr gefreut.

Endlich fertig

Endlich habe ich es geschafft. Ich habe ein Fotobuch mit 64 Seiten für meine Enkelkinder erstellt. Gar nicht so einfach, aus den vielen Fotos, die im Sommer geschossen wurden, die richtigen, schönsten, aussagekräftigsten herauszusuchen. Aber irgendwann musste ich es jetzt abschließen, denn es soll eins der Weihnachtsgeschenke werden.
Im vergangenen Jahr hatte ich ja Bilder abziehen lassen, zwei Fotoalben gekauft und für jedes Mädchen ein Album erstellt. War auch ganz schön aufwändig.
Mit so einer Software vom Anbieter hat man tausende von Möglichkeiten so ein Buch zu erstellen. Ich bin fast durchgedreht. Aber nun ist es hochgeladen und bestellt. Am 6. oder 7.12. kann ich es im Drogeriehandel Ross..nn abholen. Ich lasse mich überraschen. Der Große sollte noch einmal drüberschauen und meinte dann aber, du wirst das schon gut gemacht haben. Wir werden sehen. Es ist ja das erstemal, dass ich mich daran gewagt habe. Das Schöne ist, dass man immer wieder alles speichern kann und Tage später weitermacht.
Ich freue mich auf ihre Gesichter. Sicher haben sie Spaß damit. Hoffentlich auch später noch, wenn sie es sich im Erwachsenenalter ansehen.

Überraschung

Als ich gestern morgen um 11.00 h von meiner Shiatsu-Stunde kam, erlebte ich eine super Überraschung. Es stand ein kleines Kästchen auf der Treppe. Darin befand sich ein Syphon sowie der Inhalt dieses Teils, welcher uns ein wenig Kopfzerbrechen bereitet hat. Dann las ich auch die Nachricht vom Großen. „Rainer war da, ausgebaut, eingebaut, Wassertest. Alles super. Dusche ausgeputzt. Boden gekehrt“, nach 10 Minuten wieder weg. Man was war ich froh, dass das so abgelaufen ist. Später wurde mir dann erzählt, dass sich unser Installateur noch einmal entschuldigt hat, dass er das Bad ein paar Tage zuvor so hinterlassen hat. Aber er hätte nicht mit soviel Arbeit an diesem Vormittag bei uns gerechnet und wollte eigentlich nach 1 Stunde schon auf einer anderen Baustelle sein. Er ließ ausrichten, dass ich in nächster Zeit etwas bei ihm gut hätte. Nette Geste. Nun läuft alles wieder wie geschmiert. Prima

Die Moral von der Geschichte: Kippt nie und nimmer irgendwelche flüssigen Rohrreiniger in irgendwelche Ausgüsse. Lieber mit einem Pümpel versuchen. Und wenn es unbedingt sein muss, dann mit ganz viel Wasser nachspülen. Dieses Zeug hatte sich in dem flachen Duschsyphon so verhärtet. Es sah aus, als wären kleine schwarze Steine dort drin.  (Bild folgt)

 

 

Mama weisst du noch

…als Oma uns immer einen Adventskalender gemacht hat? Das war schön.“ Das meinte unsere kleine Enkeltochter letzte Tage. Wenn die wüsste, dass Oma die Adventskalender für beide Mädchen schon im Sommer ihrer Mama mitgegeben hat. Ja, ihr lest richtig. Ich fange ja schon immer gleich im neuen Jahr an, Kleinigkeiten für die Kalender zu sammeln. 2 x 24 kleine Überraschungen, gar nicht so einfach, es soll ja auch nicht jedes Jahr dasselbe sein. Als die Familie im Sommer bei uns Urlaub machte, schauten die Tochter und ich einmal in die Schatzkiste und stellten fest, dass bereits 48 kleine Überraschungen darin enthalten waren. Also wurden die Beutelchen zusammengestellt für Groß und Klein, in einen Karton verpackt und für die Abreise bereitgestellt. Man was war ich froh, dass ich das nun aus den Füßen hatte (so sagt man hier).

Die zwei werden sich hoffentlich freuen, wenn es am 1. Dezember losgeht.